Der alte Jetboil, den ich habe, ist hoch und wackelig. Bisher ist er nur zweimal umgekippt, jedesmal zum Glück als die Flamme aus war, aber einmal hatte ich die Nudelpampe in der Apsis...
Neu ist der Jetboil "minimo". Der scheint einen tieferen Schwerpunkt zu haben.
Beiträge von Sheigra
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Es gibt Gasmischungen, die angeblich auch bei winterlichen Temperaturen funktionieren. Ich hatte bisher bei leichten Minusgraden noch keine Probleme mit meinem Gaskocher.
Zur Kocherfrage: Ich habe den Jetboil im Einsatz. Als Wasserkocher für eine Person super; wenn man "richtig" kochen will, eher ungeeignet. Außerdem hat er was von dem vorhin erwähnten Jenga-Turm, auch wenn man einen Kartuschenstandfuß nimmt.
In der Apsis zu kochen ist mit dem Teil kein Problem. -
"boggy" ist so eine Spezialität. "bog" ist das gälische Wort für "weich". Außerdem heißt es "Sumpf". Boggy ist also sumpfig. Nicht nur matschig, sondern sumpfig. Die Sorte, die einem die Stiefel auszieht, wenn sie relativ fest ist, und in der man bis zum Oberschenkel einsumpft, wenn sie flüssig ist. "Bogholes" sind Sumpflöcher. Sie tarnen sich gerne als fester Boden; es bedarf einiger Übung, sie als solche zu erkennen. Es gibt sie in "flüssig, bodenlos und hellgrün bewachsen", in "schwarz, zäh und Stiefel ausziehend" und alle Möglichkeiten dazwischen. Mal sind sie so klein, dass man bequem drüber hüpfen kann, mal so groß, dass man einen großen Umweg machen muss. Oft sind sie mit Gras bewachsen; den Unterschied zwischen "gutem" Gras und "Sche**gras" lernt man mit der Zeit. Dieses Sumpfzeug ist übrigens einer der Gründe, warum ich meine Trekkingstöcke so mag: Ich kann damit testen wie tief die bogholes sind und ob sie einen festen Untergrund haben.
Das macht das Wandern in Schottland so interessant. Tolle Landschaft, fast keine Beschilderung, fast keine Brücken, aber viel Sumpf und noch mehr Wetter... -
Zorro: Schnelligkeit ist alles.
Lieber ein verstochenes Hinterteil als Hautkrebs. Außerdem übertragen Midges keine schlimmen Krankheiten; schwere Geschütze wie DEET sind da m.E. nicht angebracht.Anfang Mai sind normalerweise noch keine Midges da. Es kommt aber auf den Winter an. War der lang und kalt, kann es Juni werden; Mitte Mai hatte ich meistens meinen ersten "Stichtag". Allerdings haben sie mich auch schon mal Anfang Mai am Loch Lomond übelst zugerichtet (und entlang des West Highland Way, so meine persönliche Theorie, lebt eine ganz besonders blutrünstige Midges-Unterart...
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Autan ist klasse - Midges lieben es!Das leidige Kondens-Problem hatte ich allerdings im Mai schon öfter.
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Hattest du schon mal Kontakt mit schottischen Midges? Ganz ehrlich: Ich würde wahnsinnig werden, wenn ich ein paar Hundert davon im Zelt hätte. Da die Viecher sehr bodennah unterwegs sind, wirst du sie ohne engmaschiges (!!!) Innenzelt im Zelt haben. Glaub mir, ich war schon oft mit dem Zelt zur Midges-Saison in Schottland unterwegs, und ich bin wirklich hart im Nehmen. Die sind mit nichts vergleichbar, was wir hier in DE an Insekten haben. Wenn es richtig übel ist, und ich nicht gerade laufe, bin ich von Kopf bis Fuß eingehüllt. Das einzige Repellent, das bei mir gegen Midges hilft, ist DEET-haltig, und das tue ich mir nicht an. Die 10 oder so wee beasties, die beim reinkrabbeln mit ins Zelt kommen, kann man noch plätten, aber wenn laufend Nachschub reinkommt... Nee, mir reichen die Viecher schon in der Apsis, wo ich sie vom Innenzelt aus betrachten kann.
Kondens: Kann man pauschal nicht sagen. Wenn es nachts kalt war, bei Windstille, bei Zelten in nasser Gegend (also an den meisten schottischen Orten) - ich hatte auch im recht luftigen LaserComp schon oft Kondens. Im Soulo sowieso, aber das ist ja für seine eher schlechte Belüftung bekannt.
Wichtige Kriterien für ein Zelt zum Einsatz in Schottland: wasserfest, windfest, engmaschiges Innenzelt, bevorzugt AZ zuerst aufbaubar (man sieht aber auch dort die andere Variante, dann muss man schnell sein...). Hast du mal nach Zelten von Vango oder Wild Country geschaut? Meine wandernden Bekannten in Schottland sind damit unterwegs. Und mit Terra Nova, aber das ist wieder recht hochpreisig.
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Bei Einwandzelten, egal ob vom Discounter oder aus einer UL-Ideen-Schmiede, bin ich skeptisch:
Kondens - wenn es Kondenswasser an der Innenseite des AZ gibt (und das kommt vor), hast du eine Tropfsteinhöhle.
Insekten: Die werden dir dankbar für ihre nächste Mahlzeit aus frisch gezapftem Blut sei.Dann lieber mehr schleppen (oder an anderer Stelle einsparen) als mit Hunderten blutsaugender Mücken in einer Tropfsteinhöhle mit feuchtem Schlafsack hausen...
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Landschaften sind da ja weniger meins, oder was lichtest du weitwinkeliges sonst so ab?
Landschaften eben. Hier und im Urlaub. Und Sternenhimmel...
Getier ist bei mir nur so ein Nebenher-Motiv, wenn ich gerade mal Lust drauf habe.
He, gut, dass es so unterschiedliche Foto-Schwerpunkte gibt, sonst wären die Objektivhersteller ganz schön arm dran!
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Wie kommt ihr denn nur mit so wenig Weitwinkel aus?? Für das, was ich so knipse, ist das unvorstellbar. Brennweiten zwischen 14mm und 50mm (KB) stellen den am häufigsten genutzten Teil meines Objektivparks dar...

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Ja, im DSLR-Forum wird sie zurzeit diskutiert. Wenn ich nicht schon eine Erst- und eine Zweitkamera hätte...
Interessant scheint sie ja zu sein. -
Viel Spaß bei der Wanderung! Die Höhenmeter gefallen mir...
So flach ist es hier wo ich wohne nicht. Wenn ich morgen früh die 5km ins Krankenhaus laufe (zum Gipsschiene wechseln und so) kommen da schon ein paar mehr zusammen.