Hier ist der Angst-Hund Thread, damit du nicht umständlich suchen musst:
https://www.dogforum.de/topic92533.html
An der Theorie des strengeren Hundehalters mag auch was dran sein. Kein Betütteln, beschützen, trösten, sondern klare Ansagen, draussen ein zügiges Laufen deinerseits, zielorientiert und selbstbewusst. Auch das könnte sich auf den Hund übertragen.
Handfütterung, vor allem an beängstigenden Objekten finde ich auch gut. Hund sieht das Objekt, click, Leckerchen. Die Objekte immer positiv belegen. Quasi alles schön füttern.
Der Hund weiss schon, dass du ihr nix tut, aber sie weiss nicht, dass die Tüte und der Staubsauger ihr nix tun. Sie beobachtet dich bestimmt ständig. Umso souveräner du mit allem umgehst umso mehr kann sie sich an dir orientieren.
Schara ist auch ein Angsthund, äußert das allerdings anders als dein Hund es tut. Ich musste sie jetzt eine zeitlang unangenehm ärztlich versorgen (Wundenspülung). Wir mussten da durch, ohne wenn und aber. Also Maulkorb, das ganze Repertoire. Hätte jemand mich gesehen, hätten sie mich wahrscheinlich beim Tierschutz gemeldet.
Ich dachte, so jetzt haste das Verhältnis vollends versaut. Das Gegenteil war der Fall. Schara ließ sich am Schluß die Spülung ohne MK gefallen. Sie hatte gelernt, trotz Unannehmlichkeiten tut mit Frauchen nicht weh und das was sie tut muss so sein und vor allem wird auch durchgeführt!
Trotz ihrer Angst ist unser Verhältnis seitdem wieder ein Stück gefestigter.