Mein Tipp: Warn die Frau noch einmal, dass sie ihren Hund vom Mobben abhalten soll, tut sie es nicht, würdest du eingreifen.
Und das mach dann auch. Bewaffnen brauchst du dich dafür nicht, es reicht energisches Auftreten. Den Whippet wegzudrängen hat nicht funktioniert? Okay, nächstes Mal scheuchst du ihn ordentlich. Jag ihn weg, sag deutlich und mit Nachdruck "Ab!", und das jedes Mal, wenn er deinen Hund bedrängt. Wenn du in deiner Ansage deutlich genug bist, dann sollte ein-, zweimal reichen, je nachdem, wie oft der Hund in seinem Alltag Grenzen gesetzt bekommt.
Ich hatte diese Situation mit meiner zwölfjährigen Hündin, die von einem knapp einjährigen Staff bedrängt wurde. 30kg Muskeln, Jungspund, Terrier, dem war sie schon rein körperlich nicht gewachsen.
Der wollte sie partout nicht in Ruhe lassen, hat ihre Warnungen ignoriert und sein Herrchen war deutlich überfordert. Da musste ich genau einmal dazwischen gehen, danach war der Kerl so beeindruckt, dass er den Rest des Spaziergangs damit verbracht hat, mir jeden Wunsch von den Augen abzulesen - der Kleine hatte nämlich vorher noch nie Grenzen gesetzt bekommen. 
Mein Rat an dich: Greif ein, und zwar bald. Denn wenn du das nicht machst, lernt dein Hund, dass du ihm im Notfall nicht helfen kannst, und könnte entscheiden, die Dinge dann selbst in die Hand zu nehmen. So kann es passieren, dass er doch irgendwann mal drauf geht, und dann wärst du der Dumme, weil dein Hund Löcher gemacht hat, während es keinen interessiert, ob der Whippet ihm zuvor monatelang auf den Zeiger gegangen ist.