Beiträge von geordie

    Hi,

    es würde mich überraschen, wenn die Polizei so gut informiert wäre. Ich denke, die überprüfen vorrangig ob der Hund überhaupt gesichert ist oder nicht.

    Davon abgesehen wirds bei uns auch ein TÜV- Geschirr sein, wenn ich endlich ein eigenes Auto wieder habe, und die von Allsafe finde ich von der Gurtaufhängung überzeugender als die, die ich damals im Zoogeschäft gesehen habe. Beim Allsafe-Design scheint nicht nur die menschliche Sicherheit sondern auch die des Hundes im Vordergrund zu stehen, so siehts zumindest auf dem Bild aus.

    Liebe Grüße
    Kay

    Hi Lena,

    ja, es stimmt.


    Als RFK (rohe fleischige Knochen) analysiert und zur öffentlichen Verfügung gestellt sind leider nur ein paar Werte. Die verfügbaren Analysewerte bewegen sich von ca. 1000mg Ca / 100g (Hühnerklein, Hühnerflügel) über ca. 1750mg Ca / 100g (Putenhals)* bis hin zu 2900mg Ca / 100g (Rinderbrustbein).

    Man liest oft im Netz weitere Werte außer die für Geflügel und Rinderbrust, das sind aber keine Analysewerte sondern Schätzungen, die auf einer Analyse für blanke Kalbsknochen basieren. Dieser Kalbsknochenwert fiel aus welchen Gründen auch immer sehr hoch aus, dementsprechend (unrealistisch) hoch sind oft die Schätzwerte.

    Im Allgemeinen: Je größer und schwerer und älter ein Schlachttier, desto kalziumreicher die Knochen; gewichtstragende Knochen sind kalziumreicher als weniger belastete; und -- klar -- manche RFKs sind knochiger als andere.

    Liebe Grüße
    Kay

    *Aber: Ian Billinghurst gibt irgendwo auf seiner barfworld-Seite sehr viel niedrigere Analysewerte für Geflügel an.

    Hi Jens,

    Getreide soll entzündliche Prozesse begünstigen. Warum/wie/usw., habe ich keine Ahnung, ich sehe das selber völlig neutral, außer bei einer Fütterung mit sehr viel Getreide oder auch sehr viel Kohlenhydraten (was bei Trofu fast zwangsweise der Fall ist) -- das fände ich nicht gut, hat aber für mich persönlich nichts speziell mit Arthrosehunden zu tun.

    Quasi als Ausnahme wird über (geringe Mengen an) Hirse Gutes bei Arthrose berichtet.

    Mehr weiß ich wirklich nicht, da für mich/Ginger nicht relevant... ich füttere kein Getreide, weil sie zum Zunehmen neigt und ich das Kalorienreiche lieber in die Omega 3-Fettsäuren investiere.

    Mit anderen Worten: Es geht nicht, viel Lachs und dann auch noch Hirseflocken zu füttern, da würde mein Hund aufgehen wie ein Hefeteig :roll:


    Liebe Grüße
    Kay

    Hi Christina,

    ich schreib hier nur von o.g. Quelle ab. Du beziehst dich auch auf diese Quelle bei deinen Angaben, oder? Nochmal, falls du das Buch nicht zur Hand hast:

    -- Diese Wissenschaftler haben in *schauder* Laborversuchen ermittelt, dass Hunde eine bestimmte Menge an verdaulichem Rohprotein als Überlebensminimum brauchen: das ist die erste Zahl, die ich nannte.

    -- Dann haben sie diese Zahl verdoppelt, um eine Fütterungsempfehlung anzugeben. Das ist die zweite Zahl, nämlich 5g mal Stoffwechselgewicht.
    Die hast du jetzt in verständlichere Zahlen übersetzt, das wären die 1,8g (große Hunde) bis 3,3g (kleine Hunde) pro Kilo Normalgewicht.

    -- Dann geben diese Wissenschaftler auch noch eine pauschale Maximalgrenze an, das sind die 4g (große Hunde) bis 6g (kleine Hunde) pro kg Normalgewicht, eben die dritte Zahlenreihe, die ich angegeben hatte. Ob sie da von Gesamtrohprotein oder von verdaulichem Rohprotein ausgehen, wird in o.g. Quelle nicht explizit geschrieben.

    Ich weiß jetzt wirklich nicht, was dein Problem mit dem Beitrag war.

    Liebe Grüße
    Kay
    die persönlich überzeugte Nicht-Rechnerin ist ;)

    Vermeiden: indem man abwechslungsreich füttert. Nicht ausschließlich mageres Muskelfleisch, sondern Muskelfleisch, Fett, Sehnen, Knochen, Bindegewebe usw. in etwaigen Beutetierverhältnissen geben.

    Was wichtig ist, ist die Proteinqualität; man sollte nicht übermäßig viel bindegwebsreichen Schlachtabfall wie z.B. Lunge, Euter, Sehnen, Luftröhre usw. füttern. Gerade das kann einem leicht passieren, wenn man unkritisch irgendwelchen vorgewolften Mix füttert (und bei Fertigfutter sowieso).

    Aber vor allem: wenn man denn den Proteinanteil mäßig halten möchte, sollte man getrocknetes Fleisch weitgehend meiden. Denn Trockenprodukte sind die Proteinbomben und nicht Fleisch im natürlichen Zustand.

    Berechnen: die Fefu-Wissenschaftler sagen, ein ausgewachsener gesunder Hund braucht allerminimalst 2,5g verdauliches Rohprotein mal Stoffwechselgewicht (das ist das Körpergewicht hoch 0,75, ein Rechner gibts z.B. hier -- für die Dezimalstellen Punkt setzen anstatt Komma).

    Das ist aber wie gesagt die Minimalstmenge, damit der Hund überlebt. Unter normalen Umständen empfehlen diese Laborversuchswissenschaftler, das Doppelte davon zu füttern, sprich 5g verdauliches Rohprotein mal Stoffwechselgewicht. Kranke Hunde brauchen in der Regel mehr, außer bei bestimmten Erkrankungen.

    Als Maximumzufuhr sehen besagte Wissenschaftler nochmal das Doppelte vor, sprich als einfache Faustzahlen ohne Rechner:

    -- bei kleinen Hunden nicht mehr als 6g pro kg Körpergewicht
    -- bei mittelgroßen Hunden nicht mehr als 5g pro kg Körpergewicht
    -- bei großen Hunden nicht mehr als 4g pro kg Körpergewicht

    sagen aber gleichzeitig, dass es keine gesicherten Kenntnisse darüber gibt, ob ein "über"hoher Zufuhr an hochwertigem Protein schädlich wäre.

    (Quelle: Meyer/Zentek, Ernährung des Hundes, Parey Verlag)

    Wenn man mit den 5g mal Stoffwechselgewicht rechnet, sollte man den Rohproteingehalt nicht mit dem verdaulichen Rohproteingehalt verwechseln. Bei Knochen z.B. beträgt der Gehalt an verdaulichem Rohprotein nicht mal die Hälfte des gesamten Rohproteins.

    Eine typische Barfmischung an Tierischem (mit Knochen) dürfte einen verdaulichen Rohproteingehalt um die 15-16% haben.


    Liebe Grüße
    Kay