Beiträge von Sheigra

    Wir sind einmal mit Sauerteig nach Schweden gefahren. Der hat sich im Auto sehr, sehr wohl gefühlt... und wir haben lange gebraucht, bis das Auto wieder sauber war.

    Guter Hinweis! Dinkli und Roggi bekommen für die Reise eine extra-große Transportbox, gesichert, selbstverständlich. ;) Ein doppelt so großes Glas müsste eigentlich ausreichen, und das Glas in einer dieser dichten Plastikboxen verpackt, oder so in der Art.

    Und dann bin ich noch über das Instant-Brot Flerkorn von Ikea gestolpert. @Sheigra , ich habe keine Ahnung, ob man Lebensmittel nach Schottland importieren darf, aber vielleicht wäre das eine Lösung für dich? Natürlich nicht für's Trekken, aber für die "normalen" Urlaube.

    Nun ja. Nein, das ist eher nichts für mich. Ich mag keine Backmischungen, weil ich nicht weiß, was da alles reingemischt wurde. Wenn schon selbst backen, dann richtig. Beim nächsten Schottlandurlaub mit Auto werde ich ein "knetfreies" Rezept ausprobieren; Roggi und Dinkli kommen dann auch mit, dazu das passende Mehl, und vielleicht der Backstein (der passt unter einen Sitz, beispielsweise). Als Gärkorb kann eine Schüssel herhalten, die gibt es in jedem Ferienhaus. Einziges Fragezeichen ist der Backofen (funktioniert er, ist er heiß genug, groß genug usw). ;)

    Muss mal nächste Woche im Österreich schauen, die haben auch immer "andere" Mehlsorten.

    Irgendwo in den Weiten des www habe ich mal eine Gegenüberstellung von Mehlsorgen gefunden. Ich glaube, darin waren Mehlsorten aus der Schweiz, aus Österreich, aus Frankreich und aus Deutschland genannt.
    Wenn ich in einem großen schottischen Supermarkt vor einem Mehlregal stehe (im letzten Markt war das ganz unten, in Bodennähe, und etwa einen halben Meter breit; zum Vergleich: Das Keksregal zog sich durch den halbem Markt....), kommen mir fast die Tränen. Da könnte ich kein schönes Brot backen....

    Einziger Nachteil des vielen Backens in den letzten Tagen: Der Gefrierschrank ist jetzt wieder voll. Bei der Feier am Samstag wird vermutlich nicht die Hälfte von dem gefuttert, was ich gebacken habe. Dann bin ich nächste Woche beruflich unterwegs, und Männe vergisst vermutlich das eingefrorene Brot und kauft sich welches im Supermarkt ( :barbar: ), und der nächste Back-Marathon ist dann erst in drei oder vier Wochen... :D

    Heute habe ich zwei Brote gebacken; das Roggenbrot mit Apfel ist nicht so schön geworden wie ich dachte, und hat mehr Arbeit gemacht als ich dachte. Wie es schmeckt, werde ich morgen wissen. Alles in allem war es ein übelst klebriger Teig, und durch die unterschiedlichen Startzeitpunkte für Sauerteig und Quellstück und Autoyseteig auch irgendwie schwierig mit dem Timing, wenn man nebenbei noch arbeiten muss, um seine Brötchen zu verdienen. Ich werde es bei Gelegenheit nochmal probieren und versuchen, die heutigen Fehler nicht nochmal zu machen. Außerdem werde ich dann noch Walnüsse in den Teig kneten, die mag ich nämlich.

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    Der Schweizer Krustenlaib hat dagegen Potential zum Lieblingsbrot. Schön saftig, und absolut einfach zum Herstellen. Und eine Ofengare - klasse. Es war eine Freude, dem Brot im Ofen zuzusehen...Anstelle von "Alpenroggen" nahm ich dunkles Roggenmehl (1370er), und das Ruchmehl kann man ganz gut durch 1050er Weizenmehl ersetzen, denke ich. Es schmeckt total lecker; eine Scheibe genoss ich nur mit Butter, und eine mit Schinken - passt!
    Ich habe es lediglich viel zu früh angeschnitten, deshalb sind an der Schnittfläche diese unschönen Röllchen zu sehen.

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    Für einen Weizensauerteig habe ich so ad hoc keinen Vorschlag. Hast du im Plötzblog schon nach Rezepten geschaut? Die sehen anfangs alle furchtbar kompliziert aus, sind aber, wenn man sie Schritt für Schritt abarbeitet, recht einfach. Wichtig bei den Blog-Rezepten: Die Kommentare lesen. Ab und zu scheint es Probleme mit der Wassermenge zu geben. Die Rezepte bei homebaking.at sind auch gut nachbackbar.

    Ich habe vorhin den "Schweizer Krustenlaib" (Rezept aus der homebaking.at - Seite) aus dem Ofen geholt. Ein Genuss fürs Auge! Ich bin auf den Anschnitt gespannt; da muss ich mich aber noch ein wenig gedulden.

    Ich habe für die Feier am Wochenende zwei neue Rezepte in Vorbereitung. Ein "Roggenbrot mit Apfel" und ein "Schweizer Krustenbrot", das mit Ruchmehl gebacken wird. Letzteres habe ich neulich aus Neugier bestellt und werde es jetzt ausprobieren.