Beiträge von friedapaula

    Oh je, ich wusste gar nicht, dass das so häufig vorkommt.

    Ich wünsch Shira und dir, dass es vielleicht doch wieder von selbst aufhört.

    Bei meiner Hündin waren auch erstmal immer mal wieder irgendwo ein paar Tröpfchen und eines Tages hat sie auch im Schlaf mal mehr verloren.
    Das hat vor ca. einem Jahr angefangen ( Paula ist jetzt fünf), kastriert wurde sie als Tierschutzhund wohl schon sehr früh. :/
    Manchmal war wochenlang Ruhe und dann war wieder was.
    Sie bekommt jetzt alle vier Tage "Urilin" (einen Saft) und sie ist eigentlich "dicht". Wenn was "passiert", muss ich den Saft öfter geben und kann die Abstände dann aber auch wieder verringern.

    Die Alternativen, die hier genannt wurden, fand ich sehr interessant und werde da doch mal was ausprobieren. Wenn ich kein Medikament geben müsste, wäre das schon toll, denn sie bekommt ja schon ihre Epimedikamente.

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    Ich finde auch 8-9 Stunden Alleinebleiben für einen ausgewachsenen Hund viel zu lang. Meiner Meinung ist das ohne Betreuungsmöglichkeit nicht machbar (wenn zum Wohle des Hundes gehandelt wird).

    Da stimme ich voll zu.
    Es ist einem Hund gegenüber nicht fair, ihn regelmäßig so lange alleine zu lassen (auch, wenn er erwachsen ist). Und nein, nur weil andere das auch machen, wird´s nicht besser.
    Wenn du keinen Hundesitter findest, solltest du dir das (dem Hund zuliebe) nochmal ganz genau überlegen.

    Wie wäre es denn, wenn du dich im Tierheim mal als Gassigänger anbietest?

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    Ich hab jetzt mal ne andere Frage.

    Ist es überhaupt möglich, einen Husky (oder sonst eine Rasse), der schon Jagderfolg hatte, jemals soweit zu kriegen, nicht mehr jagen zu gehen? :???:

    Ich kanns mir ehrlich gesagt nicht vorstellen.

    Na, nicht mehr jagen gehen zu wollen wäre bei einem für die Jagd "geschaffenen" Hund wohl eher unnormal. Und "Jagderfolg" muss nicht heißen, dass der Hund bereits ein Tier erwischt hat. Auch die anderen Sequenzen der Jagd sind ja schon selbstbelohnend und somit für den Hund ein Erfolg (z.B. Hetzen). Man muss halt damit leben (denn dieser Trieb gehört ja nunmal zu diesen Hunden) und entsprechend damit umgehen.

    Ich denke mal, z.B. bei einem Labbi, der schon "Erfolg" hatte, wird es einfacher sein, ihn vom (selbstständigen) Jagen abzuhalten, als bei einem Podenco oder Windhund oder einem Husky. Das ist einfach nicht vergleichbar, weil die Hunde eben genetisch auf ganz andere Dinge selektiert wurden.
    Aber auch hier kommt es natürlich auf´s Individuum an und pauschal kann man das, finde ich, nicht sagen.

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    Ich bin der Meinung das lebenslanger Leinenknast eher nicht das ist was man einem Hund antun sollte.

    Manchmal habe ich das Gefühl, dass eher die Menschen ein Problem damit haben und sich das selber nicht antun wollen. ;)
    Auch ich fände es anders schöner (bequemer), aber okay, läuft halt nicht immer so, wie man´s gern hätte.

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    so schauts aus. Was sind zwei kurze Momente verglichen mit einem Leben lang Leinenknast.
    Nur richtig gemacht werden muss es halt. Und wie es richtig gemacht wird, darf nirgendwo geschildert werden, denn es ist ja verboten.

    Ich habe einen richtigen Jäger.
    An meinem Hund ist die allermeiste Zeit eine SL dran, zeitweise darf sie aber auch frei laufen (gemeinsam erarbeitet durch mittlerweile vier Jahre Training), ich muss aber Umgebung und sie sehr genau im Auge haben.

    Natürlich hat man auch diese Gedankengänge (siehe oben), aber ich kenne meine Hündin und weiß, dass ich sie mit so einer "Behandlung" brechen würde. Ich bin mir so gut wie sicher, dass sie meidend neben mir herschleichen würde. Wäre das dann ein schöner, entspannter Freilauf? Dann lieber an der 10m-Schlepp (und ab und zu mal flitzen).

    Ob sie vom Jagen (was nun mal rassemäßig in ihr so angelegt ist) ablassen würde, wäre die andere Frage. Es geht ja nicht nur um´s Hetzen; wo fängt man denn an? Schon beim Scannen und suchen? Das macht sie fast während des gesamten Spaziergangs. Wo sollte man da ansetzen? Bei so einem Hund absolut unpraktikabel und noch dazu unfair.
    Da behalte ich lieber mein gutes Verhältnis zum Hund, lauf dafür aber eben mit SL und laste meinen Hund trotzdem gut (und auch gemäß ihrer Anlagen) aus.
    Wo ist das Problem? Den Hund wegen eigener Faulheit quälen? Nie und nimmer.

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    Das Rudel meiner Bekannten, das die Katze vom Nachbarn auf dem Gewissen hat, lebt zuhause mit einer eigenen Katze zusammen. Die darf alles, liegt mit den Hunde zusammen auf dem Sofa, frisst aus deren Näpfen...
    All das hat sie trotzdem nicht dran gehindert, die fremde Katzen als Beute zu betrachten.

    Weil ich weiß, dass es eben oft auch so läuft, bin ich ja so froh, dass Katzen für meine Hündin nicht unter "Wild" fallen (riechen ja auch anders).
    Ich könnte nur schwer (oder gar nicht) damit klarkommen, wenn mein Hund ne Katze auf dem Gewissen hätte ... :verzweifelt:

    Wenn Paula "Probleme" mit Katzen hätte, wäre das für mich schon ein Problem und dann müsste ich auf bestimmten Strecken viel mehr aufpassen.
    Aber durch unsere eigene ist sie an Katzen gewöhnt und benimmt sich Gott sei Dank auch Fremdkatzen gegenüber nur neugierig. Sie würde also schon hinrennen, lässt sich da aber stoppen. Wenn sie hinkommt, will sie nur schnuppern (bekam aber, als das mal "passiert" ist, eine geknallt und war sehr erschrocken).

    Wir haben zur Zeit nen "Gastkater", einen frechen Jungspund, bei dem beschwichtigt sie fleißig. :lol:
    Wenn die Katzen toben, schaut sie zwar sehr interessiert, hat sich aber super im Griff. Sie arbeitet da selber an ihrer Impulskontrolle. :gut: Braver Hund.

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    Wird nicht funktionieren, da steckste nicht drin und kannste vorher nie nich wissen ...siehe kleiner lustiger Labbi-Rüde oder auch unkomplizierter Mittelgroßer Mix :lachtot:

    Doch, man lernt ja viiiieeel dazu und ich würde den nächsten Hund wirklich auf Herz und Nieren prüfen! Reiner Selbstschutz! :D
    (Das Dumme ist ja nur, dass man ja schon auch mit diesem Virus infiziert ist, wenn man Windhundausläufe besucht ... :hilfe: ALSO: ICH will sowas mit all den netten Eigenschaften ... wie war das? ... aber ich will nur die Form mit wenig Function ;) :p )

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    Sagt mal: Mir geht die Jagdtrieb-Sache schon die ganze Zeit durch den Kopf. Findet ihr es nicht irgendwie gemein, euch einen Hund züchten zu lassen, zu euch zu holen und das obwohl ihr wisst, dass er seine eigentliche Bestimmung bei euch nie ausleben können soll?

    Meine kommt ja auch aus ner Tötungsstation und wäre wohl nicht mehr am Leben ...
    Allerdings wurde sie als "mittelgroßer Mix" und "absolut unkompliziert" (was sie ja sonst auch ist ;) )vermittelt und den Podenco, der wohl in ihr steckt, konnte ich anfangs nicht so erkennen. :ops:

    Es ist schon anstrengend, so einen Hund so zu beschäftigen, dass er zufrieden ist, aber ich denke mal schon, dass Paula insgesamt ganz glücklich ist.
    Ich lieeeeebe auch diese typischen Eigenschaften, aber Jagdtrieb hätt´s ruhig etwas weniger sein dürfen.
    Ich kenne auch viele (reinrassige) Podis, die nicht mal halb so spinnert sind.
    Deshalb gilt für mich: Wenn Zweithund, dann was Nichtjagendes! (Oder ein seeeeeehr gemäßigter Podenco oder Windhund.)