Beiträge von Aoleon

    Ja, zu wissen das man nicht alleine ist mit so einem Hund ist schon viel wert.

    Wegen der Leine, Lui ist ja groß, da würd ich garnix werfen sondern mit Futtertube arbeiten.
    Also Hund neben dir, Tube an die Schnute halten das sie überhaupt rafft das da was ist und dann rein in den Hund! Solange sie bei dir ist halt.
    Einfach damit sie lernt es lohnt sich bei dir zu bleiben. Denn die Leine scheint sie echt total falsch vernüpft zu haben, ich würde ihr das "Bei mir sein" schmackhaft machen.
    Und das am besten nicht im Gehen machen! Sondern du stehst da und belohnst sie für jedes mal das sie noch bei dir ist.
    Erst wenn sie das kann, wenn sie in der Lage ist bei dir stehen zu bleiben (oder neben dir zu sitzen), dann das gleiche im Gehen versuchen.

    Das hat übrigens auch wieder mit Ruhe zu tun. Ein Hund auf dem Level wie Lui kann nicht ruhig bei dir laufen, weil sie wie eine Feder gespannt ist und sich durch das Ziehen ein wenig abreagiert.
    Was dazu führt das wir Menschen reagieren, was zu noch mehr Spannung beim Hund führt, was zu.. Und so weiter. Ein Kreislauf eben.

    Wahlweise nimm eine kurze Leine und stell dich vor sie, wann immer sie nach vorne will. "Nein!" sagen und sobald sie kurz innehält wieder neben sie und weiter gehts.
    Das geht aber nur wenn du es schaffst sie neben dir zu halten.
    Du kannst auch alternativ ein Bein vor sie stellen, den Arm vorhalten oder so. Einfach eine Grenze und das "Nein!", denn sie scheint wirklich garnicht zu wissen was du von ihr möchtest. (Ist aber kein Wunder, Arren kann auch nur in sehr ruhigen Situationen lernen, alles andere überfordert ihn wieder und er nimmt nichts, oder nur wenig auf)

    Meine 2 sind ja auch noch immer nicht "richtig" leinenführig. In neuer Umgebung oder bei Hundesichtung zerren sie immer noch wie die Ochsen, aber das ist für mich okay. Es wird in Minischritten besser, wobei, jetzt haben wir grade nen Riesenrückschritt wegen der läufigen Hundedamen hier. Hamilton, der Whippet, ist völlig gaga durch die Düfte und da erwarte ich eh nix von ihm. Wenigstens ist er nichtmehr so völlig weg wie im Herbst, für ihn ist das ja erst die 2te "Läufigkeitsschwemme" die er mitkriegt. Er wird sich dran gewöhnen.

    Hallo Mona!

    Erstmal ist es ja schon ein Fortschritt das du nun weiß das Lui gesund ist.
    Und dann gibt es sehr wohl Fortschritte! Hier:

    Zitat

    Was an sich kein Fortschritt für uns ist, aber schon irgendwo ein Zeichen für eine Besserung ist, dass sie im Garten freilaufend jetzt nicht mehr so ausrastet. Früher ist sie wie wild herumgelaufen, hat gebuddelt, auf Stöckchen herumgekaut, total ruhelos, aber heute rennt sie überhaupt nicht mehr so verrückt herum, kommt leichter zur Ruhe, legt sich auch mal hin! Wenn sie dann einigermaßen heruntergekommen ist, mache ich mit ihr folgende "Übung", die klappt auch super und macht ihr Spaß. Sie muss sitzen, ich werfe ein Leckerchen. Sie schaut mich an, ich sage "Such!" und sie läuft los und sucht es. Da ist sie auch wirklich ruhig und konzentriert bei.

    Das ist doch ein Fortschritt, sogar ein großer!
    Sie ist jetzt in der Lage im Garten runterzufahren, damit hast du dort jetzt noch mehr die Möglichkeiten weiter an der Leinenführigkeit zu arbeiten.
    Wichtig ist das du siehst das es für Lui wirklich schon ein riesen Fortschritt ist das sie in der Lage ist dort auch zu entspannen.
    So ein Prozess dauert lange, da rechnet man besser nicht in Wochen, sondern in mehreren Monaten.
    Du musst dranbleiben, wirf alles über Bord was du über "gesunde Auslastung von Hunden" weißt, vergiss das einfach. Lui braucht vor allem Ruhe, das ist etwas was sie noch nicht wirklich kann, sie kann nicht so entspannen, sie braucht dazu deine Hilfe.
    Sie braucht dich, du musst ihr weiter zeigen das der Garten so sicher ist wie das Haus, das sie dort ganz ruhig sein darf.

    Das mit dem immer wieder in die Leine werfen: Lui hat das so tief verinnerlicht das sie an der Leine zerren "muss", ihr tut das vermutlich nichtmal richtig weh. Wenn ein Hund soweit weg ist, also der Geist so überreizt, dann merkt er nicht das sein Verhalten eigentlich schmerzhaft ist.
    Lui weiß inzwischen "Kurz anhalten, Leckerchen nehmen, weiterziehen", ich glaube sie verknüpft das total falsch.

    Bei Arren funktioniert das mit dem Leckerchen wenn er nicht zieht übrigens auch nicht.
    Da half nur konsequent ansprechen und diesen Moment des Innehaltens "Oh, hast du was gesagt?" mit einem Lob belegen. Und zwar im Gehen! Nicht stehenbleiben, das ging bei Arren nicht.
    Heute kann ich stehenbleiben, die 2 wissen dann auch genau was Sache ist und verringern den Zug an der Leine. Wirklich ohne ziehen gehts immer noch nicht, sie sind viel zu interessiert an allem, aber sie kennen das Kommando "Langsam" und befolgen es meist auch.


    Du hast mit Lui eine große Herausforderung, Mona. Aber wenn ihr das zusammen durchsteht werdet ihr ein Team sein, sie wird ganz und gar "dein Hund" sein.
    Aber der Weg dahin ist leider lang und steinig, aber glaub mir, es lohnt sich!
    Und immer tief durchatmen! Ihr macht das erst seit 5 Wochen, das ist sehr kurz. Und doch hast du schon einen Fortschritt, Lui kann im Garten auch mal liegen. Für einen so gestressten, überreizten Hund ist das ein unglaublich großer Fortschritt!
    Ihr schafft das, ganz sicher!

    Zitat

    Ehrlich? Ich finde dieses 'der Hund hat ich ausgesucht' 'Das war sternenstaub/schicksal/Bestimmung' usw usw usw zwar total süss, aber halte es im Grunde für Unsinn. Nur weil zufällig der munterste Welpe der Gruppe gerade auf Wanderschaft geht und Dich als Erster begrüsst, heisst das nicht, dass genau dieser Hund Dich ausgesucht hat. Der perfekte Hund könnte in dem Moment auch einfach noch schlafen.

    Geht ja nicht darum wer als erster beim Menschen ist.
    Bei Arrens Wurf waren 2 ganz andere zuerst bei uns, die waren halt die schnellsten. Aber Arren, der war so hartnäckig... Der hat uns ganz genau begutachtet und sich entschieden.
    Da gabs soviele Momente im ersten Besuch...
    Aber sicher wäre der auch woanders glücklich geworden. Aber eben anders. Hier gehört er hin, für mich wurde er ausgesucht und er hat mich gefunden.

    Sternenstaub und Schicksalshunde muss man erlebt haben um es zu glauben. Die gibts nicht so oft und manchmal weiß mans auch erst hinterher.
    Und zum glücklich mit Hund leben brauchts auch keinen Schicksalshund, da brauchts einfach einen passenden Hund.
    Aber den Unterschied merkt man, wenn einem dann dochmal so ein Schicksalshund in den Schoß fällt.


    Ach, was sind die schon gewachsen, die Rouladen! Und die Mama ist einfach wunderschön! :cuinlove:
    Und passender Name, immer druff auf den Berg! :lol:
    Das Warten geht vorbei, aber ja, es ist das allerschlimmste. Die letzten 2, 3 Wochen sind nochmal schlimmer.
    Irgendwann zählt man sogar die Stunden... Alles ganz normal.

    Und ich bin ein wenig neidisch.. Ich liebe Dobermänner, aber ich passe garnicht zu ihnen... So muss ich also anderer Leute Dobermänner anschmachten weil ich selber nie einen haben werde.
    Also mach gaaaaaanz viele Fotos dann, bitte! Um den armen Menschen ohne Dobi zu helfen, ne? ;)

    Dieser Whippet bringt mich noch ins Grab...
    Gestern nacht, grad vom letzten Mal lösen reingekommen hör ich ihn prlötzlich schreien wie am Spieß.
    Mein Adrenalin pumpt mal eben durch die Schädeldecke gen Universum, ich rase in die Küche und was sehe ich?

    Der Depp hat seinen Kopf in den schmalen Spalt gestopft, der leider zwischen Spüle und Herd ist. Das geht über Eck und dank schiefer Wände und Rohre an seltsamen Stellen ist da eben eine Lücke.
    Die hat ihn nie interessiert, bis gestern abend. Und er kam nicht mehr raus.

    Also Hund eberuhigen, ablegen lassen, Kopf nach unten drücken wo etwas mehr Platz ist.
    Geht nicht. Weil da vom Herd eine kleine Vorwölbung ist, von unten nach oben geht, aber von oben nach unten nicht....
    Hamilton inzwischen panisch, ich dem Nervenzusammenbruch nahe.
    Er tickt völlig aus, schreit und tobt und.. zieht sich da selber raus.

    Keine Verletzungen. Ohren sind etwas empfindlich beim Anfassen. Er völlig fertig, ich ebenso. Gott, diese Schreie....
    Habe die Nacht wenig geschlafen, immer nach ihm geguckt. Dem gehts gut. Eben wollte er doch wieder in den Spalt gucken, da hat er sich aber erschrocken als ich losgebrüllt habe.

    Hunde.. Langweilig wirds nicht...

    Ich hab die Fellas auch, in halbhoch. Meine Unterschenkel sind an der dicksten Stelle 55cm und die Fellas passen!
    Selbst noch mit Jeans drinne, aber seit ich die Fellas habe trage ich nur noch Leggings. Einfach weil die Dinger so richtig schön warmhalten!
    Die liegen bei mir ja eng an, die Wärme steigt mir die Beine hoch und bei dem warmen "Winter" den wir hatten wars mir echt zu warm wenn ich mehr Stoff an den Beinen hatte als Leggings.

    Und ein Muddybed hatte ich auch gleich mitbestellt, das Ding wird nicht das einzige bleiben!
    Bequem für die Hunde, unempfindlich, durch die Schlaufen da kann mans sogar einrollen und so mitnehmen. Dazu sehen die Muddys sogar noch echt schick aus, im Gegensatz zu so manch anderen Hundedecken.

    Zitat


    "Alles super! Ihr habt bloß 'ne Aggressionsphobie - die Hunde haben alle Nerven wie Stahl!"

    Das überzeugt mich nicht! Ich meine, einen Trend zum "Arbeitshund" zu sehen. In allen Bereichen - (Flat und Chessi statt Show-Labbi, Hütezucht beim BC damit er beim Agi noch geiler läuft) und vielleicht auch bei Leuten, die keinen haben sollten. Wenn der Aussie nicht mehr reicht, kommt der Herder.....Und bei den Gebrauchshunden geht der Trend doch zum Mali, Herder, Xer - oder geht er schon wieder weg? Wenn ja, warum? Warum ging er überhaupt dahin?

    Warum? Na "Weil die Hunde doch sooooo SCHÖN sind!!!" Darum. Meist von Leuten die nen Border oder Aussie wollen.
    Wahlweise "Weil ich die Herausforderung brauche!" und das von Leuten die bisher immer verdammtes Glück mit ihren Hunden hatten und immer die absoluten leichtführigen Traumhunde erwischt haben.

    Diese beiden Gruppen machen den Hauptteil aus. Dann noch so einige Egomenschen, wie Murmelchen und Helfstyna es geschrieben haben, die einfach meinen alle Hunde sind nach Schema X zu erziehen und/oder denen egal ist wo der Hund herkommt.

    Die Leute die sich solche Hunde bewusst anschaffen, die haben auch garkeine Problemhunde. Die haben keine verhaltensgestörte Hunde.
    Die haben einfach nur Hunde mit denen sie umgehen können.
    Und ich werd ganz sicher nicht einen Hund nehmen den ich eigentlich nicht will nur weil die "Das kann ich auch!" Idioten dann unbedingt sofort und egal woher auch so einen Hund wollen.


    Ich werf jetzt mal die Listenhunde ins Thema. Das ist nämlich auch ein gutes Beispiel für verhaltensauffällig!

    Der normale Bullterrier aus guter Zucht ist ein grundgutmütiger Hund. Ebenso wie die Staffordshires und viele andere Rassen die auf der Liste stehen.
    Tolle Hunde, ein wenig eigen, kann nicht jeder mit. Aber selbst in unwissenden Händen wird aus den Hunden meist nix "schlimmes", einfach weil die guten Anlagen wie sehr viel Nerven gepaart mit großer Menschenfreundlichkeit die Hunde als "normale Familienhunde" recht geeignet machen.

    Aber: "Ey krass Alter! Krasser Hund!" Typen die unbedingt ein Muskelpaket an der Leine brauchen schaffen es aus einem Hund der eigentlich nix lieber will als mit seinen Menschen auf dem Sofa zu liegen einen Hund zu machen der Menschen beißt.
    Schuld der Hunde? Nein. Aber die Leidtragenden, das sind die Hunde.

    Und nun steckt in den Köpfen vieler Menschen nicht nur "Schwarze Hunde sind böse. Schäferhunde beißen." sondern auch "Kampfhunde sind Bestien!"
    Verhaltensauffällig? Ja. Der Mensch am anderen Ende der Leine.

    Zitat

    Sofern er denn jagdlich geführt wird und es also seine Aufgabe ist, ist das wohl auch in Ordnung. Ansonsten sollte man sicher daran arbeiten, nicht nur, weil es nicht erlaubt ist, Wild zu reißen.

    Das meine ich aber nicht, wenn ich von einem "souveränen Umgang mit Mensch und Tier" spreche. Hier lässt sich sicher nicht alles aufführen, was alles dazu zählt, sieht ja auch jeder individuell, aber spontan fällt mir ein:
    ..man kann unangeleint spazieren gehen und sicher sein, dass der Hund friedlich ist / von sich aus keine Artgenossen angreift
    ...er nicht gleich zuschnappt, wenn ihm ein Artgenosse nahe kommt, seine Reizschwelle nicht zu niedrig ist
    ...er Menschen /insbesondere Kindern wohlgesonnen oder zumindest duldend entgegentritt
    usw..


    Und hey, wie schön du einen nervenstarken Gebrauchshund beschreibst!
    Denn das ist es was einen vernünftigen Hund, so wie ihn Helfstyna und Murmel und viele andere haben wollen ausmacht.
    Die Nervenstärke, die gute Reizschwelle, die Unterordnung, das Selbstbewußtsein und die zig anderen Sachen mehr.

    Die meisten Probleme die heutzutage so existieren in Sachen Hunde sind eben nunmal nervenschwache Exemplare, die zu allem Überfluss auch noch die falschen Leute am anderen Ende der Leine haben.
    Diese Hunde ticken aus, haben Aggressionen gegen Mensch und Artgenossen, etc pp.
    Nicht die Gebrauchshunde von denen die Menschen die IPO und anderen machen so schwärmen.


    Achja, nochmal wegen der Agression, was Helfsyna möchte mal vermenschlicht:
    Sie will einen Kerl der aufsteht und sagt "Das ist mein, verpiss doch!"
    Sie will keinen jähzornigen Kerl der bei jeder Kleinigkeit rumtickt.

    Viele denken Agression eben an "jähzornig", das ist aber falsch. Denn diesem Hund fehlt dann eben die Nervenstärke, die eben auch da sein muss.
    Immer das große Ganze sehen, das ist wichtig! Bedeutet: Hund der sagt "Alter, verpiss dich, ist meins!" ist super, wenn er eben gleichzeitig auch "Ach, Frauchen sagt ne. Mist. Na gut... Dann leg ich mich mal hin und gucke in der Gegend rum" ist.


    Ach, vielleicht werd ich doch mal nen Gebrauchshund haben... Falls ich mich von den Rassen mit "Leck mich, ich mach mein Ding!" lösen kann. Bin halt doch mehr der Mensch für die Viechers ohne sowas wie Will to please.
    Aber selbst mein Whippet hat eine gewisse Härte, die ich im übrigen an jedem Hund sehr schätze. Hunde ohne diese Eigenschaft empfinde ich als... amputiert, irgendwie.

    Es gibt auch Buggys mit größeren Rädern. ;)
    Der vom Sohn hat große Räder, da habe ich eben drauf geachtet weil die Wege zum Spielplatz nicht grade geteert waren. Und auch durch den Park, über Äste und alles, war damit kein Problem.
    Alternativ ginge vielleicht so ein Jogger? http://www.jako-o.de/medias/sys_master/8799884017694.jpg

    Der Vorteil ist halt das so Kinderbuggys gebraucht einfach echt billig sind.

    So ein Bollerwagen aus Holz ist sperrig und schwer, durch den Wald würd ich mit sowas net fahren.

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    Vielleicht tröstet mich der Gedanke, einen kleinen Teil von ihm stets bei mir tragen zu können. Etwas, dass nicht nur in meinem Kopf existiert, sondern das ich berühren und streicheln kann wie früher ihn.

    Das ist vermutlich der Grund warum man das in Erwägung zieht und du hast es sehr schön beschrieben, Thisbe.
    Wenn ich das Geld gehabt hätte, dann wäre meine Löle ein Diamant geworden.

    Zitat

    Fritz oder Otto oder Gustav :dead2: find ich super schrecklich :D
    Norrin is gut, aber mein Pferd heißt Toryn und wird Torrin ausgesprochen, da geht Norrin dann leider nicht.

    Fiete oder Theon wären für meine Mutter aber auch ok. Lieber Fiete meint sie.
    Nur wenn ihr nun alle der Meinung seid, dass das nicht zu ihm passt? :sad2:

    Aber der Name muss uns doch net gefallen!
    Wenn deine Familie und vor allem du Fiete gut findet, das ist es ein Fiete.

    Ein Grinsefiete, mit dem ihr hoffentlich noch viele Jahre Spaß haben werdet und dem es total egal sein wird was ihr da ruft.
    Und mal ehrlich, meine Jungs hören auch auf Hundebuben, Arschkeks, Stinker, Schätzelchen, Jungs, Mausebären und so weiter. Auch auf "Ja meine Schätze, wo sind denn meine Schatzis?"...
    Das wird bei euch nicht anders sein. :D