Beiträge von Sheigra

    Die Bilder vom Berg sind immer noch nicht fertig. Arbeit stört das Privatleben wirklich nachhaltig...

    Hier ein paar Bilder von diesem Schönwettertag:

    Ein Regenbogen. Dort wo jetzt dieser planierte, feste, unschöne und langweilige Weg ist, war vor ein paar Jahren ein viel schönerer schottischer Pfad. Mit Sumpf und Pfützen und Felsen und Bächen und allem was dazu gehört. Dann kam ein "Hydro Scheme" am Loch Ossian (drei kleine, unscheinbare Wasserkraftwerke), und man musste mit dem Strom ja irgendwohin. Am Loch Ossian gibt es an einem Ende eine Lodge und ein paar Ferienhäuschen und am anderen Ende einen Bahnhof und eine Jugendherberge. Kein Strommast weit und breit; die nächste Zugang zum national grid (also zum Stromnetz) ist in der Nähe der Rannoch Station. Also verlegte man unterirdische Stromleitungen dorthin, entlang dieses ehemals schönen Wanderwegs. Vor zwei Jahren sah es dort noch übel aus: Bagger und schweres Gerät überall, Kabeltrommeln, Gräben, Lärm und Gestank. Die Arbeiten sind jetzt mit gut einjähriger Verspätung so gut wie abgeschlossen; lediglich am Loch-Ossian-Ende des Weges wird dieser noch "rückgebaut". Dort wo ich das Bild machte, ist er schon "rückgebaut". Hm. Ich habe den alten Weg irgendwie anders in Erinnerung.
    Immerhin: Die Landschaft drumherum ist noch genauso beeindruckend wie früher, und auf diesem stolperfallenfreien Weg kann man sie beim Gehen genießen.

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    at the end of the rainbow... by Marion Woell, auf Flickr

    Loch Ossian:

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    Loch Ossian by Marion Woell, auf Flickr

    Ohne Worte. Einfach nur schön.

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    Corrour by Marion Woell, auf Flickr

    Mein mobiles Eigenheim. In dieser Nacht wurde es eisig kalt. Ich war froh für jedes einzelne Kleidungsstück, das ich hatte, und froh für den dicken Winterschlafsack. Ich lag von Kopf bis Fuß in Daune gehüllt in meinem Zelt, nur meine Nase schaute aus dem Schlafsack.

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    nice place for my tent... by Marion Woell, auf Flickr

    Im Dunkeln gehe ich mit dem Hund nur am Ortsrand, auf einigermaßen befestigten Wegen, oder aber innerorts. Ich sehe wenig Sinn darin, im Schlamm zu rutschen oder über irgendwas zu Stolpern - tagsüber sehe ich im Feld genug, da ist Zeit für lange Spaziergänge weitab von Straßen und Häusern. Ich bin zwar mit Stirnlampen ganz gut versorgt, aber ich mag es nicht, weithin sichtbar in einem kleinen Lichtkreis zu laufen, während ich außerhalb dieses Lichtkreises nur "schwarz" sehen. Ist nicht mein Ding...

    Die Gassigänge in der Dunkelheit sind nur kurz, und abends ab halb neun ist jetzt sowieso nur "Garten" angesagt. Ich bin zum Glück so zeitig daheim, dass ich noch bei Tageslicht laufen kann.

    Zum Sternenhimmel-Fotografieren gehe ich raus ins Feld, aber das ist nur ein Hinlaufen - Aufbau / Fotografieren - Zurücklaufen, kein längerer Spaziergang. Auch da kommt eine Stirnlampe zwar mit, aber nur im mit Rotlicht die Kameraeinstellungen zu machen.

    Verrätst Du, wer das ist?

    Die Damen von Wind & Cloud Travel.

    So eine (erstmalige) Fotoreise in solch großartige und beeindruckende Landschaften stelle ich mir extrem stressig und nicht wirklich erholsam vor.

    Erholsam ist eine Gruppenreise für mich sowieso nicht. Falls ich so etwas machen sollte, dann nur wegen des "anderen Blickwinkels", und um aus den Erfahrungen (und Fehlern) anderer zu lernen. Meine persönlichen Eindrücke, meine Begeisterung, meine Gefühle für eine Landschaft - dazu brauche ich Ruhe und meinen persönlichen Freiraum. Also bevorzugt Zelt & Rucksack anstelle einer Gruppe von Fotografen.

    Ziele wie Island oder Lofoten stehen nach wie vor auf meiner Liste. Allerdings werde ich mit einem Besuch noch ein paar Jahre warten, bis sich der derzeitige "Hype" gelegt hat und man nicht an allen interessanten Ecken über eine "Tripod-Squad" stolpert.

    Ich habe eine Fotoreise in den Nordwesten Schottlands entdeckt, bei einer kleinen Agentur, bei der ich vor Jahren mal eine Trekkingtour gebucht hatte. Die bieten inzwischen auch Fotoreisen an, mit professioneller Begleitung und dem üblichen Programm. Dort oben im Nordwesten ist die Landschaft nicht so verausgetreten wie auf Skye. ;) Ich muss ernsthaft mal die Ferienplanung für 2017 checken - bei diesem Veranstalter gibt es nämlich schon Termine. Ich stelle es mir ganz interessant vor, eine mir gut bekannte Landschaft mal mit "anderen Augen" zu sehen.

    Schenkt mir auch jemand einen Workshop? Bevorzugt nicht vertretene Landschaften? Mein Mann kommt gar nicht auf solche Ideen... So groß kann ein Zaunpfahl gar nicht nicht sein, damit er ihn sieht. ;)
    Gibt es denn schon Termine für Jaworsky-Workshops nächstes Jahr? Ich konnte auf die schnelle nur die 2016er finden.

    Einen Workshop im Darmstädter Vivarium würde ich auch gerne machen.

    Wenn ich nur nicht schon so viel vorhätte im nächsten Jahr. :hust: