Beiträge von Sheigra

    Ich lese hier mal mit =)

    Für mich und zwei Freundinnen geht es in 2,5 Wochen nach Schottland und ich freue mich schon riesig!! Das Zelt wurde schonmal "Probeaufgebaut" und nochmal zusätzlich imprägniert (man weiß ja nie :D ) und die Rucksäcke hatten wir auch schonmal "Probegepackt". Da jeder auf etwa 10 kg kommt, wird das, denke ich, nicht so schlimm werden! (:

    Jetzt planen wir wirklich nur noch an den letzten Details und irgendwie ist momentan die Vorfreude einfach nur riesig!

    In welche Ecke Schottlands verschlägt es euch? Wer weiß, vielleicht läuft man sich ja zufällig über den Weg. :smile:

    Meine Güte, jetzt zerlabern wir diesen Thread aber. Sorry! :gott:

    Ich habe noch nie ein Zelt imprägniert... ;)
    Die einzigen "Wassereinbrüche" im Zelt waren entweder selbstverursacht oder Kondens an der Innenseite des AZ, der dann ins IZ getropft ist. Der Klassiker ist die umgeschubste Kaffeetasse oder Wasserflasche; besonders dämlich war ich, als ich nach einem Tag wandern im Dauerregen zwar den nassen Rucksack und die ganzen nassen Klamotten in der Apsis deponiert hatte, die ebenfalls klatschnasse Fototasche (dem Foto ist nichts passiert, der war trocken in seinem Müllsack verpackt) am Fußteil des Innenzeltes liegen ließ. Das gab einen schönen kleinen Indoor-Pool. :hust:
    "Wassermanagement" ist beim Wandern in Schottland etwas anders. Da muss man sich nicht fragen, woher man das nächste Wasser bekommt, sondern wie man das viele Wasser von sich und seiner Ausrüstung abhält. :D

    :D Das mit dem E-Book-Reader ist die alte Sache von Gewicht und Packmaß. Ich lese viel, und bei einer Tour von zwei bis drei Wochen reicht mir ein Buch nicht. Ich habe es mit Büchern probiert, die ich für "schwere Kost" hielt. Hat nicht funktioniert. Jetzt habe ich diesen Reader der ersten Generation, ohne Beleuchtung und so, der hält drei Wochen durch ohne ans Netz zu müssen.

    Shalea: Wieder nach Schottland. In der ersten Woche nach Letterewe, und in der zweiten vermutlich in Richtung Corrour. Ich hoffe, dass die Gipfel, die ich mir gerne von oben anschauen möchte, bis dahin weitgehend schneefrei sind. Dieses Mal bleibt die Winterausrüstung daheim und das Mückennetz kommt mit.

    ... Jeder nimmt das mit, was er braucht und fertig.

    Das ist das, was man erst rausfinden muss. Mein Weg (inzwischen weit jenseits der 1.000km) führte über "viel zu viel, viel zu schwer" zu "ultralight und unbequem" zu einer Ausrüstung, die seit drei Jahren unverändert ist und in der ich nur noch defekte Sachen ergänze.
    OT: Heute in zwei Wochen ist schon wieder Rucksack-Pack-Tag. :hurra:

    Auf die hundespezifischen Fragen bin ich bewusst nicht eingegangen - zum Thema Trekken mit Hund habe ich keine Erfahrungen.

    Klar, ich kümmere mich nur um den Schutz des E-Book-Readers, um nichts sonst. Meine Güte. :lachtot:
    Hallo, das waren Tipps aus meiner Praxis, weiter nichts.

    Was genau irritiert dich an dem Beitrag?

    Gerade eben habe ich diesen Thread entdeckt. Im Eingangspost wurde der Schottlandreise-Bilder-Thread erwähnt - war das etwas meiner?? :D

    Es wurde schon angesprochen, dass das Gewicht der Ausrüstung wichtig ist. Bis 15kg ist für mich kein Problem, bis 18kg so naja, und alles was drüber ist ist schlicht und einfach unbequem und verleidet mir den Spaß an der Sache. Dieses Gewicht schleppt man nämlich stundenlang Tag für Tag durch die Gegend, bergauf, bergab, auf bequemen Wegen ebenso wie auf schwierigen Abschnitten.

    Als Solo-Trekker kommen diese 15kg schnell zusammen. Man kann sich nicht mal eben mit dem Partner das Gewicht des Zeltes und der Kochausrüstung teilen.
    Vor meiner ersten Tour sammelte ich tagelang alles, was ich zu brauchen glaubte, in einem großen Wäschekorb. Dann stand ich kopfschüttelnd davor und fing an auszusortieren. Dann wog ich jeden einzelnen Gegenstand mit der Küchenwaage, trug das Gewicht in eine Tabelle ein, und erschrak über das Gesamtgewicht. Also weiter aussortieren.
    Und nach der ersten Tour räumte ich den Rucksack nach dem Prinzip "Brauchte ich - brauchte ich nicht - ist sicherheitsrelevant" aus. Seitdem steht die "Basisausrüstung" und wird nur noch an die Jahreszeit und die Dauer angepasst. Die Ausrüstung an sich ist nämlich dieselbe, egal wie lange man unterwegs ist - lediglich die mitgenommenen Nahrungsmittel und der Brennstoff verändern sich, sofern man nicht nachkaufen kann.

    Wenn man nicht gerade in potentiell nassen und windigen Gegenden unterwegs ist (Schottland, der Norden Skandinaviens, Island, um mal Beispiele zu nennen), kann man durchaus mit einem einfachen, preiswerten Zelt losziehen. Ob das bequem ist oder nicht, stellt sich dann noch heraus. Es gibt auch unterhalb der genannten 300Euro-Grenze gute Zelte. Für eine kurze Tour im Pfälzer Wald dürfte aber auch ein Discounter-Zelt ausreichend sein. Auch hier: Für leicht & stabil legt man ordentlich viel Geld auf den Tisch.

    Den Rucksack würde ich ausprobieren; der muss passen. Bei meinem ersten Rucksack dauerte es ziemlich lange, bis ich einen passenden gefunden hatte.
    Wenn man alleine unterwegs ist und Zelt & Co dabeihat, braucht man mit einem 30l-Rucksack gar nicht erst anfangen. Das mag vielleicht mit einem Tarp oder einem Biwaksack funktionieren, aber nicht mit einem Zelt. Mein "kleiner" Trekkingrucksack hat 40+10l, und der ist gut voll. Und das, obwohl ich auf leichte Sachen mit kleinem Packmaß geachtet habe. Meine Neo-Air-Matte ist so groß wie zwei Kaffeebecher, der Daunenschlafsack hat alle Eigenschaften eines englischen Toastbrotes (kleines Packmaß, großer Loft) usw. Wenn man einen Kunstfaserschlafsack und eine "normale" Therm-A-Rest nimmt, bedeutet das auch mehr Packmaß. Für den Anfang würde ich eher zu 60l aufwärts tendieren, gerade wenn noch Sachen für den Hund mitgenommen werden müssen. Nichts ist schlimmer als ein vollgepackter Rucksack, an dem außen noch Ausrüstung baumelt.

    Klamotten kann man waschen. Da braucht man nicht viel Ersatzzeug mitschleppen. Ich habe einen Satz Klamotten an, und einen Satz trocken und saubere Klamotten für den Schlafsack im Rucksack. Dazu noch eine warme Jacke oder ein Fleece für die Pausen.
    Als Schuhe für rund ums Zelt, im Hostel, oder um durch Bäche zu waten haben sich Crocs (oder ähnliche Plastiklatschen) bewährt. Die sind schön leicht und trocknen schnell wieder.

    Handtücher werden überbewertet. Die Zeiten, in denen ich zwei dieser Trekking-Handtücher (am besten finde ich die von Sea-to-Summit, die fühlen sich nicht an wie altes Fensterleder) dabei hatte, sind vorbei. Ein kleines dieser StS-Handtücher und ein kleines Mikrofasertuch (diese Putzlappen) reichen völlig aus. Tipp für die Katzenwäsche ohne Wasser: feuchte Babytücher.

    Noch ein paar praktische Gegenstände aus dem Alltag:
    - Ziploc-Beutel. Als Kulturbeutel, als Essenstüte, als Mülltüte, und überhaupt um alles mögliche trocken aufzubewahren.
    - Müllsäcke. Die benutze ich, um Rucksack und Fototasche von innen wasserdicht zu machen. Regenhüllen halten nur eine zeitlang das Wasser ab; nach ein paar Stunden Dauerregen suppt es über die Trageriemen ins Rucksackinnere und dann wird es eklig. Mit Müllsack alles kein Problem.
    - Brotdose für den E-Book-Reader. Damit bekommt er nichts ab, wenn der Rucksack mal als Sitzkissen dient oder sonst unfreundlich behandelt wird.

    Jetzt fällt mir nichts mehr ein. :???:

    Nein, das ist ein richtiger Fotorucksack, mit Schwerpunkt auf Rucksack. Anders als bei dem kleinen Modell kann ich den unteren Teil, in dem die Fotosachen sind, von der Seite aufmachen. Ich muss also nicht den Rucksack absetzen, sondern kann einen Schulterriemen absetzen, den Rucksack nach vorne ziehen, und habe Zugriff auf das Fach. Aber, ganz ehrlich, als alter Rucksackträger sehe ich den Sinn und Zweck solcher Sachen nicht. Wo ist das Problem, einen Rucksack mal eben abzusetzen? Ich brauche so einen Rucksack nur zum Wandern - dann habe ich Zeit, um den Rucksack abzusetzen, die Kamera auszupacken, in Ruhe zu fotografieren, und alles wieder zu verpacken und aufzusetzen. Will ich mal auf die Schnelle knipsen, ziehe ich die Kompakte aus der Jacken- oder Hosentasche. Gehe ich nur mal eben raus ins Feld, oder in den Tierpark, habe ich die Kamera meist umhängen und ein Wechselobjektiv (wenn ich überhaupt eines mitnehme) im kleinen Faltrucksack oder in der Gürteltasche. Dann weiß ich aber auch, dass es in den ein oder zwei Stunden nicht regnen wird, dass ich keinen Marsch durch Gestrüpp oder durch Bäche antrete, und auch keinen Kontakt mit Felsen oder solchen Dingen habe.

    Ich habe einen LowePro 400er - den nehme ich, wenn ich viel Fotozeugs über eine kurze Strecke transportieren will. Beispielsweise dann, wenn wir mit dem Auto in den Urlaub fahren. Für Wanderungen / Spaziergänge von mehr als 4 Stunden finde ich ihn, auch wenn er nicht voll bis zum Anschlag ist, grenzwertig. Rücken und Schultern beschweren sich dann.

    Ich hatte mir vor zwei Jahren einen Fotorucksack von Jack Wolfskin gekauft und hatte den im Herbst 2013 erstmals mit in Schottland. Damals mit der D5100, Tele, Weitwinkel, Filterzeugs, Kugel und Stativ. Bequem! Rauf auf den Berg, runter vom Berg, trotz kaputtem Knie und Schonhaltung keine Probleme mit dem Rücken. In dem Fach über dem Fotozeugs war noch genug Platz für meine üblichen Wanderbegleiter wie Regenzeug, Essen, Erste-Hilfe-Päckchen und so.
    Problem war das Stativ; der (kleine) Fotorucksack von JW hat keinen Stativhalter. Für die FX mit den etwas größeren Abmessungen und den größeren Objektiven war er dann auch zu klein. Ich habe ihn verkauft und mir neulich, Gutschein sei Dank, den größeren geholt. Da passt nicht meine gesamte Fotoausrüstung rein - aber auf eine Wanderung muss ja auch nicht alles mit. Kamera, Tele, Weitwinkel, dazu entweder das 20mm oder das dicke 14-24er Nikon, Filter, Putzzeug - das passt ins Kamerafach. Im restlichen Rucksack ist Platz für Kleinkram (Speicherkarten, Akku) und das oben erwähnte Wanderzeug. Den Notebookeinsatz habe ich gleich rausgenommen, den brauche ich nicht. Für das Stativ gibt es außen eine Halterung.
    Und die Teile sind bequem! Der kleine trug sich so bequem wie ein "richtiger" Wanderrucksack; der große hat erst einen Spaziergang hinter sich, da kann ich noch nicht viel zur Bequemlichkeit sagen. Da er vom Aufbau ist wie sein kleiner Kollege, bin ich da aber optimistisch.

    Auch praktisch: Ein ganz normaler Wanderrucksack mit Einsätzen aus Fototaschen oder dergleichen. Allerdings hat man hier das Problem, dass das Fotozeug und das normale Wanderzeug in einem Fach sind. Und der Gegenstand, den man gerade ganz dringend braucht, ist immer ganz weit unten....