Beiträge von Sheigra

    Der erste Fellwechsel (Welpenplüsch ausgenommen) für Madame Shira. Noch ist es nicht so schlimm wie erwartet; die tägliche Ausbeute an Wolle würde keineswegs für einen zweiten Spitz reichen, höchstens für eine kleine Katze. Aber man sieht schon, dass unter dem vielen Fell ein Hund steckt.

    Foto aus Dezember:

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    Und eines von gestern:

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    Die Halskrause lässt noch nicht viel Unterwolle locker, da wird bestimmt einiges rauskommen. Fleecepullis sind derzeit keine gute Idee, die sind ratzfatz voll mit Shira-Fusseln.

    "Bitte lächeln"!

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    Wie macht sich sowas eigentlich anfangs bemerkbar?

    @Frankyfan, die Kehlkopflähmung macht sich durch Atemgeräusche bemerkbar. Da die Luftröhre zum Teil blockiert ist, bekommt der Hund schon bei geringer Anstrengung weniger Luft und keucht. Es ist so, als "ringt er nach Atem", so ein bemühtes Atmen (irgendwie kann ich das ganz schlecht beschreiben...) Später kamen bei Lovvy pfeifende Atemgeräusche dazu. In der Zeit vor der OP reichte es schon, wenn sie sich aufregte, dass sie kaum noch Luft bekam. Die Tierärztinnen in den beiden Kliniken (wir waren erst in Egelsbach und dann in Hofheim) erkannten schon anhand meines Handy-Videos, dass es nur eine Kehlkopflähmung sein kann. Eine endgültige Diagnose bekommt man jedoch nur, wenn der Hund sediert und untersucht wird. Keine "komplette" Narkose - dann bewegt sich da ja sowieso nichts, sondern so, dass noch Atmung da ist.
    Ich bin mit der Tierärztin damals so verblieben: OP-Termin, erst eine Untersuchung, und wenn die ergibt, dass es eine Kehlkopflähmung ist, wird gleich operiert. Ist es keine, sondern z.B. ein Tumor, werde ich gefragt. Zweimal Narkose - das wollte ich meinem Hund nicht zumuten.

    Meine Lovvy hatte eine Kehlkopflähmung. Die ersten Anzeichen dafür hatte sie schon mit 13, da wurde das von der Tierärztin mit "das ist bei einem alten Hund halt so, da kann man nichts machen" abgetan. Naiv wie ich war, glaubte ich ihr. Im Winter war es besser, aber sobald es wärmer wurde, schnaufte und pfiff sie schon bei langsamen Gehen. Ich zeichnete die Atemgeräusche mit dem Handy auf, für alle Fälle. Und dann, im Frühjahr 2018, kam die erste Atemnot. Da dachte ich, das kann doch nicht alles sein. Lovvy war zu diesem Zeitpunkt 14 1/2, hatte seit anderthalb Jahren erhöhte Nierenwerte, Arthrose, und war in den Hinterläufen recht wacklig. Ich ging in die Tierklinik, wo Madame natürlich nur flach atmete. Ich spielte der Tierärztin das Geräusch ab, und sie sagte sofort "Kehlkopflähmung" und meinte, ich solle sie in der Tierklinik Hofheim vorstellen. Termin gemacht, vorher noch aktuelle Blutwerte machen lassen, und in Hofheim habe ich mich ausführlich beraten lassen. Ich war mir nicht sicher: alter Hund, Vorerkrankungen, große OP, geschädigte Nieren... Die HNO-Ärztin dort nahm sich Zeit, erklärte viel, beantwortete alle meine Fragen, und letztlich entschied ich mich für die OP. Lovvy überstand den langen und heißen Sommer 2018 sehr gut, sie hat sich schnell von der OP erholt, und hatte danach noch einige Monate ohne Atemnot. Die Nieren trafen dann die Entscheidung.
    Den Anfall von Atemnot werde ich nicht vergessen. Lovvy rang nach Luft, ich las Panik in ihren Augen, ich hatte Angst, ich konnte ihr nicht helfen... Hätte die HNO-Ärztin von der OP abgeraten, hätte ich Lovvy bald gehen lassen. Ersticken ist furchtbar.

    Wie schön!
    Frag doch mal alteingesessene Bauern, wie sie das Wetter für den nächsten Tag vorhersehen. Mit Wind und Wolken und so...

    Dazu müsste ich erst einmal jemanden treffen... ;)
    Im Ernst - bei der letzten Tour habe ich zwei Estate-Worker gefragt, denen ich über den Weg lief, und daraufhin meine Tour geändert. War eine gute Entscheidung.

    So, und jetzt mache ich die Kiste aus.

    Im Mai werde ich drei Wochen ohne Internet sein. Meist auch ohne Handynetz. Und das freiwillig!
    Langstreckenwandern in den schottischen Highlands, nur alle paar Tage mal durch eine Ortschaft kommen, das Handy bleibt aus, der Akku ist draußen (mein Zelt hat keine Steckdose, und die Powerbank ist schwerer als ein Ersatzakku), abends vorm Zelt mal schauen, ob ich ein Signal bekomme...
    Ich habe das schon oft gemacht - das ist so was von erholsam! Meine Zeit "online" ist privat sehr überschaubar, aber im Job klebe ich sozusagen vor dem Bildschirm. Drei Wochen kein PC, Notebook oder ähnliches, kein Smartphone, nur ein altes Handy, ein Buch aus Papier (braucht keinen Strom und lässt sich im Rucksack knautschen), keine Nachrichten, keine Katastrophenmeldungen, kein "hast du schon gehört"... Das einzige, was mir fehlt, ist ein täglicher Wetterbericht, der mir in den Bergen die Planung erleichtern könnte. Aber den habe ich nicht, und nehme das Wetter so wie es kommt.
    Wenn ich dann wieder daheim bin und die Zeitung aufschlage, frage ich mich, worüber die sich alle so aufregen. :D

    Für Landschaftsaufnahmen verwende ich schon mal einen ND-Grad-Filter. Hier würde ich zu einem Steckfiltersystem raten, da bei einem Schraubfilter vorgegeben ist, wo der abgedunkelte Bereich anfängt.
    ND-Filter - ja, für "weiches Wasser", gelegentlich auch, um Bewegungen der Wolken anzuzeigen.
    Lediglich der Polfilter ist zum Aufschrauben (aber den vergesse ich meistens...).
    Ansonsten habe ich keine Filter. ND-Grad und ND in unterschiedlichen Stärken, passend zu einem Steckfiltersystem, das zu meiner Kamera (Vollformat) passt, mit Adapterringen für die Obektive, die ich für Landschaftsfotografien verwenden.
    Das kostet allerdings deutlich mehr als 28 Euro.
    Es ist gut möglich, dass diese preisgünstigen Filter einen deutlichen Farbstich haben, den du hinterher auch mit PS oder so nicht loswirst.

    So ein junger Wolfsspitz lädt natürlich die Kollegen geradezu ein, geknuddelt zu werden. So jedenfalls meine Erfahrungen mit Shira... Da hilft wirklich nur eine klare Ansage an die Kollegen und ein "Ruheraum" für den Hund - die schon erwähnte Box.
    Ansonsten: halte durch! :smile:
    (Ich schätze mich glücklich, ein ruhiges und tiefenentspanntes Exemplar eines Wolfsspitzes zu haben!) ;)

    Ich habe Shiras Züchterin angerufen. Wir plauderten eine gute halbe Stunde, danach schickte ich ihr, wie vereinbart, meine Kontaktdaten und hatte wenige Minuten später die Info, dass ich auf der Warteliste stehe.
    Ein paar Wochen später rief ich wieder an, um ihr zu sagen, dass wir am geplanten Wurftermin im Urlaub und möglicherweise nicht erreichbar seien, für den Fall der Fälle. Dieses Mal plauderten wir eine ganze Stunde, und am Ende des Gesprächs stand ich ganz oben auf der Warteliste. Eine halbe Stunde später klingelte das Telefon, und die Züchterin sagte mir, dass sie dem Interessenten vor mir, der sich seit dem ersten Kontakt nicht mehr gemeldet hat, gerade abgesagt hat und dass ich ganz sicher einen Welpen bekomme (vorausgesetzt, alle im Ultraschall gesehenen Welpen kommen gesund zur Welt und so). Ich habe sie wohl voll überzeugt, das sich der richtige Mensch für einen Wolfsspitz aus ihrer Zucht bin. :D
    Bei Lovvy hatte ich einen "Fragebogen" online ausgefüllt, losgeschickt, am selben Abend noch einen Anruf bekommen, und einen Termin für den nächsten Tag ausgemacht. Es waren noch zwei Welpen aus dem aktuellen Wurf da. Nun ja, wir wollten nur gucken.... Und kamen damals, vor mehr als 15 Jahren, mit einem schwarz-weißen Energiebündel heim. ;)