Auch mit diesem gewollten Mischling tust du dir und deiner Familie keinen Gefallen
…
Ich zitiere dir mal der Einfachheit halber ein paar Sätze:
„Jeder Puggle ist ein kleines Überraschungspaket“ so ist das zum einen realistisch. Zum anderen weisen solche Aussagen ungewollt auf das hohe Risiko, ja, die Verantwortungslosigkeit solcher Kreuzungen hin. Im durchaus realistischen Extremfall kann in dem kurzatmigen Körper eines Mopses die ganze Energie eines Beagles, wohlgemerkt eines gelernten Lauf- und Schweißhundes, stecken. Solche Kreuzungen sind schlicht Tierquälerei. Rein theoretisch, nach dem Schulbuch der Genetik, sollten zumindest in der F1 Generation Hunde entstehen, die von Gestalt und Wesen her einigermaßen voraussagbar sind. In der Praxis scheint das aber nicht der Fall zu sein.“
…..“ die beiden Ausgangsrassen wie beim Puggle passen von ihrem Wesen her nicht zueinander. Der Beagle ist ein ausgemachter Jagdhund. Der Mops ein gelernter Begleiter“
„Durch eine Kreuzung verschwinden die gesundheitlichen Probleme der Ausgangsrassen nur bedingt…… Es muss allerdings davon ausgegangen werden, dass aufgrund der Gegensätze der Ausgangsrassen, die gesundheitlichen Probleme eher zu- als abnehmen.“
Du kannst innerhalb eines Wurfes die gesamte Bandbreite der von dir nicht gewünschten Problematik haben, denn keiner kann dir sagen, welche Gene genau in diesem oder jenem Welpen überwiegen werden. Du kannst eine Jagdsau erwischen. Oder einen, der trotzdem die Mops-typischen Probleme hat. Oder einen, der beides aufweist, starker Jagdtrieb und Atemproblematik usw. Einen zu erwischen, der nix von all dem aufweist, halte ich für extrem unwahrscheinlich. Jedenfalls kannst du all das keinem Welpen ansehen.
Mach dir bitte nicht selbst was vor.