Übrigens weiß ich vom Wachtelhund - also ein vollgebrauchshund, der nur an Jäger gegeben wird und so weit von Schönheitszucht weg ist, wie es nur geht - aus Gesprächen mit einigen Züchtern, dass Allergien da wohl ein gehäuftes Problem sind.
Allerdings "scheissen sich" viele Besitzer nicht sonderlich drum, andere verschweigen es und wieder andere finden es nicht so schlimm. Ist ja "nur" eine Allergie.
In der Rasse liegen noch andere Sachen im Argen... Oft kommen die Hunde halt dann weg.
Hätte ich auch nie vermutet und hat mich überrascht.
Da ein guter Freund und Jäger einen Nachwuchs Hund sucht, krieg ich da einiges mit.
Also auch nicht alles super gesund in der Arbeitshundewelt.
Beiträge von Fullani
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@Honig und weil manche Dinge getan werden, die nicht Ordnung sind (Beispiel Elterntiere mit Allergien und allerhand Einschränkungen), macht man noch etwas, um die Wahrscheinlichkeit von kranken Welpen zu erhöhen und das wird damit okay?!
Für mich völlig unlogisch, sorry.Gerade alle Maßnahmen zum Schutz der Hündin sind sinnvoll und daran sollte auch nicht gerüttelt werden!
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klar. Verpaaren wir einfach alte Hunde, nehmen Behinderungen bei den Welpen billigend in Kauf oder lassen sie dann halt einschläfern, ob die Hündin sich mit 9 Jahren von einem z.B 12 Welpen Wurf gut erholt sei mal egal ...
Aber diese bösen bösen geldgierigen Rüdenbesitzer und Champion-Besitzer/ AusstellerNe sorry aber so hat diese Diskussion jegliches Niveau endgültig verloren und bringt gar nichts.
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Bei mir ist es auch so.
Meist fühle ich mich erst ab Kilometer 5 wohl und laufe in "meiner" Geschwindigkeit.
Über die Ursache habe ich mir noch nie so wirklich Gedanken gemacht..
Ich würde spontan auch Kopfsache tippen. Mir geht's häufig so, dass ich zu Beginn noch viel "Alltag im Kopf" habe, mein Lernzeug unbewusst durchgehe, über den Job nachdenke. Nach einer Zeit kann ich das aber lassen und genieße den Lauf als regelrechte "Dusche" vom Alltag - da wird jede Sorge weggewaschen.Bei mir hängt das bestimmt irgendwie zusammen ....
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Mir wurden in einem Wellness Hotel auch mal die Kosten für den zweiten Hund geschenkt, weil "die ja soooooo brav sind"
(obwohl alles andere als klein, zwei mal um die 20kg sind durchaus viel Hund).
Ich habe mich dort echt bemüht stets Rücksicht zu nehmen und möglichst nicht negativ aufzufallen. Da habe ich mich umso mehr über diese Geste gefreut
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@Pleistozaen spannend, danke für den Beitrag.
Und ich fänd eine Quelle / Link zum nachlesen spannend, kannst du da was verlinken vielleicht?
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@Nebula Prinzipiell sehe ich es genauso und fände einen Ausschluss von Merle kontraproduktiv.
Aber Fakt ist schon, dass Merle ein genetischer Defekt ist, der homozygot erhebliche Schäden mit sich bringt, während ein Ausschluss von gelb beim Flat (als Beispiel nun) total willkürlich ist und im Grunde auch keinen Sinn macht, da es schon immer gelbe Flats gab, die genetische Grundlage (wie beim Labrador auch) da ist und die Hunde keinen Nachteil durch die Farbe hätten.
Edit: wenn alles eitel Sonnenschein beim Flat wäre, ist die Anerkennung einer Farbe ja absolut Sache des Verbandes. Aber da die Rasse erhebliche Probleme hat, seh ich da halt schon nochmal eine andere Diskussionsgrundlage und Relevanz, was die Anerkennung der Farbe anbelangt...
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Wer genau will wissen, dass das ein durchgezüchteter Mischling ist? Wie will man das denn feststellen? Es wird doch kein Zuchtbuch über Mischlinge geführt, geschweige denn überhaupt irgendeine sonstige Nachverfolgung möglich.
Das wäre wiederum Lotterie und auf gut Glück alles miteinander verpaart. Ob das Sinn macht?Nein, da bleibt für mich die gezielte Einkreuzung anderer Rassen die bessere Wahl.
In dem von mir erwähnten Artikel ging es, wenn ich mich Recht erinnere, um die Einkreuzung von Pariahunden oder Landschlägen. Da ich mir aber nicht mehr sicher bin...alles ohne Gewähr. Ich hab gerade schon gesucht, aber nichts gefunden.
Ich setz mich da heute Abend nochmal zum Suchen hin. -
@Tatuzita da hast du sicherlich recht! Es gibt bestimmt Typen / Gruppen, bei denen eine derartige Zusammenschließung genetisch sinnvoll wäre und durch die große Ähnlichkeit in puncto Charakter auch gut umzusetzen wäre.
Ich könnte mir das auch gut vorstellen für die Gruppe der Bichons zum Beispiel
Aber bei den meisten Rassen wären - in meinen Augen - Einkreuzungen von Individuen einfacher und sinnvoller, als ein Zusammenschluss mehrerer Rassen.
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Ja es ist immer ein zweischneidiges Schwert.
Ich finde Merle ist echt kein großes Übel, da der Erbgang so einfach ist und man Doublemerles demnach ganz problemlos vermeiden kann. Würde man die Farbe ausschließen, hätte man wieder einen verkleinerten Genpool und ob das so erstrebenswert ist? Ich meine: nein.
Ich hab mal irgendwo einen sehr interessanten Artikel gelesen, in dem ein Biologe (?) erläutert, dass seiner Meinung nach in beinahe alle Rassehunde möglichst heterogene Landschlag Mischlinge eingekreuzt werden sollten, um den Genpool zu vergrößern und eine erstrebenswerte Heterogenität (bei dennoch vorhersehbaren Rasseeigenschaften) zu erreichen...Allerdings eben überwacht und mit ausgesuchten, untersuchten "Schon immer" Mischlingen
Ich schau mal, ob ich das wieder finde...