Beiträge von Sheigra

    Ein fleißiges Bienchen (die ersten von zahlreichen Fotos, für die das Bienchen herhalten musste):

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    busy bee by Marion Woell, auf Flickr

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    preparing for landing by Marion Woell, auf Flickr

    Falls du dort nicht fündig wirst: Beim großen Fluss gibt es Unterziehhandschuhe (Liner Gloves) u.a. von Smartwool und von Roeckl in einer durchaus bezahlbaren Variante. Angeblich nahtlos gearbeitet; die von Smartwool aus Merinowolle. Jetzt ärgere ich mich, dass ich mir letztes Jahr in Schottland neue gekauft habe, die teurer waren... :/

    Das Problem bei mehrtägigen Wanderungen ist nach meiner Erfahrung nicht die Tageskilometerzahl an sich, sondern die Tatsache, dass man diese (geplanten) Kilometer wirklich jeden Tag laufen muss. Das lässt z.B. viele West-Highland-Way-Wanderer schon an deutlich kürzeren Etappen verzweifeln. Tag 1 ist toll, man fühlt sich wohl, die Motivationslage ist klasse. Am Tag 2 zwickt und zwackt es ein wenig, womöglich bilden sich ein paar Druckstellen an den Füßen (laufen mit Belastung durch einen Trekkingrucksack belastet die Füße stärker als laufen ohne Gepäck), aber noch ist alles im grünen Bereich. Der große Knick kommt bei vielen (auch bei mir) am Tag 3. Ab Tag 5 läuft es dann wieder, dann hat sich der Körper (und auch der Kopf) an die Situation angepasst.
    Ich schreibe jetzt nur vom zweibeinigen Wanderer - was der Hund kann oder nicht, das kann nur der Hundeführer einschätzen. Läuft der Hund wirklich jeden Tag so viele Kilometer, oder plagen ihn auch irgendwelche Beschwerden? Ich weiß es nicht.

    Aber ich werfe noch ein paar Bedenken ein: Körperliche Probleme bei Mensch oder Hund, z.B. wunde Pfoten, Blasen an den Fersen, die Gelenke zwicken weil sie die (Dauer-) Belastung nicht gewohnt sind. Schlechtes Wetter, das die Motivation runterzieht. Nervige Leute, mit denen man sich unterwegs rumärgern muss. Schlecht geschlafen, und das jede Nacht. Und alles läuft irgendwie nicht so, wie man sich es vorgestellt hat... Die Psyche ist nicht zu unterschätzen, auch bei einer nur ein paar Tage dauernden Tour nicht (Stichwort "Innerer Schweinehund").

    Mein Tipp: Plant kürzere Etappen. Strafft die Tour etwas. Wenn das von den Übernachtungsmöglichkeiten nicht geht, plant eine andere Tour. Gerade bei der ersten Tour, wenn man die "Gesamtumstände" noch nicht so recht einschätzen kann, sollte man es nicht so ambitioniert angehen.
    Schreibe ich, die all das schon falsch gemacht und daraus gelernt hat... ;)

    Es wird Frühling. Die Hummeln sind wieder unterwegs.

    Abhängen:

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    Einfach mal abhängen... by Marion Woell, auf Flickr

    Startklar?

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    ready to fly? by Marion Woell, auf Flickr

    Und tschüss!

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    Flying away... by Marion Woell, auf Flickr

    Handschuhe habe ich immer im Rucksack, wenn ich in Schottland bin, im Sommer als Mückenschutz, und sonst eben für den üblichen Handschuh-Zweck. ;)
    Die Fingerhandschuhe von Sealskinz sind relativ lange wasserdicht; ein Paar Billig-Membran-Fausthandschuhe aus dem Outdoor Warehouse sind nicht nur warm, sondern wider erwarten auch gute zwei Stunden wasserdicht; und am allerbequemsten sind, frostige Temperaturen ausgenommen, meine dünnen Merino-Handschuhe. Eigentlich als Schicht für unter die Fausthandschuhe gedacht, habe ich sie im Sommer als Mückenschutz an (ohne mehr als ohne Handschuhe zu schwitzen!), im Regen halten sie lange die Wärme, und bei leichter Kälte sind sie auch warm genug. Und wenn es richtig kalt wird, kommen entweder die Sealskinz oder die Fäustlinge drüber. Einziger Nachteil der Merino-Fingerhandschuhe: Sie sind nicht sehr haltbar. Bei meinen muss ich nach jeder Tour mindestens eine Laufmasche einfangen oder ein Loch stopfen...
    Tage- oder wochenlange nasskalte Wintertouren habe ich noch nicht gemacht. Da müsste ich handschuhtechnisch erst aufrüsten. Mit meinen selbstgestrickten Gassigehhandschuhen wird das jedenfalls nichts.