Beiträge von Sheigra

    Ich habe ja diverse Kameras daheim. Für einfach in die Hosentasche stecken und warten was vor die Linse kommt ist mir die Sony RX100 am liebsten. Die passt echt in die Hosentasche - und dazu braucht man nicht mal eine Cargohose...

    Klar, die RX100 Mark VI ist teuer, aber muss es das neueste Modell sein? Ich war ein paar Jahre mit der ersten aus der Reihe unterwegs, die dürfte inzwischen doch deutlich günstiger sein als die neue. Die Mark IV kostet nur die Hälfte der neuen (gerade in Amazonien geschaut), und das erste Modell für etwas über 300 Euro (Neupreis). Ich habe derzeit die IVer und bin mehr als zufrieden damit.

    Sie ist klein. Das bedeutet, auch die Bedienungselemente sind auf kleinem Raum untergebracht, was nicht jedermanns Sache ist. Mich stört es nicht. Das Objektiv ist wirklich gut, lichtstark, und mit dem "Mangel an Tele" kann ich gut leben. Man kann alles manuell einstellen, wie bei einer DSLR, oder in einem der Automatik-Modi fotografieren. Im Gegensatz zu meiner dicken Nikon (Rufname: Die Dicke) hat die kleine Sony drei Speicherplätze für voreingestellte Einstellungen (Die Dicke hat nur zwei).
    Sie saugt Akkus schnell leer (egal ob altes oder neues Modell); bei langen Wanderungen habe ich immer einen ganzen Schwung Ersatzakkus im Rucksack.

    Heute früh war es noch nicht hell genug, als wir spazieren waren - wir kamen heim, als die Sonne aufging. Aber jetzt, gerade vorhin, waren Lovvy und ich wieder unterwegs, und die Kamera war dabei:

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    Ich hatte den ST schon öfter mal draußen stehen, aber immer nur kurz, sozusagen zum "Anheizen". Diese Mal stand er stundenlang in der prallen Sonne - nicht gut...
    Ofen und Lampe mache ich auch öfter, oder einfach vor die Heizung und ein Handtuch drumrumwickeln. Die Idee mit der Spülmaschine hatte ich auch mal. Das Glas mit dem Sauerteig stand ganz vorne in der kuschelig warmem Spülmaschine. Ich war nur ein halbe Stunde mit dem Hund draußen, und als ich zurückkam, hatte mein Mann die Spülmaschine mit seinem benutzten Geschirr eingeräumt, und den Sauerteig auf die Spüle gestellt. Er war sich nicht sicher, ob das Glas nicht vorgereinigt werden muss. :headbash:

    Doch, der Mittwochs-Teig war "tot". Ich habe ja gestern mit dem Sauerteig, der am Mittwoch so lange in der Hitze gestanden hat, versucht eine Auffrischung zu machen. In dem Gemisch aus Mehl, Wasser und totem Sauerteig tat sich nichts, gar nichts. Also der Mittwochs-Ansatz war komplett hinüber.
    Das ältere Anstellgut, das nur noch im Kühlschrank war, weil ich noch keine Zeit hatte, es zu entsorgen, war zwar nicht mehr ganz frisch, ist aber jetzt aufgefrischt und kommt morgen gleich nochmal dran.

    Die Roggenbrötchen sind dieses Mal aufgegangen, aber irgendwie gefallen sie mir immer noch nicht richtig. Das muss ich nochmal versuchen, wäre ja gelacht, wenn ich das nicht hinbekomme.

    Hurra, er lebt noch! Roggi ist wieder aktiv, und mit einem Esslöffel von dem alten Roggi habe ich einen Weizensauerteig angesetzt:

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    Die Baguettebrötchen sind aus dem Ofen, fotografiert, und ein Teil davon ist schon in der Kühltruhe. Der Teig für die Roggenbrötchen hat gerade seine erste Ruhepause. Auf die Teile bin ich so was von gespannt...
    Der Sauerteig frischt zur Zeit auf der Fensterbank auf. Zum Glück hat Roggi überlebt.

    Neulich sagte ich doch noch, dass mein Sauerteig so unempfindlich ist. Nun ja. Am Mittwoch habe ich ihn getötet. Aber so richtig...
    Ich war daheim, und dachte, dass ich Roggi und Dinkli wieder einmal auffrischen sollte. Also habe ich morgens früh gleich die Gläser vorbereitet, den Sauerteig zum Auffrischen reingerührt, und ins Treppenhaus in die Sonne gestellt. Dort ging er gut auf, bis die Sonne weg war und es dort kühler wurde. Da stellte ich ihn auf die Terrasse in die Sonne. Er ging weiter auf - und ich vergaß ihn. Erst abends, als ich mit Shira vom Spaziergang zurückkam, sah ich die Gläser dort stehen. Roggi und Dinkli waren ganz zusammengefallen. Ich stellte sie erst einmal in den Kühlschrank, wo die beiden Vorgängermodelle noch warteten. Gestern wollte ich den in der Sonne zusammengefallenen ST wieder auffrischen, aber da tat sich nichts. Kein Blubberbläschen, keine Teiglockerung, gar nichts. So was von tot.
    Zum Glück hatte ich am Mittwoch keine Zeit gehabt, den alten ST zu entsorgen. Den alten Roggi habe ich gestern abend wieder gefüttert: Er lebt noch. Uff...

    So, jetzt muss ich mich um den Baguettebrötchenteig kümmern.

    Ich sehe schon, morgen wird überall gebacken. In meiner Küche wartet der Vorteig für die Baguettebrötchen, und nachher muss ich noch die erste Sauerteigstufe für ein Roggenbrötchenrezept ansetzen. Es muss doch möglich sein, gute Roggenbrötchen zu backen. Also solche, die nicht nur gut schmecken, sondern auch aussehen wie Brötchen. Nicht so wie die leckeren Roggenpfannkuchen, die ich vor zwei Wochen aus dem Backofen geholt habe....