Beiträge von friedapaula

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    Na ja, unsere Erfahrungen mit dem Tierschutz vor ziemlich genau einem Jahr waren auch sehr "durchwachsen", um es mal positiv auszudrücken. Ich hab mir letztlich gedacht, dass ich mir das nicht mehr antue und mit Smilla ist dann ein Hund vom Züchter eingezogen. Die emotionale Achterbahnfahrt und das Ausgeliefertsein konnte ich mir auch nicht mehr antun. Ich hab damit abgeschlossen, zumal Smilla der Glücksgriff schlechthin ist =) . Ich kann mir kaum vorstellen, dass du was erreichen kannst. Besser für deine Nerven ist es wohl, damit abzuschließen und die Lehren draus zu ziehen...

    Nur, weil es da hin und wieder echt komische Leute gibt, weiche ich aber doch nicht von meinem Vorhaben ab, einen Hund aus dem Tierheim zu adoptieren ... Die Tiere können doch nix dafür, wenn sich da einer sein Ego aufpoliert. :???: Das sollte doch an der eigenen Einstellung zur Sache nichts ändern, oder? Find ich schade. :|

    Funzel:
    Ich würde mit der Leitung oder eben jemandem anderem aus dem Verein reden und mich sachlich über das wirklich unmögliche Verhalten beschweren. Wenn sie uneinsichtig sind würde ich woanders weitersuchen.

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    Zur ausgesuchten Hunderasse kann ich nichts sagen, außer dass mir persönlich der Jagdtrieb zu anstrengend wäre.
    Einen Windhund wirst du sehr selten, eher nie, gefahrlos frei laufen lassen könneN

    Nach dem, was ich von den Windsprites gehört habe, sind die aber eine Ausnahme, was den Jagdtrieb angeht, das heißt, der ist schon um einiges weniger ausgeprägt.
    Auch viele Whippets sind in der Beziehung eher "pflegeleicht". (Da sind im TS mittlerweile auch immer wieder mal welche zu finden.)

    Tierschutzhund wäre schon schön. Es gibt so viele tolle Tiere, die ein Zuhause suchen.
    Wenn ein Hund schon einige Zeit auf einer Pflegestelle war, kann er auch gut eingeschätzt werden.

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    flying-paws: oh je das hört sich aber nach sehr viieeel Arzbeit an und auch nach Fehlern die man evtl. unwissend macht, um dann irgendwann dafür die Quittung zu bekommen (sh. Ball apportieren, das dachte ich nun wirklich nicht!!) und ich bin mir nicht sicher, ob eine Schwangere und dann eine Mutter mit Säugling das bewerkstelligen kann ??? Was wenn der kleine Jagdhund das Baby bewacht??? (Die kleine Resi hatte anscheinend schon mal im Ausland nen Wurf, also hatte bereits Muttergefühle!) Der Partner meiner Tochter ist 12 Std. täglich außer Haus und ich wohne 60 km weit weg und bin auch berufstätig!!

    Aus eigener Erfahrung kann ich sagen, dass ein Jagdhund nicht einfach zu erziehen ist und unserer hat erst nach mehreren Jahren eine Agression entwickelt, welche wahrscheinlich aufgrund von Inkonsequenz entstanden ist. Ich mach mir jetzt schon ein wenig Sorgen um meine Tochter, ob sie das überhaupt schafft!! Man weiß ja auch nicht wie die Schwangerschaft noch verläuft, vielleicht muss sie auch viel liegen oder sich schonen, dann wären schon die mehreren Gassi-Gänge pro Tag ein Problem :fear: 8O .....

    .

    Ob Jagdhund oder nicht ist doch eigentlich nicht entscheidend. :???:
    Normalerweise sind gerade Jagdhunde zuhause doch eher pflegeleicht. Wenn ein Jagdhund schwer zu erziehen ist (und das ist meiner Meinung nach eher die Ausnahme!), dann liegt das bestimmt nicht daran, dass es ein Jagdhund ist, sondern hat andere Gründe.
    Okay, draußen muss natürlich so einiges beachtet werden, aber genügend Bewegung und Beschäftigung braucht jeder andere Hund auch ...

    Sternchen, rein aus Interesse: Woher (aus welchem Land) kommt denn euer Hund?

    Ich finde auch, dass sich das einfach noch sehr nach Stress anhört. Natürlich kann der Jagdtrieb auch ausgeprägt sein, aber durch so nen hohen Stresspegel reagieren viele Hunde noch extremer auf Reize draußen. War bei meiner Hündin auch so.
    Ich würde möglichst ruhige Spaziergänge empfehlen, ohne den Hund "auspowern" zu wollen (mit Ballspielen etc.).

    Zum Rennen und wirklich körperlich austoben würde ich ein eingezäuntes Gelände empfehlen.