Beiträge von Fullani

    Ich fahre zwischen 4 und 10 Minuten für die täglichen Spaziergänge. =)
    Ab und zu auch weiter, aber das ist dann meist auch direkt eine Wanderung, für die ich die Fahrt in Kauf nehme und im (Arbeits)Alltag nicht mehr als 30 Minuten beträgt.

    Mal was anderes - habt ihr den Trailer schon gesehen? *klick* =)
    Schnulz Alarm, aber ich fand ihn so schön und rührend :herzen1:

    Ich komme ursprünglich direkt aus München. Mexx und ich haben früher auch bei jedem Gassi viiiiiiiele Hunde (in zweistelliger Größenordnung) getroffen. Bin zwar oft raus gefahren, aber nicht täglich.

    Nun wohne ich in einem Mini Dorf (so klein, dass es hier nichtmal einen Bäcker gibt :lol: ) und LIEBE es.
    Allerdings fahr ich zum Gassi dennoch immer ein Stück weil a) brauch ich einfach Abwechslung und b) gibt's hier noch sehr viele frei laufende (Hof) Hunde im Dorf. Die laufen eben so ihre Runden hier und ein paar Kandidaten sind dabei, die ich nicht unbedingt mit meinen Hunden treffen muss.

    Nun treffe ich je nachdem wo ich gehe entweder stundenlang wirklich niemanden - also wirklich, in meinem "Stammwald" ists so abgeschieden, dass ich unfassbar erschrecke, wenn dann noch mal jemand entgegen kommt :shocked: :lol: - oder ich fahre ein paar Minuten in die Berge und treffe da schon einige Menschen (aber dennoch irgendwie wenige Hunde).

    Ich möchte momentan wirklich nicht anders wohnen. München ist dennoch "nur" eine Stunde entfernt, Salzburg ist gerade mal 20 Minuten entfernt und ich habe hier einfach viel Natur und Einsamkeit - perfekt :herzen1:

    Danke für deine Erzählungen! Ich habe das wirklich sehr genossen, hier teilhaben zu dürfen.
    Alle Höhen und Tiefen auf so einer Tour miterleben zu dürfen war echt toll =)
    Auch die Vorbereitungen waren interessant.


    Ich hatte letztes Jahr etwas ähnliches geplant, allerdings wurde das von einer Verletzung an Mexxs karpalgelenk durchkreuzt. Inzwischen ist das abgeheilt, aber er ist nun über 11 Jahre und hat mit dem Bein doch ab und zu Probleme... Mal sehen.
    Wir machen ja oft ein bis drei Tages Touren, ggf weiten wir das doch noch einmal aus und planen was längeres.

    Ich fand den Thread hier jedenfalls ganz ganz toll, also deshalb schön, dass du ihn eröffnet hast.

    @Rikah wenn die Hunde damit aufwachsen, ist das einfach auch Normalität für sie. Seh ich genauso.
    Da ich ein Schausteller Kind bin, ist Mexx ( genau wie ich ) an den Wochenenden ebenfalls auf Volksfesten groß geworden.
    Der einzige "Schaden", den er davon hat ist, dass die Nase sofort auf Bratwurstsuche umstellt, sobald er ein Fest sieht :lol:

    Ich hab einen Hund, der seit seiner 9. Lebenswoche bei mir ist und in München City aufgewachsen ist mit allen möglichen und unmöglichen Reizen. Im Nachhinein war es sicher oft zu viel, aber für mich war das "normal" und daran, was für einen selbst normal ist, orientiert man sich dann ja.
    Irgendwas scheine ich aber "mehr aus Versehen" richtig gemacht zu haben, denn er kann selbst beim allergrößten Trubel abschalten, hält gut Ruhe und kann mit allen Situationen absolut souverän umgehen. Echt, den Mexx schockt nix.


    Felia kam im Alter von 5 Jahren zu mir. Sie kennt nur Dorfleben und war nicht einmal jeden Tag Gassi, sprich nur im Hof und Garten mit Besitzer und anderen Hunden.

    Also fast zwei Extreme.

    Man merkt: wie gesagt, Mexx schockt gar nichts. Der vertraut mir und sich selbst (wenn wir mal in einer Stadt sind, hat er diesen "Hallo Stadt, hier komme ICH und du gehörst jetzt MIR" Blick :roll: - der geborene Münchner Checker)
    Felia ist oft überfordert mit sich und der Situation, selbst wenn es gar nicht SO reizingensiv ist (Beispiel: ruhiger Café Besuch). ABER: sie vertraut mir inzwischen sehr und zudem orientiert sie sich am Mexx. Solange ich ruhig und entspannt bin, ist für sie alles okay und sie kann sich auch entspannen. Mexx trägt da seinen Teil dazu bei.

    Felia braucht also mehr meine Unterstützung, Mexx entspannt sich von alleine und nimmt viele Reize gar nicht so wahr, wie Feli. Beispiel Radfahrer im Wald. Mexx würdigt den keines Blickes, Felia starrt den an wie einen Alien. Oder Reiter. Oder Jogger. Usw. Sie will die nicht jagen o.ä. aber sie hat eine gewisse Anspannung bei Begegnungen (die immer weniger, also besser wird).

    Dafür ist Mexx wesentlich schneller auf 180 vom Erregungslevel. Könnte aber auch einfach seine Art sein. Er ist ja Mr. Für immer Kindskopf.

    Ich finde jedenfalls die Unterschiede meiner beiden Hunde, mit neuen Situationen umzugehen, sehr interessant. Nichtsdestotrotz können beide Hunde neue Situationen meistern.


    Lange Rede kurzer Sinn: ich finde das Eingangs Beispiel extrem "voll". Das wäre mir mit erwachsenen Hunden schon zu viel Stress, mit Welpen erst recht. Aber wenn das euer Alltag ist, dann ist das so und dann wird Welpe da rein wachsen.
    Ich finde Alltag ganz wichtig und angepasst dann neue Situationen.
    Aber immer entspannt, ohne, dass es in Stress ausartet und man ein Programm abarbeiten muss!!

    Aber nur Ruhe lernen und wenig rauskommen ist natürlich auch nicht so das Ideal.

    Man muss - wie immer - eine Balance finden, die für einen selbst und Welpi passt.

    Mexx hat ja quasi keinen Jagdtrieb, daran hat auch das trailen nix geändert. Für ihn hängt das absolut nicht zusammen, anderer Kontext. Er ist aber auch ein Hütehund, sprich bringt da schon ein anderes "Set" bezüglich des Jagens mit.

    Bei Felia kann ichs noch nicht richtig einschätzen.

    Aber eine Retriever Hündin aus unserer Gruppe hat anscheinend erst nach ein paar Wochen trailerfahrung begonnen, auch Spuren von Wild interessant zu finden. Da sie da schon 2,5 Jahre alt war, ist es wohl schon naheliegend zwischen dem trailen und dem jagen eine Verbindung herzustellen.
    Hat mich aber auch irgendwie überrascht. Deshalb die Frage hier.

    Habt ihr eine Meinung / Erfahrung zu dem Einfluss von Mantrailing aufs Jagdverhalten?
    Meint ihr es kann die Sache "verschlimmern" oder durch die zielgerichtete Auslastung besser machen?

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    Wir waren am WE trailen. Beide haben es gut gemacht.
    Mexx ist so ein kleiner Beamter, der bei Kreuzungen ja immer jeden Abgang prüft, bevor er sich entscheidet. Man muss ja alles sicher und ordentlich machen. Am WE allerdings hatte er oftmals Probleme und kam nicht mehr weiter aus der Kreuzung. Ich weiß nicht ob die VP ggf lange selbst überlegt hat und sich ein Pool gebildet hat, der Wind ungünstig war ...auf jeden Fall hat er mehrfach Hilfestellung gebraucht. War schon lange nicht der Fall und hat mich etwas gewundert...

    Felia machts nach wie vor toll. Muss bei ihr aufpassen, dass die nicht über Sicht ans Ziel kommt. Deshalb waren die VPs in letzter Zeit oft hinter Türen (in so einer SB Bank), auf nem Container etc, wo sie einfach nicht durchs gucken hin kommt. Hat guten Erfolg gebracht für mein Gefühl, sie sucht sehr schön =)