Ich krieg mich echt nicht mehr ein, da werde ich ja selber noch zum tobenden Hund.
In keinem der Fälle stehen sich zwei gleichwertige Geschöpfe gegenüber. Der CM ist immer im Vorteil. Sei es mit diesen unsinnigen Halsbändern, der Leine, einem Tennisschläger, einer zweiten Person. Da kommt kein Hund aus, wie denn auch.
Was will er denn beweisen? Er hat sich den Hund nicht untertan gemacht, oder ihm etwas beigebracht. Er hat ihn nur gebrochen.
Schara wird auch zur Bestie, fletscht und beisst (auch mich), wenn die Umstände die richtigen sind, wie z.B. Tierarzt. Damit muss ich umgehen und das geht. Man kann auch da einen Weg finden. Dafür will ich aber keinen doof tranigen unterwürfigen gebrochenen Hund haben.
Ich kann auch meine Narben von ihren Bissen vorzeigen, so wie der CM mit seinem kaputten Pullover. Aber am Wochenende beim Gassigehen mit 14(!) anderen Hunden und ihren Besitzern habe ich wieder gemerkt wie mein Hund ständig nach mir schaut, sich an mir orientiert und versucht mich nicht aus dem Auge zu verlieren. Das haben wir durch Zuneigung und Geduld erreicht, nicht mit diesen brachialen Methoden.
Ich habe mal ein Video von einem Wolfsforscher gesehen, wobei wir wieder bei den Wölfen wären. Ich bringe das aber nur als Beispiel, weil dies eben sogenannte wilde Tiere sind. In dem Video konnte sich der Mann zu den Wölfen setzen, mit ihnen kommunizieren usw. Genauso gibt es solche Videos mit Gorillas oder Löwen. Diese Nähe ist nur mit viel Geduld und Ruhe zu erreichen. Mit Stock oder Tennisschläger würde man da nur einmal aufkreuzen.
Also auf was soll ich als sogenannter Hundeflüsterer da stolz sein? Dass ich weiss wie man ein Halsband anlegt? Hach, da kann man sich doch nur in Rage schreiben, oder?