Im Winter 2017/2018 gab es in den Highlands viel Frost und Schnee, und dann kamen die Schlaglöcher. Bei Connel (Nähe Oban) konnte sogar der Schulbus nicht fahren, weil es so schlimm war und es keine alternative Strecke gab (zumindest keine sinnvolle). Im Frühjahr, als ich mit dem Mietwagen dort war, waren einige Stellen schon geflickt, andere markiert, teilweise ganze Straßenabschnitte abgefräst und in Arbeit, und viele Schlaglöcher waren noch in voller Pracht vorhanden. Im letzten Jahr ist mir aufgefallen, dass zumindest im Nordwesten viel großflächig ausgebessert wurde. Mitte Februar bin ich wieder drüben (ohne Auto, ohne Mietwagen) - ich bin gespannt, wie holprig die Busfahrt von Glasgow nach Skye wird.
Beiträge von Sheigra
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Den Linksverkehr an sich finde ich nicht schlimm - die anderen fahren ja auch alle auf der linken Seite.
Bei der Ausfahrt aus Tankstellen, Parkplätzen und dergleichen besteht die Gefahr, dass man - eine leere Straße vorausgesetzt - auf die falsche Seite fährt (ist mir noch nie passiert). Ein Post-it auf dem Lenkrad ("links!!!") könnte dabei helfen. Bei den häufiger frequentierten Ausfahrten stehen mehrsprachige Schilder, die auf den Linksverkehr hinweisen.Übel finde ich in Schottland die Schlaglöcher (Anfang 2018 war es richtig schlimm) und die scharfen "Abbruchkanten" der Straßen. In den Highlands ist meist nichts mit Standstreifen oder befahrbarem Grünzeug neben der Straße. Ich bin schon beim Wandern an einigen Straßen entlanggelaufen und fand die mehr als handbreit hohen scharfen Kanten (Modell Reifentöter) fies. 2016 habe ich mit einem Mietwagen eine Reifenpanne gehabt, nachdem ich bei der Ausfahrt aus einem passing place durch ein Schlagloch geholpert bin. Im Februar 2018 waren mein Mann und ich in Schottland, als zwei Tage vor unserer Rückreise ein Foto in einer schottischen FB-Gruppe erschien, wo ein Mann der Länge nach in einem Schlagloch lag und nur die Stiefelspitzen rausschauten. An der Stelle mussten wir zwei Tage später vorbei (A82 südwärts, irgendwo mitten im Rannoch Moor). Ich hielt mit Argusaugen Ausschau und sah tatsächlich eine frisch asphaltierte Stelle von etwa 1x2m. Im April 2018 war ich im Nordwesten alleine unterwegs und bin mit meinem kleinen Miet-Fiat fast jeden Tag Schlagloch-Slalom gefahren. Fahrspaß ist anders... Und nach dem vielen Schnee in diesem Winter dürfte es im Frühjahr wieder interessant werden.
Noch ein Fahrspaß-Killer sind Single Track Roads mit Autos, die nicht schneller als 20 mph fahren, den Verkehr hinter ihnen nicht vorbeilassen indem sie einfach einen passing place ansteuern, und nicht rückwärts fahren können, wenn ihnen ein anderes Fahrzeug entgegen kommt. Parkplätze, die so voll von übernachtenden Campervans sind, dass für einen Kleinwagen kein Platz mehr ist. Passing places, die als Parkplatz verwendet werden (ist aus gutem Grund verboten!).
So ein "Roadtrip" war vor zwanzig Jahren schön und entspannt machbar. Aber in den letzten Jahren? Nee, mir macht das keinen Spaß mehr. Sogar mein Mann, der wirklich gerne Auto fuhr, war nur noch genervt. Dazu kommt noch ein Mangel an Unterkünften, bezahlbar oder teuer (bedingt durch Personalmangel, neue Vorschriften, höhere Kosten usw.). In der Saison (also von Ostern bis Ende September) sollte man vorbuchen, auch Stellplätze für Campervans. Das oft propagierte "Wildcampen" mit motorisiertem Untersatz wurde jahrelang geduldet, hat aber seit Covid und "staycation" so zugenommen, dass es verstärkt kontrolliert und geahndet wird, vor allem an den Hotspots wie z.B. im Glen Etive, in den Trossachs, und vor allem entlang der "NC500".
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Hat jemand hier Erfahrungen mit dem Thema "Mietwagen mit Hund in UK"?
Ich habe bisher Mietwagen nur im Anschluss an einen Flug und damit im "hundefreien" Urlaub gemietet.
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Bei der Planung, eine Reise mit Hund in öffentlichen Verkehrsmitteln zu unternehmen, bitte beachten:
Scotrail nimmt Hunde mit (falls denn mal ein Zug fährt).
Citylink nimmt keine Hunde mit! Stagecoach auch nicht, soweit ich weiß.
Und ob man mit dem "Daumentaxi" Glück hat, wenn man nassgeregnet und mit nassem (und schlammigen) Hund am Straßenrand steht, ist zweifelhaft.
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Wir waren oft mit dem eigenen Auto in Schottland. Allerdings immer zu zweit - einer fuhr, der andere navigierte und achtete vor allem beim Überholen auf den Verkehr hinter uns. Im Linkslenker sitzt man halt außen am Straßenrand...
Wenn das Auto keine Möglichkeit hat, die Scheinwerfer auf Linksverkehr einzustellen, muss man sie abkleben. Einmal wurde das nach Verlassen der Fähre kontrolliert.
Wenn ich alleine in Schottland Urlaub mache, fliege ich rüber (Shira bleibt bei ihren erprobten Betreuern) und bin dann entweder mit Öffis, zu Fuß oder mit Mietwagen unterwegs. Einen Rechtslenker empfinde ich im Linksverkehr als einfacher zu fahren. Ich habe bei der ersten Mietwagenfahrt zwar immer wieder den Gurt auf der falschen Seite gesucht, aber die erwarteten Schäden am rechten Ellbogen (durch Kontakt mit der Tür beim Suchen nach der Schaltung) sind ausgeblieben.

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Schottland, Oktober 2022. Drei Wochen Regen, Regen, nichts als Regen. Nur an zwei Tagen blieb es trocken, und an einem Abend gab es sogar fast wolkenlosen Himmel. Polarlichter gab es keine zu sehen, aber die Kombination aus Restlicht des Sonnenuntergangs und Sternenhimmel am Strand der Sands Campsite entschädigten mich dafür.
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Wir sind früher die Strecke Rotterdam - Hull gefahren. Die Hunde mussten in ein Kennel; Haustierkabinen gab es bei P&O nicht.
Später sind wir auf die Strecke Ijmuiden (bei Amsterdam) - Newcastle gewechselt. Bei der ersten Tour haben wir das "Hundehotel" gebucht - nie wieder! P&O hatte 2014 (seitdem sind wir nicht mehr auf dieser Strecke gefahren) große, saubere, fest eingebaute Kennels mit Sichtschutz zu den anderen Kennels. Bei DFDS stehen Varikennels in verschiedenen Größen herum, es gibt keinen Sichtschutz zu den Hunden im Kennel gegenüber, und Sauberkeit war auch so ein Thema. Bei der letzten Überfahrt (Herbst 2019) hatten wir eine Hundekabine. Falls ihr das machen wollt: Telefonisch buchen (online geht das angeblich immer noch nicht). Und schaut, dass ihr auf der "King Seaways" fahrt. Das ist die Fähre mit dem Hundedeck. Die "Princes Seaways" hat kein Hundedeck.
Zu den Kanalfähren kann ich nichts sagen. Die Fahrstrecke bis rauf nach Schottland war uns immer zu weit.
Preislich: Da musst du einfach mal schauen. DFDS hat einen "Frühbucherrabatt"; über den ADAC soll es auch günstiger sein usw.
Bei der Strecke von Südengland rauf nach Schottland solltest du die Kosten für Übernachtung(en) einplanen, falls ihr nicht die Tour an einem Stück fahren wollt. Und die Spritkosten; die waren immer um einiges höher als bei uns.
Für uns war Newcastle als Ankunftshafen ganz praktisch. Bis in den äußersten Nordwesten sind war zwar nicht an einem Tag durchgefahren (ist ja schließlich Urlaub und kein Stress), aber bis Fort William kommt man ganz gut und entspannt am selben Tag. Einmal sind wir bis nach Elgol (Skye) durchgefahren. Das war stressig - zum Glück kannten wir die Strecke und mussten nicht überall anhalten um Fotos zu machen

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Nein, das sieht durch den schiefen Schnitt und die schlechte Beleuchtung nur so aus.

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Heute früh war nach längerer Zeit wieder ein Ruchmehlbrot im Ofen. Mangels Ruchmehl und dunklem Weizenmehl habe ich Weizenvollkornmehl und 550er Weizenmehl gemischt. Ich muss dringend meine Mehlbestände wieder aufstocken, nachdem ich in den letzten Monaten nur aus den Vorräten gebacken habe. Ruchmehl steht schon auf der Liste.
Externer Inhalt live.staticflickr.comInhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.Ich konnte nicht warten, bis es ganz ausgekühlt ist und habe es mal eben angeschnitten (den Umgang mit einem nicht mehr scharfen Brotmesser muss ich noch üben, oder das Brotmesser schärfen
). Mit ein wenig Salzbutter drauf ist es sehr, sehr lecker!Dieses Mal war der Ofentrieb so doll, dass die beiden Brotlaibe in der Mitte zusammengebacken sind. Ich hatte sie schon weit auseinandergesetzt, aber sie haben an Volumen nochmal deutlich zugelegt.
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Man hat mich gerufen (und jetzt bin ich wieder online):
Deine Beschreibung passt so ziemlich genau auf meine Shira: Ein Wolfsspitz.
Ein von klein auf sehr entspannter Hund, der zwar gerne mit mir zusammenarbeitet, mir aber auch mal die Mittelkralle zeigt. Ein ausdauernder Spaziergänger (das muss ein Hund bei mir auch sein); selbst 25km wandern macht ihr nichts aus. Das plüschige Fell sieht nach viel Pflegeaufwand aus, aber im echten Leben hält sich das in Grenzen. Nur im Fellwechsel muss ich täglich mit Kamm und Bürste ran, ansonsten ist das Fell sozusagen selbstreinigend.
Shira meldet, wenn rund ums Grundstück etwas vorgeht, was sie nicht einordnen kann. Da ich am Feldrand auf einem rundum zugewachsenen bzw. zugebauten Grundstück wohne, ist das wichtig. Menschen, die sie kennt (Briefträger, Schornsteinfeger, Nachbarn) lässt sie aufs Grundstück, andere kommen nur bis zum Hoftor. Dauerkläffen oder Anbellen von Vögeln, Blättern und dergleichen ist bei ihr nie ein Thema gewesen.
Zu anderen Menschen verhält sie sich distanziert bis uninteressiert. Das ist für mich sehr erholsam nach 15 Jahren mit einer BC-Hündin, die Menschen über alles liebte und sich an jeden ranschmiss. Fremdbetreuung durch Personen, die sie kennt ist kein Problem. Das habe ich schon früh mit ihr geübt, und bei meiner Tochter oder bei meinen Eltern ist sie genauso entspannt wie daheim.
Einziges "Problem": Sie ist kein Hund für Aktivitäten bei Sommerhitze. Da ich mich beim sommerlichen Temperaturen auch nicht wohl fühle, passen wir ganz gut zueinander.
Beim Wolfsspitz gibt es regelrechte "wandelnde Fellberge". Also Augen auf bei der Züchterwahl.