Beiträge von MisaMisa

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    man konnte aufn der ausstellung in dortmund sowohl die übertypisierten bulldoggen sehen, sowie auch hochbeinige, nicht so breite, mit kleinerem kopf...diese wurden von einem englischen richtet bewertet und er mochte den alten typ lieber und hat daher diese hunde höher bewertet.

    Die 'kranken' oder die neuen 'gesunden'?

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    soweit ich informiert bin wird eine hündin nach dem dritten kaiserschnitt von der zucht ausgeschlossen, verantwortungsvolle züchter nehmen die hündin nach dem ersten kaiserschnitt aus der zucht.

    War's nicht nach zwei Würfen per Kaiserschnitt?
    Aber meine viel wichtigere Frage: wer kontrolliert das? Und wie?

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    Kein Aufwand? :ugly:

    Ich kann jetzt nur von meinen DSHs sprechen... da find ich das also schon enorm aufwendig

    Is ja nicht getan mit "KnockKnock... Tschuldigung lieber SV ich möcht ma züchten... Bitte Stempel hier setzen"

    Schau hier... HD checken da... ED dort ... Ab zur Ausdauerprüfung ... Hier BH da... VPG1 dann wieder dort ... etc.pp

    Für einen Hund, der etliche Nachkommen in die Welt setzen darf finde ich das aufjedenfall machbar und nicht sonderlich schwierig. Das ist nichtmal böse gemeint. :)

    Okay, ich sage dir jetzt mal meine ganz persönliche Meinung, die euch vielleicht helfen könnte, vielleicht aber auch nicht.
    Allein du kannst entscheiden inwieweit mein geschriebenes Wort auf euch zutrifft. :)
    Ich glaube nämlich, dass du da etwas falsch verstanden hast.
    Ich habe ja auch eine sehr ressourcenagressive Hündin, die durchaus blutig beisst, wenn man nicht einschreitet.
    Das wichtige ist zu verstehen, dass der Hund sich in der Lage sieht sein Gut verteidigen zu müssen.
    Er versteht nicht, dass du darauf aufpasst und er sich im Prinzip nur auf dich verlassen braucht. Genau das muss man einem Ressourcenagressiven Hund beibringen.
    Den Hund zu 'strafen', indem man ihn aus der Situation holt halte daher für den absolut falschen Weg.
    Die Verknüpfung, die dadurch entsteht hat zur Folge, dass der Hund nur anfängt auch vor dir zu verteidigen, immerhin nimmst du ihm im Endeffekt sein Objekt weg.
    Das mMn sinnvollste was man in einer 'stieren' Situation tun kann ist (kein Witz!): Loben, den anderen Hund wegschicken und dem Ressourcenagressiven Hund zeigen, dass Drohen absolut korrekt ist und sich für ihn lohnt. Austicken/ Überreagieren dagegen wird mit Strafe in Form von z.B. Leinenzwang oder Ausschluss quittiert.
    Der Hund soll lernen: mein Drohen bringt etwas. Mein Drohen hilft mir, mich dabei auszudrücken und deultich zu machen, wenn ich mich bedrängt fühle.
    Manch einer mag jetzt den Kopf schütteln. Aber manch einer hatte vielleicht nicht das richtige Timing, keine Konsequenz oder einfach eine andere Situation.
    Damit, dass du fremde Hunde wegschickst, wenn sich dein Hund bedrängt fühl zeigst du ihm ausserdem, dass DU dich um die Situation kümmerst und sie klärst. Du machst damit also deutlich, dass er sich auf dich verlassen kann.
    Ich ganz persönlich würde auch anfangen nebeneinander zu füttern. Hört sich jetzt erstmal irre an, nicht wahr?
    Aber sieh es mal so: mehr Lernsituationen bringen mehr Erfolg.
    Bei meiner Hündin habe ich das Füttern so gepackt: Ich habe sie an die Leine genommen, das Futter war schon in den Näpfen vorbereitet und stand in einem anderen Raum.
    Mit der Zweithündin zusammen sind wir dann in den anderen Raum gegangen, ich habe beide absitzen lassen (alles vollkommen ruhig und gelassen).
    Dann haben wir uns dem Napf genähert und sie durften auf Kommando fressen.
    Ein Ausschlaggebender Punkt war, dass ich zwei ganz verschiedene Näpfe hatte (einen großen, runden roten und einen kleinen Metallnapf), die NICHT getauscht werden durften. Der große rote war für die agressive Hündin, der andere für die andere Hündin. Die ganze Zeit über hatte ich sie an der Leine und sofort gestoppt, wenn sie anfing die zweite Hündin zu bedrängen. Die Konsequenz war absitzen und ruhig werden, dann durfte sie weiteressen.
    Die ersten 20/30 Mal musste ich echt danebenstehen wie ein Fuchs und aufpassen, aber mittlerweile, nach etwa 5 Monaten Training kann ich die beiden direkt zum Fressen schicken. Beide wissen welcher Napf wem gehört, beide wissen, dass nicht getauscht oder genervt wird und es funktioniert relativ gut.
    Was auch sehr gut geholfen hat war die Routine beim Essen. Der Ablauf war immer gleich, die Konsequenz immer gleich (Ausnahmen ausgenommen).
    Noch ein Wort: Agression ist in gewissem Maße normal und gesund. Ressourcenaggressive Hunde machen eigentlich 'alles richtig'. Sie drohen und gehen drauf, wenn dieses Drohen nicht beachtet wird.
    Und genau deshalb ist es wichtig dieses Thema nicht so negativ anzugehen, sondern zu versuchen die ganze Situation positiv zu halten. :)
    Übrigends: bei uns ist es auch so, dass mittlerweile alles okay, ist, wenn ich dabei bin. Bin ich allerdings nicht dabei und die haben irgendwas intressantes geht meine Hündin trotzdem noch drauf. Das zeigt mir, dass sie verstanden hat, dass ich ihr helfe, auch wenn es natürlich schade ist, dass sie diese Aggression immernoch hegt, auch wenn sie sie nur zeigt wenn ich weg bin.

    Wäre es dann nicht sinnvoll die Schönheitsaustellungen einwenig einzuschränken? Zumindest so weit, dass vor der Ausstellung ein Gesundheitszeugnis vorliegen muss und dann entschieden wird, ob der Hund in den Ring darf oder nicht.. war das nicht in abgeschwächter Form dieses Jahr schon bei den Crufts so?

    Habe mal ne Frage: Wenn jemand seinen Hund ausstellen lässt und eine recht gute, bis sehr gute Bewertung bekommt, dann auch noch zuchttauglich geschrieben ist (was ja keinen sonderlichen Aufwand darstellt), dann steigt doch die Wahrscheinlichkeit, dass der Hund als Zuchttier gefragter ist?
    Ausstellungen sind für manche Aussteller also eine Art Braut/ Bräutigamshow?

    Wollte mir grade die Hände mit dem Kokosöl einreiben, mache das Glas auf und tunke meinen Finger ganz gedankenverloren hinein.. und merke, dass das Öl flüssig geworden ist! :lol:
    Ein toller Raumtemperaturmesser, das Kokosöl!
    Muss ich jetzt irgendwas beachten? Lieber ins Kühlschrank stellen?

    Ja okay, soweit hab ichs verstanden.
    Das heißt, das sinnvollste das man tun kann ist in little Germany 'aufzuräumen' und damit ein Exemple zu statuieren, richtig?
    Das würde man vorwiegend mit dem TierSchG schaffen, z.B. indem man offensichtliche Qualzuchten anzeigt, oder?

    Deshalb meine ich ja: könnten die gegen solche Züchter etwas machen? Der Züchter züchtet in Indien und stellt weltweit aus (allegemein habe ich schon einige seehr fragwürdige Zuchten aus Indien gesehen). Was könnte man gegen solche Menschen tun? Nur verbote, die sich auf einzelne Länder beziehen?
    Und was mich auch intressiert: wer kontrolliert denn, inwieweit die Zuchtordnungen vom VDH eingehalten werden?

    Also ist es möglich wenn klar wird, dass es sich bei den Zuchten um Tierschutzwidriges handelt?
    Dann aber auch nur in den Ländern, in denen das TierSchG klar definiert, dass es Tierschutzwidrig ist oder?
    Ich erinnere mich da an 'Ghost', den Mastino aus Indien, der etliche Championate gewonnen hat.. :mute: