Beiträge von Sheigra

    Hm, vielleicht den Teig vor der Stückgare nochmal ausstoßen, strecken und falten? Sonst fällt mir da spontan nichts ein.

    Heute Nachmittag geht das nächste Brotbackprogramm weiter. Auf dem Plan stehen mein Roggen-Dinkel-Mischbrot (vielleicht dieses Mal mit Kochstück, wenn ich daran denke), und dieses hier: "Urlaib"
    Das in kleine Würfel geschnittene und getrocknete Altbrot muss ich noch rösten und vermahlen.
    Tja, dann diverse Sauerteige ansetzen und über Nacht vor sich hin arbeiten lassen. Mal sehen, was daraus wird.

    Und ich muss in den Baumarkt: Ich brauche so ein bis anderthalb Kilo Schrauben oder Nägel oder Muttern, vorzugsweise aus Stahl, ohne Beschichtung. Je größer, desto besser. Die werden dann in einer alten Backform mit aufgeheizt und gleich nach dem Einschießen des Brotes mit etwas Wasser übergossen. Das soll das "Schwaden" sehr effektiv machen. Männes Werkzeugkiste hat in dieser Hinsicht nicht viel hergegeben, also ist ein Besuch im Baumarkt angesagt. Wenn ich nur wüsste, wann ich dafür Zeit habe. :???:

    Ein Winter-Sonnenuntergang:

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    winter sunset by Marion Woell, auf Flickr

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    Ich hatte den letzten Neu-Ansatz für einen Roggensauer in einer abgedeckten Schüssel auf der Fensterbank über der Heizung stehen. Die Backofen-Möglichkeit hatte ich auch in Erwägung gezogen, aber da bei uns tagsüber keiner daheim ist, war mir das zu heikel...

    Danke für den Buchtipp; das Buch hatte ich auch schon in der engeren Wahl; jetzt kommt es auf die Weihnachts-Wunschliste.
    Und vom Holzbackofen träume ich noch ein paar Jahre weiter. :smile:

    Hamburger-Brötchen:

    500g Mehl (550er Weizen oder 630er Dinkel)
    240ml Milch (zimmerwarm)
    60g Butter (weich)
    1 Ei
    1/2 Würfel Frischhefe
    3/4 TL Salz
    3 EL Zucker

    Zucker und Hefe in die Milch einrühren und einige Minuten stehen lassen. Mehl mit Butter, Ei und Salz in eine Schüssel geben. Die übrigen Zutaten dazugeben und alles zu einem glatten Teig kneten. Abgedeckt ca. 1 Stunde gehen lassen.
    Teig durchkneten, 12 Kugeln daraus formen. Auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen (bei meinem Herd passen 6 Brötchen auf ein Backblech). Auf 1cm Höhe flachdrücken. Abgedeckt ca. 45min gehen lassen.
    Bei 160°C Umluft 15 min backen.

    Ich bestreue die Teile gerne mit Sesam.
    Vor dem Belegen mit einem Hamburger die Brötchen mit der Schnittseite nach unten in eine heiße beschichtete Pfanne (oder auf ein heißes Backblech) geben, sie weichen dann nicht so schnell durch.

    Ich stelle den Vorteig, manchmal auch den kompletten Teig, zum Gehen in den Backofen. Lampe an - und schon ist es kuschelig warm da drin. Nur beim Vorheizen sollte er nicht dabei sein.

    Hm, lecker, ich weiß jetzt, was ich am Wochenende koche / backe / grille. Wildburger, selbstgebackene Burger-Buns (irgendwo habe ich ein getestetes und für gut befundenes Rezept dafür), Salat, und vorher eine Suppe. Morgen muss ich Männe zum Metzger schicken, damit er ein Stück totes Tier vorbestellt. ***sabber***

    Wenn ich an meine ersten Versuche mit Hefeteig denke.... Das waren Wurfgeschosse oder so was. :pfeif:

    Ich hätte auch nach zu warmer Flüssigkeit gefragt. Oder zu warmer Butter. Bei Hefekuchen mache ich gerne einen Vorteig, d.h. ich gebe das Mehl in die Schüssel, mache eine Mulde in die Mitte, brösele die Hefe rein, rühre sie mit ein wenig Milch und Zucker auf, decke das vorsichtig mit Mehl ab, und stelle alles eine Weile ins Warme. Fett und Eier kommen erst später dazu. Noch lieber mag ich Hefeteige mit langer Führung, also mit nur ganz wenig Hefe und einem nächtlichen Aufenthalt im Kühlschrank. Nachteil: Mal eben spontan backen ist nicht.

    Erzählst du uns, wie es ausging mit den Burger-Buns??

    Ja, ich glaube, das Backen in einem Steinofen mit Holzbefeuerung ist so ein "trial and error" Ding. Im Nachbarort steht noch so ein Backofen, der einmal im Jahr von den Landfrauen betrieben wird. Ist halt arg aufwändig.
    Wir waren vor ein paar Jahren, als ich anfing mich mit dem Thema Sauerteigbrot auseinanderzusetzen, in einem Hotel, das jeden zweiten Tag den Backofen im Hotelgarten angeheizt hat. Die hatten ein extrem leckeres Dinkelbrot!
    Ich fasse mich weiterhin in Geduld - weniger als 11 Jahre bis zur Rente, und dann habe ich Zeit für solche Experimente. :pfeif:

    Ich hatte einmal einen Brotbackautomaten. Mich hat er nicht überzeugt. Die Kruste wurde nicht gut, die Form war zu klein, das Teil schränkte mich in meiner "Kreativität" ein. Und die Brote schmeckten eben nicht so, wie ich mir ein Brot vorstelle. Jetzt hat ihn meine Tochter (ob sie ihn benutzt, weiß ich nicht). Ich weiß auch nicht, ob dieser Einsatz im Backautomaten für Sauerteig geeignet ist, oder ob sich seine Beschichtung mit der Zeit auflöst.
    Ich mag das Brotbacken an sich, mit allem Drumherum, und dazu gehört neben Kneten und Sauerteig und Gärkörbchen ein Backofen mit Backstein. Wenn ich mir schon keinen richtigen Steinofen im Garten leisten kann.... ;)