Beiträge von Sunti

    Zitat

    Ich traue mich aber nicht die Hunde zu blocken, da ich das einmal bei dem Rüden gemacht habe und er dann zähnefleschend vor mir stand.

    Allein deshalb würde ich an deiner Stelle meiner körperlichen Unversehrtheit zuliebe gar nicht selbst an die Hunde rangehen, sondern diesen Vorfall direkt dem OA melden. Wenn dann nichts passiert, geh eine Etage höher, denn der Verdacht liegt nahe, dass die Frau des Besitzers da was unter den Tisch fallen lässt.
    Denn sobald Menschen gefährdet sind, wird das Amt ja schon hellhörig.

    Ja, so heißt es. Daran hatte ich auch gedacht, wobei mich Geister an sich nicht so stören, aber im dunkel werdenden Wald ist das schon wieder ne andere Geschichte.

    Ich hab ja selbst so ein-, zwei Geister, aber die kenn ich halt, ist also sozusagen Familie. ;)

    Es passiert mir sowieso ab und zu, dass normalerweise beliebte, völlig harmlose Ecken auf einmal so ein fieses Gruselgefühl auslösen. Dann meide ich sie, weil ich meiner Intuition da traue. Es muss ja nicht unbedingt ein Geist sein, sondern könnte sich auch als menschliches Unheil entpuppen, dem ich lieber entgehe.

    Gestern war mir auch mal wieder ein wenig gruselig. Nach der Arbeit ist es ja jetzt nicht mehr gleich dunkel, so dass Spuk und ich noch ne Runde im Wald gedreht haben. Am Ende, so ca. 500 Meter von der Straße entfernt, fiel plötzlich die Temperatur um mehrere Grad, es war eisig um uns herum und ich hab richtig gefröstelt. Hund war das auch nicht so geheuer, hatte ich das Gefühl, und wir haben gesehen, dass wir zur Straße kommen. Dort war es dann auch wieder "normal warm".

    Mein Tipp: Warn die Frau noch einmal, dass sie ihren Hund vom Mobben abhalten soll, tut sie es nicht, würdest du eingreifen.

    Und das mach dann auch. Bewaffnen brauchst du dich dafür nicht, es reicht energisches Auftreten. Den Whippet wegzudrängen hat nicht funktioniert? Okay, nächstes Mal scheuchst du ihn ordentlich. Jag ihn weg, sag deutlich und mit Nachdruck "Ab!", und das jedes Mal, wenn er deinen Hund bedrängt. Wenn du in deiner Ansage deutlich genug bist, dann sollte ein-, zweimal reichen, je nachdem, wie oft der Hund in seinem Alltag Grenzen gesetzt bekommt.

    Ich hatte diese Situation mit meiner zwölfjährigen Hündin, die von einem knapp einjährigen Staff bedrängt wurde. 30kg Muskeln, Jungspund, Terrier, dem war sie schon rein körperlich nicht gewachsen.
    Der wollte sie partout nicht in Ruhe lassen, hat ihre Warnungen ignoriert und sein Herrchen war deutlich überfordert. Da musste ich genau einmal dazwischen gehen, danach war der Kerl so beeindruckt, dass er den Rest des Spaziergangs damit verbracht hat, mir jeden Wunsch von den Augen abzulesen - der Kleine hatte nämlich vorher noch nie Grenzen gesetzt bekommen. :D

    Mein Rat an dich: Greif ein, und zwar bald. Denn wenn du das nicht machst, lernt dein Hund, dass du ihm im Notfall nicht helfen kannst, und könnte entscheiden, die Dinge dann selbst in die Hand zu nehmen. So kann es passieren, dass er doch irgendwann mal drauf geht, und dann wärst du der Dumme, weil dein Hund Löcher gemacht hat, während es keinen interessiert, ob der Whippet ihm zuvor monatelang auf den Zeiger gegangen ist.