Beiträge von Fullani

    @SophieCat ich habe mit dem Mexx bis vor zwei Jahren mitten in München gewohnt. Damals: 2 Menschen, 1 Hund auf 60qm mit Balkon. Grünstreifen direkt ums Haus, nächster Park etwa 10 Minuten flussläufig erreichbar.

    Nun wohne ich ja im Mini Dorf.

    Ab und zu fehlt mir Großstadt schon (bzw die vielen Bequemlichkeiten und insbesondere, dass man kein Auto braucht). Doch insgesamt liebe ich mein Dorfleben momentan absolut.
    Aber ich bin insgesamt absoluter "flexibel-Wohner", hab mich bisher überall wohl gefühlt, Ich war schon ein paar Monate in Bangkok und hab mich wohl gefühlt bis hin zum einsamen Hof in Oberfranken bei meiner Oma.
    Mexx genauso. Selten so einen anpassungsfähigen und immer optimistischen Hund kennen gelernt. Der könnte wohl überall wohnen und wäre glücklich.

    Was mich manchmal erschreckt ist a) dass sich viele Leute scheinbar gar nicht vorstellen können, dass noch andere Lebensentwürfe mit entsprechend anderen Umständen existieren ... Und b) warum man nun so etwas wie einen Zwinger oder Garten als Aufenthaltsort für Hunde verteufelt.

    Passt sicher nicht für jeden Hund und jeden Menschen. Aber es passen auch Familien mit Kindern nicht für jeden Hund oder Mehrhundehaltung oder Einzelhundehaltung oder Trockenfutter oder Nassfutter oder Stadtleben oder Landleben.

    Kann man nicht einfach akzeptieren, dass es auch andere Meinungen gibt, die man nicht sofort verteufeln muss und die durchaus auch für alle Beteiligten eine tolle Lösung sein können, selbst wenn man es sich persönlich nicht vorstellen könnte .... :ugly:

    Meine Hunde und besonders der Mexx liebt seinen Kofferraum ebenfalls. Man stelle das Auto mit geöffnetem Kofferraum irgendwo ab - nach 5 Minuten legt sich Mexx da rein und schläft dort.
    Wenn es darum geht, Ruhe zu finden, ist meinen Hunden ein kleiner Raum weit lieber als offene Fläche mit viel Raum.
    Jemandem zu unterstellen, die Hunde nicht zu lieben und wie Koffer zu behandeln, weil sie eben mal im Kofferraum warten müssen, finde ich ein starkes Stück und höchst unverschämt, um ehrlich zu sein.

    Naja. Zum Thema.

    Also ich lasse meine Hunde meist Zuhause oder eben im Kofferraum, je nach Situation. Bei Familienmitgliedern oder guten Freunden sind sie auch mal dabei. Ich mach das eben vom Einzelfall abhängig und hab da jetzt keine standardisierte Vorgehensweise.

    Prinzipiell gilt, dass ich zu Felia nicht einfach jeden x-beliebigen Hund setzen kann und erwarte, dass sie sich freut. Da muss ich schon Managen und ein Auge drauf haben. Mexx ist unkomplizierter in der Hinsicht, mit dem ginge das einfacher.

    Ich habe auch oft das Gefühl, dass jeder seinen Hund mitnehmen darf, nur ich nicht.... :muede:

    Es kommt eben oft drauf an.
    Ein Bekannter ist im Außendienst tätig und hat seinen Hund zB immer dabei (im Auto eben). Er richtet sich die Touren usw so ein, dass es passt und er den Hund daheim abliefern kann, wenn das Wetter nicht mitspielt.
    Davor dachte ich auch, dass Außendienst mit Hund ja sicher sehr schwierig ist.

    Zwecks Unterkunft. Ich war auch schon mit beiden in einem Wellness Hotel, das war nicht wirklich ein Problem.

    Mein Freund hat das organisiert und er meinte, er habe natürlich explizit nach Hotels gesucht, in denen Hunde erlaubt sind und dann einfach mal angerufen, ob auch zwei okay wären. Das telefonische Gespräch ist oft nicht so anonym wie eine Email.

    Bei einem außerordentlich guten Verhältnis zum Züchter und einem Hund, der meiner Ansicht nach unbedingt seine Gene weitergeben muss =), würde ich das schon machen.
    Kommt natürlich auf den Hund an. Man sollte schon so vorarbeiten, dass sich der Hund beim Züchter sehr wohl fühlt und mit den Menschen vertraut ist. Dann steht dem doch wenig im Wege (außer, dass man selbst wohl den Hund vermisst wie verrückt :lol: ).
    Aber ich finde das prinzipiell absolut okay.

    Tausend mal besser jedenfalls als Züchter, die 10 und mehr Hunde halten, und dem einzelnen Tier dann kaum mehr gerecht werden.