Beiträge von LayNia

    Im Alltag gibt es folgende Kommandos:
    Komm
    Pfiff (mit Pfeife oder eben gepfiffen)
    Warte
    Weiter
    Nein
    Geh ins Bettchen
    Hinter (da müssen sie bei mir laufen, ohne mich zu überholen - nützlich bei Begegnungen mit Spaziergängern, Joggern etc.; da muss man die Hunde dann nicht jedesmal anleinen)
    Setzen/Legen
    Aus

    Keine Kommandos, sondern Freigaben:
    Okay (= ihr dürft fressen)
    Lauf

    Abgesehen davon noch ca. 20 Sportkommandos und etliche Tricks, die aber im Alltag so gut wie nie Verwendung finden.

    Bei Maja wollte ich einen größeren Hund, der aber kein Riese ist und einen funktionalen Körperbau hat - so zwischen 50 und 65 cm mit bis zu 30 kg.

    Bei Rasta wollte ich einen kleineren handlichen Hund, der aber trotzdem nicht zerbrechlich ist, also so zwischen 35 und 45 cm und bis zu 10 kg.

    Also ja, Größe und Gewicht haben schon eine Rolle gespielt, waren aber bei weitem nicht das wichtigste Kriterium; da ist mir der Charakter viel wichtiger.

    Ich bräuchte mal Rat, bitte.

    Gesucht wird:

    - ein kleiner Hund (bis 40cm)
    - sportlich (10km täglich Joggen, mittags dazu ne große Runde durch Feld und Wald, am Wochenende Tagestouren zu Fuß und Fahrrad, im Urlaub Wandern über mehrere Wochen)
    - Hundesport gewünscht (Mantrailing und Tricks)
    - keine zu aufwendige Fellpflege
    - vom Grundwesen her freundlich und verträglich

    Gibt es hier jemanden, der wirklich ein knackiges Sportprogramm mit Kleinhund durchzieht? Ich würde ja am ehesten einen Terrier oder Zwergschnauzer empfehlen, packen auch die klassischen Begleithündchen so ein Programm?

    Schade, dass aufwendige Fellpflege ausgeschlossen wird - mein Kleinpudel würde nämlich super passen.

    Ich gestehe es meinen Hunden im Allgemeinen zu, etwas einfach nicht zu mögen - wobei sie im Allgemeinen gute Esser sind.

    Wobei man natürlich nicht dauerhaft auf Innereien verzichten sollte. Ich nehme an, mit Innereien von unterschiedlichen Tieren hast du es schon versucht? Ansonsten würde ich kochen oder notfalls Leberkekse backen, die mag doch jeder Hund.
    Winzig klein geschnitten und mit Joghurt-Gemüse-Brei vermischt habe ich übrigens versucht, Kaninchenleber in Rasta reinzubekommen, mit dem Ergebnis, dass sie die Stückchen abgelutscht und wieder ausgespuckt hat; anschließend hat sie dann gekotzt.

    Das gleiche Ergebnis hatte, ich als ich versucht habe, ganze Fische in Maja hineinzubekommen. Sie frisst sie schon, wenn sie zwei Tage nichts anderes bekommt, ekelt sich aber so sehr, dass ihr nachher alles wieder hochkommt.

    Ich stehe zwar nicht gerne früh auf, aber trotzdem mache ich unsere große Runde täglich morgens, weil mir abends nach der Arbeit die Motivation dazu fehlt.

    Das bedeutet, dass wir früh mindestens eine Stunde unterwegs sind und auch oft etwas trainieren.

    Ich muss aber auch erst gegen 8:00 zur Arbeit aufbrechen.

    Mittags gehen wir maximal 1/2 Std. und abends je nach Wetterlage 1/2 - 1 Stunde - wenn wir wenig machen, clickern wir nachher meistens noch.

    Wenn es abends endlich wieder länger hell ist, wird sich das aber auch wieder etwas verschieben, außerdem sind wir dann ca. 2-mal pro Woche abends auf dem Hundeplatz.

    Zum Thema ganz alleine bleiben:
    Maja hat damit überhaupt kein Problem, sie war aber auch lange Einzelhund.
    Rasta hatte sehr lange ein Problem, alleine zu bleiben, selbst wenn Maja dabei war. Daher war ich froh, als es endlich wenigstens mit Maja zusammen geklappt hat und habe relativ wenig ganz alleine bleiben geübt. Aber mittlerweile klappt es zumindest ein bis zwei Stündchen. Im Auto ist sie tiefenentspannt, egal ob mit oder ohne Maja.
    Als sie ein Welpe war, konnte ich sie natürlich nicht alleine lassen und mit Maja losziehen. Also habe ich viele kleine Runden gemacht, bin oft Fahrrad gefahren, wo sie dann im Körbchen saß und bin auch relativ früh längere Runden mit ihr gelaufen.

    Thema Hundebegegnungen:
    Rasta und ich hätten ja kein Problem, wäre da nicht Maja... Sie ist generell unverträglich und muss schrittweise an andere Hunde herangeführt werden. Somit fällt spontanes Kennenlernen auf dem Spaziergang flach.
    Wie entspannt man selbst mit dem Thema umgeht, hängt halt maßgeblich von den eigenen Hunden ab.

    Maja hat mit einem anderen Hund gespielt! Zwar nur kurz, aber immerhin.
    Das hat sie seit Jahren nicht gemacht.

    Sie ist weitestgehend unverträglich mit anderen Hunden und im direkten Kontakt immer angespannt mit Tendenz zu explodieren wenn ihr etwas nicht passt. Daher trägt sie im Freilauf mit anderen Hunden Maulkorb - was sehr dazu beiträgt, dass ich mich entspannen kann - was wiederum dazu führt, dass sie entspannter ist.

    Wir waren mit einem Freund und seinen drei Mädels spazieren. Gemeinsame Spaziergänge gehen mit Maja sehr gut, solange kein Hund mit ihr interagieren will.
    Und heute ist ihr die 6 Monate junge Hündin in Spiellaune hinterhergerannt und Maja fand's lustig und ist darauf eingegangen.