Beiträge von Sheigra

    Haben die bei DFDS jetzt "Outdoor-Klos" für die Hunde? Bei unserer letzten Überfahrt stand so eine Sandkiste im Vorraum vor der Kabine mit den Boxen.

    Meine beiden Chaostiere haben sich in Schottland immer schön wohl gefühlt, denke ich. Jeden Tag mindestens einmal lange am Strand laufen, und auch bei sonstigen Spaziergängen / Wanderungen waren sie mit dabei. Mal mit Leine, mal ohne, also wie daheim. Nur schöner.

    Der x-te Strandbesuch an diesem Tag:

    Externer Inhalt c4.staticflickr.com
    Inhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.

    Lovvy & Lorcan by Marion Woell, auf Flickr

    Oder ein kurzer Spaziergang vom Parkplatz aus:

    Externer Inhalt c2.staticflickr.com
    Inhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.

    Lovvy by Marion Woell, auf Flickr

    Gerne auch ein längerer Spaziergang, wenn auch nur auf ein kleines Gipfelchen:

    Externer Inhalt c4.staticflickr.com
    Inhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.

    Lovvy & Lorcan by Marion Woell, auf Flickr

    Auf Skye, hier am Old Man of Storr und am Quiraing, konnten sie laufen, da keine Schafe in Sicht waren. Die manchmal felsigen Pfade machen den beiden nichts:

    Externer Inhalt c5.staticflickr.com
    Inhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.

    Lovvy & Lorcan by Marion Woell, auf Flickr

    Externer Inhalt c3.staticflickr.com
    Inhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.

    Lorcan by Marion Woell, auf Flickr

    Manchmal ging es nicht ohne Leine - auf der Wanderung zur Lookout Bothy waren Kühe und Schafe unterwegs.

    Externer Inhalt c1.staticflickr.com
    Inhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.

    Auf dem Weg nach Rubha Hunish by Marion Woell, auf Flickr

    Und dann gibt es ja auch noch die bequemen Wege:

    Externer Inhalt c5.staticflickr.com
    Inhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.

    Kleiner Hund - große Landschaft by Marion Woell, auf Flickr

    Wenn alles gut geht, nehmen wir die beiden im nächsten Frühjahr mit auf die Western Isles...

    Im Autodeck habe ich es noch nie warm erlebt... Weder bei DFDS noch bei P&O.
    Meine beiden waren schon im "Hundehotel" und waren ganz entspannt. Wären sie das nicht, und wüsste ich davon, würde ich die Hunde daheim gut unterbringen, den Eurotunnel buchen, oder einen anderen Urlaub planen. Und das sage ich als Schottland-Verrückte. Wenn ein Hund in diesem Hundehotel anfängt Rabatz zu machen, und dein Hund nicht so tiefenentspannt ist wie meine, dann hat er Stress. Und wenn er sowieso schon eine "Vorgeschichte" hat, dann würde ich das ehrlich nicht machen. Warum sperrt sich DFDS gegen die Unterbringung im Auto? Der einzige Nachteil an der Unterbringung im Auto ist, dass du während der Überfahrt nicht zum Hund kommst (jedenfalls nicht ohne Begleitung, da die Car Decks verschlossen sind). Im "Hundehotel" kann man sich aufhalten, wann man will. Nur wie lange man das will - das ist eine andere Frage.

    Ich sah dort übrigens einen Hund, der beim Betreten des Schiffes so groggy (Medikamente??) war, dass er getragen werden musste und in der Box geradezu in sich zusammengefallen ist. Als ich morgens früh nach meinen beiden sah, war er am Randalieren und Zittern und machte einen arg gestressten Eindruck.

    Hm, dann rechne ich mich zu den Hybriden. :lachtot: In Schottland bin ich oftmals weglos unterwegs, brauche ab und an Hände und Füße um vorwärts / aufwärts / abwärts zu kommen, querte schon mehr als einen reißenden Bach, und muss mich in jedem Sommer den wilden Midges stellen. Aber ich bin selten länger als 7 oder 8 Tage ohne "Kontakt zur Außenwelt", treffe fast nie auf böse Menschen, und setze mich keinen ernsten gesundheitlichen Risiken aus.
    "Profi" ist für mich jemand, der eine Tätigkeit beruflich ausübt - also wesentlich enger definiert.
    Aber egal - Hauptsache es macht Spaß, und die lokale Bergwacht muss nicht ausrücken.

    Ich mag die beiden einzeln gezeigten Fotos. Da ist so schönes Licht und vor allem eine schöne Farbstimmung. Gefällt mir!
    Die Löwenzahnfotos übrigens auch, und auch die Tropfen auf der Blüte. Hach. Und mir laufen derzeit keine interessanten Motive vor die Linse. Vielleicht bin ich aber auch un-motiv-iert.
    Danke für die schönen Fotos! :bindafür:

    Über 20kg tragen können ist eine Sache - Spaß dabei haben eine andere... ;)
    Mir hat die "Eigengewichtsreduktion" um rund 20kg sowie der Versuch, nach fast einem halben Jahrhundert fast ohne Sport so etwas wie Fitness aufzubauen, bei der Frage, ob es mir Spaß macht, einen so schweren Rucksack zu schleppen, nicht geholfen. Es macht mir keinen Spaß. Ich plane meine Touren inzwischen so, dass das Rucksackgewicht anfangs knapp über der persönlichen Wohlfühlgrenze ist, und ich es täglich leichter futtere. Die Basisausstattung unterscheidet sich nur nach der Jahreszeit, aber die Anzahl der Tage, für die ich Essen mitnehmen muss, die plane ich so, dass sie nicht größer als acht ist.
    Als "Anfänger" muss man dieses Wohlfühlgewicht aber erst einmal finden. Und da ist die Gefahr, dass man zu viel auf dem Buckel hat und die Sache einfach keinen Spaß macht, noch recht hoch, finde ich.

    Zum Thema "Rucksackgewicht" eine Anekdote aus meiner "Anfängerzeit":
    Ich überlegte schon Monate vor der ersten Tour, was ich alles mitnehmen will, was ich unbedingt "brauche". Die "großen Brocken" (Zelt, Rucksack, Matte) hatte ich mir schon in leicht gekauft (finanziell war das, über einige Monate verteilt, damals gut möglich für mich). Aber der Rest. Der Kleinkram. Ich sammelte alles in einem großen Wäschekorb, und legte den Rucksack daneben. Hm, das soll da alles rein? Geht nicht. Also erstes Aussortieren. Erstaunlich, wie viele der "dringend benötigten Dinge" ich dann doch nicht mitnehmen wollte. Der Rest passte in den Rucksack. Aber der war elend schwer. Ein Blick auf die Waage zeigte einen Wert jenseits der 20kg - geht gar nicht. Also ausräumen, noch mal sortieren. Ich glaube, ich bin dann mit 17kg oder so losgezogen. Dazu kam noch die vor Ort gekaufte Gaskartusche (geht nicht anders bei Anreise im Flieger) und die Wasserflasche...
    Nach der Tour sortierte ich nochmal aus. Brauche ich - brauche ich nicht - brauche ich - usw. Dann legte ich jeden einzelnen Gegenstand auf die Küchenwaage und trug das Gewicht in eine Tabelle ein. Gebraucht habe ich das nicht unbedingt, aber es war aufschlussreich, wie sich so viel Kleinkram aufaddiert. Hier 20g mehr, dort 80g, und was sind schon 320g, wenn es um das gute Gefühl geht... Ratzfatz hat man das Gewicht von einigen Tafeln Schokolade zusätzlich im Rucksack.
    So hat sich dann, nach drei Touren, eine durchaus brauchbare Ausrüstung gefunden. Meine Versuche, mich mit dem einen oder anderen UL-Artikel anzufreunden, sind gescheitert, und inzwischen habe ich alles beisammen, was ich brauche. Und etwas "Luxus" dazu, auf den ich nicht verzichten will. Und inzwischen weiß ich aufgrund vieler schmerzhafter Kilometer, wo meine persönliche Wohlfühlgrenze beim Rucksackgewicht ist. Das ist eine Erfahrung, die jeder selbst machen muss, da helfen einem die Erfahrungswerte anderer nicht weiter. ;)

    Die verlinkte Matte von Terra Nova ist auch eine EVA Matte. Aber nur 4mm dünn. Die gibt es auch wesentlich dicker.... Für den einigermaßen ebenen Boden eines Campingplatzes mag das in Ordnung sein, aber sowie Grasbuckel oder Steine ins Spiel kommen - wie gesagt, nichts für mich. Dann lieber schleppen.
    Aber Achtung: Zu viel schleppen kann einem auch den Spaß verleiden, so dass man erst gar nicht "angefixt" wird.