Ich hatte zwei Border Collies von klein auf, und habe vor allem bei dem ersten viele Fehler gemacht. Zu viel, zu schnell, zu hektisch - es dauerte Jahre, bis Lovvy ein einigermaßen entspannter Hund wurde. Beim zweiten wurde es besser, und jetzt habe ich einen Spitz. ![]()
Welpen beißen in alles. Egal ob BC oder Kooiker oder Wolfsspitz - wie die kleinen Kinder, die alles in den Mund nehmen (nur mit spitzen kleinen Welpenzähnchen). Bei meinen hat geholfen, dass ich laut gequietscht habe, wenn es zu doll wurde. Das Thema war schnell durch, bei allen drei Welplingen.
Schnappen - ja, das stimme ich den Vorschreibern zu, dein Hund scheint in dem Moment mit der Situation überfordert zu sein. Das macht Shira (der Spitz) auch heute noch, wenn ich zu viel von ihr will.
So Sachen wie "aus" und "nein" und "stopp" musst du dem Hund beibringen; auch ein BC versteht mit 15 Wochen noch kein Deutsch. Und immer schön eines nach dem anderen, überfordere das Kerlchen nicht. Ich weiß, es ist schwierig: Da hat man einen Hund, der immer mehr machen will und "Input" fordert, einen Hund dem der Ruf eines "intelligenten, lernwilligen Blitzmerkers" vorauseilt - und dann muss man langsam tun. Aber da müsst ihr durch. ![]()
Ob dein Hund später Schafe hütet oder Agility oder Dogdancing oder sonst einen Sport macht - die Betonung liegt auf "später". Erst einmal muss er erwachsen werden und "alltagstauglich" werden. Das ist für euch beide Arbeit genug. Nächstes Jahr um diese Zeit kannst du dir Gedanken über einen "Job" für den Hund machen, vorher ist "Kindergarten und Schule" angesagt.
Ein guter Trainer ist sein Geld wert! Ohne die Trainerin, bei der ich jetzt mit dem Spitz auch wieder bin, wäre ich an Lovvy verzweifelt, glaube ich.