Beiträge von MisaMisa

    Zwischen meinen Hunden dulde ich auch kleine Zurechtweisungen, wenn ich sehe, dass ein Hund etwas unberechtigtes (freches Schnappen nach der Rute o.Ä.) tut.

    Inga: gehst du etwa davon aus, dass es unter Hunden kein Mobbing gibt?! Du solltest dich eventuell einwenig in die Theorie der Rudelstruktur einlesen.
    Und nein: ich vermenschliche nicht. Ich kann mich lediglich nicht so gezielt und fachgerecht ausdrücken, wenn ich komplexe Fachbegriffe aus der Welt der Hunde nutzen muss, als wie wenn ich entsprechendes Verhalten auf ein Menschliches, ähnliches, übertrage.
    Wenn du magst schaue ich nochmal nach und formuliere meinen Satz nochmal in 'Fachgerechtem' Jargon. :headbash:

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    Und zum Kleben: Ich finde es fast schon Grenzwertig, wenn DSH's geklebt werden. Grade die sollten doch starke Stehohren haben, die Ohren stellen ja gradezu ein Charakteristisches Bild von ihnen dar.
    Züchter, die Hunde mit in die Zucht nehmen deren Ohren so weich sind, dass sie geklebt werden müssen sind deshalb mMn vollkommen inkompetent.


    Ähm.. Das schrieb ich gestern um 00:42Uhr. :hust:

    Collies werden keine Schlappohren an sich geklebt, sondern Knickohren. Diese Ohrenform lässt sich nicht gut züchten, da die Ohren mit jeder Zucht, die natürliche Knickohren hat weicher werden und man im Endeffekt nur Collies mit 'stinknormalen' Schlappohren hätte.

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    Naja...weil Hunde recht intelligente Lebewesen sind, deren Sozialverhalten - und dazu gehören ja auch antagonistische Verhaltensweisen - zu großen Teilen erlernt wird...werden ja nur die Grundstrukturen genetisch mitgegeben.

    Und genau das ist der Punkt.

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    Mein Ziel ist es nicht, Aggressionen immer abzubrechen und umzulenken.
    Mein Ziel sind Hunde, die mit Provokationen, mit Stress und Aggressionen umgehen können und adäquat darauf reagieren können!

    Undzwar indem sie Hilfe suchen, wenn es zuviel wird, statt sich direkt in eine Rauferei zu begeben.
    Mein Ziel ist: bevor es kracht, lasse ich Frauchen regeln.

    Auch fällt mir keine Situation ein, in der der Hund eine Stresssituation vollkommen allein lösen muss.

    Nicht das man mich falsch versteht: meine CC- Dame ist extrem Ressourcenagressiv wenn ich nicht dabei bin. Sie tackert dann nicht nur, sie beißt.
    Das Gegenteilige ist bei meiner anderen Hündin der Fall: Diese wirft sich auf den Rücken, beschwichtigt in einer Tour und pisst sich eher ein, als dass sie sich wehrt.
    Was also würde in so einer Situation Sinn machen?
    Lasse ich beide gewähren habe ich danach nurnoch einandhalb Hunde und einen Troll, der gelernt hat, dass er seine Ressource behalten kann, solange er nur oft und dolle genug draufhaut.
    Was also würde eher Sinn machen?
    Ich pflücke mir die Ressource weg, sobald Ansätze zu erkennen sind, die darauf schließen lassen, dass es körperlich wird.
    Ich plücke meinen anderen Hund von der Ressource weg, sobald der Agressor nicht körperlich wird, sondern droht. Gleichzeitig wird jeder Schritt in meine Richtung bestätigt. Sei es ein Hilfesuchender Blick in meine Richtung, oder das tatsächliche 'hinter mich legen'.

    Warum soll ich meinem Hund mehr Stress aussetzen, als tatsächlich nötig?
    Warum meinem Hund nicht zeigen, dass er sich an mich wenden kann, wenn er ein Problem hat?
    Warum muss sich mein Hund selbst schützen, wo ich ihn doch in sämtliche Situationen bringe, nicht der Hund selbst in solche Situationen gerät?

    Inga: Schaden beschränkt sich nicht nur aufs Körperliche. Mobbing, Dominantes Verhalten, Ausgrenzen.. all das kann einem Hund auch schaden, ohne direkt mit ihm in Verbindung gebracht werden zu können.
    Meine CC- Hündin hat etwa 35kg, ist trotzdem ein Lebewesen, dass auf meine Hilfe, meine Fürsorge und mein Beisein angewiesen ist.
    ICH schleppe sie auf Hundeplätze, in Fremdhundbegegnungen, auf Felder und Wiesen, in Ubahnhöfe und auf Straßen. Also übernehme auch ICH die Verantwortung dafür.

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    Was bleibt ihnen denn, wenn der "Störenfried" das Drohen eiskalt ignoriert...gerade Junghunde...so ein/zwei Jahre alt wollen es dann doch auch mal genau wissen, ob die Drohnung wirklich ernstgemeint ist...
    Klar, ich könnte mich da immer wieder einmischen, aber ich will die Hunde gar nicht so abhängig machen, dass die ohne meine Unterstützung da völlig aufgeschmissen sind.
    Und wie gesagt...ich rede hier nur von gut bekannten Hunden!


    Warum gehst du davon aus, dass Hunde das selbstständige Agieren verlernen, wenn man ihnen so viel wie möglich abnimmt?

    Dass Hunde auch körperlich agieren ist mir durchaus klar. Genauso wie mir klar ist, dass Hunde ab und an Hasen reissen, Müll fressen, Bewegungsreizen gern hinterherhetzen und eigentlich nicht sonderlich viel von der Leine halten. Ist trotzdem kein Grund es zu dulden und damit gleichzeitig auch zu unterstützen.

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    2. His fanbase always use the ‘but he stops dogs being euthanized’ line. Well so do thousands of positive reinforcement trainers and behaviourists all over world. They do it quietly, with no drama, no aversives, no pain and no fear. They change how the dog feels about the stimulus, they change the emotional response. Change the emotional response and the behaviour changes itself. The dog will no longer react not because he is too scared to but because he has no need to anymore. However this does not make good TV, sitting watching a person and a dog watching other dogs from a distance while the dog is reinforced for watching the aforementioned dogs and not reacting, would not get a slot on Nat Geo.
    [...]
    11. He doesn’t listen to dogs; he doesn’t allow them to communicate with him. They throw so many signals at him and he ignores every one of them until he makes the dog fail, so he can punish.

    Oh, so schön geschrieben, genau meinen Standpunkt getroffen! :gut:

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    Unterbindet ihr aufreiten? Wenn ja, wieso?


    Ja, immer.
    Mir würde kein Grund einfallen, warum ich es nicht unterbinden sollte. Meine Hunde sollen wissen, dass ich in der Lage dazu bin das 'Rudel' zu managen, sie vor Fremden und vor Schwerenötern zu schützen. Meine Hunde sollen mir und meinem Können vertrauen, sie sollen in Kritischen Situationen eher zu mir kommen, damit ich das regeln kann, statt sich selbst in die Situation zu begeben.

    Heute auf dem Auslauf so eine Situation gehabt: Alter Goldie (mit assozialem Herrchen) leckt Bonnie hinten penetrant ab. Okay, geht noch, riecht vielleicht einfach intressant. Dann hebt der dreiste Sack doch tatsächlich die Pfote und will aufreiten. Ich natürlich hingerannt und abgeblockt, Herrchen intressiert sich ja nicht für die Missetaten seines Hundes.
    Der Opa will nicht locker lassen, versucht es wieder. Bonnie fing schon an zu drohen und war mittlerweile richtig genervt von dem. Also Hund abgerufen, Goldie geblockt und zurechtgewiesen. Bonnie bleib danach hinter mir, dort konnte ihr immerhin nichts passieren.
    Genau solche Situationen finde ich wichtig um zu zeigen: 'Verlass dich auf mich, ich mach das schon!'.

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    gerade auf der Freilauffläche finde ich, dass man ruhig mal eher eingreifen könnte

    Dito!

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    Genauso blocke ich unhöfliche heranstürmende, uns schon von Weitem fixierende Hunde generell ab.

    Meine Hunde müssen nicht jedem Hund, dem wir begegnen "Guten Tach" sagen. Klar gibt es natürlich Ausnahmen, aber das entscheide ich, nicht meine Hunde, nicht der andere Hund oder dessen Halter.


    Richtig. So halte ich es auch.

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    Ich hatte letztens die Situation:
    2-jähriger Aussie will deutlich älterem, souveränerem Labbirüden den Stock wegnehmen.
    Fand der Labbi ziemlich dreist und hat dem Aussie ne kurze Ansage gemacht.


    So etwas hätte ich z.B. nicht geduldet. Kein Hund hat etwas körperlich zu verteidigen, niemals.
    Drohen wird von mir geduldet und unterstützt, indem ich den Störenfried entferne.
    Aber körperlich werden: Nein!

    Das finde ich auch Erdel.
    Kleben ist ein Eingriff, der keine Schmerzen verursacht und meißt nur wenige Wochen andauert.
    Warum also nicht?
    (Das Beispiel mit dem DSH allerdings finde ich nicht gut!)

    Mit kurzschnäuzigen Stummelruten kommen meine Hunde nur selten gut aus. Meißtens wird skeptisch geschaut und ein Bogen um sie gemacht, weil das Röcheln und 'staksen' einfach zu untypisch für meine beiden ist.
    Und das obwohl beide vielerlei Kontakt (auch zu Kurzschnäuzigen) in der Sozialisierungsphase hatten.

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    Selbst wenn die Hündin zu schüchtern/ängstlich unterwürfig war um sich zu wehren. Ein Hund zieht doch aber dann beim unterwerfen auch den Schwanz ein der dann folglich über der Scheide klemmt und der Rüde nicht mehr dran kommt, oder?!


    Grade heute im Auslauf gesehen: Geschickte Rüden, die das 'Drumherum- Pimpern' sehr gut meißtern.
    Da ist man doppelt glücklich, dass Hündin 1 sehr flott unterwegs ist und Hündin 2 sich zu wehren weiß.

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    soviel zum ot meinerseits, wenn du was von nem mod willst, schreib diese am besten an. die lesen auch nicht jeden beitrag von dir


    Offensichtlich schon.

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    und das hab ich jetzt völlig wertfrei und einfach nur als kritik geschrieben,ohne die absicht dahinter,das du dir gleich vorm pc die haare raufst...so als anstoss zur selbstreflexion


    No Problem.
    Ich möchte betonen, dass ich, solange es im Rahmen bleibt, allerdings gern so schreibe, wie ich es tue, selbst wenn ich weiß, dass es ab und an etwas makaber oder eintönig rüberkommen mag. =)
    Trotzdem kenne auch ich Grenzen und trotzdem weiß auch ich, wann schnippische Kommentare wirklich vollkommen fehl am Platz sind. Solange es sich allerdings in Grenzen hält behalte ich meinen Schreibstil bei. :ja:


    Und zum Kleben: Ich finde es fast schon Grenzwertig, wenn DSH's geklebt werden. Grade die sollten doch starke Stehohren haben, die Ohren stellen ja gradezu ein Charakteristisches Bild von ihnen dar.
    Züchter, die Hunde mit in die Zucht nehmen deren Ohren so weich sind, dass sie geklebt werden müssen sind deshalb mMn vollkommen inkompetent.

    Tromba, erklärst du mir jetzt bitte den Zusammenhang zwischen meinen Videos und den 'verbotenen'?

    Weder war Pornografie, noch Gewaltdarstellung, noch Rufschädigung, noch eine illegale Tätigkeit (die Darsteller kamen aus US) oder eine Beleidigung zu sehen.
    Zwei Videos von zwei Tierärzten, die Hunden dem Akt des Kupierens unterziehen, nicht mehr und nicht weniger.

    Desweiteren geht es mir persönlich vorrangig darum, dass man mich hätte informieren sollen, wenn man erwartet, dass ich es unterlassen soll die grausame Wahrheit zu posten, statt mich so abzumahnen, dass ich ohne Hinweis einiger User (!) nichtmal gemerkt hätte, dass ein Problem herrscht.

    Auch entschuldige ich mich hiermit dafür, dass ich die Beiträge im Supportbereich nicht bis ins Jahr 2008 zurück alle komplett durchgelesen habe! Auch hier habe ich wohl eine Verpflichtende Bindung im Forum übersehen, die besagt man solle sich sämtliche Themen im Supportbereich durchlesen, selbst wenn sie Jahre her sind, Schande auf mein Haupt!


    Im übrigen finde ich, dass diese Diskussion ziemlich ins OT driftet.
    Sollte ein Mod also irgendwann irgendwie nochmal ein Problem mit meinen Videos haben, dann solle er mir dies doch bitte auf einem Wege mitteilen, der mich garantiert erreicht, oder zumindest die Schnippischen Kommentare unterlassen!