Beiträge von Sheigra

    Unter den Kompaktkameras habe ich diese auserkoren:

    Sony Cypershot DSC-RX 100 M3 ( oder M IV)

    Die RX100 (ich habe aktuell die M3) ist eine gute Wahl. Bei den rasenden Hunden musst du Abstriche machen, aber für

    Ich möchte alles fotografieren - Landschaft - Makro - rasende Hunde (unbedingt) aber auch andere schöne Aufnahmen, wie Portrait, Sonnenuntergänge etc., also eine "Allrounderkamera".

    die von dir sonst genannten Zwecke ist sie durchaus tauglich. Als hosentaschentaugliche Immerdabeihabkamera ist sie mein Favorit.

    @l'eau Welches Rezept hast du genommen?

    Mein dunkles Roggenbrot ist fertig und sieht von außen gut aus. Mit dem Anschnitt muss ich noch eine Weile warten.

    Das Dinkelvollkornsauerteigbrot macht mir ein wenig Sorgen. Ich habe beim Brühstück etwas zu viel Wasser genommen und hatte vor, beim Hauptteig die entsprechende Menge Wasser weniger zu verwenden. Das habe ich natürlich vergessen und habe jetzt einen zu weichen Teig. Als er fertig geknetet war, hatte er die Konsistenz eines Rührteigs. Ich habe daraufhin ein paar Löffel gemahlenes Altbrot verknetet, dann war der Teig etwas mehr wie ein Brotteig. Inzwischen hat er die Hälfte der 2 1/2 stündigen Ruhezeit hinter sich und ist immer noch arg weich. Ich weiß noch nicht, ob ich ihn nachher in ein Gärkörbchen packe oder doch lieber die Kastenform verwende. In der Form kann er jedenfalls nicht zum Pfannkuchen werden... Mal sehen, ich warte noch eine Stunde, vielleicht tut sich ja noch was. Brot backen ist irgendwie aufregend.


    Ich heize die Küche immer gut ein, wenn ich Brot backe. Wenn im Rezept steht, dass der Teig "bei Raumtemperatur" gehen soll, stelle ich ihn abgedeckt irgendwo auf die Arbeitsplatte. Soll er bei 24° oder mehr gehen, lege ich zwischen Heizung und Küchentisch ein Brett hin (mein Vater hat mir vor etlichen Jahren ein "Backbrett" gebastelt, das ist groß genug dafür), stelle ein Raumthermometer und die Teigschüssel / Gärform drauf. Den Teig decke ich gut ab, wenn er in der Schüssel ist; die Gärform / Kastenform packe ich in einen Müllbeutel, den ich vorher mit der Blumenspritze innen angefeuchtet habe. Dann warte ich ab, wie sich die Temperatur auf dem Backbrett entwickelt und schiebe den Teig mal in Richtung Heizung oder weg davon. Und, wie ich das schon vor Jahrzehnten bei meiner Mutter gelernt habe: Die Küchentür bleibt zu. Mutters Hefeteig durfte keine Zugluft haben, für meinen Brotteig will ich auch keine.

    Fotos von den heutigen Broten kommen noch im Lauf des Tages, spätestens morgen. Falls vom Dinkelbrot keines kommt, ist es missglückt...

    Es ist doch so schön, wenn es unseren Senioren gut geht! Lovvy ist momentan auch richtig gut drauf; vorhin beim Spaziergang wollte sie sogar wieder einen Schwarm Krähen jagen, ganz wie in jungen Jahren. Allerdings fiel ihr nach ein paar Metern im Galopp ein, dass Krähen doof sind und schnell rennen anstrengend ist. :D

    So, zwei Sauerteige sind angesetzt. Morgen wird es dann in der Küche wieder warm und wohlriechend.
    Auf dem morgigen Programm stehen ein Dinkelvollkornsauerteigbrot und ein Roggenmischbrot mit dunklem Roggenmehl (Type 1370). Beide Rezepte habe ich bisher noch nicht probiert, aber Versuch macht kluch, sagt man doch. Die Sauerteige an sich sind schon gewöhnungsbedürftig: Der für das Dinkelbrot musste erst ins Warme (anderthalb Stunden bei eingeschalteter Lampe im Backofen), und jetzt ist er im Kühlschrank (ob das funktioniert??), und in den Sauerteig für das Roggenbrot kommt schon das Salz. Seltsam, seltsam.

    Ein Grund mehr, den "Anstellgut-Sauerteig" separat zu führen.

    Morgen Nachmittag setze ich den Sauerteig für den "Urlaib" an. Vielleicht backe ich am Sonntag auch noch ein paar Brötchen; mal sehen, ob ich ein Rezept finde, das eine Übernachtgare im Kühlschrank vorsieht. Dann könnte ich die Brötchen backen, während der zweite Sauerteig des Urlaibs vor der Heizung steht.

    Und nebenbei sollte ich morgen das Mittagessen für Sonntag vorbereiten. Männe hat sich noch nicht entschieden, was er will - entweder was mit Rotkraut oder Gulasch. Beides schmeckt am besten, wenn ich es am Vortag koche...

    Es wird ein arbeitsreiches Wochenende. Ob mein Chef dafür Verständnis hat, dass ich mich am Montag im Büro erholen muss? Ich fürchte nicht. :mute:

    Hier ist es:

    Baguettebrötchen

    Vorteig (Poolish)
    130g Weizenmehl 550 oder Baguettemehl
    130g Wasser
    0,1g Frischhefe
    Die Vorteigzutaten mit einem Löffel vermengen und 22 Stunden bei Raumtemperatur (20-22°C) reifen lassen. Der Vorteig ist im reifen Zustand von Blasen durchsetzt und riecht angenehm aromatisch.

    Autolyse-Teig
    Vorteig
    260g Weizenmehl 550 oder Baguettemehl
    120g Wasser
    Für den Autolyseteig das Mehl mit dem Vorteig und dem Wasser 2 Minuten auf niedrigster Stufe mit der Knetmaschine mischen und 30 Minuten abgedeckt ruhen lassen. Diese Autolyse-Phase reduziert die Gesamtknetzeit bei gleichzeitig verbessertem Geschmack und besserer Ausbildung des Klebergerüsts.

    Hauptteig
    Autolyse-Teig
    4g Frischhefe
    8g Salz
    Für den Hauptteig Hefe und Salz zum Autolyse-Teig geben. 5 Minuten auf niedrigster und 8 Minuten auf zweiter Stufe zu einem glatten, straffen und mittelfesten Teig kneten, der sich vollständig vom Schüsselboden löst.
    Den Teig 2 Stunden bei ca. 24°C zur Gare stellen. Nach 1 Stunde falten.

    Danach Brötchen formen, gehen lassen, und bei 230°C (fallend auf 200°C) 20 Minuten mit Schwaden backen. Den Schwaden nach 10 Minuten ablassen.


    Das Rezept ist eigentlich ein Baguette-Rezept aus dem Brotbackbuch Nr. 1. Da ich lieber kleine Brötchen backe als lange Baguettestangen (und ich keine Lust hatte, mich mit der komplizierten Falt-Technik auseinanderzusetzen) habe ich einfach Brötchen draus geformt. Die auf dem Bild sind gerollt: zwei etwa gleich große Teigstücke kurz rundwirken, dann flachklopfen (oder ausrollen oder ziehen, Hauptsache lang, schmal, flach), aufeinanderlegen, und aufrollen. Auch schon probiert: ein Teigstück lang und flach ziehen und falten. Oder einfach nur rund oder lang wirken und vor dem Einschießen in den Ofen einschneiden. Hat alles funktioniert, aber ich mag diese gerollte Optik so gerne...

    Kurz zum Mehl: Ich habe dafür Baguettemehl verwendet (T65 oder so heißt es). Mit Weizenmehl 550 habe ich es noch nicht probiert, und ob es mit Dinkel (ohne Kochstück) klappt, weiß ich nicht.
    Menge: So 8 bis 10 Brötchen, je nachdem wie schwer / groß man sie mag.
    Wie wiege ich 0,1g Hefe ab? Vor Weihnachten: per Augenmaß. Da habe ich ein Hefebröckchen in der Größe eines Reiskorns verwendet. An Weihnachten lag ein Löffel unterm Weihnachtsbaum, mit dem man so kleine Mengen abwiegen kann. Mit dem Reiskorn lag ich ungefähr richtig, rein intuitiv. ;)

    Gutes Gelingen und guten Appetit! Der Aufwand dafür lohnt sich wirklich.

    So kann Winter auch sein. Das Foto habe ich letztes Jahr im Januar gemacht; ich glaube das war an dem Nachmittag, an dem ich mir auf dem Weg dorthin den Ellbogen gebrochen habe (die Schmerzen kamen erst am nächsten Tag....)

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    a winter sunset by Marion Woell, auf Flickr

    Ein aktuelles Foto habe ich zwar nicht, aber aktuelle Laborwerte. Alle im geriatrischen Profil getesteten Werte von Lovvy liegen im "grünen Bereich". Die Nierenwerte zwar am oberen Rand desselben, aber bei einer mehr als 14jährigen Hündin, bei der im Juni 2016 CNI festgestellt wurde, ist das einfach nur erfreulich.

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