Beiträge von MisaMisa

    Zitat

    Fang bei dir selber an. Blaue Hunde braucht an sich kein Mensch, trotzdem hast du einen erworben und deine "Züchter" welche entstehen lassen und damit eine Erkrankung in Kauf genommen.


    Oooh, Fettnäpfchen: Ich habe mir den Hund nicht zugelegt. :smile:
    Davon abgesehen verurteile ich die Farbzucht arg. Ich habe schon mehrere Beiträge geschrieben, in denen ich genau erläutere was ich davon halte.
    Und nein: Anzeigen wäre bei der Frau nicht möglich. Bisher ist nicht erwiesen, dass alle Dilute Hunde Krankheitsanfälliger sind, als andere.
    Es gibt Studien die belegen, dass ein gewisser prozentsatz anfällig ist, mehr aber (leider) auch nicht.
    Mit welcher begründung sollte ich sie anzeigen?
    Dass sie Hunde züchtet, die blau sind? Damit käme ich nicht durch.
    Die CNI ist aufgrund der Problematik auch nicht als Argument zugelassen..
    Mit Anzeigen gegen VDH Züchter kommt man auch nur weiter, wenn deutlich sichtbar (oder nachweisbar) ist, dass es sich um ein TierSchwidriges Zuchtverfahren handelt.
    Den Mops von nebenan kann ich nicht anzeigen, nein.
    Aber den Shar Pei Züchter, dessen Hunde unter den Falten Bluten oder den EB Züchter, der seine Zuchthündin jedesmal mit einem Kaiserschnitt entbinden lassen muss, den kann ich bei entsprechendem Nachweis hops nehmen.

    Zitat

    Bei meinem Fall sieht das ganze etwas gesondert aus, da die CNI auf eine vergrößerte Niere zurückzuführen ist, die angeboren ist. Es handelt sich dabei also nicht um ein Nierenversagen, sondern um ein angeborenes, Organisches Problem (welches übrigends auch auf die Leber niederschlägt), welches nur der Symptome wegen unter 'CNI' läuft.
    Ich persönlich habe ja die Vermutung, dass es sich bei dem Defekt auch um eine falsch eingesetzte Farbzucht handelt. Blau ist ja bekanntlich sehr anfällig für jegliche Krankheiten.


    Vielleicht solltest DU gründlicher lesen.
    Schrieb ich irgendwo, dass nur die Farbzucht schuld sei?
    Nein. Liest man gründlich, dann merkt man, dass das kleine Wort 'auch' in diesem Satz vorkommt, welches dir verdeutlichen soll, dass ich der Meinung bin, dass es für die Krankheit mehrere Auslöser gibt.
    Hast du damit ein Problem?

    Zitat

    Dass hier aber Leute sind, und damit meine ich nicht mich, die sich wirklich auskennen, und die auch bereit wären zu informieren, wenn man nur mal vernünftig fragen würde und nicht immer gleich urteilen und mit Stammtischparolen ankommen würde, wird gern übersehen.


    Vielleicht weil der Ton die Musik macht?
    Ich zumindest möchte mich nicht so intensiv mit jemandem auseinandersetzen, der meint, dass Andere, die vielleicht nicht so viele Rassestandarts gelesen haben 'Dummbrot' (das Wort macht echt dei Runde, heh? :D) seien.
    Wie wäre es denn, wenn hier einwenig Aufklärungsarbeit betrieben wird, statt sich darüber zu mokieren, dass niemand nichts weiß? :)
    Wie wäre es denn, wenn hier mal einer Klartext reden würde, WO genau man ansetzen könnte?
    Vielleicht käme man ja so weiter?

    Inga: nein, hat sie nicht. Zumindest sieht es bis jetzt nicht so aus. Auf dem Ultraschall und den Röntgenbildern waren zwar kleine Erhebungen zu sehen, aber man weiß noch nicht genau, ob diese vielleicht von der 'schwammigen' Struktur der Niere herrühren.
    Bei ihr ist es viel eher so, dass einige Organe (mehr oder weniger) missgebildet sind. Sie Leber ist einen Ticken zu groß und wird wahrscheinlich in Zukunft noch einige Probleme machen, die Harnröhren zu eng, die Milz zu groß (was in ihrem Fall allerdings ganz gut ist..).

    Brody: Wo schrieb ich denn so etwas in der Art? Wiedermal fehlinterpretiert?
    Süß.

    Zitat

    Womit wir wieder an dem Punkt wären, dass der VDH die Standards für die Rassen nicht "erfindet"....


    Aber sie einschränken kann, wenn er nur gewillt ist!

    Zitat

    Wenn so viele Leute schnorchelnde Möpse als niedlich bezeichnen, dann werden die freilich so weiter gezüchtet.
    Man müsste das ganze einfach nur boykottieren. Man kauft einfach keinen Welpen, wo die Elterntiere gewisse Mängel aufweisen und das ganze Problem wäre gelöst.


    Das ist absolut richtig!
    Aber mal ehrlich: aus dem Ärmel heraus kann ich dir zwei Leute aus dem Forum nennen, die wissentlich einen übertypitisierten Hund gekauft haben. Obwohl sie um die Probleme wissen.
    Da verliert man dann doch einwenig den Glauben an die Menschheit.
    Okay, ganz, ganz schlechte Metapher aber sehen wir's mal so:
    Einem Fixer würdest du auch nicht sagen 'hey, boykottier den Markt, das geht ja mal garnicht klar!'. Nein, du würdest viel eher versuchen den Dealer hops zu nehmen, oder?

    Zitat

    hast du die züchter (bzw. vermehrer) deines kranken ccs auch angezeigt?
    soweit ich mich erinnere kann die krankheit deines hundes auch vererbt werden :smile:


    Oh, nett gedacht, aber wie TanNoz schon schrieb: nicht urteilen, bevor man sich nicht mit der Materie auseinandergesetzt hat. ;)
    Eine NI ist die 'Hundekrankheit' schlechthin. Lass deine Daala mal testen, ich wette mit dir, dass sie auch schon eine NI hat. NI kann durchaus vererbt werden, besonders bei den Mollossiden häufen sich die Fälle. Bei meinem Fall sieht das ganze etwas gesondert aus, da die CNI auf eine vergrößerte Niere zurückzuführen ist, die angeboren ist. Es handelt sich dabei also nicht um ein Nierenversagen, sondern um ein angeborenes, Organisches Problem (welches übrigends auch auf die Leber niederschlägt), welches nur der Symptome wegen unter 'CNI' läuft.
    Ich persönlich habe ja die Vermutung, dass es sich bei dem Defekt auch um eine falsch eingesetzte Farbzucht handelt. Blau ist ja bekanntlich sehr anfällig für jegliche Krankheiten.
    Keiner der 6 Geschwister zeigt auch nur den Ansatz einer NI.
    Niemand hätte wissen können, dass bei den Welpen so ein 'Glücksgriff' dabei ist und niemad hat wissentlich versucht etwas zu vertuschen.
    Wir waren alle sehr betroffen, als wir die Diagnose bekommen haben, besonders, da es bei Mollossiden ja immerwieder vorkommt und man sich stets erhofft hatte von Plagen wie MD, NI, ED verschont zu bleiben.
    Also? Was soll ich noch gleich anzeigen? Einen genetischen Defekt, der plötzlich und unvermittelt auftritt, obwohl weder Eltern, noch Großeltern Hinweise darauf liefern?

    Zitat

    Hat sich denn eigentlich mal einer von euch die Standards der Rassen überhaupt angeschaut? So wie einige reden habe ich nicht das Gefühl.


    Japp, habe ich. Zumindest einige.
    Ich habe übrigends eher 'nicht das Gefühl', dass du, TanNoz, dich an dieser Diskussion tatsächlich beteiligen willst. Von dir lese ich vorwiegend Kommentare, die darauf hinweisen, dass du keinen Bock hast darüber zu diskutieren.
    Von mir aus..

    Zitat

    Vielleicht interpretiere ich das falsch - aber für mich liest sich das durchaus, als wäre man prinzipiell verpflichtet, sich VOR der Anschaffung eines Tieres zumindest die grundlegenden Kenntnisse anzueignen.


    Leider ist nicht festgelegt in welchem Ausmaß.
    Ist es schon 'vorher informiert', wenn ich allein den Namen meiner Rasse kenne?
    Oder wenn ich weiß welche farbschläge es gibt?
    mMn viel zu schwammig formuliert und daher als Argument nicht sonderlich gut zu gebrauchen, so schade es sein mag.

    Übrigends: das TierSchG ist da nicht so schwammig formuliert:

    Zitat

    (1) Es ist verboten, Wirbeltiere zu züchten oder durch bio- oder gentechnische Maßnahmen zu verändern, wenn damit gerechnet werden muss, dass bei der Nachzucht, den bio- oder gentechnisch veränderten Tieren selbst oder deren Nachkommen erblich bedingt Körperteile oder Organe für den artgemäßen Gebrauch fehlen oder untauglich oder umgestaltet sind und hierdurch Schmerzen, Leiden oder Schäden auftreten.


    http://www.gesetze-im-internet.de/tierschg/__11b.html

    Zitat

    bei Wirbeltieren die durch Zucht geförderten oder die geduldeten Merkmalsausprägungen (Form-, Farb-, Leistungs- und Verhaltensmerkmale) zu Minderleistungen bezüglich Selbstaufbau, Selbsterhaltung und Fortpflanzung führen und sich in züchtungsbedingten morphologischen und/oder physiologischen Veränderungen oder Verhaltensstörungen äußern, die mit Schmerzen, Leiden oder Schäden verbunden sind


    http://de.wikipedia.org/wiki/Qualzucht…_in_Deutschland

    Jeder von uns kann seinen Beitrag leisten und Züchter, die verkrüppelte Hunde züchten anzeigen.
    Aber wo kein Kläger, da kein Richter.

    Hey!
    In meiner Gegend sehe ich regelmäßig eine Frau im Rollstuhl, die sich von ihrem DSH ziehen lässt, komme auch aus Berlin.
    Sie hat ein normales Ledergeschirr, das den Riemen mit dem Haken an der Seite hat. Daran ist ein Kurzführer befestigt, an dem sie den Hund hält.
    Ich persönlich finde, dass es immer sehr unbeholfen und vorallem ungesund aussieht, da der Hund den Seitlichen Zug, der entsteht, weil sie ihn nicht direkt VOR dem Rolli laufen lässt, durch einen schrägen Gang ausbessern muss. Besonders, da DSH ja zu Knochenproblemen neigen finde ich diese Methode etwas fragwürdig.
    Ich persönlich würde ein Zuggeschirr kaufen (eventuell eines Maßschneidern lassen) und so festhalten, dass der Rollstuhl wirklich von vorn gezogen wird, und nicht seitlich.
    Ich würde auch darauf achten, dass dein Hund nicht ZU lange zieht, allerdings wäre meine Grenze bei Ziehen im Schrittempo bei etwa einer halben bis einer Stunde.

    Zitat

    Wir hatten bereits eine Hundetrainerin da und nun ist Maulkorbtraining und Training eines Abbruchkommandos gefragt.


    Warum einen Mauli? :???:
    Beisst er denn richtig zu, wenn er verteidigt oder schnappt, prollt er nur?

    Zitat

    dh. beide bekommen Kauknochen in Sichtweite - angeleint, beide fressen ihren zu Ende, sodass der Kleine merkt "AHA! der will mir gar nix".


    Wenn du Pech hast generalisiert er da viel eher den Stress, den er mit der engen Distanz zu dem anderen Hund hat, statt das erlösende Gefühl und sein Futterneid verschlimmert sich.


    Zitat

    Gibt es da spezielle Methoden, die ich vielleicht anwenden kann, um ihm erstmal Ruhe beim Fressen anzutrainieren und nicht dieses ewige Stieren auf den eigenen Kauknochen?


    Was machst du, wenn er das macht?

    Zitat

    Gibt es überhaupt gute Methoden, um einen futterneidischen Hund zu einem nicht futterneidischen Hund zu erziehen oder wird es dauerhaft ein Problem bleiben?


    Tut mir leid, dass ich dir deine Träume nehmen muss, aber ein Ressourcenorientierter Hund wird immer ein Ressourcenorientierter Hund bleiben.
    Man kann durch Training eine enorme Besserung hervorrufen, die Streits vermeiden lässt, aber du wirst niemals (es sei denn es ist nur eine Phase!) so locker damit umgehen können wie bei 'normalen' Hunden.

    Generell habe ich da einpaar Fragen:
    Was machst du, wenn er einen Ball/ Stock verteidigt?
    Wie genau verteidigt er diesen (Bellen? Schnappen? Knurren?)?
    Wie schlimm kann es werden, wenn er nicht gestoppt wird?
    Wie genau läuft das Füttern/ Knochen geben ab?

    Wenn er einen Geruch oder irgendwas anderes, nicht Fassbares verteidigt würde ich ihn ganz simpel an die Leine nehmen und ignorieren. Ein Verhalten, welches sich nicht lohnt wird auf kurz oder lang ausbleiben. Man muss nur konsequent genug sein.

    Und? Schonmal was von Kompromissen, Verhandlungen, Boykott gehört?
    Erheiternd finde ich eher, dass sich niemand bewusst ist, dass der VDH/ der FCI immernoch ein Verein ist, der Rassen aufnehmen und ausschließen kann.
    Warum wird beim Mops, FB und EB der Standart geändert, beim Mastino aber noch nicht?
    Weil sich da keiner für intressiert. Und genau so Leute, die meinen sie müssten den grauen Bart heraushängen lassen, sitzen die meißte Zeit nur auf ihrem Poppes rum und mäkeln.
    Du hast ein Problem mit meinem Post? Viel Spaß.
    Der FCI/ VDH hat schon mehrmals bewiesen, dass er im Stande dazu ist etwas zu bewegen. Egal welches land für den Standart verantwortlich ist.