Beiträge von friedapaula

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    Ich würde jetzt gerne mal was ganz Blödes fragen: was genau macht eigentlich so große Angst bei einem Hund mit Jagdtrieb?
    Dass der Hund tatsächlich mal ein Karnickel reisst? Das Erfolgserlebnis? Oder dass der Jäger das mitbekommt und kurzen Prozess macht?

    Ich leine ja auch MAL ab, wenn ich das Gefühl habe, es grade riskieren zu können, d.h. dass nichts in Sicht ist und mein Hund auch nicht so wirkt, als wär was in der Nähe.
    (Noch vor zwei Jahren wäre mein Hund auch bei diesen Bedingungen einfach weg gewesen, sie hätte halt solange gesucht, bis sie was aufgescheucht hätte. Macht sie jetzt nicht mehr.)
    Wir hatten sogar vor kurzem den Erfolg, dass ich sie von einem über den Weg laufenden Hasen abrufen konnte. Sie war da allerdings noch nicht durchgestartet. Da hätte ich aber im Leben nicht dran geglaubt, dass das mal möglich sein wird.

    ABER: Ich habe eben immer noch die Angst, dass sie dann beim Flitzen was findet. Und das ist IMMER ihr Ziel. Und WENN sie bisher gehetzt hat, war sie gleich bis zu zwei Stunden weg. Sie dreht nämlich nicht um, wenn das Wild außer Sicht ist, sondern geht halt dann weiter der Spur nach bzw. rennt so lange weiter, bis sie das nächste "Opfer" findet etc. und das geht halt gar nicht ...
    Ich habe dann Angst um das Wild und um meinen Hund und kann absolut nichts machen außer warten. Und da ich nicht immer hochkonzentriert Umgebung und Hund beobachten kann (oder auch mal nicht will), ist die SL eben fast immer dran.
    Ganz ehrlich, wenn ich nen Hund hätte, der nach ein paar Metern eh wieder umdreht, hätte ich da kein Problem mit.

    Und zum "Mäusekillen": Mir macht das wirklich schon auch zu schaffen, aber auch ein Mauklkorb würde nichts dran ändern. Sie würde die Maus ganz einfach mit dem MK zerdrücken, da bin ich mir sicher. :muede2:

    Ich bin auch immer noch unschlüssig, inwieweit es okay wäre, einem Podi(mix) das Mäuseln abzugewöhnen. Ich hab´s auch schon versucht, aber sie hatte bisher den längeren Atem. Sie springt wirklich alle paar Meter, wobei sie für ihre hohe "Springfrequenz" noch Gott sei Dank relativ wenig erwischt.
    Ich muss sie wirklich im Moment an die kurze Leine nehmen, wenn ich möchte, dass sie mal nicht ständig den Feldrand anstiert. Das hat echt was von Suchtverhalten und gefällt mir so gar nicht.

    Meine Katze war von Anfang an gewöhnt, abends nach Hause zu kommen und die Nacht auch drinnen zu verbringen. (Sie musste damals Medikamente bekommen und das ging ja dann nur so.)
    Auch danach haben wir daran nichts geändert.
    Ich denke, dass sehr viel nachts bzw. in den frühen Morgenstunden passiert und das Risiko kann ich so natürlich minimieren.
    Meine Katze ist jetzt 11 Jahre alt und ich hoffe, sie hat noch ganz viele schöne Jahre vor sich!

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    Dafür lässt er sich aber von auffliegenden Vögeln abrufen, mehr an Wild haben wir noch nicht getroffen.

    Ich glaube wirklich, dass du bei ihm gute Chancen hast, dass da nix "Übles" mehr nachkommt, denn auch, wenn DU noch kein weiteres Wild gesehen hast, dein Hund hätte bestimmt schon so einiges gesehen, wenn er denn starke Tendenzen in Richtung "Jagdsau" hätte.
    Bei den meisten Hunden, die ich kenne, war das schon früh klar, "ob oder ob nicht." Auch bei meiner Hündin wusste ich ab dem ersten Spaziergang, wo ihre Prioritäten sind (ist aber halt auch wieder ein Podi drin).

    Okay, eine Geschichte kenne ich, wo´s anders gelaufen ist. Da wurde die Pflegegalga behalten, da sie so pflegeleicht war und null Jagdinteresse zu haben schien und immer ohne Leine laufen durfte. Nach einem Strandurlaub irgendwann (mit Hetzerfahrung?, weiß nicht mehr genau) ging die dann aber um so extremer ab ...
    Tja, kann halt so und so laufen. ;)

    Das mit dem Verstecken kommt mir übrigens seeeeehr bekannt vor. :lol:

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    Eichhörnchen sind hier Staatsfeind Nr. 1, direkt hinter Katzen & Mardern. Dagegen könnte man Hasen & Rehe schon fast als Freunde bezeichnen. Schrecklich, ich weiß wirklich keinen Weg wie man das aus ihr rausbringen könnte :(

    Eichhörnchen lassen bei Paula auch die Sicherungen durchknallen.
    Die schaut jetzt noch an dem Baum hoch, auf dem vor ca. vier Wochen mal eins rumgewuselt ist. :roll: :lol:

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    Ich würde dir auf jeden Fall raten, einen Neurologen zu Rate zu ziehen! Der "normale" Tierarzt ist da leider oft nicht die richtige Adresse.... - die kennen sich auch oft nicht so richtig mit der sinnvollen Medikation aus.
    Da kann man nämlich leider Gottes einiges falsch machen.
    Unsere TÄ hat uns sofort (!) an eine Tierklinik mit Neurologen überwiesen.

    Da kann ich nur zustimmen.

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    Kann es denn sein, dass auch bei Epilepsie die Anfälle so selten auftreten? Es ist ja bisher ein Zeitraum von ca. 3 Jahren in denen es ungefähr 10x zu solchen Zuckungen gekommen ist, wobei die Abstände zeitlich stark variieren.

    Ja.
    In diesem Fall (Anfälle doch recht selten) würde ich (noch) kein Medikament geben.

    Das Video konnte ich leider (noch?) nicht anschauen, lädt irgendwie ewig... :/ ), aber rein nach deiner Beschreibung könnte es sich schon um epileptische Anfälle handeln. Diese können ganz unterschiedliche Erscheinungsformen und Ausprägungen haben.

    Was untypisch für eine primäre Eplepsie ist, ist das Alter des Hundes , denn meistens tritt diese im Alter von 1-3 Jahren auf.
    Eventuell steckt doch eine andere Grunderkrankung dahinter, die die epilept. Anfälle auslöst.

    Falls es sich dennoch wirklich um eine primäre Epilepsie handelt, gibt es Medikamente, die bei vielen Hunden gut wirken und der Hund ist dann im besten Fall anfallsfrei.

    Andere Erkrankungen müssen halt wirklich ausgeschlossen werden.

    Also meiner Erfahrung nach "kriegst" du jede junge Katze (wenn nicht gerade sterbenskrank ;) ) übers Spiel.
    Beweg doch mal irgendwas längliches vor dem Schrank, der wird garantiert danach angeln.
    Ich würd dann aber nicht gleich versuchen, ihn anzufassen, das ist dann vielleicht noch zu viel.

    Es kann auch sein, dass er bisher nie richtig eng mit Menschen in Kontakt war. Dann kann das was Längeres werden.

    Viel Erfolg!