Beiträge von freulein

    NiniMini, ich finde das kann man so einfach nicht sagen bzw. würde ich nur gerne ein paar Bedenken loswerden:

    Was passiert, wenn beim begrüßen mal ein unfreundlicher Hund zurück "Hallo" sagt? Hier gibt es soooo viele Threads wo man nachlesen kann wieviele Probleme später daraus resultieren können und wie genervt Hundehalter von solchen Leuten sind die ihre Hunde unkontrollierbar rumrennen lassen.

    Was machst Du wenn Hasen und Rehe - gerade im Wald - total spannend sind und der Hund verloren geht?
    Vielleicht ist das mit 4 Monaten bei dir noch nicht der Fall, aber Vanessa hat einen Jagdhund-Mix so wie ich lese. Da wäre ich schön vorsichtig. :/

    Wie sollen die Leute mit deinem Hund umgehen, wenn sie Angst vor ihm haben und er einfach auf sie zurennt vielleicht?

    Wenn der Abruf ja sowieso erst nach dem mehrmaligen Rufen und Locken klappt, was hat der Hund denn dann gelernt? Versteh ich nicht so ganz :???:

    Vanessa:
    Ich seh's genau wie Cerridwen, ich denke unter der Voraussetzung das der Rückruf eben schon klappt kann man's mal so probieren, ansonsten mit einer langen Leine (da hängen wir auch gerade dran und üben fleissig :smile: )
    Sicherlich passiert's jedem mal das der Hund abhaut oder nicht hört, aber nun einfach mal Leinen los und gucken was passiert, würd ich nicht machen.

    Wie sieht's denn aus mit dem Jagdtrieb?

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    In seinem Fall liegt es einfach an seinem Wesen und da geht einfach nichts anderes als: ausbremsen, wegnehmen, Bögen laufen.......


    Ja, das kann ich nachvollziehen. Gewöhnt man sich daran oder ist ein Spaziergang bei dir ein Spießrutenlauf? Es klingt auf jeden Fall so als müßtest du sehr vorausschauend laufen.

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    Dann lassen wir ihn nur noch auf Kommando zu anderen Hunden hin. Erst muss Frauchen angeschaut werden, dann darf er hin.


    Das ist mein großes Ziel irgendwann sowieso mal hinzukriegen (vielleicht zur Erklärung: Enki ist erst seit 4,5 Monaten bei mir und hat keinerlei Erziehung bisher genoßen). Deshalb arbeiten wir daran verstärkt.

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    Wichtig ist aber, dass man selber Souveränität für den Hund ausstrahlt, damit der nicht meint, die Situation für Frauchen regeln zu müssen.


    Das finde ich ist ein total zentraler Satz und für mich eine der größten Übungen denke ich.
    Sowas klingt total einleuchtend, im "Ernstfall" aber ab und zu schwer abzufragen. Aber ich schließe mich deiner Meinung voll und ganz an!

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    Habt ihr keine Angst das die sich bei soner Rauferei mit anderen Rüden verletzen oder der andere Hund verletzt wird?


    Hey Acid, die Frage stell ich mir eben auch.
    Weil was ist, wenn der Andere eben nicht klein beigibt oder der Eigene sich nicht die Butter vom Brot nehmen läßt.
    Vielleicht bin ich da aber noch zu unerfahren oder übermütterlich :???:

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    SOFORT unterbrechen bitte!!!!! Sowas GEHT EINFACH NICHT! Und es ist ein Problem von Hundewiesen & Co, wo ich zB mittlerweile gar nicht mehr hingehe, genau aus diesem Grund!! DORT hat mein Hund das Pöbeln gelernt und DORT wird es sich auch sicher nicht abgewöhnen!

    Hi Du,
    ich hab eine Frage dazu (ich bin deiner Meinung, habe ich ja auch so oben geschrieben): Lernt der Hund denn dadurch, dass er das pöbeln lassen soll? Oder ist es so, dass er weiterhin sobald er hinlaufen darf jeden Rüden anpöbelt?

    Ich hatte ja schon gedacht, nur mein Hund dreht ab.
    Aber immerhin habe ich ja nun schon einige Ratschläge bekommen und Leidensberichte :D Vielen Dank dafür!!

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    Wie klappt das denn bei euch?
    Wenn das Getöse erstmal angefangen hat, ist es halt schwierig bis gar unmöglich seinen Hund abzurufen.


    Herr Hund verweilt mittlerweile wieder konsequent an der Schlepp. Noch nicht mal Schleifen lassen ist im Moment angesagt, weil er mich ein wenig veräppelt hat und abgezischt ist bei den versuchen zu locken. Deshalb üben wir nun erstmal wieder absolut konsequent. Insofern gibt's kein sich selbstbelohnendes hinrennen mehr.
    Wenn der Erstkontakt zu Stande kommt, dann kommt die Schlepp zum spielen ab, vorher nicht.
    Wohlbemerkt unterbinde ich aber, dass Enki jeden Hund auf der schönen weiten Hundewiese begrüßen rennt. Das ist nämlich sein Lieblingssport.


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    Dann hat ihm halt nen andere Hund mal einen übergebügelt ...


    Ja, das les ich ja auch immer mal wieder, quasi mal einer der dem jungen Gemüse auf die Sprünge hilft.
    Da hab ich leider nur unsere festen Kumpels in petto. Ansonsten läufen hier nur fremde Hundehalter mit Hund rum. Einen älteren gesetzen Rüden haben wir beispielsweise heute morgen getroffen und siehe da Herr Rüssel war die Wohlerzogenheit in Person :roll:


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    und beim Spielen mit anderen Hunden habe ich ihn genau im Blick.


    Huhu, läßt du Carlos mit wirklich fremden Hunden spielen?
    Ich habe 2-3 feste Hundefreunde bei Enki, mit denen darf er toben etc. Bei den Hunden die wir hier treffen auf den Wiesen, lasse ich höchstens mal schnuffeln. Im Moment gehen wir aber trainierenderweise vorbei.
    Ziel ist es eben, dass Hund lernt, dass nicht jeder andere Hund potentieller Spielgefährte ist.

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    Hallo!
    Bitte unterbrecht solche Verhalten wie fixieren und drohen sofort!!! Leider machen das zur Zeit viel zu wenige Halter. Außerdem sollten Hetz- und Mobbingspiele viel eher unterbrochen werden. Was leider auch viel zu wenig passiert.


    Genau aus dem Grund frag ich bzw. wollte mal hören wie andere das händeln. Das ist bei uns bisher 3 mal vorgekommen mit Hunden die bereits vorher mal getroffen hatten und eigentlich kein Problem dargestellt haben.
    Allerdings geht sowas eben in meinen Augen auch gar nicht.
    Deshalb üben wir jeden lieben Tag den Abruf, das vorbei gehen an anderen Hunden, das hingehen auf Freigabe etc.
    Mir ist ein gut erzogener Hund eben wichtig, nur manchmal weiß ich noch nicht wie ich am besten vorgehe.
    Da mein Hund ja nicht nur im Moment anscheinend bei ein paar ausgewählten Terz macht, sondern selber gern mal überfordert ist von Pöblern kenne ich beide Seiten und ich mag das genausowenig!

    Hi Fanta, Hi Hamsta,

    danke für eure Antworten!
    Ich muss nämlich zugeben, dass ich bei den ersten Situationen echt blöd geguckt hab. Klingt halt immer echt irre das Getöse und Gefauche.
    Wenn man so als Ersthundhalter eben noch nicht alles so gut einschätzen kann, läßt man sich dadurch echt verunsichern.

    Ich bin mir nur nicht sicher, ob ich eben nun Begegnungen vermeiden soll oder gezielt üben soll :???:

    Mein geistiges worst-case Szenario ist natürlich, dass sich irgendwann das Gegenüber den Schwachsinn nicht gefallen läßt und entsprechend antwortet bevor ich eingreifen kann.

    Hallo,
    gibt's hier vielleicht noch ein paar Leute mit jungen Rüden die nun auf den Geschmack beim pöbeln gekommen sind?
    Enki ist kastriert und nun 15 Monate alt.
    Ich wäre froh um Erfahrungsaustausch :-)

    Bei uns läuft das im Moment so:
    Freilauf bzw. Schlepp, wir treffen andere Herren im ungefähr gleichen Alter und dann wird rumstolziert und nach kurzem Beschnüffeln fängt Enki nun an zu knurren und zu fauchen und "stürzt" sich auf das Gegenüber.
    Bzw. wird das Spiel mit dem besten Kumpel nun auch ab und an etwas heftiger. Sprich: Er testet nun mal gockelnd aus was er sich alles raushängen lassen kann.

    Wie das anfing:
    Bis vor knapp 3 Wochen würd ich mal sagen, war alles ok. Er ist hingehüpft, hat Spielaufforderungen gemacht und man ist entweder gerannt oder nicht. Teils gab's Situationen wo er mal Angst bekommen hat und ist dann aber auch hinterhergelaufen wenn ich ihn gerufen hab. Dann hat er glaub ich seine Männlichkeit entdeckt und hat beim Mädels umgarnen von einer Hündin eine deutliche Absage kassiert. Seitdem seh ich das Verhalten vermehrt.

    Was ich dagegen mache:
    Momentan üben wir erst mal unter wenig Ablenkung weiterhin den Grundgehorsam und Begegnungen an der Leine (Zeigen und Benennen a la Shoppy :D ) und ich meide große Hundewiesen.
    Ansonsten rufe ich ihn direkt ab bzw. splitte, wenn er meint mal wieder seinen Angriff testen zu müssen.

    Was und wie macht ihr das?