Beiträge von schara

    Nein, Zweithund geht bei uns wirklich nicht. Da hätte Schara auch bei Verträglichkeit keine Ruhe mehr. Sie könnte da nicht abschalten. Ein hörender Hund verläßt sich im Halbschlaf auf sein Gehör, das fällt ja bei Schara weg.
    Anfangs blieb sie bei uns auch mehr wach, als ein anderer Hund es tun würde. Bzw. sie lag immer mit offenen Augen da. Jetzt weiss sie, dass alles okay ist und ihr keine Gefahr droht und kann entspannen.

    Wegen der Wohnung, ich kenne die Familie nicht. Kann also dazu nichts sagen. Vielleicht wird die Trennung ja auch als Abgabegrund vorgeschoben. Ist doch oft so.

    Oh, sind die Schnullerfotos süß. Ja, so hatte ich mir das vorgestellt. :hust:

    Wegen dem Hovawart - Aussie Mix..... im Nachbarort gibt es einen, angebl. ein absolutes Goldstück, etwas über 1 Jahr und die Familie trennt sich, jetzt muss die Mutter mit 3 Kindern auf Wohnungssuche, was schon ohne Hund schwer genug ist. Also soll der Hund weg. :/
    Ich werde ihn nächste Woche mal kennenlernen. Müsste so Scharas Beuteschema sein. Eine Bekannte nimmt ihn immer mit zum Gassi gehen, damit er wenigstens etwas ausgelastet wird.

    Zitat

    Sowas - wobei ich immer denke, das seien die Plüschteile von den Ohrenschützern :)

    Ich schmeiss mich weg........... :hust: :lachtot:

    Ich dachte es wäre ein Schnuller gemeint! Wollte gestern noch was dazu schreiben (oder war es heute früh :???: ), hatte dann aber keine Zeit. Die Vorstellung des Hundes wie er am Schnuller nuckelt bevor er einschläft fand ich zu goldig. Dachte mir da nix dabei, dass jemand dem Hund nen Schnuller anbietet. :ugly:

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    Naja, ich bin dann mal weg für heute. Werde auch nicht mehr reinschauen, weil ich von zu vielen Beiträgen hier enttäuscht bin, hätte mir was Konstruktiveres erwartet als irgendwelche Angiftungen von Leuten die weder mich, noch den Hund, die TÄ oder den Tierschutzverein kennen. Besserwisser eben.
    Schade, waren wirklich gute und sehr hilfreiche Beiträge dabei, so dass ich für die Vertragsabschliessung gut gewappnet bin! Danke.

    Schade, dass du nur auf die negativen Beiträge reagierst. Ich habe dir z.B. auf Seite 2 geschrieben, leider bist du nicht drauf eingegangen.

    Deine Gedanken kann ich schon nachvollziehen. Ich finde es auch nicht grad glücklich, dass der Hund sofort nach Besitzerwechsel ohne großartige Eingewöhnungsphase die OP haben soll. Das ist natürlich nicht grad der glücklichste Start in eine gemeinsame Zukunft.
    Da die Orga die OP bezalht könnte man diese ja auch bei der Orga noch durchziehen. Da der Hund danach sowieso still liegen muss fallen ja keine aussergewöhnlichen Belastungen an. Dann wärest du quasi in ca. 3 Monaten der Retter des Hundes und holst ihn in seine neue Zukunft ab.
    Wäre das für dich vertretbarer?

    Nicht, dass ich es so machen würde. Ist nur als Vorschlag an dich gemeint.

    Was kostet die OP und zahlst du sie oder die Organisation?

    Ev. könntest du den Passus im Vertrag daringehend ergänzen, dass die OP nach Begutachtung von mind. 2 neutralen Ärzten im Sinne des Hundes durchgeführt wird, oder abgewartet wird.
    Das gibt dir Zeit mit dem Hund vorstellig zu werden und wirklich alle Seiten zu bedenken. Ev. ist eine OP auf lange Sicht gesehen doch keine so schlechte Entscheidung.
    Ich würde bei der Orga auch damit argumentieren, dass du dir diesen Wortlaut wünscht, damit du Zeit hast die richtige Klinik/Arzt und OPmethode zu suchen. Und dass du dich nicht zeitlich unter Druck setzen lassen willst und dann ev. Pfusch am Hund betrieben wird.
    Eine Garantie werden die Ärzte bei so etwas nie geben und, dass dir das Herz blutet wenn du daran denkst, dass der wilde Hund 3 Monate Zwingerhaft bekommt, kann ich auch verstehen. Aber danach ist alles schnell vergessen und die Chance, dass die OP nicht umsonst war besteht ev. doch.

    Schara mag auch kein Gemüse. Macht ja nix. Misch ich halt alles zusammen, wenn ich mal für sie koche. Ist halt dann ein pürierter Pamp, aber sie frisst es. Erst kürzlich gabs Kartoffeln, Zucchini, Möhren mit Kalbsleber. Alles kurz gekocht, dann püriert. Hmmmm, schaut eklig aus, aber Hundi mags.
    Wenn eine Karotte unpüriert drin liegt, wird die ausgemustert und landet neben dem Napf. Ehrlich!
    Ansonsten frisst sie allerdings jegliches TF und NF. Daher sehe ich das nicht so tragisch.

    Diese Hungermethoden, die empfohlen werden, klingen ja ganz nett, aber durchziehen könnt ich es wohl auch nicht. Ich persönlich stehe dazu, dass ich meinen Hund auch gerne mal verwöhne.

    Es gibt doch auch Gemüseflocken. Vielleicht wäre das eine Möglichkeit für die TS. Mit Wasser aufgequollen und mit Fleisch gemischt. Müsste man mal ein kleines Säckchen kaufen und probieren.

    Haha, demnach hat mein Hund die Weltherrschaft inne.

    Regel 1: Wer zuerst frisst...

    Ranghöhere fressen in einem Rudel immer als Erste. Deshalb sollte auch in der Familie zum einen nie vom Tisch, also gleichzeitig zur eigenen Mahlzeit gefüttert werden. Zum anderen ist es ratsam, die Fütterung erst nach dem eigenen Essen an einem extra dafür vorgesehenen Platz durchzuführen.

    Ich fresse nicht, sondern esse. Mein Essen hat mit dem des Hundes gar nichts zu tun. Wann ich esse ist vollkommen wurscht. Hund bekommt sein Fressen aus dem Napf, meistens zur selber Zeit. Hat mit meinem Essen null und gar nix zu tun.


    Regel 2: Vortrittsrecht

    Ein Tier, das sich in einer höheren Position innerhalb der Hierarchie befindet, hat immer den Vortritt. Aus diesem Grund muss Dir das Tier an Durchgängen, wie zum Beispiel in einer Tür, immer den Vortritt lassen. Auch solltest Du es vermeiden, über den Hund zu steigen. Er muss aufstehen und Platz machen, damit der Alphawolf ungehindert weitergehen kann.

    Ich steige jeden Tag über meinen Hund. Teils schlafen, teils wach. Das mit der Tür ist mittlerweile auch schon wieder überholt.


    Regel 3: Platzrecht

    Ranghöhere Rudeltiere dürfen sich überall niederlassen. Ihre Lieblingsplätze sind für rangniedrigere Tiere verboten. Setze Dich deshalb ab und zu in den Korb des Hundes, um zu demonstrieren: Diesen Platz darf ich auch belegen. Persönliche Anmerkung: dadurch wird der Platz auch sehr interessant gemacht.
    Das Bett und das Sofa, welche ja Dir als ranghöherem Tier gehören, sind von Anfang an für den Hund tabu.

    Ich bin noch nie in Scharas Körbchen gelegen. Pass ich gar nicht rein und hab ich auch keine Lust drauf. genauso wenig schläft Schara in meinem Bett oder liegt auf der Couch. Aber das ist nur weil ich es nicht mag. Nicht weil ich Rudelführer bin!


    Regel 4: Führungsrecht

    Führung beansprucht der Leitwolf und alle Tiere, die über dem Hund stehen. Um dies auch durchzusetzen, kann während eines Spaziergangs immer wieder einmal unvermittelt die Richtung gewechselt werden. Der Rangniedrigere muss dem Leittier dann folgen und ebenfalls die Richtung ändern.

    Mein Hund folgt mir nicht, sie läuft mit und neben mir. Darf schnüffeln, spielen, mal rennen usw.


    Regel 5:Gewinngarantie

    Dominanz im Spiel hat das ranghöhere Tier inne. Ein Spiel sollte deshalb fast immer der Mensch gewinnen. Wird das Spiel zu wild, muss es sofort von ihm mit einem scharfen und bestimmten "Nein" abgebrochen werden.

    Schara spielt ja nicht, aber wir machen mal andere Aktivitäten, clickern oder so was, dann versuche ich immer zu beenden, bevor sie nicht mehr konzentriert arbeitet. Also beende ich die Sache.


    Regel 6:Pflegerecht

    Der Ranghöhere darf den Rangniedrigeren belästigen. Tägliches Bürsten, Ohren säubern oder Fang öffnen solltest Du deshalb immer wiederholen, um dies dem Hund zu zeigen. Beachtung darf der Hund ebenfalls nicht von sich aus einfordern. Nur wenn das Leittier es so will, wird gelobt, gestreichelt oder gespielt.

    Schara kommt mehrmals am Tag zu mir, stupft mich mit der Nase und will gesteichelt werden, wird sie dann auch und dann geht sie wieder und macht ihr Ding.


    Regel 7: Kinder in Rangkämpfen

    Kinder stehen in der Hierarchie über dem Hund. Leider können dies Kinder auf Grund fehlender Größe und Modulation in der Stimme dem Hund oft nicht selbst beweisen. Deshalb sollten Kinder aus Sicherheitsgründen niemals mit einem Hund unbeaufsichtigt bleiben. Der Hund könnte dies dazu benutzen, eine andere Rangordnung herstellen zu wollen, was in der Folge zu einer von den Kräften her äusserst ungleichen Auseinandersetzung führen könnte.

    Kinder sind bei uns keine im Haus und bei Nachbarskindern bin ich immer dabei.