Beiträge von Fullani

    Heute hatten wir unser erstes richtiges Tief, seit mein Pony nun mir gehört.

    Heute bin ich nach 10 Minuten abgestiegen.
    Sie ist in der Halle einfach losgeschossen und war einfach von Anfang an nicht gut drauf. Ich bin dann als sie für einen Moment schön lief kurz aus der Halle, um frische Luft zu schnappen (wenn sie so unvermittelt los schießt, verspanne ich mich auch und dem wollte ich entgegen wirken...vor allem ist sie seit Ewigkeiten nicht mehr „geschossen“ und ich wollte da einfach eine kurze Pause ).


    Wieder in die Halle wollte sie partout nicht, es war wirklich ein Kampf sie da rein zu bekommen. Das hatten wir noch nie.
    Als wir dann IN der Halle waren, bin ich abgestiegen. Immerhin waren wir drinnen, die Diskussion war also gewonnen, aber für mehr vom Sattel aus hatte ich heute keine Energie mehr, ich war total verkrampft.

    Ich habe dann vom Boden aus Schulterherein, Seitengänge etc geübt, damit sie nicht mit so einer Aktion dann sofort „entlassen“ wird.

    Aber ich bin heute schon frustriert. Sie hat bei der Vorbesitzerin ja erfolgreich gelernt, dass sie sofort zu ihrem Heu kommt, wenn sie so losschießt, inzwischen wurde das aber echt besser, da sie auf „losschießen“ anstrengende Arbeit bekam und bei „brav und kooperativ“ eben auch immer wieder Pausen und das Ende auch immer auf eine besonders tolle Aktion hin erfolgte. Darauf habe ich wirklich Wert gelegt.

    Aber heute hab ich aufm pferd das erste mal wirklich Angst bekommen. Ich wäre so gerne eine coole Socke gewesen, die dann zumindest so lange weiter gemacht hätte, bis man das ganze positiv hätte beenden können (Meisterwerke müssen es ja gar nicht sein, aber halt einfach ein gutes Ende für alle).
    Aber ich habe das heute nicht leisten können. Und das Gefühl im Sattel Angst zu bekommen ist echt kacke. Kenne ich so gar nicht. :-(
    Außerdem fühl ich mich auf ganzer Linie als Versager heute, weil ich es eben nicht leisten konnte, entspannt zu bleiben und weiter zu machen.
    Die Kommentare von den Mitreitern tun dann ihr Übriges.

    Naja, es muss auch mal ein richtiges „tief“ geben, nur „hochs“ und positive Entwicklungen wären ja seltsam ;-) und ansonsten war es bisher einfach fast super, seit sie bei mir ist.
    Also muss man wohl auch aus solchen Tagen seine Lehren ziehen..

    Naja, das von-der-Seele-schreiben hier hat gut getan =)

    @Theobroma klingt gut, darf ich fragen, was ihr gemacht habt? Bin immer auf der Suche nach Inspiration :lol:


    @Winkehund Ich möchte einfach mit meinem Pony zusammenwachsen und auch gemeinsam weiter lernen. Dafür nehme ich mir aktuell wirklich sehr viel Zeit, die wir miteinander verbringen.
    Außerdem habe ich zwei Reitstunden und zwei Bodenarbeitsstunden im Monat, sprich es ist jede Woche eine Trainerin da in nächster Zeit =)

    @nepolino ja sehr sehr gerne, Schnee haben wir wirklich meistens im Überfluss zu bieten :lol:

    @Cattlefan vielen Dank für den Input!
    So ähnlich arbeiten wir bereits, Übergänge, Stangenarbeit und sämtliche Biegungs/Stellungs Themen sind unser Hauptthema.
    Beim Reiten setzen wir auf kurze, uns sinnvolle erscheinende Einheiten aktuell und eben einen oder zwei kurze Ausritte pro Woche...

    Auch longieren etc ist für mich Bodenarbeit, also einfach alles, was das Pferd ohne reiten bewegt und gymnastiziert. Vielleicht war es also eher eine Definitions“Problematik“, was die ganze Verwirrung meinerseits auslöste.

    Zum Sattelthema: der alte Sattel war vorne viel zu eng und lag extrem schlecht. Ein Glück, dass sie so wenig geritten wurde, denn der Sattel passte bemerkenswert schlecht.
    Unglaublich traurig. Es muss wirklich schmerzhaft gewesen sein.

    Wir haben ja nun einen anderen Sattel und mit Physio, sinnvollen Übungen und allem drum und dran kann es eigentlich nur besser werden.


    Jedenfalls denke ich....wir sind auf einem guten Weg.

    Das ist doch ein guter Plan - es geht doch nicht nur darum, in möglichst kurzer Zeit Muckis aufzubauen, sondern Ihr 2 wollt zusammenwachsen, Euch gegenseitig vertrauen und gemeinsam Spass haben.
    LG, Chris


    Das trifft es sehr gut.
    Da sind wir gerade fleißig dabei. Die Maus ist einfach so toll, sie ist genau „die Richtige“ und irgendwie wachsen wir jeden Tag ein Stück mehr zusammen und lernen so viel :herzen1:

    Achso und Bodenarbeit ist ja auch longieren? Das ist doch kein Ruhetag oder sehe ich das total falsch?

    Ich bin etwas hin und hergerissen. Ich würde tatsächlich auch gerne mehr reiten, aber überfordern nach so langer Zeit „nix-tun“ will ich sie auch nicht, da von 0 auf 100 doch auch nicht gut ist?


    Sorry für den dreifach Post nun...

    @Cattlefan also findest du 4x/Woche reiten für ihren Zustand zu wenig?
    Da sie so untrainiert ist, war der Plan es langsam zu steigern und sie auch vom Boden viel zu gymnastizieren.
    Wie oft würdest du sie reiten?
    Und worauf würdest du besonderen Wert legen?
    Wenig trainiert ist ja quasi gleich grottig. Sie ist in den letzten Jahren kaum geritten worden und ich habe da mein erstes Pferd, bin also wirklich ehrlich dankbar für Tipps und Tricks =)


    Und Gassi darf man sich bei uns durchaus anstrengend vorstellen, auch wenn es niedlich klingt, da der Stall am Fuß des Teisenbergs ist, sprich sehr viel Steigung auf bestimmten Strecken und bergab auf anderen Wegen weniger Steigung, wenn man geschickt läuft. Ich denke, dass es nicht wirklich schadet oder? Gerade nach einem Tag intensiven Training als Regenerationsbewegung?

    Darf ich euch mal um eine Figur Bewertung bitten?

    Stute, 14 Jahre alt, wurde die letzten Jahre relativ wenig geritten und erst seit November/Dezember von mir regelmäßig geritten und gymnastiziert, aktuell 2x/Woche Platz-bzw Hallenarbeit, 1-2x/Woche Ausreiten und 1-2x/Woche Bodenarbeit oder „Gassi“; einen Tag Ruhe; Haltung: Offenstall mit einem Kumpel;
    Rasse Huzulen Mix, ca 1,50m groß

    Fütterung: Heu steht immer zur Verfügung, wir haben für zwei Pferde vier Futterstellen, also da kann jeder entspannt fressen; früh und abends gibts Müsli und Mineralfutter (habe das quasi so von der Vorbesitzerin „übernommen“)

    Sie dürfte muskulöser sein, aber wir stehen ja am Anfang...was denkt ihr?


    Hintergrund: eine Stall Kollegin meinte, sie sei „gwampert“ = dick, das machte mich nachdenklich, weil ich das nicht so empfinde. Meine Trainerin sagte, sie sei am oberen Ende von normal, nur wenig trainiert, aber nicht dick. Jetzt wollte ich Außenstehende mal fragen, auch wenn eine Ferndiagnose immer schwierig ist...

    Ich danke euch!


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