Beiträge von Aoleon

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    Nachdem ich wohl das Eingangsposte falsch verstanden habe, möchte ich der TS darauf noch antworten, warum ich es nicht gut finde, einen Hund wie von ihr/ihm beschrieben auf den Arm zu nehmen. Die Angst wird durch das Hochnehmen bestärkt, der Hund fühlt sich in seinem Tun bestätigt. Anstatt den Hund mal alleine eine Lösung suchen zu lassen oder mit der Sitzguckmichanmethode zu arbeiten, wird das Problem per Hochnehmen gedeckelt und bestärkt, aber nicht direkt gelöst. Die Angst kann sich dadurch noch verstärken.

    Ach mensch, woher weißt du das denn?

    Meine Kleine hat sich auf dem Arm sofort entspannt und die Klappe gehalten. Nix mit Angst verstärken und bestätigen, im Gegenteil.
    Außerdem werd ich nen Teufel tun und meinen 5 Kilo Hund ne Lösung suchen lassen wenn liebe, aber grobmotorische 35 Kilo da rumhüpfen! Welche Lösung solls denn da geben außer Wegrennen oder nach vorne gehen? Beides nicht gewünscht von mir, also gibts Schutz auf meinem Arm.
    Ebenso ist in so einer Situation "Sitzguckmichan" auch nur unter Gefahr für den Kleinen zu verwirklichen.
    Muss doch nicht sein!

    Ihr alle könnt ja gerne das Hochnehmen egal wann und egal warum doof finden.
    Aber lasst uns "Hochnehmer" doch bitte damit in Ruhe, denn wir kennen unsere Hunde und wissen was wir tun.
    Im Gegensatz zu euch, die ihr weder unsere Hunde noch uns kennt.

    Danke und damit bin ich hier raus.

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    Hab auch eine Frage: Wie ist das mit der Schutzausbildung? Ich hab da schlimme Sachen gehört, z.B. dass der Hund geschlagen wird, um ihn aufzudrehen :schockiert: Das stimmt doch nicht wirklich, oder? :???:

    Guckst du hier: https://www.dogforum.de/hundeplatz-abrichten-t160747.html
    Da haben, besonders auf den letzten Seiten, viele der Profis sehr geduldig alles erklärt.
    Da findest du alles gut beschrieben.


    Ich hab auch ne Frage. :ops:
    Arren fängt an und will Hamiltons Haufen fressen. Nur die von Hami, keine anderen.
    Was bedeutet das?
    Will er ihn "schützen" indem er den Haufen wegmacht? Oder liegt es am Gasthund der Hamilton doch immer noch ab und zu bedrängt? Oder will Arren damit zeigen das Hamilton nur ihm gehört oder sowas?

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    Wow, danke! So viele Antworten in so kurzer Zeit :)

    Leider ist die Wolfskralle knöchern verbunden, also wirklich wie eine normale Zehe. Ich habe einfach große Angst, dass sich das Weichteilgewebe oder sogar der Knochen entzündet! Es liegt wirklich eine medizinische Indikation vor. Es ist bis jetzt drei Mal vorgekommen, dass sie sich das "Häutchen" eingerissen hat. Dieses ist nun komplett weg. Zwei Mal ist es beim (wilden) Spielen passiert und ein Mal als sie ins Auto gesprungen ist. Ich überlege einfach, ob es vor dem Urlaub gut und sinnvoll ist. Die Zeit ist einfach sehr knapp zwischen OP und Baden im Meer, aber ihr scheint alle sehr optimistisch zu sein :smile:

    lg!

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    Ich hatte noch vergessen zu sagen, dass es im Urlaub für meine Hündin sicher anstrengend wird. Sie wird mit uns den ganzen Tag auf den Beinen sein. Ich frage mich wie groß der Wundschmerz nach 2 Wochen postoperativ unter Dauerbelastung ist :???:


    Wie es heilt ist von Hund zu Hund unterschiedlich.
    Was das Baden im Meer angeht: Wenn die Wunde bis dahin noch nicht verheilt ist kannst du die Stelle mit Verbandswatte umwickeln und Hund ne Tüte übern Fuß ziehen, so befestigen das eben kein Wasser drankommt.
    (So ähnlich wie mans macht um mit nem Gipsarm zu duschen)

    Du kannst deinen Hund doch am besten, wenn sie im Urlaub schneller müde wird müsst ihr eben Rücksicht nehmen.
    An sich ist so eine Amputation keine große Sache. (Klingt seltsam..) Die Krallen sind ja meist doch recht klein und damit ist auch die Wunde eher klein und heilt meist schnell zu.

    Dennoch würde ich dir auch raten dir auf lange Sicht einen anderen Tierarzt zu suchen. Wenn du selbst skeptisch bist weil er schnell mit dem Skalpell bei der Hand ist würde ich wechseln.

    Alles Gute fürs Hundi!

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    Muss ich das wissen? Für mich gehören solche Aussagen in den Bereich Fabeln und Märchen. Die Guten sind blond, die bösen dunkelhaarig. Heftchenromane bedienen sich dem Klischee. Ich glaub, ich bin im falschen Film!

    Nö, du bist nur nicht in der Realität der meisten Hundehalter.
    Und ja, du musst es wissen, bzw du weißt es. Vorurteile gehören zu jedem, wir alle haben welche. Es sei denn wir sind Ghandi, aber das sind wir eben nicht.
    Das wir mit unseren Vorurteilen anders umgehen und sie soweit wie möglich aus unserem Denken verdrängen ist löblich, leider sind wir damit in der Minderheit.

    Arren, 38cm, 13 Kilo Sonnenschein auf Pfoten. Er liebt alles und jeden, wirft sich für ein Lächeln jedem zu Füßen und er möchte nichts anderes als das möglichst jeder ihn anfasst.
    Tut nur selten jemand.
    Da wird die Straßenseite gewechselt, Hunde, Kinder, Omas zur Seite gerissen, ich werde von fremden Menschen beschimpft, meinem Hund Mord und Totschlag angedroht, nur aufgrund seiner Existenz.
    Denn mein Blümchen ist ein Miniatur Bullterrier und somit das Opfer der Medien. Die Leute sehen ihn und sofort geht der "böser, gefährliche Kampfhund!" Schalter im Kopf um.
    Er ist nicht nur ein Bullterrier, sondern auch noch dunkel gestromt. ("Je dunkler die sind desto unberechenbarer sind die! Ich sags ihnen, erschlagen sie das Vieh!")

    Da ich mich im Vorfeld viel informiert habe war mir bewußt das die Leute so reagieren werden. Dennoch tut es weh, es ist unhöflich, es ist vor allem völlig unnötig.
    Aber so sind "die Leute" und damit muss ich leben.

    Und da ich vorher ein 5 kg Papillon hatte und das ganze Theater mit nicht hörenden, rüpeligen größeren Hunden auch durchhatte nehme ich es niemand übel der seinen Kleinhund auf den Arm nimmt.
    Egal ob es wegen meinem Hund ist oder wegen sonstwas.
    Das einzige wo ich was sage ist wenn sie ihre Kleinen an der Leine nach oben reißen, oft mit Halsband dran. Da weise ich halt drauf hin das so ein Genick doch etwas sehr zerbrechliches sein kann und auch ihr Hund erhängen nicht schätzt.

    Denn ich weiß das mein Hund ein Blümchen ist, der andere Mensch weiß es nicht!
    Und darum ist es auch völlig in Ordnung wenn ein unsicherer Hundehalter seinen kleinen Hund erstmal in Sicherheit bringt. Denn bei den kleinen und zerbrechlichen Hunden gilt: Better safe than sorry!

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    Hallo

    Bilder gabs zwar jetzt hier keine, habe heute trotzdem das light und das hochleistungsfutter bestellt. Abnehmer hab ich ja genug und wenn's nicht passt geht's ab an die Tiertafel. In meinem Keller siehts eh schon aus wie in nem gutsortierten Hundefuttershop. Verschiedene Trofu-Säcke, über 100 800gr Nafu-Dosen, Tiefkühltruhe ausschliesslich mit Fleisch für die Hunde und Katzen . Mensch, was biste bekloppt.

    Ne, bekloppt biste nicht!
    Du willst halt das Beste für deinen Hund und das ist auch richtig so. Also, keine Sorge.

    Aber ich frage nochmal, gibt es nen Grund warum es Flockenfutter sein muss?
    Ich habe hier unter anderem auch das Lamm und Reis, das wird zwar auch "gewässert", quillt aber nicht wirklich auf.
    Der Gasthund, wohl so 25 Kilo (Retriver) bekommt 300gramm 2mal am Tag und für ihn ist das ein Klacks.
    Meine beiden, 13 und 14 Kilo, bekommen deutlich weniger. Laut Köbers 200gramm je 2mal, aber das fressen beide nie auf, das ist ihnen zuviel. Sie bekommen so circa 150 gramm, eben 2mal und das ist ihnen manchmal schon zuviel.

    Dann haben wir noch das 23P, das ist auch das Hauptfutter. (Das Lamm und Reis mögen die beiden nicht so wegen der Konsistenz, das gibts also nur 1, 2 mal die Woche als Abwechslung)
    Das ist Pelletfutter, aber die Pellets sind recht klein, selbst mein Mäkelwhippet frisst die gut.
    Empfohlen werden bei meinen 100-130gramm je 2mal, beide kommen mit 100gramm gut hin und halten ihr Gewicht auch.

    Wir hatten auch das Extra, da sind die Pellets aber zu groß für meine Mäkelhunde.
    Das 23M, ein Flockenfutter, fanden sie ganz nett, aber durch die matschige Konsistenz kann es besonders der Bullterrier schwer fressen. Das klebt sich total an den Rand unten im Napf, auch der Whippet schafft es das da festzukleben und dann kriegen sies nicht mehr weg.
    Bei Hunden die das Futter inhalieren gehts wohl, aber bei Hunden die sich, wie meine, gerne Zeit nehmen beim fressen ist es irgendwie nix.


    (Übrigens, wenn du das Futtervolumen wissen willst: Nimm Haferflocken und kippe davon etwas über die Hälfte der angegeben Futtermenge in eine Schale. Ungefähr soviel ist das. Die Flocken sehen auch eigentlich aus wie Haferflocken und die Fleischpellets sorgen halt für mehr Gewicht, aber rein optisch hast du dann ne gute Ansicht der Futtermenge wenn dus so machst.)

    Velvi, und nicht zu vergessen die allseits extrem verpönten Katzenklos für die Hunde zu nutzen.
    Auch nicht eine große Sand/Erde/Graskiste auf dem Balkon.

    Und selbst wenn du nen Garten hast ist es auch doof, weil der Hund muss doch Gassi, der Garten reicht doch nicht...

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    In der Zeit, in der ich groß geworden bin, gingen die Leute mit ihren Hunden nicht Gassi. Die waren auf dem Hof oder im Garten und gut war.
    Da, wo ich spielte, lag keine Hundesch... rum!

    Meine Hunde machen im Wald, weit ab von menschlichen Behausungen, tief im Unterholz.
    Oder, wenn ich krank bin und nicht gehen kann, in meinem Garten, wo aber auch keine Kinder sind.

    Bei uns gabs mehr als genug Haushunde mit denen rausgegangen wurde. Die sind damals wie heute allein oder zu mehreren rumgetobt, übers Brachland genau wie wir Kinder.

    Schön das deine Hunde das machen, wobei es eher schön für dich ist das du entweder so wohnst das Wald direkt da ist oder immer zum Wald fahren kannst.
    Gibt aber sehr viele andere Hundehalter wo das einfach nicht möglich ist. Dürfen unsere Hunde nun nicht mehr außerhalb des Grundstücks scheißen?
    Hier ist kein Wald, bis ich im Feld bin dauerts und ich bin schon froh wenn meine Deppen es schaffen bis zum ersten Feldrain auszuhalten und dann da ins Gras machen. Dann bin ich immer happy, da steht nämlich auch der Mülleimer. Der nächste ist dann erst wieder ne ganze Ecke weiter.

    (Und wie Maus sagte, grade jetzt in der Brut und Setzzeit haben Hunde im Unterholz nix verloren. Also handelst du zwar "scheißetechnisch" richtig, aber umwelttechnisch falsch. Tja, und nun?)

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    Wenn da Kinder spielen? Mit der Tüte bekommt man es auch nicht unbedingt rückstandslos weg.

    Wir haben wir es bloß geschafft großzuwerden in einer Zeit wo es den Leuten schnuppe war wo der Hund hinmachte?
    In einer Zeit als wir durch Wiesen liefen und es allen egal war ob da hingepinkelt wurde oder ob da vorgestern noch ein Haufen lag, weil einfach niemand dran gedacht hat...

    Solange der Hund weder in Vorgärten, Spielplätze und ähnliches macht gibt es kein Problem.

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    Sagt mal, essen eure Hunde bei den warmen Temperaturen (hier sind es um die 25Grad) auch sehr wenig, und erst abends so richtig was? Hab das bei meinem kleinen schon öfter beobachtet, sobald es wieder warm wird (am besten noch von einem auf den anderen Tag 10Grad Unterschied) liegt er nur rum, trinkt hin und wieder was und erst gegen 19 Uhr isst er dann auch mal was :D
    Dauert immer so seine 5 Tage bis er sich dran gewöhnt hat, dann ist er wieder der alte^^

    Ja, beide.
    Sie sind eh nicht die "großen Fresser" und je heißer desto weniger wird es.