Puh, fast möchte ich sagen, ich beneide dich (die TE) für deine Ruhe und Gelassenheit.
Du hast einen freilaufenden Hund der rüdenunverträglich ist, es ist dunkel, du bist im Gespräch vertieft, du verlierst ihn aus den Augen und bleibst immer noch ruhig?
In der Dunkelheit in der Stadt kann auch plötzlich jemand vor einem stehen. Ein Kind, ein Hund, eine Katze, ein Erwachsener, ein Mann mit Kapuze und Schal. Kann alles als Bedrohung aufgefasst werden. Ich bin der Meinung, dass in dem Fall so gut wie jeder Hund angeleint sein sollte.
Was, wenn der Hund im Dunklen der Katze hinterher jagt? Quer über die Straße, auf nach Nirgendwo. Wo suchst du dann?
Warum ist es für manche Hundehalter das höchste der Gefühle, dass der Hund frei läuft? Das kann ich tagsüber ausserhalb der Stadt machen, aber innerhalb der Stadt lauern für den hund und andere Verkehrsteilnehmer einfach zu viele Gefahren.
Wenn du allerdings darauf bestehst, dass der Hund nachts in der Stadt unangeleint weit von dir spazieren geht, dann musst du auch die Konsequenzen tragen. Leider musste die in deinem Fall der andere Hund auch tragen.
Fakt ist, dass ein Biss vorliegt und den wird die andere Hundehalterin ihrem Hund wohl kaum selber zugefügt haben.
Übrigens mein persönlicher Alptraum: ich begegne im Dunklen in der Stadt mit angeleinter unverträglicher Schara einem unangeleinten Hund ohne Herrchen..........