Also das von dir Waldhörnchen schockiert mich nun echt. So ein Arzt sollte echt nicht praktizieren. Zeigt mir aber wieder, dass scheinbar nach wie vor der angemessene Umgang mit Patienten/Kunden zu kurz zu kommen scheint im Studium. Und echt viele Tierärzte scheinen ja ein Problem mit „Kampfhunden“ zu haben. Konnte das auch schon mehrfach beobachten, dass da irgendwie anders rangegangen wurde.
Mein Hund ist insofern speziell, dass er sich nicht von Fremden anfassen lassen möchte und sehr nachtragend ist. Heißt er geht mit mir einigermaßen entspannt in die Praxis, ich könnte da Kaffeeklatsch machen, alles kein Thema solange keiner was von ihm will. Also hat er für Behandlungen einen Maulkorb auf. Er steht halt erstmal still und lässt machen, aber wenn ihm dann was nicht passt (z.B. Finger im Po), wird kurz geknurrt und dann gleich eskaliert im Sinne von beiß-keifen. Ohne Maulkorb hätte das wohl schon die ein oder andere gepiercte Nase gegeben. Meine Tierärzte sind eigentlich ganz nett und kompetent, lassen mich auch machen und mitbestimmen, die wissen aber auch, dass ich (meistens) weiß was ich tue. Trotz komischem Hund bin ich scheinbar eine der beliebtesten Kundinnen dort, weil der Hund so toll erzogen ist (Zitat)
Das toll erzogene scheint in unserem Fall zu sein, dass er nichts anstellt und die Position einnimmt, die man haben möchte
Ein Tierarzt hielt es am Anfang immer nicht so für notwendig mir zuzuhören, weil er alles besser wusste und selbst probieren musste. Er hat dann recht schnell festgestellt dass ich recht habe und künftig auf mich gehört. Ich kenne den Hund halt am besten.
Als Eddy eine zeitlang sehr nachtragend war im Sinne von Zittern und knurren sobald im Wartezimmer die Stimme der Tierärztin zu hören war, habe ich mich mehrfach einfach eine Weile so ins Wartezimmer gesetzt und bin nach einiger Zeit wieder gegangen ohne, dass ihm etwas „zugestoßen“ ist.