Aber faszinierend, das man wilde Tiere töten lassen will, nachdem man deren zuhause selbst zerstört hat, also 100% für ihr Leid verantwortlich ist, aber Tiere die für einen Nutzen über Jahrtausende vom Menschen geschaffen wurden um jeden Preis retten will vor einem Schicksal was nicht persönlich geschaffen wurde sondern der menschlichen Entwicklung geschuldet ist.
Hä?
Es wäre "undenkbar" Rattenbabys nicht zu helfen, aber es ist vollkommen okay, der Ausbeutung und Tötung anderer Tierarten zuzustimmen und diese auch noch aktiv durch Konsum zu unterstützen?
Und der Unterschied liegt darin, dass
a) ich nicht an der Zucht der Tierarten beteiligt und auch die Schlachthäuser nicht gebaut habe, bei den Ratten aber es sich um Wildtiere handelt und ich das Nest mit meinen eigenen Händen kaputt gemacht habe?
und
b) ich mit eigenen Augen gesehen habe, dass die Rattenbabys in Not waren, während das bei andere Tieren hinter verschlossenen Türen geschieht, ich aber GENAU weiß, WAS da passiert?
Im Klartext also: die einen haben mehr Recht auf Leben, nämlich die Ratten. (Da könnte man übrigens auch debattieren, zum Thema Schädlinge, Kulturfolger usw., aber gut). Und die anderen weniger, nämlich die Kühe, Schweine, Hühner usw.
Der Grund ist, dass die mal so gezüchtet wurden. Das heißt zwar nicht, dass die sich das selbst ausgesucht habe und weniger Empfinden haben, aber sie haben halt das Pech an falscher Stelle geboren zu sein und deshalb müssen sie halt damit klarkommen, ausgebeutet werden und weniger wert zu sein.
Edit by Mod - Textteil entfernt
Und der andere Grund ist, dass ich bei dem einen fein die Augen zumachen und entspannt meine Salamischeibe aus der Verpackung puhlen kann und bei dem anderen leider die armen kleinen nackten Rattenbabys vor Augen habe, die mir nicht mehr aus dem Kopf gehen.
(Ich würd halt auch sagen, dass man 100% (siehe Zitat) daran Schuld ist, die Salamischeibe die Fleischindustrie zu unterstützen, wenn man die Salamischeibe isst, aber gut.)
Im Ernst?