Beiträge von Aoleon

    Es gibt Urnen wirklich in allen möglichen Arten.

    Urnig, vasig, rund, Herzform, Bilderrahmen, Holzbox, aus Metall, Keramik, Holz, schöne Pappe.... Unifarben, Goldrand, Sterne, Muster, Strasssteinchen... Für drinnen, draußen, fürs begraben. Alle problemlos selbst übers Internet bestellbar, man ist nicht auf die Kollektion angewiesen die das jeweilige Tierbegräbnisinstitut hat.

    Wenn man sich vorbereiten möchte lohnt sich ein Blick auf die diversen Händlerseiten, finde ich. Einige Tierbestatter bieten auch an das man eine eigens gekaufte Urne bei ihnen lagern kann, wenn man sie eben nicht zuhause haben will.


    Wurli Ja, eigentlich mochte ich dieses "zurückgeben" auch, stellte sich im Laufe der Zeit aber heraus das meine Trauer das nicht gut findet. Und wenn man beim ersten Frost weinend am Fenster steht weil dem Hund ja nun so kalt sein wird so ganz allein dort... Nein, das ist nichts was ich noch einmal durchmachen möchte. Aber jeder trauert auf eine eigene Weise und ich finde den Gedanken eines Grabes weiterhin gut. Nur halt nicht mehr für meine Tiere.

    Am liebsten würde ich Löle ausgraben und anders zur Ruhe betten, aber da sie in einer Polyesterdecke liegt traue ich mich nicht weil ich nicht weiß wieviel noch da ist. Damit hadere ich seit ihrem Tod vor 10 Jahren, begraben ist also wirklich keine Alternative mehr für mich.

    Ich habe gegoogelt welche Tierbestatter es in meiner Umgebung gibt und einen regionalen Bestatter ausgewählt.

    Hier bei uns ist es auch möglich das Tier selbst zum Krematorium zu bringen, das ist so circa ne Stunde entfernt, aber das könnten wir nicht, also wird der Bestatter Arren hier abholen wenn es so weit ist.

    Zusätzlich habe ich seine Urne schon hier.

    Es gibt soviele Urnen, aber die meisten sind halt schlicht elegant, oder edel, oder klassisch, oder alles zusammen. Ich habe zig Urnen gefunden die super zu Hamilton passen würden, aber für Arren?

    Nein. Weder edel noch klassisch noch schlichte Eleganz passt zum kleinen Dummhund. Farbe, Lachen, Fröhlichkeit.... Aber das ist garnicht so einfach zu finden... Im Endeffekt gab es unter den hunderten von Urnen nur eine die passt, also habe ich sie bestellt, sie steht in ihrem Karton hinten im Regal. So bin ich vorbereitet und muss keine Kompromisse eingehen.

    Das gleiche werde ich für Hamilton machen, ich habe da eine wunderschöne dunkelgrüne Metallurne mit zartem Goldrand im Auge. Edle Klassik für den englischen Windhund, passt super zu seinem Wesen von "Ich bin hier Gott".

    Für mich ist es sehr wichtig vorbereitet zu sein.

    Meinen ersten Hund habe ich völlig überraschend verloren, auch Löle kam überraschend.

    Ich packe es in den Spoiler, weil es ja sicher nicht jeder lesen will was wir gemacht haben.

    Spoiler anzeigen

    Wir haben sie noch in der Nacht wieder aus der Klinik geholt, allein der Gedanke das ihr Körper dort liegt war unerträglich für mich.

    Ich habe sie auf ihre hellblaue Decke gelegt und die ganze Nacht bei ihr gesessen.

    Am Morgen habe ich sie kurz auf dem Balkon versteckt, mein Sohn war ja erst 12, hatte Schule und wußte von nichts was in der Nacht passiert war. Erst als er aus der Schule kam habe ich ihm erzählt was passiert war und ihn Abschied nehmen lassen.

    Mein Mann und er haben im Garten ein Grab ausgehoben, ich habe sie in ihre Decke gewickelt und so haben wir sie beerdigt.

    Ebenso wie mein Hund vorher, sie liegt im Garten wo wir damals gewohnt haben.

    Und bei beiden Hunden habe ich lange, sehr lange gehadert damit. Ob ihnen nicht kalt ist, da so unter der Erde. Besonders als der Winter kam. Selbst jetzt noch, 10 Jahre später, mag ich selten an ihrem Grab sein. Ich mag nicht das sie dort unten liegt.

    Das möchte ich auf garkeinen Fall noch einmal, darum Einäscherung und die Urne bleibt bei mir. Solange bis ich auch gehe, dann werden sie mit mir in ein Grab kommen. Zusammen. Nicht alleine.

    Aufbewahren kannst du den Hund ganz normal bei dir. Wenn es nicht grade total heiß ist passiert da nichts. Aber Bestatter haben, wie die für Menschen auch, 24/7 Notdienste.

    Du hast ja sicher einen Haus TA, den würde ich an deiner Stelle fragen wie das bei euch geregelt ist, also ob du eine Sterbeurkunde vom TA brauchst oder die des Bestatters reicht.

    Hexa ist genial!

    Ich mag Biothane nicht, das fühlt sich für mich immer sehr seltsam an. Aber die Hexas von Lasch fand ich optisch so cool das ich es riskiert habe.

    Hier wohnen seit nun 1,5 Jahren 2 Hexas, 1,5 Meter Lang mit Ring in der Handschlaufe. Und ich benutze keine meiner anderen kurzen Leinen mehr. Eigentlich benutze ich fast garkeine anderen Leinen mehr als die Hexas.

    Mega angenehm in der Hand, auch bei ziehenden Hunden. Die Farben leuchten so genial, und sie lassen sich super einfach saubermachen. Ich mach meine normalerweise im Waschbecken sauber, mithilfe einer Bürste, aber sie waren auch schon ein paarmal absolut problemlos in der Waschmaschine.

    Hexa kann ich also echt nur empfehlen.

    Arren ist schon entspannter als früher, aber er findet es halt einfach aus Prinzip doof und muss in die Praxis geschleift werden. Darum bleibt er meist im Buggy angeschnallt bis wir im Behandlungsraum sind, und die Tür zu ist. Sonst ist er sofort auf dem Weg raus.

    Leckerlie nimmt er nicht, die TA probiert es oftmals, aber nö, er will nur raus da.

    Aber hey, was muss das muss! Und es geht ihm halt einfach so super gut mit Librela. :herzen1:

    Ich finde die Erwartungshaltung, daß ein TschVerein sowas wie ein Dienstleister zu sein hat, der dem Kunden möglichst easy ohne Aufwand seine Ware Tier zu verkaufen hat, wirklich abstoßend.

    Das finde ich ebenso, allerdings frage ich mich wo du diese Erwartungshaltung hier im Thread siehst?

    Seitenlang versuchen wir Möglichkeiten zu finden wie man was ändern könnte, aber nicht weniger Aufwand als jetzt, sondern eher mehr Miteinander.

    Keiner sagt hier "Ich geb Geld, du gibst Hund", sondern wir versuchen klar zu machen das ja beide Seiten was wollen, der Interessent, aber eben auch der Tierschutz.


    Dreimal mindestens, das find ich klasse!

    Aber halt nicht jeder kann das leisten über ne gewisse Entfernung, darum war mein Vorschlag halt das der Interessent dann in einem Tierheim in seiner Nähe erstmal begutachtet wird.

    Quasi vorgesiebt, wie geht der Mensch generell mit Hunden um? Wie macht sich der Mensch im dreckigen Auslauf?

    Da kann man ja schon viel aussieben, jemand der sich ziert weil die Schuhe dreckig werden können ist halt schon nicht so hoch auf der positiven Seite, ne?

    Oder wenn man dann sieht der Mensch ist zu ruppig, kann nicht auf etwas ängstliche Hunde eingehen, der Hund für den er sich interessiert ist aber ängstlich, dann kann man das an der Stelle ja direkt abbrechen und sagen "Sorry, aber für einen Angsthund sind sie nicht geeignet."

    Klar ist das Aufwand, ja. Mir fiel halt nix besseres ein als der Einwand kam das zig Besuche beim Hund halt nicht gehen wenn man bundesweit vermittelt.

    Ich persönlich würd auch nicht zigfach durch die Republik kurven, muss ich ehrlich zugeben.

    Angefangen hat es ja damit das ich eine Person bin die niemand im Haus haben will. Also keine Vor- und keine Nachkontrolle zulassen würde.

    Das ist ein persönliches Ding, ich bin damit aber bei weitem nicht alleine.

    Ich weiß das es angeblich nur darum geht nochmal zu quatschen, aber das kann man ja auch überall anders machen, das muss nicht in meiner Wohnung passieren. Ob ich da wohne und ob die Gegend so aussieht wie ich beschrieben habe, dafür reicht ein kurzer Abgleich meiner Adresse (den Perso muss man ja irgendwann vorlegen) auf Google Maps.

    Ich habe im Laufe der Jahre eben soviele Hunde bei absolut unpassenden Menschen gesehen das mir schlicht keiner erzählen kann das diese Kontrollen irgendwelche Sicherheiten bieten.

    Darum habe ich eben andere Wege aufgezeigt, also das man öfter kommen muss, das man im Umgang mit dem Hund beobachtet wird dabei. Und das man anstatt Nachkontrolle in der Wohnung eben Treffen außerhalb macht. Gerne mehr als eines, mein Vorschlag war dann halt "Sowas wie nach 5 Tagen, nach 2 Wochen, nach 4 Wochen, vielleicht ein letztes Mal nach 3 Monaten.

    Da könnte man soviel besser sehen wie es dem Hund geht, wie der Mensch mit ihm umgeht und eben auch ob der Hund fit ist."

    Klar, man kann das auch nur auf einmal nach 2 Wochen und einmal nach 3 Monaten runterbrechen, oder irgendwas anderes.

    Generell gibt es ja die Externen die diese Kontrollen machen. Die würden das weiterhin machen, aber eben nicht ein Besuch in der Wohnung, sondern ein Treffen irgendwo draußen. Zusammen ein bisschen gehen, oder stehen, gucken wie Hund und Halter interagieren, ein bisschen quatschen... Man sieht dabei doch soviel mehr als wenn man zusammen in der Wohnung sitzt und nen Kaffee trinkt.

    Die Vorkontrolle wäre idealerweise ebenso, der Externe kommt mit eigenem Hund und man geht mal da spazieren mit dem Interessenten, wo er meint das ein gutes Gassigebiet sei. Auch das wäre doch viel sinnvoller als statisch in der Wohnung zu sitzen.

    Und es würde mehr Plätze eröffnen, denn wie gesagt bin ich nicht die einzige die sich absolut unwohl dabei fühlt den eigenen Schutzraum anderen zu öffnen.

    Ich muss ja sagen das ich echt versucht habe den Podcast mit Wonder zu hören, aber ich kann seine Stimme einfach garnicht so lange ertragen.

    Und allein sein "Bist du schon wieder nüchtern?" an seine Kollegin da am Anfang, oh man, sich zusaufen an Silvester ist völlig okay, aber IGPler sind alles Saufnasen. Um dann auf Diskussionskultur zu kommen, wegen Böllern (Diskussionskultur, er!) um dann auf "Bescheuerte auf Facebook" rüberzugleiten und das es natürlich mal passieren kann das einem der Hund am 01. Januar entwischt. Aber ja ja, wenns Freunden vom Rütter passiert geht sowas klar, nun wissen wir Bescheid.

    Und Silvester am Flughafen ist nur eine Erste Hilfe Maßnahme. Ich schlechte Hundehalterin, ich trainiere das nicht mit dem panischen Hund, ich würde mich schämen gehen wenn ich den Herrn ernst nehmen würde. (Und ich kenne sein Training, funzt null bei meinem Panikhund).

    Ich bin also schon seit Minute 2 am kämpfen, ich muss dazu sagen das ich seine Stimme auch einfach nicht ab kann, tatsächlich noch nie, irgendwie ist das ne Frequenz die mich nervt allein durchs Hören.

    Dann erreiche ich die Stelle wo klar wird das er seinem Hundesitter nichtmal vorher gesagt hat was der an Silvester zu beachten hat.

    19 Minuten in denen ich mich frage wie man den Typ ertragen kann.

    Dann kommt endlich Tina, mein Lichtblick! So eine nette Stimme! :herzen1:

    Und natürlich muss der Rütter direkt deutlich machen das er die Ignoranz in Person ist. Aber hey, er ist ja kein Experte. Gut das wir darüber gesprochen haben...

    Noch kurz den Hörern erklären was ne BH ist, klar, weil offensichtlich der normale Hörer des bekannten TV Hundeprofis das nicht kennt.

    Sofort reinkrallen mit "Beschreib doch bitte den Schutzbereich", weil Fährte ist nicht so interessant und Grundgehorsam kennt man ja, hat jeder ne Vorstellung von. Kurz davor musste man BH erklären, aber klar doch, Gehorsam kennt man.

    Ich versuche mich nur auf Tina zu konzentrieren, so sympathisch, ich will sofort eine Teestunde mit ihr machen.

    Dann kommt das mit der Aggression schon mit 12 Wochen, das Lieschen Müller mit so einem Hund ja nicht kann, bla bla bla und ich sitze hier und denke mir "Guck, der Rütter beschreibt nen Aussie. Lustig, fällt dem das nicht auf?" Offensichtlich fällt es ihm nicht auf.

    Dann setzt er noch einen drauf das die Zucht solcher Hunde komplett aller Realität und Gesellschaftstauglichkeit vorbei.

    Wieder der Lichtblick namens Tina, dann kommt die Co Moderatorin von der Seite und impliziert das Tina in ihrer Bubble sei und damit garnicht mitkriege das seriöse Züchter ja doch bestimmt Malis an jeden verscherbeln.

    Ich atme tief durch, bisher fand ich sie recht nett in ihren Nachfragen, nun rolle ich die Augen. Sie reißt es halbwegs raus mit der weiteren Nachfrage.

    Tina erklärt wieder super verständlich, dann kommt Rütter wieder rein.

    Disst mal eben Knut Fuchs weil er ganz klar nicht versteht was da abgeht, wirft noch schnell "Das ich mir denke oooh, die Wirbelsäule des Hundes" und das ertrag ich nicht mehr, dieses bewußte und offensichtliche "Ist mir egal was du hier erklärst, ich sehe Instagram Videos und die sind so da mache ich mir Sorgen um die Hunde, und Waffen sind es" während ich mich durchaus an zig Reizangelspielchen erinnere in seiner Sendung wo die Hunde so eng hin und her gehetzt werden das jedem mit nem Hauch Ahnung klar sein muss das die Gelenke und Wirbelsäule dafür nicht gemacht ist. Aber das ist ja anscheinend was ganz anderes....

    Ich schalte ab bei Minute 50:40.

    Ich habe es eh nur solange durchgehalten weil du, Wonder2009 so absolut nett und sympathisch warst, alles so in so einfachen Worten erklärt hast das man selbst als totaler Laie dir gut folgen konnte.

    Vielen Dank für deine Mühe da Licht reinzubringen, ich fand dich großartig! :bindafür:

    Wie oft les ich hier, was man beim Züchtergespräch fragen/sagen/nicht fragen soll. Bloß nicht nach dem Preis fragen, das schickt sich nicht. Was bring ich zum Gespräch mit? Kuchen? Oh je, wenn der Züchter allergisch ist… klingt immer mal wieder nicht nach gechilltem Geld-gegen-Hund.

    Dan liest du aber komisch. Hier heißt es meist das man nicht als ersten Satz nach dem Preis fragen soll.

    Was meiner Meinung eh der gesunde Menschenverstand vorschreibt, aber hey, es gibt Menschen mit null Manieren, leider.

    Dann ist die Frage eher ob man was mitbringt, und wenn ja, dann was. Was erneut doch eigentlich normal ist, oder? Wenn man jemandem in dessen Heim besuchen fährt bringen viele Leute eine Kleinigkeit mit, oder nicht? Ich persönlich hab das nicht gemacht, aber ich habs auch nicht so mit diesen Traditionen.

    Der Züchter allergisch? Auf was? Den Kuchen? :???:

    Meine eigenen Züchterbesuche liefen immer super entspannt ab. Es wurde viel gequatscht, Thema natürlich Hunde, und ich hab mich durch die Hunde geknuddelt.

    Selbst bei Züchtern wo ich garnicht kaufen wollte war es super entspannt, das war eher Zufall das wir da waren und ich lasse mir nie eine Möglichkeit entgehen in einem Haufen von Welpen zu sitzen.

    Und wie oft schlagen hier Leute auf, die ohne Offenbarungseid doch irgendwie legal an nen Tierheim-Hund gekommen sind. Klingt also nicht nach nackt-machen-ohne-Gegenleistung.

    Moment, da verwechselst du etwas!

    Ich schrieb explizit "Okay, dein Szenario". Also das was dir ja vorschwebt, eben das keinerlei Infos über die Hunde mehr auf der Webseite stehen, sondern der Interessent erst alles ausfüllen muss.

    Das ist dann sehr wohl nackig machen ohne Gegenleistung!

    Generell ist es halt so das eben grade die unpassenden Vermittlungen deutlich zeigen das die ganzen Selbstauskünfte und Vorkontrollen null Sicherheit bringen.

    Die Leute lügen das Blaue vom Himmel herunter und prüfen kann man kaum was davon.

    Dennoch wird an dieser Praktik festgehalten, es gibt null Spielraum. Und ja, die Male wo ich mich für ein Tierheimtier interessiert habe waren allesamt unschöne Begegnungen. Ich bin weder davor noch danach je so dermaßen von oben herab abgekanzelt worden und wie jeder normale Mensch reicht es mir dann halt auch mal.

    Denn: Ich bin nicht angewiesen auf einen Hund aus dem Tierschutz. Ich wäre ein gutes Zuhause, aber zumindest in meinem Fall ging die innerliche Schublade des jeweiligen Mitarbeiters zu und ich war aussortiert.

    Ist ja deren Recht, klar, aber wenn ich halt höre wie oft es heißt das die Tierheime so voll sind, das mit diesem unsäglichen "Adopt, don´t shop" geworben wird, naja, wenn man sich die Leute selbst vergrault muss man nicht jammern.

    Ist halt blöd, ich bin immer ehrlich. Und wurde aussortiert, während der nächste das blaue vom Himmel runterlügt und den Hund bekommt. Der dann nach 6 Wochen wieder zurückkommt... Oder in den Kleinanzeigen landet.... Oder ein Leben mit Starkzwang fristet.

    Alles schon selbst erlebt.

    Und wenn ich mal so über den Daumen peile von meinen Erfahrungen her würde ich tippen das sehr viele Tierschutzhunde in mehr oder weniger unpassenden Händen leben. Halt nur von dem was man so sieht beim Gassi, was man so hört wenn man sich mit den Hundehaltern unterhält, was man sieht in deren Umgang mit dem Hund.

    Aber gut, ebenfalls aus Erfahrung heraus bedeutet für so einige halt das der mit dem schicken Auto immer der bessere mögliche Hundehalter ist.

    Und das fett-gedruckte versteh ich nicht. Bundesweit verkaufen tun doch viele Züchter auch, oder? Und inwiefern können Tierheime nicht zusammenarbeiten bzw in welchem Bereich sollten/müssten sie es deiner Meinung nach tun?

    Mein Vorschlag war ja das man anstatt Bögen ausfüllen und Vorkontrollen halt einfach die Vermittlung anders gestaltet.

    Also gucken wie der Mensch so ist, gucken wie er mit dem Hund agiert, sowas halt. Also mehrere Male wo der Interessent zum Tierheim kommt.

    Da sagte jemand das es ja nicht gehe wenn Tierheime bundesweit vermitteln. Verständlich, wer fährt schon 4-6 Mal quer durch Deutschland.

    Auf meinen Einwand das man da ja das Tierheim ins Boot holen könnte das näher dran ist am Interessenten kam das kein Tierheim sich die Arbeit machen würde, weil die eigenen Insassen da ja nix von hätten.

    Ich gehe jetzt einfach mal davon aus das dein Hund vom eingetragenen Verbandszüchter (VDH) kommt.

    Wenn nicht kann Wesensschwäche in der ganzen Sache noch eine große Rolle spielen.

    Mini Bullterrier in dem Alter sind die Pest. Was du beschreibst kann alles mögliche sein, aber wenn du schon von dominant schreibst vermute ich das du nicht mit einem MBT umgehen kannst.

    Nein, die sind nicht dominant. Egal wer dir das erzählt, das ist überholter Quatsch von vorgestern. Es sind Terrier mit enormer Kraft die garnicht wissen wie stark sie sind. Sie sind maulaffin, wollen wie Babys alles ins Maul nehmen und haben Spaß am kaputtmachen. Deiner hat das Pech in einer Umgebung zu leben die eindeutig zu viel für ihn ist bei einem Halter der das nicht sieht und sich das Verhalten nun schon gut gefestigt hat.

    Dazu noch ein anderer Hund an dem er sich hochpushen kann, plus das Alter in dem er halt anfängt zu testen wie weit er gehen kann. Typisch Teenie halt.

    Einmal am Tag muss ich fast mit ihm raus,

    Der muss mehr als einmal am Tag raus. Vor allem braucht er einmal am Tag die Möglichkeit sich auszutoben!

    Bullterrier toben ist etwas womit viele nicht können, weil die sehr körperlich sind. Aber der braucht die Möglichkeit zu rennen, mit dir zu spielen und zu rempeln.

    Die Balance zwischen Ruhe (auf den Schoß nehmen und in den Schlaf kraulen zB) und Toben ist wichtig. Die berüchtigten "5 Minuten" eines MBTs sind ne Wucht, wo die Kleinen wie eine Horde Büffel durch die Wohnung pesen und springen, das gehört zum MBT dazu.

    Wie du an meinem Profilbild siehst hab ich auch einen. Arren ist inzwischen 10 Jahre alt, aber puh, die wilde Welpen- und Teeniezeit ist mir noch gut im Gedächtnis.

    Es sind halt Abrißbirnen, das muss man mögen! Sonst wird das Zusammenleben echt anstrengend für alle.

    Falls du aus der Gegend um Frankfurt/M. herum kommst biete ich mich und meine Hunde auch gerne für Treffen an.