Schäferhunde seh ich hier fast nie. Schade eigentlich, ich mag sie. Heute hab ich von Weitem einen laufen sehen, und da fiel es mir erst auf, wie selten die geworden sind.
Beiträge von Sunti
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Neulich habe ich auf einer anderthalbstündingen Runde im Wald vier junge schwarze Labradore getroffen. Derzeit scheinen die wieder in Mode zu kommen. Vor einigen Jahren waren es die braunen, von denen laufen hier etliche drei- bis fünfjährige rum.
Blonde Labradore treff ich nur in der Altersklasse über neun Jahren. -
Amy, wenn dein Hund den Maulkorb länger tragen soll, und davon gehe ich aus, wenn er mit im Stall rumläuft, dann muss er unbedingt gut sitzen. Vorn zu kurz oder seitlich zu eng ist unbequem für den Hund, da ist es kein Wunder, dass er ihn loswerden will.
Mein Hund mag keine Ledermaulkörbe, solange er den tragen sollte, wollte er ihn immer abstreifen. Inzwischen haben wir einen Metallkorb und er trägt ihn mit Fassung.
Externer Inhalt abload.deInhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.Vielleicht solltest du in einem der hier im Forum zahlreich verlinkten Maulkorbläden stöbern; dort findest du sicherlich auch einen Korb für einen Hund mit Sondermodell-Schnauze. Wenn der Korb ordentlich sitzt, ist die Gewöhnung auch nicht so schwierig.
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Ach, irgendwie lag das nah, denn der Spinner-Streber ist sowieso der Liebling der Schaffnerschaft, und ich finde, da kann er auch ruhig mal was für tun. Schließlich wird er immer gern geknuddelt und bewundert. Außerdem wurden wir herausgefordert...

Heute Nachmittag im Wald haben wir ein paar kleine Spielchen bzgl. Tragen und Halten gemacht.
Ich habe Spuk die Taschentuchpackung suchen und bringen lassen, dann durfte er sie ein paar Meter tragen, und schließlich hat er auch noch ein altes Ticket (so was hab ich immer in irgend einer Jackentasche stecken) gehalten und ein Stück getragen. Nur ein kurzes Stück, aber ich hab echt das Gefühl, dass er jetzt kapiert hat, dass Tickets tragen was ganz Tolles ist.
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War klar, dass so was kommt, diese Diskussion gibt es im Forum öfter.
Ich entscheide immer noch selbst, wann ich wo vorbeigehe, und wenn mein Hund ruhiger ist und keinen Trainingsrückschritt macht, wenn ich ihn erst runterkommen lasse, dann tu ich das. Ich muss ja hinterher mit ihm an anderen Grundstücken mit kläffenden Hunden vorbei und mir ist es lieber, er ist dabei cool.Diese Nachbarschaft ist Kummer gewöhnt mit dem Dackel, denn der kläfft immer, wenn jemand vorbei geht, und da gehen viele Menschen mit vielen Hunden lang (wie gesagt, Weg zum Feld).
Das Lustige an dieser Dame ist ja, dass sie mich früher öfter gefragt hat, wie sie ihren Dackel von der Kläfferei abhalten kann. Jeder Tipp wurde mit "zu viel Arbeit", "macht zu viel Mühe", "geht nicht im Dunkeln" abgetan. Mein Mitleid hält sich daher in Grenzen.
Die Nachbarn wären sicherlich auch wenig begeistert gewesen, wenn meiner mitgekläfft hätte.

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Hier mal zwei Bilder vom Festhalte-Training.
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Ticket.Wie man sieht, kann er ohne viel Ablenkung ein Ticket inzwischen so lange festhalten, dass ich schnell ein Foto machen konnte. Mit Ablenkung wird's wohl noch ne Weile dauern. Wir werden in leeren Zügen das Üben ausbauen.
Besonders beliebt sind hier momentan Taschentuchpackungen. Das Ergebnis, weil er wirklich ordentlich FEST hält: Taschentücher mit leichten Dellen in Form von Zähnen.

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Für die anderen, die hier gepostet haben, kann ich nicht sprechen, aber nein, ich denke nicht, dass es deine Schuld ist, dass der Kleine geschnappt hat.
Dir wurde hier von einigen Usern ziemlich genau vor Augen geführt, was dein Hund jetzt alles durchmacht, und ich denke, mit diesem Hintergrund kannst du ein wenig anders an die Sache herangehen.
Der Kleine musste jetzt innerhalb einer Woche ein komplett neues Leben kennen lernen, aber da das nicht zu ändern war/ist, ist es Zeit, jetzt einen Strich drunter zu machen und ihn ankommen zu lassen, wenn du dich entschließt, ihn zu behalten.
Man sagt, dass ein neuer Hund erst nach etwa sechs Monaten wirklich "angekommen" ist. Manche Hunde stecken das leichter weg als andere, aber die Faustregel kannst du ruhig im Hinterkopf behalten.Ein großes Plus ist, dass der Kleine dir schon ein wenig vertraut, zu dir kommt und sich streicheln lässt. Darauf kannst du aufbauen. Wenn du ihm glaubhaft vermitteln kannst, dass du immer für ihn da sein und ihn in jeder Lebenslage beschützen wirst, kriegst du ihn sicher dazu, sich in Angstsituationen hinter dir zu verstecken.
Das Motto meiner Angsthündin war: "Wenn's brenzlig wird, versteck ich mich hinter Frauchen, zur Not steckt die die Prügel ein."
Es war ein langer Weg bis dahin, aber es ist uns gelungen. Ob dein Zwerg ein Angsthund ist oder einfach bloß komplett verunsichert durch seine Entwurzelung, das wird sich mit der Zeit herausstellen.Übrigens, wenn du den richtigen Trainer findest, einen, der mit ängstlichen Auslandshunden Erfahrung hat, muss es auch nicht mal eine teure Angelegenheit sein. Es kann genügen, wenn sich der Trainer eure Situation anschaut, dir ein paar Tipps zum Management gibt und dann ggf. noch ein-, zweimal vorbeikommt, um die Fortschritte zu bewerten bzw. bei neuen Problemen Hilfestellung zu geben. Du wirst mMn nicht mal viele Stunden brauchen, wenn du dich auf deinen Hund einlässt, lernst, ihn zu beobachten und einzuschätzen.
Versuch mal, die Welt durch seine Augen zu sehen. Es wird dir deine öffnen.
Dass du momentan überfordert und gestresst und verunsichert bist, ist doch total normal. Du hast deinen ersten eigenen Hund, und er ist ein Gremlin nach der mitternächtlichen Fütterung.
Du hast dir das alles anders vorgestellt.
Aber: Zähl dir in Gedanken mal all die schönen Momente auf, die du in dieser einen kurzen Woche schon mit dem Kobold erlebt hast. Denk an die vielen Male, die du ihn angesehen und gelächelt hast, nur weil er da war.
schaff euch beiden solche Momente, schöne Augenblicke, in denen ihr was Tolles zusammen erlebt, natürlich noch in kleinem Rahmen. Kuscheln auf dem Teppich. Den Kerl beobachten, wenn er schläft. Zusammen auf einer Wiese stehen und einfach mal rumgucken.
Halt dir alles vor Augen, was er gut gemacht hat. Das wird gegen die Verzweiflung helfen und dir einen klaren Kopf verschaffen.Den wirst du brauchen, wenn du dich entscheidest, ob du es angehen willst oder den Kleinen zu Menschen gibst, die Erfahrung mit solchen Hunden haben.
Wie die anderen es sehen, kann ich nicht sagen, aber ich würde dich für keine der Varianten verurteilen.
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Bis jetzt war jeder meiner Hunde mein perfekter Hund. Und das, obwohl sie alle drei sehr unterschiedlich waren/sind.
Benny, der Genügsame, mein Collie, mein Lehrmeister. Er hatte es nicht leicht in seinem Leben, ging durch viele Hände, saß eine Zeitlang im Zwinger, wurde zu irgend einem Zeitpunkt sicher geschlagen, von der Vorbesitzerin, von der ich ihn übernahm, vernachlässigt und ihrer kleinen Tochter zum Spielen überlassen. Das alles hat er jedoch weggesteckt und war für mich der perfekte Anfängerhund. Er war genügsam, geduldig, sanftmütig und wundervoll. Das war nicht so sehr mein Verdienst wie sein Wesen.
Senta, meine Schwarze, war das absolute Gegenteil von Benny. Sie kam als Angsthündin mit der Tendenz, nach vorn zu gehen, zu uns ins Tierheim, und es hat lange gedauert, ihr Vertrauen zu gewinnen und sie so weit zu stärken, dass ich sie mit zu mir nehmen konnte. Die meisten Normal-Hundehalter haben die Hände über dem Kopf zusammengeschlagen über eine Hündin, die Angst bekam, wenn ein anderer Hund auf sie zu stürmte, die nicht von jedem dahergelaufenen Passanten gestreichelt werden wollte und die vor Kindern riesige Angst hatte. Doch für mich war sie perfekt. Sie und ich harmonierten auf einer Ebene, die ich gar nicht erklären kann. Wenn ich dabei war, war ihre Welt in Ordnung, ganz gleich, ob wir in Bremen bei Starbuck's saßen oder mitten in unseren vertrauten Wäldern. Für viele Menschen hätte ein Hund wie sie eine riesige Herausforderung bedeutet, jede Menge Einschränkungen im Leben, aber für mich war sie einfach mein Hund, mein Mädchen. Perfekt.
Der Spinner. Er war in seiner vorigen Familie vermutlich eine vierbeinige Katastrophe, denn er konnte kein einziges Kommando, verbellte alles, was ihn verunsicherte, egal, ob Mensch oder Hund, war grundunsicher und konnte Schaukelpferde zum Durchgehen bringen mit seiner Nervosität.
Inzwischen ist er super. Dadurch, dass ich als Mensch von meinen vielen Tierheimhunden gelernt habe, ruhig und souverän zu sein, dadurch, dass Senta mir beigebracht hat, immer und überall bereit zu sein, den eigenen Hund zu schützen, konnte ich dem Spinner eine Menge Sicherheit geben, die er dringend brauchte. So allmählich entwickelt er sich zum Traumhund, den jetzt auch andere Leute nehmen würden, die am Anfang die Augen verdreht haben. Er ist sensibel, anhänglich, reagiert oft auf bloße Blicke oder ganz leise Töne. Seit ich auch das Gefühl habe, dass er MEIN Hund ist, harmonieren wir zwei ganz wunderbar.
Icephoenix schrieb was von Arsch auf Eimer, und sie hat recht.Ich glaube, wenn man an den neuen Hund keine anderen Erwartungen stellt als die, einfach "mein Hund" zu sein, kriegt man den perfekten Hund, denn dann geht man mit einer gewissen Grund-Entspanntheit an die Sache heran, die nur gut tun kann. Wenn die Erwartungshaltung an den Hund zu groß ist, macht man sich und dem Vierbeiner nur Stress.
Meine drei Hunde habe ich "da abgeholt, wo sie standen", wie man in der Pädagogik so schön sagt, ich wusste, worauf ich mich einlasse (beim Spinner noch am wenigsten, aber auch da hab ich einfach gar nichts erwartet) und konnte mit dem, was kam, umgehen.Meine Philosophie zu dem Thema ist ganz banal: Solange mein Hund für mich perfekt ist, reicht mir das. Allen anderen muss ich nichts recht machen.
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Ich hab eben gut gelacht. Nur innerlich, der Höflichkeit halber, aber lustig war's schon.
Spuk und ich waren zur ersten Runde aufgebrochen, es war etwa 8.00, als wir vom Feld wieder runter kamen und die besagte Begegnung stattfand.
Das erste Haus nach dem Feld hat eine hohe Hecke und einen bekloppten Dackel. So ist er ganz nett, aber hinterm Zaun kläfft er alles an, was sich bewegt. Okay, kennen wir schon. Der Spinner hatte bisher noch nicht oft das Vergnügen mit Herrn Größenwahn, also war er angespannt. Um zu verhindern, dass er in die Leine geht und auf das Gemotze eingeht, hab ich ihn sitzen lassen, bevor wir an der fraglichen Ecke vorbei gingen, damit er sich sammelt und auf mich konzentriert. Klappt immer besser. Dann kam das Frauchen vom Dackel, eine nette, ältere Dame, im himmelblauen Bademantel um die Ecke und versuchte, ihren Liebling einzufangen, während der echt alles gab, bellte, knurrte, dabei immer schön kleine Hüpfer machend, damit Frauchen ihn nicht erwischt. Der Kleine hat sie nach Strich und Faden veräppelt, und ich fand das schon ziemlich lustig.
Faucht mich die Dame dann doch an, ich solle weitergehen, sie würde den Dackel eh nicht kriegen.
Ich: "Ich warte gerade, bis meiner runterfährt, damit wir in Ruhe vorbeigehen können."
Sie: "Jetzt gehen Sie schon, der wird gerade richtig sauer!"
Ich frage mich, ob sie sich vorgestellt hat, dass ihre Killermaschine von Dackel sich durch Hecke und Zaun frisst, um meinem fünfmal so großen Spinner an die Kehle zu gehen. Oder hatte sie womöglich Angst, dass der Zwerg sie anknabbert? -
Koch ne fette Gemüsesuppe mit Knöpfle (Semmelbrösel-Klößchen), die kannst du über mehrere Tage essen, zur Not einfrieren und ggf. auch noch mit Eierflocken aufpeppen.