Beiträge von schara

    Haha flying-paws, dachte mir auch, dass es bei dir mehr in die Richtung geht.

    Als Hundetrainer, vor allem wenn du davon leben willst, musst du auch ein bisschen Geschäftsfrau/mann sein.
    Du musst den ganzen bürokratischen Kram erledigen.
    Steuern zahlen.
    Musst dich sehr gut versicherungstechnisch absichern!
    Werbung, Aquise betreiben.
    Weiterbilden.
    Geeignetes Trainingsgelände finden.
    Immer auf dem aktuellen Stand sein (agility, dogdance, flyball, longieren.....)
    Erste Hilfe Kurs für Mensch und Hund (würde ich empfehlen)
    Du solltest dich mit Ernährung und Krankheiten auskennen.

    ach die Reihe wäre unendlich..........

    Ich habe einen Neuzugang aus dem TH. Kann nicht allein bleiben, ist aber schon 11 Jahre alt. Mit Schara bleibt er allein, aber solo eben nicht.
    Durch Zufall haben wir ein gutes Training gefunden.

    Joschi ist mit mir im Laden. Er ist im hinteren Raum, davor sitze ich am Schreibtisch. Kommt Kundschaft schließe ich die Verbindungstür und gehe nach vorne. Anfangs fand er das gar nicht toll und heulte. Allerdings wiederholt sich der Vorgang natürlich etliche male am Tag. Manchmal mit längeren Abständen, manchmal bleibt die Tür länger geschlossen, mal hab ich mich grad hingesetzt und muss schon wieder los, ganz unterschiedlich.
    Sobald ich wieder am Schreibtisch sitze öffne ich die Tür und Joschi sieht mich wieder, kann auch rauskommen wenn er will.
    Jetzt sind wir soweit, dass es ihm wurscht ist. Er pennt einfach weiter oder wartet auch wach auf mich. Er weiss es ist unser "Spielchen" und ich komme garantiert wieder, bin ja sowieso da, nur eben hinter der verschlossenen Tür.

    Vielleicht wäre das eineMöglichkeit für euch zu üben. Raum begrenzen, immer wieder rein, raus. Kürzere und längere Abstände. Tür auf, Tür zu. Nicht begrüßen, einfach hinsetzen, wortlos.

    Habe mich jetzt so einigermaßen durch die 11 Seiten gelesen...........

    Holly, erstmal finde ich es super wie gut du dich im Vorfeld informierst. Schade, dass es nicht jeder erwachsene Mensch so macht. Hier hast du schon viele gute Tipps bekommen.
    Ich finde es auch sehr mutig von dir so konsequent zu deiner Meinung zustehen und zu wissen was du willst. Sind alles tolle Eigenschaften für einen jungen Menschen. :gut:

    Das Leben lehrt einen leider auch, dass es manchmal anders kommt als geplant. In bezug auf Hundeanschaffung würde ich sagen, dass jegliche Planung eine 50/50% Chance ist. Es kann, muss aber nicht und meistens kommt alles ganz anders.

    Habe ich es überlesen, oder hast du schon gesagt warum es ein Welpe sein soll? Du bist es dem kleinen Geschöpf schuldig ihm den Start ins Leben (und auch sein restliches Leben) so gut wie möglich, nach bestem Wissen und Gewissen zu gestalten.
    So wie ich es herausgelesen habe wird dies zumindest in der Anfangsphase nicht möglich sein. Also warum dann darauf beharren und nicht dem Welpen einen besseren Start in einer geeigneteren Familie gönnen? Auch dies gehört zur Hundeliebe dazu.
    Bist du schon regelmäßiger Gassigeher im TH? Hast du dich, bzw. deine Mutter mal als Pflegestelle eintragen lassen. Die bekommen oft Hunde, die von heut auf morgen ein zuhause brauchen und nicht im TH bleiben können. Weiss allerdings nicht wie das altersmäßig gehandhabt wird.

    Ich hätte auch gerne einen Welpen gewollt, er/sie wäre sogar den ganzen Tag bei mir gewesen. Allerdings tagsüber in einem Laden, der nicht unbedingt welpengerecht ist. Also wurde es bei mir ein Handicap-Hund aus dem TH. Schara ist zu 95% taub. Im nachhinein hat sich das als Volltreffer erwiesen. Durch das fehlende Gehör blendet sie vieles aus und läßt sich durch nichts aus der Ruhe bringen. Zuhause ist sie die Ruhe selber und auch im Laden meldet sie nicht jeden Paketboten oder Kunden, weil sie ihn gar nicht hört.

    Hund Nr. 2 zog vor 4 Wochen bei uns ein. Bei mir beginnt ein Hund ab kniehöhe! Alles darunter sind Fußhupen und kläffende Plagegeister. Als Gassigeher im TH saß dann dieser West Highland Mix Opa im Zwinger und weinte sich die Seele aus dem Leib. Mein absoluter Anti-Hund. Nun, lange Rede, kurzer Sinn. jetzt sitzt er hier. Zuerst als Pflegeplatz und natürlich darf er bleiben.
    Er ist 11 Jahre, absolut pflegeleicht, freundlich zu allem und jedem. Läuft wie ein Wiesel, auch am Fahrrad. Konnte von Tag eins ohne Leine laufen, hat keinen Jagdtrieb, alles bestens. Nur alleine bleiben kann er nicht. Mit Schara zusammen geht es, aber ganz alleine heult er wie ein kleiner Wolf.
    Nie hätte ich mir träumen lassen einmal so einen Hund zu besitzen. Aber Joschi hat in kürzester Zeit alle Herzen erobert.

    Melde dich mal im TH als Gassigeher, dann als Pflegestelle. Du willst den Hund ja sowieso erst nächsten Sommer. Da hast du noch viel Zeit tolle Hunde kennenzulernen. Mit Erfahrung wirst du viel dazu lernen und ev. wird sich dein Bild von der passenden Hunderasse und dem Alter auch ändern.

    Ich wünsche dir weiterhin viel Glück bei deiner Hundefindung und informiere dich weiterhin so gut, wie du es bisher getan hast! :gut:

    Moglimaus, ich würde das Gespräch mit deinem Chef noch einmal suchen. Nachdem die Fehler nicht mit dem Hund in verbindung stehen ergibt es keinen Sinn den Hund jetzt auszusperren. Ich würde dem Chef auch klar machen, dass deine Arbeit besser voran kommt wenn du den Hund gut versorgt (sprich bei dir) siehst und dann auch bereit bist länger zu arbeiten.
    Ist alles ein Geben und Nehmen.

    Hier darf Joschi aber auch nicht fehlen.
    Seit 29.5. ist er als Pflegehund bei uns und vor 10 tagen haben wir ihn fest übernommen.
    Er wurde ohne Beschreibung, ohne Impfausweis mit angebl. 11 Jahren unter dem Namen Sammy im TH abgegeben. Total verfloht, mit entzündeten Ohren. Ich denke das Alter kommt hin, obwohl er noch total fit ist.
    Letzte Woche waren wir mal beim scheren, weil das Fell einfach ab musste, war in so einem schlechten Zustand, Unterwolle hat er keine. Jetzt kann es gesund nachwachsen und wir schauen was daraus wird.
    Aber die Bilder sind wichtiger.....

    Erster Tag im neuen Zuhause:

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    Baden musste sein, noch ganz zerzottelt:

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    Lieblingsplatz unter der Eckbank:

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    Der Pelz ist ab und bei den Temperaturen rennt es sich gleich angenehmer:

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    Bei einem kniehohen Hund brauchst du eine ziemlich große Box. Was für ein Hund ist es denn?
    Ich habe für einen Westie mit 10kg grad eben die Größe 4 von dieser Box gekauft:
    http://www.fressnapf.de/shop/transport…is-trinkflasche
    Da passt aber grad der Westie gut rein und der ist nicht kniehoch.
    Die Größe 4 wäre die maximale Größe die ich mir auf einem Beifahrersitz vorstellen könnte.
    Die bester Variante wäre sicherlich eine gut besfestigte Box im Laderaum, so dass du noch laden kannst. Ich glaube nicht dass es dort so kalt wird, dass Hundi das nicht aushält und im Sommer kannst du ihn weder da noch dort im Auto lassen.
    Oder die Variante mit dem Fußraum beim Beifahrer. Das kannst du ja auch erstmal ausprobieren, ob er da überhaupt bleibt.

    Haha, Schara und Joschi finden es alles andere als langweilig beim Klingeln aufzustehen. Sie stehen sofort wie eine Eins und animieren sich jetzt gegenseitig zum bellen.
    An die Tür dürfen sie nicht. Sie müssen in die Küche, Tür zu und ich geh zur Tür. Dürften sie an die Tür würden sie den Besucher wohl umrennen.
    Allein der Gedanke daran den Hunden das abzugewöhnen ist für mich ein Unding. Das schafft kein Mensch.

    Ich halte ja gar nichts von dem ganzen Unterordnungsgeschwafel. Ich bin Mensch und Hund ist Hund. Ich darf Mensch bleiben und Hund darf Hund bleiben. Wir leben miteinander und profitieren voneinander. Keiner steht über dem andern, weil der Vergleich einfach hinkt. Ich kann Dinge, die mein Hund nicht kann und umgekehrt. Wir haben Freude aneinander und das ist mir das Wichtigste.

    Zitat

    Leute, ich würd gern mal eure Einschätzung hören... :)

    Wir hatten Sonntag ein schlimmes Gewitter, als wir im Auto unterwegs waren. Caspar hat panische Angst vor dem Donner und hat versucht, sich durch den Sitz zu graben. Ich hab ihn dann ihn den Fußraum zu mir geholt und einfach nur festgehalten, ganz ruhig. Irgendwann hat er sich auch zusammengerollt und etwas beruhigt.

    So weit, so gut.

    Nur klebt er seitdem permanent an mir. :???: Wenn ich sitze, drückt er sich an mich. Schlafen tut er auf einmal unter dem Schreibtisch, mit mindestens einem Pfötchen im Hautkontakt. Setze ich mich aufs Sofa - römms - Hund dockt an. Er war immer schon verschmust, aber das wird mir langsam etwas viel, vor allem bei den warmen Temperaturen. Auf dem Sofa lese ich inzwischen mit zwei Kissen und einem Hund im Rücken...wahlweise kann ich ihn auch als Knieablage benutzen, dann ist er selig. :lol: Wegschicken lässt er sich noch, alleine bleibt er auch wie immer - nur wenn ich in der Wohnung irgendwo sitze / liege, will er unbedingt Körperkontakt. Er rennt mir nicht permanent hinterher, so dass ich eigentlich nicht denke, dass es ein Kontrollversuch ist. Ist er eh nicht so der Typ für.
    Aber was ist es dann? Angst? Generelle Unsicherheit? Ihn muss das mordsmäßig erschreckt haben, wenns irgendwo scheppert, schaut er immer noch erstmal sehr sparsam, bis er merkt, dass es kein Donner ist. Dabei ist er normalerweise vollkommen unbeeindruckt von Umweltreizen, nur Donner und Schüsse machen ihm halt Angst.

    Ich denke er liebt ganz einfach den Körperkontakt. Jetzt weiss er ja wie beruhigend das sein kann und versucht es halt immer wieder.
    Schara kann das auch sehr gut. Ich schick sie dann aber irgendwann konsequent auf ihre Decke. Dieses Streichelgebettele mag ich nämlich gar nicht.