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Early Morning by Marion Woell, auf Flickr Der Unterschied zwischen 14 und 20mm kommt hier nicht so doll rüber - entweder habe ich das Bild beschnitten, oder es liegt an der Nikon-eingebauten Verzerrungskorrektur, vermutlich an beidem. Für dieses Motiv wären mir 28mm zu wenig, mit 20mm bin ich zufrieden.
Landschaft: Hier ist wirklich die Gestaltung wichtig. Ein Felsbrocken im Vordergrund, oder ein Fluss, oder was auch immer. Das Auge muss sich an etwas orientieren können. Wenn da nur viel Landschaft und viel Himmel ist, wird das öde. Blickfang und Linien haben meiner Meinung nach bei UWW noch mehr Bedeutung als sonst. Leider habe ich kein Gähn-ist-das-langweilig-Foto parat, sonst würde ich das auch einstellen.
Was ich mit meinem Geschreibsel sagen wollte: UWW ist eine feine Sache, erfordert aber mehr Überlegung beim Bildaufbau und kann beim Ergebnis für mehr Frust sorgen. Wenn UWW, würde ich an der DX-Kamera eines kaufen, das mit 10mm beginnt - das sind mit Cropfaktor so um die 15mm. Ich habe an der FX eines mit 14mm - es gibt Situationen, da bin ich froh darüber. Meist reichen die 20mm der Festbrennweite, aber nur meist. Ob jetzt das von Nikon oder das eines anderen Herstellers, das kann ich dir nicht sagen. Das von dir genannte Nikkor kenne ich nicht aus eigener Erfahrung, nur das schon erwähnte Sigma.
Wenn du das UWW "nur" für Landschaften nutzen willst, ist die Offenblende nicht so entscheidend. Da blendet man i.d.R. sowieso ab. Willst du den Sternenhimmel ablichten, brauchst du so viel Offenblende wie möglich (damit die ISO nicht so brutal hochgesetzt werden muss und du vor Bildrauschen keine Sterne mehr siehst). Es sei denn, du machst Dutzende von Aufnahmen, Darkframes, Lightframes und was weiß ich noch alles und packst das hinterher in ein Programm zum "Stacken". Da mein olles Notebook bei solchen Aktionen in die Knie geht, habe ich mich mit Stacken noch nicht befasst. Meine beiden UWW haben f/2.8 (das Zoom) und f/1.8 (die Festbrennweite) als Offenblende - beide insbesondere im Hinblick auf Sternenhimmelfotos ausgesucht. Landschaft können sie natürlich auch. Ich liebe sie beide, auch wenn sie große Löcher in mein Erspartes gerissen haben. Unter dem Aspekt Offenblende wäre das Nikon auch vor dem Tokina in der Rangfolge... Von Sigma gibt es ein 10-20mm Objektiv mit durchgängigen f/3.5. Mehr Offenblende nur bei Festbrennweiten, fürchte ich.
Erinnert sich noch jemand an den Eyjafjallajökull? Den isländischen Vulkan, der im Frühjahr 2010 den Luftraum über Europa wochenlang lahmlegte? Ich war neulich dort. Und kann den Namen jetzt auch aussprechen. Die Nachrichtensprecher von damals tun mir im nachhinein leid - das ist ein Name, der Knoten in der Zunge verursacht. Wie auch immer: Von Reykjavik aus fuhren wir mit einem Geländewagen (es war eine geführte Tour) in das Gebiet des Þórsmörk. Auf dem Weg dahin kamen wir am Eyjafallajökull vorbei und fuhren mit dem Geländewagen dorthin, wo bis 2010 ein Gletscher war. Als der abtaute, war es mehr als nur ein wenig ungemütlich in dieser Gegend. Jetzt sind dort nur noch schwarze Steine, zwischen denen ein wenig Grün wächst, die stark geschrumpfte Gletscherzunge Gígjökull, und rechts davon ein Grinsegesicht im Fels. Dieses kam erst nach Abschmelzen des Gletschers zum Vorschein. Fast könnte man meinen, der Berg grinst hämisch "Hab' ich das nicht toll gemacht?".
Ich drücke die Daumen gleich mit - hoffentlich hilft es. Aber gut, dass es nicht nur mir so geht. Wenn ich es übertreibe, zwickt und zwackt es danach auch überall...
Ja, Mut zu Blende 8! Sag' ich doch... Bei der Freistellungs-Frage ist noch wichtig: Abstand Motiv - Hintergrund (wie tinkatrulla gerade schrieb) und auch die verwendete Brennweite.
Naja, das ist eben die Krux mit der Schärfeebene. Bei zwei versetzt sitzenden Hunden und viel offener Blende sitzt nun mal einer davon außerhalb dieser Ebene. Machst du die Blende weiter zu, wird der Schärfebereich größer, die Chance dass beide Hunde darin sind, steigt, aber alles andere in diesem Bereich wird auch schärfer. Ist nun mal so - übrigens unabhängig vom Kameramodell.
Nach mehr als drei Wochen Wellness-Urlaub bei meinen Eltern sind meine beiden Hunde wieder bei mir. Nach Island und Grönland konnte ich sie nicht mitnehmen - aber die beiden vierbeinigen Senioren hielten die beiden zweibeinigen Senioren auf Trab. Allerdings musste ich Lorcans Brustgeschirr etwas weiter stellen, als er wieder daheim war. Es war wohl etwas zuviel Wellness...
Aber sie rennen wieder. Lovvy, die fast 12jährige Rennsemmel:
Wenn ich bei Objektiven, egal ob lichtschwach oder lichtstark, immer nur Offenblende (oder kurz dahinter) benutzen würde, würde ich mich langweilen. Es gibt so viele Motive, bei denen man viel mit Tiefenschärfe machen kann. Freistellung ist nur ein kleiner Teil dessen, was interessant ist. Mut zu Blende 8! (Ist nicht ganz ernst gemeint - bei den Fotos, um die es hier i.d.R. geht (also Hunde, was sonst) ist eine weit offene Blende in den meisten Fällen sinnvoll)
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Während auf der einen Seite des Schiffs der Eisberg für "Titanic 2.0" sorgte, unterhielt mich ein Minkwal auf der anderen Seite. Er schwamm lange Zeit in unmittelbarer Nähe des Schiffes. Vermutlich gibt es in der Bucht von Nûk ein gutes Futterangebot.