Der NeoAir sagt man ja auch nach, dass sie raschelt. Ich habe zwei davon im Einsatz und kann mich nicht über Geräuschbelästigung beschweren. Die Geräusche rund ums Zelt (Wind, Wasser, Regen, Zeltplanen, röhrende Hirsche, früh aufstehende Vögel...) sind lauter. Die erste NeoAir ist delaminiert - mit einem lauten "Plopp!" mitten in den North Harris Hills. Sie war aber noch funktionsfähig, und TAR hat sie später anstandslos umgetauscht.
EOS 40D laut technischen Daten: Lithium-Ionen-Akku BP-511/BP-511A oder BP-512/BP-514 (BP-511A im Lieferumfang enthalten) EOS 70D laut technischen Daten: Lithium-Ionen-Akku LP-E6 (Quelle: canon.de)
Also nicht anders als bei Nikon: Neue Kamera - neuer Akku....
Bei längeren Touren habe ich die Ersatzakkus meist in der Hosentasche damit sie warm bleiben. Wenn bei einem ganz normalen Spaziergang der Akku schwach wird - kein Thema, der kommt dann wieder ans Ladegerät. Die eiskalte Kombi aus Kamera, Objektiv, Akku und Speicherkarte trenne ich erst nach dem "Auftauen". Heute früh habe ich bei -10 (oder weniger) das Objektiv gewechselt, mit einem unguten Gefühl in der Magengegend. Hat aber geklappt. Eine Bekannte von mir hat das mal im Januar auf den Lofoten gemacht - ihre Kamera war für den Rest des Urlaubs platt.
Meine geht auch bei -10° wie heute früh mit raus. Kondens bildet sich dann, wenn die Kamera ins Warme kommt. Verhindern kannst du das, wenn du sie vorher in einen dichten Plastikbeutel verpackst - dann kondensiert es angeblich auf dem Beutel, nicht auf der Kamera. Probiert habe ich es noch nicht. Ich lasse meine Kamera nach solchen Spaziergängen in der Kälte erst mal im Treppenhaus, dann kommt sie ins Arbeitszimmer (oder wohin auch immer). Ein Fotograf, der seit vielen Jahren in nördlichen Gefilden unterwegs ist (u.a. im grönländischen Inlandeis, im Winter in der Hardangervidda und solche Sachen), meinte in einem Interview mit einem Bekannten, dass es ausreicht, wenn man die Kamera erst mal nicht öffnet, bis sie wieder "auf Temperatur" ist (bei Interesse nach Martin Hülle googlen; das Interview ist bei "radioraw" eingestellt).
Bei diesem Mondfoto habe ich zu lange belichtet für die 85mm Brennweite. Während 13s Belichtungszeit für 14mm oder 20mm absolut in Ordnung ist, ist es für 85mm zu lang. Der Mond und die Sterne sind daher etwas "aus der Form" geraten... Einen zweiten Versuch hatte ich nicht, weil der Mond sich anschickte, hinter den Wolken abzutauchen. Die Idee merke ich mir für die nächste Gelegenheit - mit etwas mehr Überlegung bei der Belichtungszeit.
Schon seit einiger Zeit geht mir der Gedanke im Kopf herum, den Sternenhimmel in meine Glaskugel zu packen. Das fiel mir regelmäßig dann ein, wenn ich draußen auf dem Acker alles aufgebaut hatte... Heute früh dachte ich daran und packte das 85mm und die Glaskugel in den Rucksack. Ich machte die Rechnung allerdings ohne den Frost. Nach dem ersten Versuch war die Glaskugel beschlagen. Also gut, noch etwas für die to-do-Liste. Hier der erste Versuch. Machbar ist die Idee, nur an der Umsetzung muss ich noch arbeiten.
Heute ist wieder Termin beim Doc - mit etwas Glück kann das Tape ab, und ich kann wieder meine Handschuh-Kombi anziehen, auch wenn ich den Finger noch nicht wieder voll bewegen und gar nicht belasten darf.
Vielleicht klappt es sogar mal wieder mit klarem Himmel - das wäre nett.