Beiträge von freulein

    Huhu Minja,

    und wie läuft's?

    Ich hab von meiner Hundetrainerin damals den Rat bekommen in so ein Verhalten rein zu clickern. Damit die Emotion sich ins positive dreht. Sobald der Hund nämlich dann Leckers im Rachen hat, kann er zudem nur noch weniger bellen. Also netter Nebeneffekt :lol:

    Ist natürlich davon abhängig wie die Situation in Echt war. Ich such mal den Thread dazu zu meinem Thema... und gefunden: https://www.dogforum.de/der-angsthund-thread-t92533-290.html

    Evtl. gibt es ja Parallelen und du kannst die vielen Tipps in dem Thread nutzen.

    Zitat

    Piri muß lernen, damit klar zu kommen...

    Huhu,
    du, ich kann dich absolut verstehen. So denk ich ja auch und Enki muss immer wieder in vielen Situationen lernen damit zurecht zu kommen. Deine Gedankengänge sind für mich nachvollziehbar und ich wäge selber immer ab wie viel ich nun von ihm an Überwindung fordere usw.

    Mein Vorschlag kommt daher, dass ich beispielsweise selber nicht so entspannt rumlaufen konnte, weil Enki zwar gern bei mir ist, aber reißaus nahm etc.

    Mir ging's bei der Entscheidung "Hund bleibt an meinem Platz" also zum Einen darum es für mich problemloser zu gestalten, für meine Kollegen (die sollen sich ja frei bewegen können) und zum Anderen den Streßpegel für den Hund runter zu fahren.
    Üben kann ich jeden Tag überall, dass Enki die Angst vor Menschen verliert. Aber das mach ich dann, wenn ich 100% da sein kann.
    Wenn ich aber nicht verhindern kann, dass die Erfahrung nicht so toll ist (evtl. sich die Angst verstärkt oder was passiert), hab ich mich dagegen entschieden, da ich eben wenn ich irgendwo zügig hin muss, in Ruhe ein Gespräch im Flur führen will oder so keine Konzentration hab den Hund ohne Leine entsprechend zu "kontrollieren".

    Ach Mensch, ich drück dir die Daumen, dass die Kleene ihre Angst verliert bzw. lernt, dass die Welt nicht so gruselig ist. Man braucht Geduld und gute Nerven...

    Zitat

    Jetzt würde ich mal gerne hier im Forum rumfragen, wer denn so alles seinen Hund mit zur Arbeit nimmt oder ist das doch eher eine Seltenheit? Und was mich auch interessieren würde ist, in welcher Branche ihr arbeitet und wie groß das Unternehmen ist.

    Huhu,

    Enki kommt seit er bei mir ist mit zur Arbeit. Bedingung war: keiner hat Angst, Allergie etc. Sobald Auffälligkeiten gemeldet werden würden, müsste ich eine andere Lösung finden.

    Ich arbeite in einem mittelständischen Unternehmen in der Touristik/Internet-Branche innerhalb der IT-Abteilung (knapp 500 AN insgesamt).
    Bei uns sind Hunde nicht an der Tagesordnung und nur nach Absprache geduldet, es gibt vielleicht bei uns am Standort insgesamt 3 Hundis in den vers. Abteilungen.

    Also ja: Es ist eine Seltenheit. Nach meinen Recherchen würde ich mal behaupten wollen, dass die wenigsten Firmen mit sowas "werben", sondern es meist Absprachen innerhalb von Abteilungen sind. Meist (und vielleicht auch verständlicherweise) gibt es keine unternehmensweite Regelung die grundsätzlich die Mitnahme von Haustieren erlaubt, sondern es wird auf Abteilungsebene geregelt.

    Für mich ist das ein absolutes Privileg und ich tue mein Bestes 1. durch den Hund im Großraumbüro keinem zur Last zu fallen (d.h. das fordert auch erzieherisch) und 2. mit genau der gleichen Konzentration meine Arbeit zu machen wie vorher.

    Wenn ich in einem Vorstellungsgespräch die Frage nach dem Hund hören würde, muss ich trotz allem sagen: Das gehört für mich nicht dahin beim Erstkontakt.

    Für mich steht dessen Arbeitsleistung in erster Linie im Vordergrund. Wenn die Probezeit gut laufen würde und bestanden ist, kann man ja immernoch über sowas sprechen. Der Hund ist quasi ein dann mit erarbeitetes Privileg.

    Das kommt aber sicherlich immer auf das Unternehmen an: Größe, Kultur etc.

    Huhu,

    zum ersten: keine Ahnung :-)

    zum zweiten: ich hab das auch mal nachgeschlagen (find's auch nimmer). Eine Anleitung die ich gefunden habe war "aus Sitz aufstehen". Ich geb das mal wieder wie ich's noch im Kopf hab: Da hat die Dame das so erklärt, dass man den Hund zwischen seine Beine rufen soll, dann Sitz machen und ihn dann durch sanften Druck über die Beine zum stehen bringt. Also quasi so animieren mit Lecker das Hund dran will, aber durch die Einschränkungen mit den Beinen des HH nicht anders kann als sich hinzustellen.

    Keine Ahnung ob das klappt, ich wollt's auch langsam mal ausprobieren, weil Enki mittlerweile auch immer ein erwartungsvolles hinhocken praktiziert....

    Zitat

    Mir fällt auf daß die Leute, die den Spruch "die machen das unter sich aus" bringen, auch die HH mit der wenigsten Ahnung von Hundeverhalten und Körpersprache sind. Oft sind sie einfach zu bequem sich richtig mit ihrem Hund auseinanderzusetzen oder einfach desinteressiert.

    Das kann ich genauso unterschreiben.

    Mir fällt immer wieder auf, dass es ja viel einfacher ist zu quatschen und gemütlich Kaffeekränzchen auf der Wiese zu machen. Die Hunde "spielen" ja nur.
    Ich meide größere Hundeansammlungen genau aus diesem Grund. Die Leute unterhalten sich meist angeregt und du kannst zugucken wie dann teils tolles Mobbing auf der Wiese abgeht und es keinen interessiert.

    Zumal hab ich keine Lust mich dann mit Leuten auseinander zu setzen, wenn ich dazwischen gehen will bzw. fordere das mal jemand den Hund zurückpfeift.
    Ich glaube nicht, dass ich immer alles Verhalten richtig deute, dazu bin ich noch zu wenig Hundeerfahren, aber lieber trenn ich einmal zu viel als zu wenig.

    So spare ich mir Aufstand und bin nicht gefrustet und mein Hund sieht nicht aus wie Schweizer Käse :D

    so, ich hab's nun auch schon 2mal ausprobiert mit Herrn Hund.
    Heringe und Absperrband gekauft und eine Wiese belagert.

    Also ich muss sagen: Der Hund ist geschickt, ich nicht glaub ich. Ich gehe momentan noch mit ihm im Kreis und versuche den Abstand zu vergrößern.

    Mach ich das eigentlich richtig: Ich lass ihn außerhalb absitzen, stehe vor ihm und gebe das Laufzeichen in die entsprechende Richtung. (da er das noch nicht kennt, belohn ich wenn er dann losgeht) und dann zockeln wir unsere Runden.
    Konnten eure Hunde das vorher schon mit den Zeichen?

    Teilweise marschiert er noch in den Kreis. Wenn ich ihn das rausschicke gefällt ihm das manchmal mehr, manchmal weniger. Aber gut wir üben ja :-)

    Allerdings ist Enki jetzt nicht so riesig begeistert, aber ich glaub bei ihm kommt's mit dem Tempo und meinen Motivator-Fähigkeiten.

    Ich bilde mir ein, dass er seitdem wieder öfter guckt beim normalen Gassi und freu mich :-)

    heute morgen: 30 min. gemütliche Runde an der Schlepp

    heute mittag: das 2. Mal longieren und es klappt schon besser, in den Pausen zwischendrin Äpfelchen mit Hund geteilt, geschmust und gesonnt und noch einen Arbeitskollegen getroffen mit dem Enki ein bissl rumgerannt und Fangen gespielt hat.

    heute abend: nur noch der Besuch im Tierbedarfsladen (üben und Mampfes kaufen), dann kommt der Freund und mal gucken was wir tun, anschl. wird nochmal Pipi gemacht und dann geschnarcht.

    Zitat

    Meistens folgt sie mir, wenn ich den Raum wechsel. Das traut sie sich aber nur, wenn gerade keine Leute rumlaufen.

    Huhu,
    ich hab hier auch so einen ängstlichen Kandidaten sitzen und Enki ist ebenfalls mit auf der Arbeit dabei.
    Am Anfang hab ich ihn auch mitgehen lassen (bin mittlerweile im weiträumigen Großraumbüro), wenn ich mal zu einer anderen Tischinsel musste oder in die Küche etc.

    Allerdings ist mir bei ihm aufgefallen, dass es ihn mehr stresst, wenn er mitgeht als wenn er liegen bleibt (bleiben muss, nachlaufen ist sein großes Hobby ;-)).

    Da ständig irgendwelche Leute aufstehen, lauter werden, sich hastig bewegen ist das immer ein Spießrutenlauf für ihn, deshalb hab ich mich irgendwann entschlossen das zu unterbinden. Er mault manchmal ein bisschen, aber schnarcht 2 sec später entspannt weiter. Für meinen Teil glaube ich, dass er seitdem besser mit der Situation umgehen kann (und vor allem ist der Streßpegel runtergefahren)
    Vielleicht ist das ja auch was für euch.

    Zitat

    Die Hunde schlafen davor auf dem Flur.
    wenn ich es jetzt noch mal wage wieder aus dem Zimmer zu kommen steht er bellend vor mir und beruhigt sich
    auch nur schwer.


    Ich hab als erstes überlegt, ob er sich nicht einfach erschreckt. Er döst, plötzlich geht die Tür auf -> Schock!

    Wie sieht denn die Körperhaltung aus beim verbellen?

    Zitat

    Als er im Wohnzimmer stand, bellte Kimbo plötzlich los, war wieder
    schwer zu beruhigen und knurrte dann sogar.


    Kannst Du einen Zusammenhang zu deiner/eurer Körpersprache herstellen? Also sind das Situationen wo jemand frontal auf ihn zugeht oder sich schnellen Schrittes nähert?
    Hat er evtl. keine Möglichkeit gehabt auszuweichen/sich zu verkriechen?


    Achso: Wie hast du versucht das bellen abzustellen, also was habt ihr gemacht das es aufhört?

    Arg, wenn das 200 EUR kostet werf ich das Auto weg! Also die neuen Gurte kosten auch so einiges (ich glaub an die 100 EUR), gebraucht allerdings nur 10-30 EUR. Da sieht's dann schonmal anders aus. Vor allem, weil das Auto mittlerweile sowieso kein ursprüngliches Einzelteil mehr drin hat wäre ein neuer Gurt echt rausgeworfenes Geld :smile:

    Ich muss jetzt mal meinen Fahrzeugschein suchen gehen und mal gucken, ob ich tatsächlich schon so ein hochmodernes Auto mit Gurtstraffer hab, danke für den Tipp Schnauzermädel!

    (Mein Auto-Vokabular hat sich heute schon verdoppelt :-P)