Beiträge von Sheigra

    Ich hatte zwei Border Collies von klein auf, und habe vor allem bei dem ersten viele Fehler gemacht. Zu viel, zu schnell, zu hektisch - es dauerte Jahre, bis Lovvy ein einigermaßen entspannter Hund wurde. Beim zweiten wurde es besser, und jetzt habe ich einen Spitz. :D

    Welpen beißen in alles. Egal ob BC oder Kooiker oder Wolfsspitz - wie die kleinen Kinder, die alles in den Mund nehmen (nur mit spitzen kleinen Welpenzähnchen). Bei meinen hat geholfen, dass ich laut gequietscht habe, wenn es zu doll wurde. Das Thema war schnell durch, bei allen drei Welplingen.

    Schnappen - ja, das stimme ich den Vorschreibern zu, dein Hund scheint in dem Moment mit der Situation überfordert zu sein. Das macht Shira (der Spitz) auch heute noch, wenn ich zu viel von ihr will.

    So Sachen wie "aus" und "nein" und "stopp" musst du dem Hund beibringen; auch ein BC versteht mit 15 Wochen noch kein Deutsch. Und immer schön eines nach dem anderen, überfordere das Kerlchen nicht. Ich weiß, es ist schwierig: Da hat man einen Hund, der immer mehr machen will und "Input" fordert, einen Hund dem der Ruf eines "intelligenten, lernwilligen Blitzmerkers" vorauseilt - und dann muss man langsam tun. Aber da müsst ihr durch. ;)

    Ob dein Hund später Schafe hütet oder Agility oder Dogdancing oder sonst einen Sport macht - die Betonung liegt auf "später". Erst einmal muss er erwachsen werden und "alltagstauglich" werden. Das ist für euch beide Arbeit genug. Nächstes Jahr um diese Zeit kannst du dir Gedanken über einen "Job" für den Hund machen, vorher ist "Kindergarten und Schule" angesagt.

    Ein guter Trainer ist sein Geld wert! Ohne die Trainerin, bei der ich jetzt mit dem Spitz auch wieder bin, wäre ich an Lovvy verzweifelt, glaube ich.

    @iinas: Willkommen im Club der gebrochenen Ringfinger! Das habe ich mit meinen beiden Hunden 2015 geschafft, einen Tag vor Weihnachten. Ungeschickt in die Leinen gegriffen, als die sich die beiden wegen ihres "Lieblingsfeindes" aufgebaut haben, und schon brauchte ich an Weihnachten nicht zu kochen. Zum Glück war es der Ringfinger der linken Hand... Das funktioniert auch gut mit erwachsenen Hunden, die die Pubertät schon ewig hinter sich haben ;)
    Aber mein Mitgefühl hast du - ein gebrochener Finger mit Schäden drumherum ist echt doof.

    Bei jungem Rüden und den ersten Versuchen, das Beinchen zu heben, fällt mir immer wieder mein Lorcan ein: Einer seiner frühen Versuche fand an einer Böschung statt. Er hob ein Hinterbein, verlor das Gleichgewicht, und kullerte ein Stück die Böschung runter. Wenn Hunde rot werden können, hätte ich an diesem Tag eine roten Border Collie gehabt.... :lol:

    Aber man muss halt tatsächlich immer im Hinterkopf behalten - hat der Spitz keine Lust mehr, dann hat er keine Lust mehr. Da hilft dann auch kein Handstand und erntet einem maximal einen angewiderten Blick (SO herrlich)

    Oh ja, das kann ich unterschreiben! Ich denke da an Shira, die langsam und bedächtig über die knapp 20cm hohen Hürden klettert, ein Bein nach dem anderen, und mich anschaut, als wolle sie sagen: "Mensch, Alte, wenn es dir so viel bedeutet, dann hüpfe doch selbst!"
    ... nur um kurz darauf beim Spielen wieder richtig Gas zu geben. :D
    Das war bei Lovvy anders - "He, Frauchen, wo bleibst du denn?" oder "Frauchen, was kann ich noch für dich tun, bitte, bitte, bitte!" Hätte sie reden können, wären das wohl ihre Fragen gewesen.
    Aber ich bin glücklich mit meinem Spitz. :herzen1:

    Derzeit habe ich keine Naturfotos von hier. Die Schlammpfützen sind noch nicht spektakulär genug, Sonnenauf- und -untergänge, der Mond und andere Himmelskörper verstecken sich hinter dichten Wolken, es blüht und krabbelt nichts, es gibt keinen Frost und keinen Schnee...

    Da greife ich auf mein reichhaltiges Sammelsurium an schottischen Naturfotos zurück. Ich habe vor kurzem erst meine Sammlung auf der Suche nach kalendertauglichen Bildern durchstöbert, sortiert, neu geordnet und so.
    Dieses hier habe ich bei einer Bergtour gemacht, vom Gipfel des Sgurr an Fhidhleir (Fiddler's Peak) in Assynt. Der kleine, teilweise beleuchtete Hügel ist Stac Pollaidh, und weiter hinten im Bild versteckt sich Suilven unter seiner Wolke (der macht das öfter - aber irgendwann erwische ich ihn und steige ihm aufs Dach! :D )

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    So ein Vetbed an sich ist schon gut, vor allem bei nasskaltem Schmuddelwetter, wenn der lebensältere Hund, den schon das eine oder andere Aua plagt, warm und trocken liegen soll. Aber, genau wie du, @Maanu, habe ich keine Lust, die Decken von Haaren zu befreien, zu waschen, trocknen und dann nochmal zu bürsten. Da machen ja die Hunde weniger Arbeit als ihre Decken... :D
    Ich habe dann lieber die Decken ausgewechselt, die feuchten getrocknet (wenn es nur feucht vom Regen war), und schon waren die Hunde wieder im Trocknen.

    Wenn angekündigter Besuch kam, habe ich immer die Fleecedecken rausgeholt. Das waren keine Hundedecken, sondern so ganz normale Decken, meist aus dem Supermarkt. Zwei hatten wir in Schottland gekauft, natürlich im Karomuster. Die waren an Weihnachten immer in den Kudden.
    Die mit irgendwas gefüllten Hundedecken hatte ich für Lovvy nur ganz am Anfang mal. Madame liebte es, ihre Decke zusammenzuschaben und sich darin zu vergraben. Das ging mit einer großen dünnen Decke einfach besser.

    Shira zergelt nur mit den Decken. Sie ist wohl der Ansicht, dass sie ihre eigene Decke am Körper trägt. Ihre schöne neue Kudde wird meist vom Kampfkater benutzt. ;)

    Zu Zeiten von Lovvy (inkontinent) und Lorcan hatte ich eine ganze Sammlung alter Decken, neuer Fleecedecken, ausrangierter Bettbezüge und Handtücher für die Kudden - nach einiger Zeit alles unter dem Aspekt "zweckmäßig"; die Optik war mir irgendwann nicht mehr so wichtig.