Beiträge von MisaMisa

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    Steckt ihr eure Kinder auch in ne Box wenn was nicht so läuft wie ihr es gerne hättet? :???:


    Ehrlich gesagt: viele Eltern tun das. Was meinst du wofür Gitterbetter gut sind?
    Darüber hinaus finde ich den Kind/ Hund Vergleich sehr mühsam. Wenn wir nun erortern würden wo die unterschiede zwischen Hund und Kind liegen wären wir zum Mittsommer nicht fertig.

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    Und gerade weil jetzt die Temperaturen im Sommer angesprochen wurden...es muss für den Hund bestimmt totaaaal angenehm sein wenn es in der Box schön warm wird, und er nicht die möglichkeit zum ausweichen hat...oder habt ihr die Box im Keller stehen, wo es nicht zu warm werden kann?


    Nein, aber im Büro, welches immer im Schatten liegt. Dazu Fenster zu und Gardine zugezogen: ich kann mich nicht beklagen! Wir haben hier nette 21°C Raumtemperatur, fast durchgängig (ausser beim Lüften).
    Und nein: zu kalt kann ihnen auch nicht sein. Erstens haben sie ein weiches Körbchen, zweitens Fell.

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    Wenn mein Hund einfach überhaupt nicht alleine bleiben könnte, dann wäre das halt so, und wir müssten uns was einfallen lassen. Niemals würde ich meinen Hund in ne Box stecken, und ihn dann auch noch alleine lassen.


    Na ist doch toll wenn du damit leben kannst andere Menschen für den Unterhalt deines Hundes (welcher in Deutschland immernoch unter dem Begriff 'Luxusgut' läuft) aufkommen zu lassen. :)
    Mir persönlich gefällt weder das, noch die Tatsache, dass ich dann zum Einsiedler werde, der nur Zuhause hocken kann und sich den Einkauf per Lieferant zukommen lassen muss.
    Oder bist du Millionärserbe und kannst dir das alles auch leisten ohne zu ackern?
    Ich als Otto- Normal- HH nicht. Aber wenn du magst darfst du mir gern eine Mille abgeben, vielleicht überlege ich mir das mit dem Arbeiten dann nochmal. :)

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    Es kann ja auch mal passieren das der Hund sich übergeben muss (dazu muss er nichtmal krank sein, schnelles trinken/fressen reicht da schon) dann darf der Hund in seinem eigenen Mist liegen...Bravo! Oder gebt ihr euren Hunden in der Zeit wo ihr sie wegsperrt nichts zu trinken?


    1. verstehe ich den Satz mit dem Trinken in dem Zusammenhang nicht. Oder kotzt dein Hund jedesmal nachdem er getrunken hat?
    Meine jedenfalls nicht.
    2. haben die Monster schon öfter in ihre Körbchen (nein, die Tür war nciht verschlossen. Die Monster aber trotzdem zu gemütlich um sich fürs Reihern wegzubegeben) und auch ausserhalb auf den Boden gereihert.
    Und auch wenn du es wahrscheinlich nicht wahr haben willst: Hunde finden das bei weitem nicht so ekelhaft wie Menschen (denn, ich hab mal was ganz verrücktes gehört.. eine Legende, die besagt Hunde sind garkeine Menschen!).
    Meine Monster fressen die Kotze auf und legen sich fröhlich wieder hin. Kleiner Snack zwischendurch hat noch niemandem geschadet. ;)

    Korny, so sehr ich auch die Meinungsfreiheit eines Jeden zu schätzen weiß: Mit reisserischen Beiträgen kommst du nicht weit. Nie. :)

    Bonnie ist nun etwa 15 Monate alt und ist tatsächlich gewachsen!! Yeah!
    Gute 60cm hat sie nun ist damit eeendlich im Standart!
    Ich hoffe noch auf ein, zwei Centimeterchen, immerhin hatte ich die Hoffnung eigentlich schon aufgegeben..

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    Sitzen tut sie übrigends normal. Abtasten beim TA hat nichts auffälliges ergeben, Röntgen steht noch aus.

    Und: wenn mich meine Sinne nicht komplett täuschen hat die Dame heute ihren ersten Bluttropfen verloren. :ua_clap:

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    Ich denke, genau weil sie "Mädchen für Alles" waren, ist es wohl schwer, sie einzuschätzen und man gerät leicht in die Versuchung, sie als "Kampfschmuser" zu sehen, die keiner Fliege was zu leide tun können.


    Absolut richtig. Viele holen sich blauäugig einen Klops ins Haus und merken dann zum Eintritt der Pubertät, dass er nun doch nicht so lahm und gemütlich wie gedacht ist.. und dann muss der Klops schnell weg.

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    Zum Frenchie: meines Wissens nach wurde der als "Bulldogge für den kleinen Mann" gehalten ;) - ausserdem ist es ja leider so, dass der Phänotyp, da spezifisch darauf selektioniert, einfacher zu verändern war und auch schneller.

    FB entstammt aber zum allergrößten Teil aus EB, welche ja quasi direkter Nachfahre der Bullenbeisser ist.
    Wenn ich mich nicht komplett irre gab es auch einen Bericht darüber, dass auch FB in die Arena genommen wurde.
    Hin wie her: Wischi Waschi in der Zucht hat Sicherheit auf den Charakter ausgewirkt. Aber nicht anders ist es ja bei Massenweise anderen Listenhunden.
    Beim Mastino legt man nurnoch Wert auf Falten und Haut, beim CC auf den neuen, 'tollen' Rassestandart..
    Rottweiler hingegen müssen, soweit ich weiß, vor der Zuchtzulassung eine Wesensprüfung ablegen.
    Finde ich klasse! Würde ich mir bei vielen anderen Rassen auch wünschen.

    Zitat

    Komisch das meine/unsere Hunde selten bis nie auf dumme Gedanken kamen, obwohl ihnen von Anfang an immer die gesammte Wohnung zur verfügung stand.


    Nicht komisch, sondern gut geglückt.
    Hündin Nr.1 hat von Anfang an, ja, auch mit 8 Wochen schon, extremen Terz gemacht.
    Auch ein Jahr lang 'Jackean,Jackeaus,Jackean,rausgehen,wiederreingehen,rausgehen,wiederreingehen,längerrausgehen...' hat nichts, absolut nichts gebracht.
    Mit Müh und Not konnte ich das ganze auf 10 Minuten unter Stress, der jedoch nicht ausgelebt wurde steigern. Weiter ging es einfach nicht.

    Zitat

    Warum sollte man einen Hund denn in der Wohnung mehrere Stunden in eine Box stecken?
    (Die Frage ist ernst gemeint.)


    Um ihm den Stress zu ersparen z.B..
    Meine Hündin Leelah kann nichts mit viel Raum anfangen.
    Sie leidet unter enormem Stress und äußert diesen, indem sie Türen öffnet, Dinge zerfetzt, Jault, Kotet und Uriniert und sich teilweise bis aufs Blut stresst.
    Wie schon gesagt hilft ihr normales Training nicht viel, sie ist mit der Aufgabe allein etwas managen zu müssen schlichtweg überfordert und frustriert. Teilweise leidet sie auch unter Kontrollzwang und möchte alles genauso haben wie es ihr genehm ist.
    Ich habe alles ausprobiert. Von Ritualisieren, bis vollkommen wortlos ignorieren, bis hin zum rausschleichen, konditionieren, Flooding..
    Als dann Hund Nr. 2 dazukam und zwar prima allein bleiben konnte, dafür aber aggressiv war und kurzen Prozess gemacht hat musste auf kurz oder lang eine Lösug her.
    Also Kennel gekauft und konditioniert. Ist die Tür zu passiert nichts, ist sie auf darf Hund machen was er so mag, ich passe immerhin drauf auf.
    Es ist trotzdem keine Dauerlösung. Auch ich möchte mich irgendwann einmal Gedankenlos verabschieden können. Der Weg dahin ist allerdings schwer und vorallem stressig.
    Da hilft es mir und ihr, wenn sie so viele gute Erfahrungen wie möglich mit dem Alleinbleiben macht.
    Wie mein Freund heute schon sagte: 'Erst macht man die grobe Erziehung und dann folgt der Feinschliff.'
    Die Monster bleiben übrigends täglich etwa 1- 1 1/2 Stunden allein. Alle zwei, drei Wochen für mehrere Stunden.
    Regelmäßig prüfe ich, wie sich Hund mit offener Kenneltür benimmt, wenn ich nicht da bin.
    Eine Besserung ist schon da, allerdings nicht gut genug, als dass sie zur Regel werden könnte.
    Bleibt noch einwenig zu trainieren, bevor man die Box reines Gewissens offen lassen kann.

    Mich intressiert viel eher: Was stört denn die Antis so am Kennel? Ist es nur der eingeschränkte Bewegungsfreiraum? Oder ist es gar das klischeehafte Bild von 'Gefängnis', das die meißten abschreckt?

    Ich mag mal einwerfen, dass Mollosside nicht nur in der Arena tätig waren.
    Die meißten waren und sind 'Mädchen für alles': Jagd, Schutz, Begleithund, pupsiges Statussymbol..
    Bei der Wahl eines Molossers sollte man deshalb auf die Verpaarung achten und schauen was für ein Paket man sich da ins Haus holt.
    Übrigends: Wenn Züchterisches Können in der Lage dazu war den Frenchie vom ursprünglichen Bullenbeisser zum Teppischporsche zu züchten, dann ist es mMn blanker Hohn zu sagen, dass Gene sich nicht so leicht verändern lassen.

    Danke Marta!

    Ich lese hier die ganze Zeit mit und bin vollkommen verwirrt.
    Die einen reden nur von Pit und Staff, die anderen reden allgemein von Lisits, dann reden wieder andere nur über das Potential gegenüber Artgenossen und einige wenige über das Potential gegenüber Menschen.. :???:
    Irgendwie reden alle über alles und niemand über nichts.

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    Die deutsche DNA sieht doch nicht viel anders aus als die amerikanische. Pitbulls sind ja nun total unreguliert, woher weiss man was fuer einen man bekommt?


    Darum gehts doch: Wo bekommst du denn in Deutschland einen scharfen Pit her? Wo bekommst du in Deutschland überhaupt einen Pit her?
    Aus dem TH oder Tierschutz und dann nur unter entsprechenden Auflagen.
    Ich finde man stellt sich selbst ein Bein, wenn man so tut als kämen die meißten Pits aus tatsächlichen Pits. Dazu würde ich mir unheimlich gern eine Statistik wünschen.
    MEINER Meinung nach kommen die aller, allerwenigsten Staffs/ Pits tatsächlich aus diesem Milieu.

    Zitat

    Einen Soka als Kampfschmuser zu verharmlosen ist meiner Meinung nach naiv.


    Man sollte garkeinen Hund verharmlosen.

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    Zu sagen das man aus einem z.b. Pitbull durch Erziehung und Sozialisierung interspezifisches Agressionspotential 'wegbekommt' ist meiner Meinung nach auch naiv.


    Die Frage ist, ob diese Anlage überhaupt da ist! Und die Frage ist, von welchem Verhalten genau gesprochen wird.
    Ein Wachhund wird immer wachen. Man kann das einschränken und trainieren, aber ein gewisses Potential wird vorhanden sein. Ein Jagdhund wird immer jagen, auch da lassen sich gewisse Dinge abtrainieren.
    Aggressivität lässt sich mMn aber nicht vererben.
    Aggressivität ist eine Emotion, ein Situationsgebundenes Gefühl.
    Schwache Nerven, niedrige Reizschwelle, okay, sicherlich.
    Aber auch da stellt sich mir die Frage wie so etwas heutzutage in die Listenhunde kommen soll.
    Auf der Liste stehen größtenteils recht unbekannte Rassen, Rassen, die du nicht an jeder Straßenecke findest (Pit und Staff mal ausgenommen).
    Solche Hunde kosten auch entsprechend, besonders wenn sie vom eingetragenen Züchter kommen.
    Wie also soll Wesensschwaches, 'unbrauchbares' Blut in solche Zuchten gekommen sein?
    Hört sich vielleicht blauäugig an, aber ich kenne kaum Listis, die 'illegal' hier sind. Genausowenig wie ich Listis kenne, die wirklich aus einem Pit kommen.
    Viel eher kenne ich Listis aus eingetragenen Zuchtvereinen mit Besitzern, die viel Klimper in der Tasche haben und einfach nur ein Fable für das seltene, 'außergewöhnliche' haben.
    Vom Bushido- Sido- Rapper- Kampfhundbestien- Style kenne ich genau einen Hund. Und der wurde letztenendes vom OA eingezogen.

    Zitat

    Ich rede hier auch von tatsaechlichen Kampfhunden und nicht von z.b Rottis oder irgendwelchen anderen als 'gefaehrlich' geltenden Hunderassen.


    Wie gesagt: 'richtige' Kampfhunde habe ich noch nie getroffen. Nichtmal Hörensagen Geschichten sind mir zu Ohren gekommen.

    Ich habe mich vor einigen Tagen sogar mit einem jungen Herrn unterhalten, der volltrunken von Bonnie schwärmte und darauf bestand, dass sie ein Stafford sei.
    Äußerlich entsprach er dem Klischee des Gangsterrappers.
    Er erzählte mir dann im Vollrausch, wie schwer es sei heutzutage an einen Staff oder Pitwelpen zu kommen. Zeitweilen würden illegale Züchter mehrere Tausend Euronen verlangen, die man sich als normaler Mensch ja nicht 'mal eben so' leisten könne.
    Ganz zu schweigen davon überhaupt erstmal jemanden zu finden, der Welpen hat.

    Von daher gehe ich bei dem Begriff 'Kampfhund' nicht von tatsächlichen Hunden aus Pits aus, sondern den stinknormalen Listenhunden.