Beiträge von Eilinel

    ich würde sie schon gar nicht so weit vorlaufen lassen. drauf bestehen, dass sie sich dir anpasst

    Sie läuft da neben mir :???:, das sieht vielleicht durch das Zuggeschirr so komisch aus. Aber überholen oder mit dem Kopf vor meinem Knie darf sie in so Situationen nicht laufen. Meistens muss sie sogar hinter mit laufen. Da hier die Hunde aber vorn, neben und hinter uns waren, hab ich sie lieber neben mir, als "allein" hinter mir.

    Die Warscheinlichkeit dass sie sonst rüber schnellen möchte, ist sonst zu gross.

    bist du sicher? also speziell bei ca. sek. 12 (da sieht man auch, dass ihr schritt schneller wird) und ganz am ende die letzten sekunden...

    mir persönlich gehts jetzt in der situation auch gar nichtmal so sehr drum, wo genau sie denn läuft, sondern darum, dass sie (und du auch ;)) was zu tun hat. dass ihr einfach mehr in der kommunikation bleiben müsst.


    genau da könnte evtl sogar schon der fehler liegen. ich reite jetzt mal weiter auf der zaunsituation rum...da ist ja einiges an abstand dazwischen und es kann auch nicht wirklich was passieren....die hunde machten jetzt jedenfalls nicht den eindruck, dass sie gleich durch den zaun kommen :ugly:

    alma sagt dir "uuuh....ist gruselig....schnell weg hier, bitte."

    und du sagst ihr damit quasi "jo stimmt....haste recht, wir gehen besser schnell."

    ich bin da eher freund von "joa, hab ich verstanden, dass du das grad blöd findest...hilft aber nix, das is halt jetzt mal so. ich bin ja bei dir....det schaffen wir schon."

    dass manche hunde da erstmal ins fiddeln geraten, kommt vor. aber auch da....lass dich nicht von ihr stressen. da ist denke ich...soweit man das halt übers netz beurteilen kann, der knackpunkt. auch emotionen kann man übertragen...und auch wenn du sie vielleicht eigentlich führst (oder auch nicht, kann wie gesagt nur das nehmen, was ich sehe und lese)...auf dieser emotionalen schiene führt alma dich. und auch auf dieser ebene kann man dinge ändern und trainieren. loki schaukelt sich ja bei sowas auch gerne mal hoch...wenn mir das völlig schnurz egal ist und ich das ganze einfach komplett an mir abprallen lasse, fährt der fast von selber auch wieder runter. natürlich korriegier ich ihn da, aber eben ruhig und mit einer gesunden leck mich am a...-haltung.

    klar stresst das erstmal, aber sie lernt eben auch mit genau diesem stress besser umzugehen...

    wenn du das nicht möchtest...völlig in ordnung. du musst halt abwägen, was du denn möchtest. bzw, du kennst alma ja selber am besten...du musst halt entscheiden, was für sie (auch auf dauer) die beste strategie ist. ich hatte es bisher halt so verstanden, dass du vom reinen management weg willst. training bei euch wäre dneke ich über emotionen ändern....ob nun über social support, führung, z&b, einer kombination daraus oder doch was ganz anderem.

    Video 1: Wieso sollte ich sie enger führen wenn sie ruhig da lang läuft im ersten Video. Bzw. sie hat das Kommando bekommen bei mir zu bleiben und nicht vor zu laufen und auf der Abgewandten Seite zu bleiben.

    darum:

    Ich finde man sieht ihr an, dass sie sich unwohl fühlt und schnell vorbei will.

    eng führen ist ja....sollte zumindest so sein....nix negatives für den hund. bei mir bedeutet das einfach nur, dass der hund gerade wenig selber entscheiden muss/darf, wenig spielraum hat und sich sehr auf mich konzentrieren muss. das kann auch einfach mal helfen, die umwelt besser auszublenden. social support spielt da ja auch mit rein.

    in so einer situation würde ich zum beispiel (immer mal etwas abgewandelt, da spielt halt auch viel bauchgefühl mit, was der hund gerade braucht...)

    betont langsam gehen, ich würde sie schon gar nicht so weit vorlaufen lassen. drauf bestehen, dass sie sich dir anpasst...vielleicht täuscht es, aber es hat auch bissl den anschein, dass du dich da eben von ihr anstecken lässt, und eigentlich auch lieber schnell vorbei willst.

    immer wieder mal ein schrittchen rückwärts gehen, alma wieder zu dir einladen, usw.

    das alles untermalt mit "ja gut maus, siehste...passiert doch gar nix. warte. komm mal zurück....so isse super!" bissl gute laune bei ihr verbreiten....versteht man was ich meine?

    grad bei unsicherheit hilft das einfach enrom.

    Stand derzeit ist, dass Kontakt mit züchten aufgenommen ist, auch schon Besuch geplant, hütehundeaffine Trainerin bereits konsultiert und Schäfer in der Nähe aufgetan der sie gern mitnimmt.

    Wieso denn ein Besuch beim Schäfer wenn es doch gar kein Arbeitslinien Hund werden soll? Ich bin inzwischen mehr als nur verwirrt. Am Ende holt sie sich ein Meerschwein. :headbash:

    :ka: häh?

    was stört dich denn daran? nur weil es keine al werden soll (vll ja doch noch ;)) kanns doch nicht schaden, sich mal hunde bei der arbeit anzugucken. showlinie heißt ja nun nicht, dass von der ursprünglichen arbeitsweise nix mehr da is....und dazu lernen kann sie bestimmt ne menge. ich wär verdammt froh, wenn mehr leute, die sich nen hüti zulegen, sowas vorher mal angucken würden, das würde mir nachher, wenn die probleme auftauchen eine menge erklärarbeit ersparen.

    also löst alma quasi nur aus, wenn der andere hund zu schnell näher kommt oder zu plötzlich auftaucht? nur damit ichs mal für mich richtig sortiert kriege...

    die methode mit dem pandeln kannst du theoretisch trotzdem versuchen, die frage ist dann eher in wieweit du die trainingsbedingungen dafür schaffen kannst, bzw. inwieweit diese gruppe in der du da bist/warst? da gewillt wäre, dich zu unterstützen...bzw. inwieweit es mit diesen bereits bekannten trainingshunden überhaupt klappt.

    was mir auch noch einfallen würde, was passiert, wenn du so gar nicht drauf eingehst? bzw. ist das bei ihrer intensität für dich machbar? wir haben auch immer mal hunde, die man viel besser aus ihrem film holen kann, wenn man den größtmöglichen kontrast zu dem setzt, was bisher immer so passiert ist. ihr habt ja wirklich schon recht viel durch...

    also wenn du sie einfach mal hängen und bellen lassen würdest....käme dann von ihr irgendwann ein empörter/verwirrter blick, wann du denn jetzt endlich mal anfängst, sie zu führen/umzulenken/abzubrechen?

    ich hatte bereits nen hund im training, der das so blöd fand, dass frauchen dann diesen fragenden blick "willste nicht mal langsam?" mit einem total gelangweilten "dein ernst jetz? *kicher* komm wir gehen mal da weiter" beantwortet hat, der hat die nächsten male tatsächlich lieber vorher gefragt, als danach...

    das hauptproblrm bei euch ist denke ich das festgefahrene...um das aufzubrechen ist am besten immer das eigene verhalten soweit zu ändern wie möglich...in welche richtung ist dabei sogar erstmal 2.rangig. bei euch kommt halt noch dazu, dass ihr schon in viele richtungen probiert habt und alma somit schon vieles kennt.

    da muss man dann schonmal bissl kreativ werden und über den tellerrand gucken...

    also meine besten vorschläge wären:

    auch ohne hund in sicht eng führen...also so eng, dass sie kaum zeit hat zu reagieren, wenn sie einen anderen hund sieht. ich mach das allerdings meistens anders als du...

    ich halte einfach permant kontakt zum hund...man könnte auch sagen, ich laber den hund tot ;P

    ich strahl den hund an, flöte wie super er das grad macht, geh mal 2 schritte wieder zurück, mal zur seite usw. so dass das hölle anstrengend für den hund ist, mit mir mitzulaufen. da dauert auch allein der aufbau schon echt lang, bis der hund das länger als ein paar minuten schafft.

    wie praktikabel das ist, hängt auch viel von dir und von der strecke ab.

    nachher streu ich das dann nur noch ab und zu mal als sequenz ein, an stellen, wo die wahrscheinlichkeit auf hunde zu treffen höher ist.

    pendeln....wenn du die möglichkeit dazu hast, da einen für alma sinnvollen trainingsansatz zu realisieren...


    oder aus dem konzept bringen....was du im endeffekt machst, musst du selber gucken...ich hab kunden von mir schon witze erzählt, sie ihr lieblingslied gröhlen lassen, mit dem hund ein stück rennen, den hund zum pöbeln anfeuern (bei hunden, die eigentlich gar nicht wissen, warum sie eigentlich pöbeln....aber weils verboten ist, isses halt spannend.) da musst du halt selber gucken, was da zu euch passen könnte.

    - Es gibt unterschiedliche Toleranzdistanzen. Sie bezeichnet diese als grün (alles supi), gelb (angespannt aber ansprechbar) und rot (nicht mehr ansprechbar)

    - geht der Hund in die Leine und kläfft, ist schon dunkelrot und ich hab zu spät gehandelt.

    :???: also ich kenne einige hunde, die auch noch super ansprechbar sind, wenn sie schon pöbelnd in der leine hängen...

    jein...

    hast du mal probiert, dich nur über umorientieren quasi immer mal stückchen für stückchen ranzutasten? quasi mit pendeln?

    trainingshund steht irgendwo (wenn du keinen zum trainieren hast, geht auch einer der relativ weit weg ist und absehbar nicht einfach in eure richtugn läuft).

    du gehst soweit drauf zu, bis alma an den punkt kommt, wo sie in ....sagen wir mal noch 1 meter den abbruch bräuchte und umorientieren nicht mehr gehen würde. du orientierst sie, läufst mit ihr rückwärts vom trigger weg und machst dabei richtig gute laune mit ihr....

    gehst wieder drauf zu....stückelchen weiter als beim letzten mal usw.

    wenn sie das prinzip gecheckt hat und das bei ihr gut ankommt, kannst du das nachher auch im alltag in weniger statischen situationen nutzen....aber auch das wird relativ lange brauchen, wenn das verhalten schon gut ritualisiert ist.

    Ich glaube, Estandia meinte - bedürfnisorientiert - Alma sieht einen Hund - rastet aus - die 'Belohnung' wäre das frühzeitige Ausweichen/Abstand vergrößern.

    Je nachdem kann ja die 'beste Belohnung' variieren je nach Situation.

    wahrscheinlich meinst du es anders, als du es geschrieben hast....an der stelle würde ich nämlich genau nicht den abstand vergrößern, sondern nur, wenn alma ruhig ist.

    bedürfnisorientiert kann in dem fall z.b. auch sein, dass du über abstand belohnst.

    bzw. würde ich mich nach dem unteren absatz vll auch mal auf die suche machen, was genau für deinen hund den unterschied ausmacht....bist du es selber? deine haltung? der ort? die hunde die sie kennt?

    und da ansetzen...und dann anfangs nur ein element verändern....verstehst du was ich meine?

    Ich denk entstanden ist es durch Unsicherheit (also Angriff ist die beste Verteidigung) und hat sich dann 2-3 Jahre ritualisiert und gefestigt.

    bei unsicherheit als ursache, würde ich persönlich nicht mit hemmung arbeiten wollen, sondern eher mit langsam rantasten, noch mehr führung....bezogen auf:

    Wenn ich den Hund vor ihr sehe, dann führ ich sie sehr eng, aber trotzdem merk ich ihr mit jeder Phase an, dass sie eigentlich am liebsten gleich Explodieren möchte.

    da würde ich mit der engen führung schon starten, bevor ein hund in sicht ist...wobei enge führung ja auch vieles bedeuten kann. außerdem viel social support, etc. wird aber sehr, sehr langwierig...

    Was ist den Unterschied zwischen Hemmung und Abbruch, rein vom Aufbau / Lernverhalten her?

    Mir ist der Unterschied nämlich nicht bewusst.

    mal als beispiel....hund soll eine gewisse linie nicht überschreiten.

    abbruch wäre an dieser stelle:

    hund setzt eine pfote über die linie, du warnst. entweder er geht zurück, du lobst ihn....oder er bleibt dort, du strafst, hund geht daraufhin erst zurück.

    hemmung wäre:

    hund denkt evtl drüber nach, ob er sich die linie mal näher angucken möchte und kriegt dafür kommentarlos eine strafe, die derart hochwertig sein muss, dass er danach einen bogen um die linie macht. (und nein, ich rede nicht davon ihn mit nem napf zu verprügeln oder ähnliches...auch ds schafft man ohne den hund zu berühren :pfeif:) und die situation wird auch nicht über lob oder ähnliches aufgelöst.....aber wie gesagt, die variante sehe ich a) bei euch nicht und möchte ich b) auch nicht übers netz empfehlen, für egal was xD