Beiträge von Askan67

    Hallo,

    was für ein Zufall, da haben wir ja fast zur selben Zeit mit Barfen angefangen. Also, für mich liest sich das ganz richtig wie du fütterst. Du siehtst und merkst ja auch wie dein Hund aussieht und ob der sich wohlfühlt.

    Lass dich von den anderen auf dem Hupla nicht verunsichern, zeig ihnen vielleicht mal das hier

    - ich habe es selbst gelesen und fand es ganz informativ. Die Autorin beschreibt u.a. die verschiedenen Aufgaben des Hundedarms und damit auch warum gerade Barf die gesündeste Ernährung für unsere Hunde ist.

    Wenn du es aber selbst genau wissen möchtest, dann lass doch bei deinem Hund in etwa nach einem 1/2 oder 3/4 Jahr mal einen Bluttest machen, dann hast du Gewissheit ob du in etwa richtig liegst oder total daneben.

    Ach ja, ich schreibe auch noch hier mit https://www.dogforum.de/barfer-was-kom…apf-t19261.html - dies hat mich übrigens auf die Idee gebracht ein Barf-Tagebuch zu schreiben, an welchem Tag ich was gefüttert habe. Wenn es bei einem Blutbild dann wirklich Abweichungen geben würde, kann ich es vielleicht besser recherchieren wo der Fehler lag.

    Barfen macht Spaß wenn man sieht mit welcher Freude der Hund sein Futter frisst.

    Lieben Gruß
    Susanne mit Askan

    Zitat


    @ Askan67: Ich bin jetzt schon etwas neugierig, was für Zusätze du immer fütterst... :???:

    An Zusätzen gibt es da eigentlich nicht viel nur Grünlippmuschelpulver und bei Bedarf Eierschalenpulver. Als ich mit Barfen angefangen habe, gabs noch kurmäßig Propolis dazu. Ich stehe hierbei auf dem Standpunkt -weniger ist mehr- Heilkräuter u.ä. gebe ich nur, wenn es Gesundheit und Wohlbefinden meines Hundes erfordern.

    Heute gab es
    morgens: Hähnchenfleisch gew., Bananenpüree mit Schafjoghurt, Gänseschmalz + Distelöl
    abends: Hähnchenfleisch gew., Entenherzen geschn., Apfelpüree + Grünlippmuschelpulver

    Lieben Gruß
    Susanne mit Askan

    Hallo,

    wenn dein Hund dieses Teilbarf verträgt ja - ansonsten vielleicht mal für einen bestimmten Zeitraum 2-3 Monate komplett auf Barf umstellen, damit der Hundemagen sich auf diese Verdauungsart einstellen kann und dann wieder zurückgehen so wie du es geplant hattest.

    Zum Gemüse ob roh, blachiert oder gekocht ist Ansichtssache und hängt davon ab wie dein Hund das pürierte Gemüse am besten verträgt. Ich handhabe es so, dass ich feste Gemüsesorten wie Karotten, Kohlrabi o.ä. zuerst blachiere und dann püriere alles andere wird roh püriert.

    Selbstverständlich kannst du frisches püriertes Gemüse / Obst auch zu Dosenfutter geben, mache ich selbst auch.

    Lieben Gruß
    Susanne mit Askan

    Hallo Kyra,

    das Buch von Swanie Simon habe ich übrigens auch, das Natural Dog Food noch nicht.

    Nochmals kurz zur Menge der Knochenfütterung bzw. Calciumgehalt. Wie schon geschrieben habe ich Von den 70% Tierischen Erzeugnissen 15 % für RFK berechnet, diese Menge enthält x mg Calcium.
    Ich glaube es war Mayer /Zentek der von einem Calciumbedarf beim Hund von ca. 50 - 80 mg pro Kg Körpergewicht am Tag ausgeht, dies entspricht dann x mg Caliumbedarf pro Woche. Ich schaue mir den Ca-Differenzwert an sowie den Kot meines Hundes und entscheide dann wieviel Knochen oder Eierschalenpulver ich noch zusätzlich füttern kann ohne dass mein Hund Knochenkot bekommt.

    Die Futterpläne von Schäfer / Messika kenne ich von dieser Seite http://www.barf-fuer-hunde.de/futterplaene-a-33.html - mir erschien der dort genannte Knochenanteil auch zu hoch eben wegen der Gefahr Knochenkot, deshalb habe ich Swanie Simon vorgezogen.

    Lieben Gruß
    Susanne mit Askan

    Hallo,

    wir barfen auch noch nicht so sehr lange - wir hatten im Februar dieses Jahres mit Teilbarf angefangen (zwecks mangels Platz in TK) seit Mitte Juli gibt es komplett Frischkost. Ich fing die ersten 4-6 Wochen nur mit Hühnerbrustfilet o.ä. und Rinderhack aus dem Supermarkt an. Mein Hund wiegt ca. 11 Kg, als Gesamtfuttermenge habe ich 2,5 % vom Köpergewicht berechnet, davon dann 70 % Tierische Erzeugnisse und 30 % Gemüse/Obst.
    Von den 70% Tierischen Erzeugnissen habe ich dann jeweils 15 % für Innereien und RFK berechnet.

    Ich finde es daher völlig in Ordnung wenn du als reines Fleisch vorerst überwiegend nur Muskelfleisch fütterst - sozusagen zum Rantasten was dein Hund sonst noch alles verträgt und später dann ausbaust z.B. weitere Fleischsorten wie Schlund, Euter usw. sowie andere Tierarten wählst.

    Pansen u. Blättermagen sind so eine Sache für sich (richt so toll) und bevor mir villeicht mein Partner davon läuft, würde ich lieber auf diese Dinge verzichten - ansonsten kann es öfters die Woche verfüttert werden so wie du es riechen magst und dein Hund es mag und verträgt.

    Knochen zu füttern würde ich sehr langsam angehen lassen, die Verdauung des Hundes muss sich erst darauf einstellen, der Hund muss erst genügend Magensäure aufbauen - am anfang lieber weniger als den eigentlichen Bedarf füttern u. dann mit Eierschalenpulver ergänzen, eventuell auch gewolft verfüttern.

    Zu den Milchprodukten - ich würde hier keine 200g Becher auf einmal verfüttern. Askan erhält bei einer fleischfreien Mahlzeit ca. 2 Eßl. Joghurt, Quark, Hüttenkäse u.ä. Meine THP sagte mir übrigens Schaf- oder Ziegen joghurt sei für die meisten Hunde noch verträglicher. Bei uns gibt es auch Hafer-, Hirse- oder Reisflocken - einfach später mal probieren, was in dieser Richtung bei deinem Hund geht.

    Um den Energiebedarf aufrecht zu erhalten, kann man gegebenfalls auch mal etwas Butter oder Schmalz dazugeben, manche Shops bieten auch tierisches Fett an.

    Lass dich nicht verunsichern, Barfen ist nicht schwierig - es gibt einfach verschiedene Ansichchten und Berechnungsgrundlagen zur Fütterungsmenge - die einen rechnen die genauen Nährstoffwerte (Proteine, Fette...u. Mineralstoffe) aus, die anderen rechnen nach obiger Formel nach der ich ebenso berechnet habe.

    Ich bin der Meinung, wenn man seinen gesunden Menschenverstand einsetzt und in allem für soviel Abwechsung wie möglich sorgt (mit Berücksichtung darauf was der Hund verträgt) kann eigentlich nichts schief gehen.
    Dein Hund wird das neue Futter bestimmt lieben.

    Lieben Gruß
    Susanne mit Askan

    Heute gab es
    morgens: Putenfleisch gew., Entenleber geschn., Joghurt, Banane + Zusätze
    abends: Entenhack, Entenmägen, Salat-Aprikosen-Püree, Hanföl

    31.07.2011
    morgens: Putenfleisch gew., Gemüse-Obst-Mix ( Kohlrüben, Karotten, Fenchel, Gurke, Banane, Apfel), Olivenöl
    abends: Entenmägen, Gemüse-Obst-Mix wie morgens + Zusätze

    Lieben Gruß
    Susanne mit Askan

    Hallo,

    wenn dein Hund es verträgt spricht im Prinzip nichts dagegen, ihm regelmäßig auch mal Frischkost anzubieten. Du solltest dabei nur bedenken, dass gerade Frischkost eine Futterumstellung für deinen Hund bedeutet und die Verdauung sich erst darauf einstellen muss. Daher würde ich zu Anfang auf jeden Fall erst einmal gewolfres und leichtverdauliches Fleisch füttern. Gemüse / Obst muss grundsätzlich immer püriert werden, damit der Hund die Nährstoffe verwerten kann.

    Eine sehr nützliche Infoseite findest du hier http://www.barfers.de/barf_fuer_hunde.html.
    Deine beiden genannten Shops kenne ich nicht - aber wenn du nur gelegentlich mal Frischkost geben willtst, dann schau mal hier http://www.gesundehunde.com/sites/ernaehrung_002.php vielleicht findest du dort einen Shop ganz in deiner Nähe wo du nur kleine Mengen kaufen kannst, vielleicht gibt es auch einen Schlachthof in deiner Nähe.

    Übrigens mein Askan wird im November 9 Jahre alt - und wir Barfen noch nicht allzu lange, im Februar dieses Jahres hatte ich mit Teilbarf angefangen (Mangels Platz im TK, eigener TK musste erst her), inzwischen (seit Mitte Juli) erhält er komplett Frischkost - weil Trofu seither nur noch den Anschein von toter Astronautenkost für mich hat, einfach nur bäh.
    Ich füttere aber nur gewolftes oder geschnittenes Fleisch, auch RFK (Geflügelhälse, Karkasse) gibt es bei uns nur gewolft, ansonsten gibt es Eierschalenpulver als Ergänzung - erstens will ich die Knochen nicht im Wohnzimmer haben und mein Hund hat es zu früheren Zeit auch nicht gelernt solche Dinge zu fressen - den Stress muss ich nicht haben.
    Askan liebt sein neues Futter sehr - es kann aber hin und wieder schon mal sein, dass du Komponenten zusammen mixt, die dein Hund nicht mag - so gab es neulich bei uns mal Joghurt mit Aprikosenpüree, Askan mochte es nicht - mit etwas draufgesteuten Trofu hat er es dann doch gefressen - aufgeweichte Haferflocken o.ä. wären auch o.k. gewesen.
    Die Zeit der Umstellungsphase (Feb. - Juli) hat er gebraucht - Askan reagierte in dieser Zeit mit Schmodderohren, weicheren und etwas vermehrten Kotabsatz - jetzt ist alles o.k. - er sieht super aus, tolles Fell und hält sein Gewicht.
    Meine erste große Fleischbestellung habe ich von hier http://www.futterfleisch-sachsen.de/ und bin bisher sehr zufrieden mit der Fleischqualität - viele kaufen aber auch hier http://www.das-tierhotel.de/.

    Sorry, dass es so lang geworden ist - dachte einfach ich erzähl dir auch von unseren ersten Erfahrungen seit Futterumstellung und hoffe dass ich dir ein wenig helfen konnte.

    Lieben Gruß
    Susanne mit Askan

    Ergänzung zu gestern abend:
    es gab noch Karottenkraut dazu und als Nachtisch 1 getr. Rindernasenknorpel

    Heute gab es
    morgens: Putenfleisch gew., Entenherzen geschn., Birnenpüree mit Karottenkraut, Distelöl

    abends: Entenmägen, Banane mit Eigelb + Zusätze

    Lieben Gruß
    Susanne mit Askan