Beiträge von geordie

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    Unter Besitzern von großen Rassen sind irgendwie viel mehr dabei, die sagen, macht doch mal den Hund ab, die werden sich schon einig.

    Ja, da stimme ich dir zu. Natürlich ist das so. Ein Großhundhalter muss in der Regel nicht befürchten, dass sein Hund beim ersten "Betriebsunfall" gleich schwerverletzt oder getötet wird. Und genau das kommt gar nicht so arg selten vor, wie man vielleicht denkt.

    Gestern bin ich einer bekannten Hundehalterin und ihrer Kleinhündin begegnet, die kleine Hündin trug einen Pullover. Ich hab gerade die Bekleidung bewundert, als die Frau mir sagte, das wäre OP-Schutz, die Kleine wäre neulich im Maul einer bisher total unauffälligen Dalmatinerhündin gehangen. Thorax durch. Nur die Tatsache, dass die Muskulatur so sehr verletzt war, dass die Fetzen das Loch in der Luftröhre wieder zugemacht hätten, hätte der Hündin das Leben gerettet, hieß es in der Tierklinik.

    Vor ein paar Tagen las ich in einem anderen Forum über einen 5 Monate alten Tibet-Terrier, dessen Kiefer und Nasenbein von einem größeren, stärkeren Hund so blöd gebrochen wurden, dass er es nur mit einer 20%-Wahrscheinlichkeit überlebt.

    Großer Hund, kleiner Hund : einmal zubeissen : kleiner Hund pfutsch.

    Stell dir bitte vor, dein 40kg-Hund sähe sich von 200-400kg-Hunden umringt -- so ungefähr Elefantengröße müsste hinkommen--, deren Halter bei den ersten Unmutszeichen seelenruhig im Vorbeigehen meinen, "Keine Sorge, das machen die schon unter sich aus".

    Wie ich diesen Satz hasse.

    Liebe Grüße
    Kay

    Hills arbeitet mit den minderwertigsten Abfällen, die es nur gibt, hier die Zusammensetzung des w/d-Futters laut http://www.hillsvet.com:

    Ground Whole Grain Corn, Powdered Cellulose 17.1% (source of fiber), Chicken by-product Meal, Chicken Liver Flavor, Soybean Mill Run, Corn Gluten Meal, Soybean Oil, Dried Beet Pulp, Soybean Meal

    Das Vollkornmais, das an erster Stelle steht, ist das Hochwertigste, was drin ist. Es geht weiter mit

    -- powdered cellulose:
    unverdauliche Zellwandbestandteile (Ballaststoffe), z.B. Getreidehülsen und -spelzen, Stroh
    Quelle http://www.hundundfutter.de

    -- chicken by-product meal: Nebenprodukte des Huhns im Sinne der amerikanischen Futterbehörde AAFCO sind z.B. Füße, unentwickelte Eier, Gedärme
    Quelle http://cats.about.com/od/catfoodglos…cbyprodmeal.htm

    -- chicken liver flavor: Leberaroma

    -- soybean mill run: die Fragmente, die an der Mühle kleben bleiben, nachdem Sojabohnen gemahlen wurden
    Quelle: http://www.soymeal.org/sbmcomposition.html

    -- da ging mir die Lust schon aus...

    Ganz ehrlich, fast alles dürfte besser als Hills w/d sein. Ich würde aber Terra Canis probieren, hier im Forum steht schon mehrmals, dass empfindliche Hunde Terra Canis besser als andere Fefu-Sorten vertragen. Es gibt auch sehr fettarme TC-Sorten, falls das bei euch wichtig ist (w/d ist ja kein ausgewiesenes Seniorenfutter, sondern für übergewichtige Hunde).

    LG, Kay

    P.S. zu deinem letzten Post:
    Ich kenne keinen einzigen Barfer, der der Meinung wäre, Barfen würde Krebs abwehren ;)
    Wer auch immer diesen Vergleich angestellt hat, hat meiner Meinung nach bewusst eine Krankheit ausgewählt, bei der das Barfen kaum einen Einfluss hat. Es gäbe andere Maßstäbe, wo man einen eindeutigen Unterschied sieht (Gebiss, Fell usw.)
    Ist aber egal. Wenn du nicht barfen möchtest oder das Barfen nur mit schlechtem Gefühl probieren würdest, dann bleib bei Fefu, ist dein gutes Recht. Wenn du das Barfen doch ausprobieren willst, bekommst du in der Barfrubrik jede Menge Hilfe.

    Hi,

    was bei Senioren vor allem wichtig sein soll, ist möglichst wenig Schwerverdauliches, was Leber und Niere belastet, und hochwertige Proteine. Das heißt konkret, wenig Bindegewebsreiches (wenig Sehnen, Knorpel, Lunge usw.) und dafür mehr Muskelfleischanteil.

    Wenn man barft, lässt sich das leicht hinkriegen. Wenn nicht, ist es schwierig, denn die meisten Fertigfuttersorten setzen gerade auf die günstig zu bekommenden und meist schwerverdaulichen Schlachtabfälle, und es gibt kaum Firmen, die genau angeben, was für welches Fleisch benutzt wird (das Wort "Fleisch" kann in der EU alles bedeuten, im Gegensatz zu "Muskelfleisch").

    Die einzigen, die mir spontan einfallen, wo der Fleischanteil ausdrücklich hauptsächlich aus Muskelfleisch besteht, sind Terra Canis-Dosen und Köbers Light Trofu.

    Liebe Grüße
    Kay

    Der Bioladen hat nicht mehr mittwochs Innereien, sondern es gibt sie ganz unregelmäßig -- das ist NICHT EINFACH für meine armen grauen Zellen, ich hab auf einmal gestern gemerkt, die letzte Leberfütterung war 2 Wochen her (oder? ui, ich werd wirklich nicht jünger). Zum Glück gabs dann auch Leber im Laden, also:

    Gestern morgens Pampe aus Feldsalat, diversen Sprossen, Banane und Karottensaft mit Fisch- & Borretschöl, Bierhefe und Gelenkzusätzen.
    Abends Lachskopf.

    Heute morgens nix, abends Rinderleber mit Pampe, Öl, Gelenkzusätzen und gedünstetem Fenchel.

    Morgen früh Kefir mit Öl, Bierhefe und Gelenkzusätzen, abends Hühnerflügel mit Algen-Kräuter-Mix.

    Liebe Grüße
    Kay

    Zitat

    Mittlerweile ist das "Programm", bis sie fressen darf, ja beinahe mächtig angewachsen. Auf der Decke warten...Ranrufen...dafür erstmal noch loben lassen...dann Hinsetzen...auch dafür wieder Lob...ein Fiepser...alles von vorne...das verlangt schon einiges vom Hund. Daß sie da "nur" fiepst, find ich schon klasse.
    [...]
    Ignorier das Fiepsen, fahr das Programm wieder runter. Wenn sie auf der Decke brav wartet, ruf sie zum Napf und laß sie fressen. Das reicht meiner Meinung nach völlig aus.

    Zitat

    Du mußt dieses Handlungsmuster jetzt einfach durchbrechen, indem Du nicht mehr so verfährst wie bisher. Es schaukelt sich ja quasi hoch, so wie ich das rauslese.

    Laß sie fiepen, reagier da gar nicht drauf. Du machst Dein Ding...Hund auf die Decke...Napf hinstellen...Hund zum Fressen rufen...aus die Maus...!

    Mehr Brimborium würd ich da gar nicht drum machen.

    Ich denke auch, dein Reagieren auf das Fiepen könnte in dieser Situation genau das Gegenteil von dem erwirken, was du eigentlich möchtest. Bettys Rat finde ich gut :gut:

    Liebe Grüße
    Kay

    Gestern morgens Pampe aus Feldsalat, gemischten Sprossen, Apfel und Karottensaft mit Bierhefe, Fisch- und Borretschöl und Gelenkzusätzen. Abends Kalbsschwanz mit Algen-Kräuter-Mix.

    Heute morgen verschlafen :roll: , unterwegs ein gekochtes Ei, abends etwas Drüsiges (ich glaube, der Metzger hat mir da tatsächlich Kalbsbries mitgegeben :???: ) mit Grünpampe, Fisch- und Borretschöl und Gelenkzusätzen.

    Morgen früh Kefir mit Weizenkeimöl, Bierhefe und Gelenkzusätzen, abends Lachskopf.

    Liebe Grüße
    Kay

    Hi,

    es gibt schon einige Threads zu den Kosten, z.B. hier und hier

    Meiner Erfahrung nach war es am Anfang relativ teuer, weil ich noch nicht wusste, wo ich was am Besten auftreibe, es kann halt dauern, bis man günstige und gute Quellen gefunden hat. Inzwischen kann ich genauso günstig barfen wie teureres Trofu geben.

    Mit Trofu zu 2 Euro das Kilo kann man aber schlecht konkurrieren, denke ich. Ich schätze, die momentane Durststrecke musst du fast mit Trofu überbrücken... es sei denn, du fütterst 1-3 Tage die Woche statt Trofu Pansen/Blättermagen, den bekommt man oft sehr sehr günstig, und er hat nicht so einen unvorteilhaften Nährstoffzusammensetzung wie viele andere Schlachtabfälle.

    Liebe Grüße
    Kay

    Zitat

    aber ich werde impfen lassen

    Entschuldige, weil ich hab nicht alles gelesen :ops:
    -- aber waren hier viele / einige, die überhaupt nicht impfen lassen? Für die meisten Leute ist es eher eine Frage des "was und wieviele Male" als des "ob"... ich hatte jedenfalls deine Eingangsfrage so verstanden, dass du "was wie oft" meintest.

    Habe ich das falsch verstanden und du meintest ob du überhaupt impfen lassen solltest?

    Liebe Grüße
    Kay

    Ginger (3 Jahre, "typisch-Hund"-Mix, der schon mal Besuchern in die Wade gezwickt hat) noch nie, ich rechne auch nicht damit, zumindest nicht bevor sie alt wird.

    Geordie (5 Jahre, Sensibelchen, der buchstäblich keiner Fliege was tut) hat in diesem Jahr angefangen, seinen Unmut durch Knurren kund zu tun. Nicht bei nötigen Eingriffen, nichts Futterverbundenes, sondern in Situationen, wo er ruhig liegen/schlafen wollte und trotzdem gestreichelt / getätschelt / bespielt wurde. Soll er machen, ich finds besser als seine bisher übliche Reaktion (Schwanz einziehen, Kopf runter, sich wegschleichen).

    Liebe Grüße
    Kay