Beiträge von Aoleon

    Hier herrscht auch Leinenpflicht und ich weiß garnicht warum das nicht sein sollte?
    Kleine Kinder nimmt man an die Hand und die Hunde an die Leine, ist jedenfalls für mich das normalste der Welt.
    Außerhalb bebauter Gebiete darf die Leine ab, der Kurpark ist ausgenommen, dort herrscht auch Leinenpflicht. Verständlich, weil Kurpark und nicht Hundepark.


    Vorhin bei meinen Schwiegereltern:
    Hunde hüpfen und wollen zu denen, gestreichelt werden. Ich will erst mit ihnen raus und rufe sie. SchwieMu kommt auf sie zu "Ja meine Kleinen, geht doch erstmal raus und danach gehen wir kuscheln..." säusel, säusel, runterbeugen und streicheln.
    Ergo hören die 2 mal wieder 0... Sie guckt mich an und meint "Na dann musst du sie mal ziehen!"

    Ja. Sicher. Die beiden hatten übrigens die Leine um sie rumgewickelt, vielleicht hätte ich doch mal ihrem Rat folgen sollen...

    Beim Mini ist es wie bei allen Rassen: Seriöser Züchter ist wichtig!
    Herz und Nierentests sind ja vorgeschrieben, Audiomessung ebenso und viele achten auf PLL-freie Verpaarung, auch wenn ein Träger kein Problem ist.

    Je nachdem wie grobmotorisch der Labrador ist ist sowas robustes wie ein Mini sicher gut.
    (Wobei, hier kloppen sich ein Mini und Whippet fröhlich durch die Bude, geht alles)

    Bei der Liste würde ich sie einfach mal ins Tierheim schleifen.
    Ja, sie will nen Welpen, aber ehe sie den am Pferd mitnehmen kann wirds ne Weile dauern. Und vielleicht sitzt im Heim ja die große Liebe?

    Schnauzer und Pudel fallen mir noch ein, die gibts ja auch in klein.

    Ansonsten bin ich total voreingenommen, Minibullis sind die besten! Passen überall und machen alles mit.
    Meiner wäre allerdings am Pferd nicht zu gebrauchen, der ist faul wie sonstwas, irgendwie total aus der Art geschlagen...

    Nach welchen Kriterien habt ihr euch für den Zweit-/ Dritt- /Vierthund entschieden?
    Egoismus. Ich wollte 2 Hunde, also kam ein Welpe als meine Hündin soweit war das sie nicht mehr alle Hunde scheiße fand.
    Da sie kurz darauf verstarb plante ich für den Sommer einen neuen Hund, tja, der kam nun schon letzte Woche.

    Wie war es, als euer neues Familienmitglied einzog? Wie hat der erste Hund reagiert?
    Ich hatte Arren dabei, wobei ich mir sicher war das er keine Probleme machen würde, der liebt alles.
    Aber ich wollte sichergehen das der Neue mit ihm kann. Und ja, sie sahen sich und tobten sofort fröhlich durch die Bude.
    Und so ist es geblieben, sie toben zusammen, sind aber ruhiger geworden. Sie lieben sich, sie putzen sich, sie liegen mal zusammen, mal getrennt und nach einigen Tagen konnte ich sie auch dazu bringen wieder aus getrennten Näpfen zu fressen. :roll:

    Gibt es Konflikte und wenn ja, wann mischt ihr euch ein?
    Heute den ersten, alles wird geteilt aber bei Kalbsblase zieht Arren eine Grenze. Hamilton wollte sie nicht akzeptieren und dann wurde es zu heftig, es gab ein Donnerwetter meinerseits und die Sache war erledigt.

    Beachtet ihr die Rangfolge oder ist das inzwischen überholt?
    Halte ich für überholt, bzw für nicht relevant. Ich bin der Mensch und teile zu.

    Geht ihr getrennt Gassi? Wenn ja, wie oft? Und was macht ihr bei den getrennten Gassigängen?
    Nein, denn Trennung ist für beide ganz furchtbar. Selbst 6 Minuten sind zuviel. Später vielleicht.
    Aber es ist echt anstrengend mit 2 jungen Hunden zu gehen von denen einer noch garkeine Leinenführigkeit kennt und der andere sie dank der Aufregung vergessen hat...

    Übt ihr auch getrennt das Alleine bleiben?
    Nein, siehe oben, Trennung ist für beide momentan noch furchtbar.

    Was wolltet ihr schon immer fragen?
    Eigentlich nichts. Wobei, es gibt Momente wo ich mich frage: Warum hab ich mir das nochmal angetan???
    10 Minuten später liegen sie aneinandergekuschelt neben mir und ich weiß es wieder...

    Zitat

    Bei den schwer verhaltensgestörten Hunden reihe ich Shira mal ein. Die MUSS total gestört sein, laut einem HH mit einem sehr aufdringlichen Rüden, der von Madame einen ziemlichen Einlauf bekam. "Das ist aber nicht normal, dass eine Hündin einen Rüden verhaut! Der ist sogar nicht kastriert!" :???:

    Ich komme mir da echt oft allein auf weiter Flur vor. Arren ist nunmal rasender distanzloser Jungspund, wenn der vom anderen was aufs Maul kriegt ist er selber schuld!
    Da käme ich doch nie auf die Idee den anderen Hund als gestört anzusehen!

    Vielleicht sollte man bei so Leuten die auch mal aus vollem Lauf anpringen, wenn die dann meckern ganz unschuldig darauf verweisen das man doch nix anderes gemacht hat als der Hund....


    Meine Mutter eben am Telefon, sie hat die ersten Bilder vom Neuzugang gesehen und mag ihn.
    Zur Erinnerung, sie meinte das Arren ja sicher mal beißen wird, weil böser Kampfhund etc und so und hässlich fand sie ihn auch am Anfang. Bei den Bildern waren natürlich viele wo beide drauf sind und sie meinte:
    "Und hach, der Arren, wie er so den Kopf schief legt und guckt... Immer so treudoof! Und wie er den Kopf auf den Hamilton legt, der ist echt liebebedürftig. Er guckt auch immer so nach "Hab mich lieb!", so ein Süßer!"

    Arren vs meine Mutter: 15:0 inzwischen! :D

    Ah, eine Langsame Geniesserin!
    Nein, dann ist das schon okay. So habe ich es auch gemacht, unser gassiweg dauert mit Arren mindestens 45 Minuten, weil er die erste Zeit kriecht. Mit Löle habe ich die Strecke an schnellen Tagen in 25 Minuten gemacht.

    Mich wunderts halt nur immer das hier sehr viele auf "die richtige Begrüßungsart" pochen und andererseits betonen das Hunde eben auch Individuen sind.
    Klar, Tut nixe die eben doch was tun sind das Letzte, die braucht keiner.
    Aber so wie wir Menschen mit aufdringlichen Mitmenschen eben klären: Meine Individualdistanz bis hierher und nicht weiter. So machens die Hunde eben auch. Je nach Hund kriegt der Raser gleich mal nen Einlauf und gut ist.
    Aber versuch mal nem Blumenkind zu erklären das ihn nicht alle lieben, bringt nix! Arren ist so fest davon überzeugt das jeder, wirklich jeder ihn gern hat weil er eben alle mag. Ziemlich lernresistent, so langsam wirds besser...


    Frage: Fährt jemand hier so einen Dacia Duster?
    Ich finds ganz nett, hat der wirklich soviel Platz wies aussieht? Hinten müsste ja ne Doppelbox hinpassen, oder?

    Die große Runde find ich auch ziemlich lang, das ist unser Sonntagsspaziergang! Sonst gibts mit 10 und 5 monatigem Hund immer nur 45-60 Minuten Gassi 1mal am Tag. Sonst nur lösen.

    Das mit dem 17-18 Uhr: Kann es sein das sie da dann einfach müde wird? Und deswegen wieder schlechter einhalten kann?

    Zitat


    Ja. Es kommt oft vor, ob's definitiv die Mehrheit der entgegenkommenden Hunde ist kann ich nicht sagen. Bokey fixiert nicht, er schaut aufgeschlossen, die Körpersprache ist anders als beim Drohen. Er hält den Blickkontakt aber dennoch, da er in vielen Situationen sozial sicherer ist als der Gegenüber und sich es erlauben kann, hinzusehen.


    Mein Hund kann damit gut umgehen, bleibt neutral bis freundlich und lässt den Gegenüber einfach auflaufen. Bin ich gut drauf, hole ich meinen Hund in den Vorsitz, um den Blickkontakt zu unterbrechen und um dem Halter zu signalisieren, ich find nicht so prickelnd was dein Hund gerade macht. Da mein Hund sich aber nicht bedroht fühlt und deswegen kein Fass aufmacht ist es recht einfach ihn da abzulenken und was von ihm zu verlangen. Wir haben das in der HuSchu aber auch zur Genüge geübt und einen guten Grundstein für adäquates Verhalten gelegt.


    Ja. Und auch Jagdverhalten. Du siehst ja selbst, dass dein Hund das scheisse findet, was absolut verständlich ist.


    Das versteh ich auch nicht. Meist kommt während des Fixierens und Anschleichens noch der intelligente Satz "Der tut nix" wo ich immer spontan kontern möchte, "dass der Hund gerade sehr viel tut" :roll: Wahrscheinlich ist der Scheinangriff, der hin und wieder folgt, nur eine missverstandere "Spielaufforderung" :hust:

    Da frage ich mich doch warum soviele Leute der Meinung sind das es nur eine richtige Art der Kontaktaufnahme gibt...
    Es gibt zig verschiedene Hundecharaktere, ebenso wie beim Menschen. Warum bitte soll der Hund mit seinen hochentwickelten Sinnen nicht in der Lage sein zu erkennen das heranstürmender Hund A einfach nur ungestüm ist, während heranstürmender Hund B ein Arschhund ist?
    Bei allen Hunden mit denen ich unterwegs war hat das super funktioniert. Es gab welche die angenervt waren von so Heranrasern und die haben das gezeigt, gut wars. Die meisten ungestümen haben sich das schnell gemerkt.

    Klar, je unsicherer der Hund desto doofer solche Anraser, aber sorry, das ist nicht das Problem der Halter von ungestümen Tut Nixen. Löle hats gehasst, also musste ich mit ihr daran arbeiten.
    Jetzt hab ich das Gegenteil, nen anstürmenden wilden Tut Nix, der super mit Klein und Groß umgeht. Er ist eben nur ein Raser. Ist auch nicht besser für mich, weil ich eben angstagressive Löle noch im Kopf habe und natürlich versuche Arren da etwas einzuschränken.
    Aber nach über 20 Jahren Hunde kann ich nur sagen: Die rasenden Tutnixe waren jahrzehntelang völlig normal und passiert ist nie was.
    Wieso hat sich das geändert? Liegt es an den "Tut Nixen" die sehr wohl was tun?
    Aber ist es dann nicht unklug gleich alle über einen Kamm zu scheren?

    Danke ihr Lieben, Hamilton hat das Zeug auch nachts ausgekotzt... Ich hab das Ding trotzdem weggepackt.

    Suki: 9 Wochen, Autofahrt, neue Umgebung, neue Menschen, neuer Hund, keine Geschwister mehr, keine Mama mehr...
    Der Kleine ist im Dauerstreß. Ich habe Arren damals ein eigenes langes Kissen gegeben, das durfte berammelt werden. Er hat auch nur das genutzt, wäre er an uns gegangen hätte ich ihn weggeschoben.
    Das Kissen hat er heute noch, nur rammeln tut ers schon lange nicht mehr. Das gibt sich, der Kleine muss ja erstmal ankommen.