Ich wusste doch, dass ich irgendwo ein Foto davon habe. Hier bin ich, mit meinen ganzen 163cm und dem großen Jack-Wolfskin-Fotorucksack auf dem Buckel. Wie schon gesagt, für mich ist die Rückenlänge zu lang, aber für eine Tagestour kann ich gut damit leben. Ich hatte schon unbequemere Rucksäcke. Fürs Foto kann ich nichts, das war Männe....
Das Rezept ist interessant, und das Ergebnis sieht zum Reinbeißen aus! Im Alltag gibt es bei uns selten süßes Gebäck, aber für das nächste Kaffeetrinken mit Freunden oder Familie merke ich mir das mal vor.
Ich verwende im Rezept für die Rietberger Kruste weder Backmalz noch einen Ersatz dafür.
Meine Mutter hat früher immer Semmelbrösel mit dem Fleischwolf hergestellt, also die getrockneten Brotbrocken einfach durchgeleiert. Es wird dann zwar nicht so fein wie mit der Kaffeemühle, aber z.B. beim "Urlaib" mag ich das gröbere Altbrot lieber als das ganz fein gemahlene. Ansonsten: Abendfüllende Beschäftigung mit dem Mörser...
Ich zerkleinere es erst ganz grob und lasse es trocknen (zur Zeit auf der Heizung). Dann wird es in so einem Zerkleinerer einigermaßen fein geschreddert. In einem Glas bewahre ich dieses grobe Altbrot auf, und ein einem anderen das in einer Hand-Kaffeemühle (die nie für Kaffee verwendet wurde) ganz fein gemahlene. Vor dem Überbrühen röste ich es in einer Pfanne schön an, das gibt ein gutes Aroma.
Ich habe übrigens das Original-Rezept für das Körnerbrot gefunden: Rietberger Kruste
Ich glaube, am Wochenende backe ich zu den Roggenmischbroten auch noch das hier: Dinkelvollkornsauerteigbrot Ich werde gleich die doppelte Menge backen, damit Töchterchen sich auch davon eines mitnehmen kann. Mein Schwiegersohn ist Koch - aber im Brotbacken bin ich besser. Davon hat er, nach eigener Aussage, keine Ahnung...
Irgendwo habe ich noch ein Rezept für mein Körnerbrot. Es war von einer österreichischen Seite und hieß, glaube ich, "Rietberger Kruste". Ich habe das Rezept etwas verändert, aber es sind jede Menge gequollene Körner drin: Dinkelvollkornflocken, Sesam (am liebsten den gerösteten), Leinsaat, Sonnenblumenkerne und Hirse. Das hat so einen angenehm nussigen Geschmack. Und es macht pappsatt, obwohl ich die Scheiben immer extra dünn schneide. Hier ein Foto von einem, das etwas zu früh aus dem Ofen kam. Normalerweise wird es außen dunkler:
Ich habe einige Rezepte mit Backmalz und habe gar keines im Schrank... Keine Ahnung, was es bewirken oder verbessern soll, ich habe es bisher nicht vermisst.
Roggenmehl durch Dinkelmehl ersetzen kann ungünstig sein. Weizen durch Dinkel ersetzen klappt eher. Allerdings kann es recht trocken werden, deshalb sehen die Dinkelbrotrezepte dieses Quellstück vor. Oder den "Pudding", von dem ich neulich schon schrieb.
Da fällt mir ein: Am Sonntag kommt meine Tochter und nimmt sich bestimmt ein oder zwei Brote mit. Der "Urlaib" ist schon fest geplant, dazu noch ein Brot mit dunklem Roggenmehl, und eigentlich könnte ich noch ein Dinkelbrot backen. Ich mache mich mal auf die Suche nach Rezepten.
Schau mal, hier habe ich noch zwei Dinkelbrotrezepte gefunden. Die sind zwar beide mit Hefe, aber ich würde sie einfach weglassen, auf den triebigen Sauerteig setzen und bei der Gare länger warten:
Hier gehen gerade zwei Sauerteigbrote. Ihr habt doch mal von einer Druckprobe geschrieben, um zu erkennen ob der Teig fertig zum Backen ist. Wie geht das? Delle rein drücken und dann?
Ich erwische den richtigen Zeitpunkt allerdings auch nicht immer. Mal schiebe ich das Brot / die Brötchen zu früh in den Ofen, mal zu spät... Nur wenn sich der Teig schon in der Übergare befindet, ärgere ich mich.