Beiträge von Eilinel

    Ich glaube, daß @Tatuzitas Hund nicht weiß, was sie von ihm will. Sonst würde er ihren Anschiss nicht mit dem bestimmten Ort verbinden, sondern mit der verbotenen Aufnahme von Essbarem.


    muss nicht sein...kann auch sein, dass hund das ganz genau weiß, aber der innere konflikt einfach zu groß ist und beim strafen an irgendeiner stelle ein mehr oder weniger großer fehler passiert ist.

    hm...könnte, muss nicht. ist ja mehr oder weniger "egal", wodurch der durchfall kommt. er hat ja quasi n dem zusammenhang den zweck, den körper für die "belastung" von unnötigem ballast zu befreien. wäre es denn möglich, die fütterungszeiten etwas anzupassen? quasi so, dass die hunde halbwegs "leer" sind fürs training?

    ist das vorher noch nicht vorgekommen bei euch? hast du sonst irgendwas geändert?

    Wie geschrieben, dann würden wir hier im Park nur noch spazierstehen. Pixel fände das ganz sicher toll und würde sich auf die Suche nach mehr machen :D

    kann anfangs schonmal so sein. wenn das ganze irgendwann sitzt, baut man das ja nach und nach wieder ab. is blöd joa, muss man halt gucken, was einem wichtiger ist.


    Zu dem Rest. Ich weiß wie Strafen funktioniert und so ist es auch genau abgelaufen. Mit dem Schnauze zum Boden, das übliche 'ähäh', nicht befolgt, anschiss und ablassen und danach wieder neutral sein.

    nicht neutral...belohnen.bei mir ist da anfangs ähnlich party, wie beim rückruf...oh toll, du hast vor schreck damit aufgehört, das ist ja totaaaaaal großartig, du weltbester hund.


    Und sie weiß ganz genau was ich von ihr will, nämlich so genau das sie einfach nicht hört wenn ich ihr schnüffeln fehl deute und es nur um eine interessante Pipistelle geht. Wenn da doch etwas essbares liegt und ich es nur noch nicht gesehen habe, dreht sie ab.

    und da mach ich halt auch wieder nen unterschied....abdrehen will ich gar nicht. gibt auch viele, die darüber arbeiten. finde ich aber auf dauer schwieriger. wenn hund das fressbare ignoriert, seh ich es meistens auch nicht und kann somit auch nicht belohnen, ergo: nutzt sich irgendwann ab, weil lohnt nicht.
    zeigt der hund es aber an, kann ich immer belohnen. anfangs sehr hochwertig, später variabel und nachher nur noch verbal und manchmal jackpot.

    mal als beispiel...bei loki waren es die zuckerrüben, die er einfach unwiederstehlich fand. der hätte gut und gerne die komplette runde mit fressen verbracht und auf der komplette runde durchs feld lagen welche. klar war ich die ersten 1-2 wochen 90% vom gassi damit beschäftigt, ihn fürs nicht fressen zu belohnen. das war auch eher nervig. die zeit danach wurde schon etwas entspannter und in der rübensaison im nächsten jahr hatte ich nen hund, bei dem ich zwar alle paar meter noch prima sagen und ab und an belohnen musste und heute sind es vll 3 pro jahr, die er mir anzeigt...

    was ich sagen will...mit so nem bissl training nebenbei ist es bei dem thema halt nicht getan. da muss man schon anfangs sehr am ball bleiben und mal die zähne zusammen beißen, aber durchhalten lohnt sich.

    Also ich arbeite an dem Thema nicht über Strafe, sondern über Gehorsam wenn ich es vor ihr sehe.Das funktioniert vor allem bei 'großen' Sachen sehr gut, aber 100% sicher würde ich sie nicht bekommen. Einfach weil sie Sachen durch ihre Nase als essen identifiziert die ich nicht als solche erkenne.
    Aber einmal ist mir echt der Kragen geplatzt und ich bin energisch auf sie zugegangen. Sie wollte wochenlang nicht mehr an der Stelle vorbei, trotz das ich das genau in dem Moment getan habe als sie am zubeißen war.

    erstmal zum rot markierten...das ist eben genau das, was ich mit dem trainieren einer anzeige vom hund verhindern möchte, dass man eben nicht drauf angewiesen ist, es vor dem hund zu sehen. er soll von sich aus sagen: "frauchen, da liegt was leckeres! toll, oder? hab ich gefunden! gib keks jetzt!"
    aber das nur am rande...


    zum rest:
    find ich schwierig so online was zu zu sagen...aber so ganz grundsätzlich (klar gibts auch mal situationen, wo das nicht geht, weils grad schnell gehen muss)
    deswegen trainiere ich das vorher auf, wenn ich über strafe arbeite. das besteht nämlich nicht nur aus der strafe ansich, sondern aus
    Ankündigung
    Strafe
    Auflösung

    heißt, ich warne vor. das gibt dem hund (wenn ers kennt, also vorher auftrainiert), die chance der strafe zu entgehen. das ist wichtig, damit der hund auch die möglichkeit hat, die richtige entscheidung zu treffen.
    die strafe selber muss zum richtigen zeitpunkt und bestenfalls in der für den hund richtigen intensität erfolgen...wobei ich da mittlerweile lieber eher etwas drüber bin, als zu lasch. sonst befindet man sich schnell in so einer abwärtsspirale, weils nicht gereicht hat und man einen draufsetzen muss.
    und ganz, ganz wichtig...auflösung. sobald der hund in diesem "schreck-moment" drin ist...dich also mit dem "oooh sch..., das war wohl keine so gute idee"-blick anguckt oder meidet, beschwichtigt, ein paar schritte rückwärts macht, whatever, bin ich sofort wieder freundlich und belohne! oder im fall vom ködertraining wird er von herrchen/frauchen getröstet und dort belohnt.


    nicht böse gemeint, aber das ist der unterschied zwischen mir platzt einfach mal der kragen und ich arbeite bewusst über strafe. das ist für den hund einfach fairer und wird auch besser verstanden.
    ich will damit nicht sagen, das es schlimm ist, wenn das mal passiert. wir sind alle nur menschen, aber mit training hat das für mich halt wenig zu tun...

    Mit richtig Anschiss meidet Pixel zum beispiel nur den Ort, nicht das fressen und das übrigens Wochenlang.Und sie weiß was mein Verbot bedeutet.
    Ich will die TE absolut nicht entmutigen und versuche es bitte mit dem Kurs, vielleicht hilft es euch wirklich.
    Aber meiner Meinung gibt es Staubsauger Hunde und Staubsauger Hund so wie es jagende und jagende Hunde gibt.
    Bei den einen hat man nur 100% Sicherheit mit Maulkorb und aufpassen bei den anderen mit Schleppleine und aufpassen.

    wenn man über strafe arbeitet muss man halt einige dinge beachten. ich will dir jetzt nicht unterstellen, dass du es dann halt falsch gemacht hast, aber es gibt schon viele stellen an denen sich fehler einschleichen können. dass die hunde meiden (ob das nun ort, futter oder was auch immer ist) kommt vor...ist teils auch erwünscht, muss man halt weiter mit bzw. gegen arbeiten. das ist ja nix, was einmalig passiert, sondern ein lernprozess. ist halt auch ein grund, wieso ich das zumindest anfangs selber mache und nicht die halter selber...a) hab ich besseres timing (behaupte ich mal) und b) bin im zweifelsfall ich die böse und nicht herrchen/frauchen.

    ich denke schon, dass es hunde gibt, bei denen es nicht geht, aber das sind eher die oben von mir genannten ausnahmen.


    hab grade reingeblättert, im buch steht nach mega vielen Vorübungen, dass, wenn er das gefundene futter anzeigt, sich also davor hinsetzt oder so, ich ihm mit einem speziellen wort auch erlauben darf, dass er es frisst, wenn ich das will.. aber nur, wenn ich es ihm quasi erlaube..

    da steht - ich zitiere:
    "Warum darf der Hund das Futter am Boden fressen?
    Weil es ihm wichtig ist. WÜrden wir daran arbeiten, dass er das Futter, das am BOden liegt, nie bekommt, obwohl er es gern hätte, ist die Wahrscheinlichkeit sehr groß, dass er das Futter am Boden möglichst schnell aufnimmt, ohne dass Sie es merken. Daher erhält er das Futter am Boden aber erst UND AUSSCHLIESSLICH nach einer Freigabe. Ihr Hund lernt, dass es nicht nötig ist, FUtter schnell und heimlich aufzunehmen, sondern dass es ausreicht, auf Ihre Freigabe zu warten. Diese Freigabe können Sie ihm im Ernstfall natürlich nicht immer geben, aber das fällt nicht so sehr ins Gewicht, wenn Ihr Hund das Futter möglichst oft nach Ihrer Freigabe vom Boden nehmen darf. Wenn Sie nicht möchten, dass Ihr Hund etwas vom Boden frisst, können Sie das Futter vom Boden nach Ihrer Freigabe auch aufheben und Ihrem Hund zu fressen geben. So machen Sie noch deutlicher, dass SIe entscheiden, wann etwas vom Boden aufgenommen wird und wann nicht."

    Zitat Ende...

    klingt auch irgendwie einleuchtend - ich weiß nicht... hmmmm

    find ich schwierig...ich arbeite wie gesagt nicht darüber und behaupte mal, es macht es zumindest für den hund schwieriger. ich kenne auch einige, die halt dazu neigen, grenzen öfter mal auszuloten und zu gucken, was noch erlaubt ist und was nicht...
    da seh ich schon die gefahr, dass es sich eher einschleicht, dass hund da eher mal probiert, wie lange er denn warten muss, bis ers nehmen darf. ich bin da für klare verbote eher zu haben.

    achja...ich kenn übrigens einige hunde, die auch mit mauli ganz prima noch sachen fressen können...so leckere menschliche durchfallhaufen z.b. und glaubt mir, das wieder aus dem MK rauszukriegen ist ähm...sagen wir man schmeißt ihn lieber weg und kauft nen neuen :pfeif: