Beiträge von Eilinel

    möglich ist es wahrscheinlich schon...um das wirklich zu beantworten, müsste man aber erstmal genauer aufdröseln, was genau ihr problem ist.

    z.b.

    • frust
    • verhaltenskette erlernt
    • sozial motiviert
    • unsicherheit
    • etc.

    bei frust z.b würde ich da eher außenrum arbeiten....also in anderen bereichen die frustrtionstoleranz erhöhen....und ich meine nicht die impulskontrolle! (ich hab in letzter zeit sehr oft festgestellt, dass der unterschied vielen gar nicht bewusst ist)

    du decekelst ja momentan eher, arbeitest also über abbruch...dafür muss das verhalten halt bereits begonnen haben, was gerne zu besagten verhaltensketten führt. wenn du das tatsächlich nicht willst...müsstest du an der stelle statt abbruch über eine hemmung arbeiten. da ist dann die frage, ob es dir das wert ist, weil das ist nunmal alles andere als ein nettes training...


    wenn sie das verhalten aber derart reflexmäßig zeigt, wie du es beschreibst, ist es einfach auch schon sehr ritualisiert. heißt, die wahrscheinlichkeit, dass sie trotz allen trainings und hilfestellungen da wieder reinkippt ist immer gegeben. da würde ich mir dann je nachdem schon gut überlegen, ob es mir das wert ist.

    ich sag mal so....

    auszug aus dem rassestandard:

    Zitat


    Der Australian Shepherd ist intelligent , in erster Linie ein Arbeitshund mit starkem Hüte- und Schutztrieb.

    Zitat

    Er ist Fremden gegenüber reserviert, zeigt jedoch keine Scheu.

    Zitat

    aggressiver und authoritärer Arbeiter

    mein 1. problem damit ist...dass das oben zitierte eben nicht mal eben so raus zu züchten ist. und selbst wenn, gehen damit auch andere eigenschaften verloren. ich kenne eine menge wirklich netter aussies...ohne schutztrieb von dem sie wüssten. aber was du da erstmal an arbeit reinstecken musst, bis die denn mal vernünftig arbeiten finde ich persönlich unterirdisch. da wird sich ständig gekratzt aus verlegenheit, weil sie grad keine lust haben, nur rumgekaspert, teilweie dauergefiepst und frustgekläfft...


    das 2. problem....wenn ich einen hund möchte, der die wirklich wesentlichsten merkmale der rasse nicht erfüllt, warum suche ich mir dann diese rasse aus?? das will mir einfach nicht in den schädel...genauso wenig, warum man diese hunde in die zucht nimmt...um die rasse noch weiter weg vom standatd zu verbiegen, nur weil es für die haltung hier bei uns bequemer ist?


    sorry fürs OT |) bin scohn wieder weg...

    puh...hm...ja....ich tu mir grad schwer, da wirklich was zu raten, weil das ganze bezüglich rassewahl noch so unkonkret ist...

    eine gute anlaufstelle, wäre wohl der cfbrh

    https://www.cfbrh.de/index.php

    da findet man zumindest die meisten hütis wieder, auch mit deckmeldungen etc.

    falls es doch ein aussie werden sollte tjoa...also ich persönlich bin gar kein großer freund von vdh-aussies. allerdings nicht, weil es im vdh keine tollen aussies gibt, sondern weil der typ, den ich bevorzuge, da so gut wie gar nicht zu finden ist.

    wenn es doch eher TS werden soll, sind die -rassename- in not seiten relativ gute anlaufstellen, allerdings sollte man sich darauf einstellen, dass die allermeisten hunde dort schon auch die ein oder andere baustelle im gepäck haben, was aber auch ehrlich beschrieben ist.

    um aber nochmal auf die rassewahl zurück zu kommen....

    vll setzt ihr euch da wirklich nochmal zusammen an den tisch und überlegt nochmal im kleinen...

    • was möchte sie mit dem hund machen
    • was ist ihr wichtig, was weniger wichtig, was ist egal
    • wie soll der hund mit fremden menschen sein
    • wieviel jagdtrieb darf er haben
    • soll er wachen und in welchem ausmaß
    • eher gemäßigt, oder kommt sie damit klar, den hund im alltag ständig ausbremsen zu müssen
    • wie gut soll der hund mit frust klar kommen
    • wie laut/gesprächig darf er generell sein
    • wie eigenständig
    • wie arbeitswillig
    • wie gut muss er damit umgehen können, wenn der alltag mal stressiger ist
    • lieber lang-/kurzhaar
    • größe
    • und noch ganz viel mehr, dass mir grad nicht einfällt

    also meins wäre es auch nicht unbedingt. die einzelnen übungen machen schon sinn, manches würde ich persönlich auch anders machen, aber das ist ja erstmal nicht dramatisch.

    was mich aber mal wieder stört, ist eben auch dieses festgefahrene. es ist nunmal tatsache, dass nicht jede trainingsmethode auf jeden hund passt. bei trainern, die aber immer nur nach schema f arbeiten, hab ichs leider schon zu oft erlebt, dass sie bei hunden, die eben nicht in selbiges reinpassen, dann einfach über mehr druck arbeiten und auch unnötig unfair zum hund werden, anstatt einfach mal über den tellerrand zu schauen. und wenn die anderen teilnehmer sagen, dass der hund dieses und jenes darf, der trainer das aber auf keinen fall wissen darf, find ich das schon recht bezeichnend...

    wenn ich mit einem trainer arbeite, sollte ich auch dahinter stehen...und wenn da so wenig vertrauen da ist, dass ich mich schon nicht traue, so lapidare dinge anzusprechen, dann läuft da einfach meiner meinung nach was schief.

    zum training an sich wurde ja schon viel gesagt...deshalb vll nur noch kurz zum "zwangskuscheln":

    ich kenne das auch von einigen trainern, ich selber mache das zumindest so extrem nicht. der sinn dahinter (zumindest ich kenne es so) ist einfach, dass die meisten hunde dazu tendieren, nähe und körperkontakt super zu finden, aber dann doch bitte nur nach ihren konditionen. die bomben in dich rein, springen dich an, biedern sich an...was ja auch grundsätzlich erstmal nicht dramatisch ist, es aber umgekehrt überhaupt nicht zulassen, wenn exakt die gleiche distnzunterschreitung vom mensch ausgeht. z.b. du schnappst dir deinen hund und ziehst ihn einfach mal zu dir ran (kann mal vorkommen...kommt grad ein auto dicht vorbei oder ähnliches) und hälst diese position einfach nur und der hund flippt rum, windet sich, wimmert und findet die welt plötzlich ganz furchtbar, obwohl er 2 minuten vorher -selbst gewählt- noch viel näher an dir dran war. das spielt halt mit in dieses "wer bewegt wen" prinzip mit rein.

    Sind das zb Australien Sheperds? Oder Arbeitsmixe, zb Fuchs mit Hofhund? Oder gibt es "stabile" Bordercollie Linien in Deutschland, die zwar weniger zwanghaft hüten aber immer noch wesensstabil sind? Ich steh halt gar nicht auf die Teile und kann daher echt nicht gut empfehlen.

    Mich wundert, dass noch niemand hier sich an dieser Aussage gestoßen hat.

    Wir reden hier doch über Hunde oder irre ich mich? Die Bezeichnung "Teile" ist wirklich unter aller Sau!

    :???: find ich jetzt nicht unbedingt...

    ich sag zu Gambit dauernd "du süßes Teilchen" xD auch der Satz "hübsches/nettes Teil" fällt bei uns auf dem hundeplatz mal öfter...da gibts nun wirklich schlimmere bezeichnungen für hunde und selbst die kann man immer noch auch liebevoll meinen ;)

    LG Eilinel mit den beiden Kötertieren ;)

    Heute lese ich oft Vermittlungstexte von Aussies und denke mir: hm, ist genau wie Layla. Schutztrieb, Wachtrieb, Problem mit fremden Menschen, scheut keinen Konflikt und hat keine Hemmungen die Zähne einzusetzen...

    Für unseren Alltag ist das kein Problem und für mich kein Abgabegrund.

    für viele aber leider schon....

    ich krieg halt auch einfach viele negativbeispiele zu sehen, bzw. wie überfordert die meisten schon sind, wenn ihr hund mal -völlig berechtigt- einen anderen nur angeknurrt hat.

    wenn man der richtige typ dafür ist, das umfeld passt und man in der lage ist, einen hund zu führen und nicht nur dran zu hängen, sind das verdammt geile hunde, aber wenn nicht, ist der aussie eben eine rasse, die relativ wenig spielraum lässt.

    noch vergessen...

    Ich kenn da nur zwei exemplare .ein echt Recht fades Plüschmonster, einer mit extremem kontrollbedürfnis. Das wär dann evtl. Einmal Typ Show einmal typ original?

    kann man eben so pauschel leider nicht sagen...

    ich kenne characterlich tolle showaussies, aber der großteil wäre mir persönlich geschenkt zu teuer. hauptsächlich auf optik gezüchtet zu werden, tut keiner rasse besonders gut...

    ich persönlich steh dann doch eher auf AL-aussies....die sind aber halt nicht das, was der durchschnittsHH sich so unter familienhund vorstellt. die sind einfach recht ernst. arbeiten können die mega, sind auch klar in der birne, aber halt "anders"

    mein kleiner ist reine AL...der war schon als welpe erwachsener als 90% aller hunde, denen ich hier so begegne....mit anderen welpen spielen? nö...mal rumblödeln? gibts nicht...

    wenn man also einfach nen netten kumpel sucht und nicht wirklich ernsthaft damit arbeiten möchte, wird man denk ich nicht glücklich mit so einem hund.

    und sobald man irgendwas zwischen SL und AL hat, ist eher wie lotto, was dann dabei rauskommt. von nett, über völlig drüber, bis hin zu richtigen arschkrampen kann da so ziemlich alles bei rauskommen.

    Eilinel danke,

    was sind denn deine beiden?

    PS: sie hat ja drüber nachgedacht und sich erkundigt. Und möchte einen Borde Collie. Gern aus vernünftiger zucht. Daher ja meine Frage zu Züchtern und geeigneten Linien. Und meint, dass sie das kann und will.

    Ich bremse da gerade und würde halt gerne was nicht ganz so reizempfindliches empfehlen. weil ich viel älter bin und denke,dass sie Border vermutlich " können" würde, aber ich die in Privathand einfach unglücklich finde.

    Also Australien Shepard wäre weniger weich, weniger reizoffen, dafür griffiger? Ich kenn da nur zwei exemplare .ein echt Recht fades Plüschmonster, einer mit extremem kontrollbedürfnis. Das wär dann evtl. Einmal Typ Show einmal typ original?

    meine 2 pappnasen sind aussies.

    also rein von der reizoffenheit nehmen sich beide rassen denke ich nicht viel...

    ich behaupte jetzt einfach mal border sind MEISTENS angenehmer fürs umfeld, wenns mal blöd läuft. |)

    grade beim aussie find ich auch viel wichtiger, drauf zu gucken, woher der hund kommt und grade auch die mixe haben oft recht große probleme was so impulskontrolle und frustration angeht....die tackern sich als junghunde also durchaus auch mal den kompletten arm hoch, wenn man sie festhält, weil grad ein auto vorbei fährt, wenn man da nicht wirklich von kleinauf extrem hinterher ist...grade als hundeanfänger ist man mit sowas ja dann doch eher mal überfordert.

    ich würde Gammur da zustimmen....ein show-/sportborder wär da wahrscheinlich das kleinste übel, wenns denn kein collie, beardie, sheltie, etc. sein soll...

    vom ahh würde ich an der stelle noch deutlicher abraten, als vom aussie.

    Border oder aussie? Worauf kann man bei hütis achten? Gerne auch per pn

    das kommt ganz drauf an, was sie haben möchte :ka:

    selbst innerhalb dieser rassen gibts ja auch nochmal eine ganz extrem große bandbreite....

    mal gaaaaaaanz vereinfacht....

    border sind wesentlich "weicher" im durchschnitt zumindest, können so ziemlich alles, aber sind nur wirklich glücklich, wenn sie dürfen, wofür sie gezüchtet wurden....ecken durch ihre körpersprache auch öfter mal an bei anderen hunden. diskutieren wesentlich weniger als der durchschnittsaussie

    der aussie hat je nach linie schon recht viel wach- und schutztrieb, ich kenne einige, die fremde, die einfach aufs grundstück laufen, durchaus an die wand stellen. "weniger" oder anders ausgeprägten hütetrieb, dafür aber...ich nenns mal umweltunverträglicher. sind halt oft recht territorial und territorium ist so ziemlich alles das, wo sie sich länger als 5 minuten aufhalten.

    jagdtrieb ist übrigens bei beiden rassen nicht zu unterschätzen...