Beiträge von Sunti

    Meiner ist dummerweise erstens süß und zweitens in der perfekten Grabschgröße.
    Normalerweise hab ich kein Problem damit, wenn jemand mich und dann den Hund fragt, ob er streicheln darf. ABER womit ich ein großes Problem habe sind Leute, die sich von hinten anschleichen und ihn betatschen. Denn darauf reagiert er nicht unbedingt erfreut.

    Ich hatte es einmal im Zug, dass der Hund schräg hinter mir stand, und auf einmal bellt er. Ich dreh mich um, haben sich da doch zwei etwa zehnjährige Mädchen hinter mir rangeschlichen und den Hund betatscht, der natürlich nicht weg konnte - er war ja zwischen mir und ihnen quasi eingekesselt. Die Mädels natürlich vollkommen empört, wie das sein könne, denen hab ich dann mal sehr deutlich erklärt, dass es nicht angehen kann, einen fremden Hund in die Ecke zu drängeln und dann zu betatschen. Seitdem muss er immer VOR mir stehen, wer weiß, was den Schülern noch so einfällt.

    Wenn ich mittags aus der Bahn steige, steht der ganze Bahnsteig voller Schüler, die in den Zug wollen. Wenn man Glück hat, lassen sie einem 30cm Platz, um raus zu kommen - mit Hund ein Ding der Unmöglichkeit, wenn man nicht grade einen Winzling hat, den man auf den Arm nehmen kann. Während ich also gezwungen bin, mich und Spuk durch diese Schülerwand zu quetschen, um überhaupt aus dem Zug zu kommen, greifen gern mal Arme rüber und grabbeln ihn an. Finde ich übelst gefährlich, weil er sich in dieser Situation bedrängt fühlt und bellend in die Leine geht, um sich Luft zu verschaffen, wenn ihn dann einer von oben antatscht. Ich hab es hundertmal gesagt. Anwesende Schaffner haben es tausendmal gesagt. Spuk hat schon gebellt. Sie lernen es nicht.
    Und das Schlimmste ist, er hat sich diese beiden Mädels gemerkt, die ihn bedrängt haben, und wenn die an erster Stelle vor der Türe stehen, dann verbellt er sie immer. Von daher: Ja, es nervt mich wahnsinnig. Und nein, ich werde es ihm nicht abgewöhnen. In dieser Situation darf er mehr Raum einfordern - es wäre ja welcher da.

    Du, das ist n Teig zum Kneten, nicht zum Rühren. :D
    Daran wird es gelegen haben. Der geht von der Konsistenz mehr in Richtung Pizzateig. Dann halt kleine Portionen abnehmen, dünn ausrollen, noch etwas ziehen. Hätte ich vielleicht dazuschreiben sollen. :ops:

    RoxyLaila, wenn du mein Rezept meinst, das wird mit jedem Versuch besser. Irgendwann hast du es im Gefühl. Mein Tipp noch wegen der Dicke: Erst fein ausrollen, dann den Fladen mit den Fingern noch ein wenig auseinander ziehen (vorsichtig, sonst reißt er ein), so kriegst du es noch dünner.

    britta: Ach, du auch hier? Wie passend. Zu deiner Spinat-Minz-Suppe hatte ich neulich meiner Familie mein Fladenbrot gereicht. So treffen sich die Rezepte. :D

    Mo, gern geschehen. ;)

    Anna, ich hab vor diesem Rezept auch x verschiedene Hefezopfrezepte getestet, die alle schief gegangen sind. Dieses ist echt klasse, schmeckt super und es schmeckt inzwischen sogar genau so wie bei Oma. Am liebsten mit Butter und Apfelgelee.

    Das Nussbrotrezept muss ich am Wochenende mal raussuchen, hier schon mal der Hefezopf.

    Omas Hefezopf

    1 kg Mehl in eine Schüssel geben, eine Vertiefung in die Mitte drücken.
    1 Würfel frische Hefe in 1/2 Tasse lauwarmer Milch mit etwas Zucker auflösen, in die Mulde im Mehl geben, mit etwas Mehl bestreuen.
    10 Minuten gehen lassen.

    100-150g Butter
    100-150g Zucker
    2 TL Salz
    2 Eier
    ca. 1 Tasse lauwarme Milch
    zugeben, alle Zutaten zu einem glatten, elastischen Teig verkneten.
    Diesen zugedeckt an einem warmen Ort etwa eine Stunde gehen lassen (ich vergess ihn gern und dann geht er halt mal zwei, drei Stunden - hat ihm noch nie geschadet :D).

    Teig noch einmal durchkneten, auf eine bemehlte Arbeitsplatte legen, in drei Stücke teilen.
    Die Stücke mit der Hand zu Strängen ausrollen, aus drei Strängen einen dicken Zopf flechten und die Enden gut zusammendrücken.

    Im vorgeheizten Ofen bei 180°C etwa 40 Minuten backen (Ober-Unterhitze).


    Fladenbrot

    Nach Gefühl Mehl, Wasser und etwas Salz zu einem glatten Teig verrühren.
    Diesen Teig in kleine Bälle unterteilen, jeden Ball mit einem Glas zu einem Fladen ausrollen und in einer sehr heißen, nicht gefetteten Pfanne kurz von beiden Seiten backen.

    Dieses Rezept stammt aus dem Oman, diese Fladenbrote gibt es dort traditionell zu Currygerichten, da werden sie sozusagen als Löffel verwendet. ;)
    Genaue Mengenangaben kann ich leider nicht liefern, wir machen das seit Jahrzehnten frei nach Schnauze, je nachdem, wie viele Leute mitessen. Ausprobieren.

    Ich backe zwar nicht oft, aber wenn, dann sehr gern. Mein absoluter Favorit ist der Hefezopf nach dem Rezept meiner Oma. Den hab ich am Wochenende mal wieder gemacht und festgestellt, wie sehr mir das Brotbacken gefehlt hat.

    Ansonsten back ich nach verschiedenen über die Zeit hinweg geschnorrten Rezepten, immer Hefe, an Sauerteig hab ich mich bisher noch nicht rangetraut.
    Einer meiner Favoriten ist Walnussbrot; ob ich das Rezept noch finde, muss ich echt gucken.

    Immer gern mal fix zu verschiedenen Currys und Suppen: Selbst gemachtes Fladenbrot.

    Meiner Meinung nach gibt es keine Begründung FÜR diese Schlaufen. Nicht hecheln, nicht trinken, nicht gähnen (für meinen Spinner ist das n Argument!), wenn sie so fest eingestellt sind, dass sie das Beißen verhindern. Wenn der Hund hecheln, trinken und gähnen kann, wird das Beißen nicht verhindert.

    Einzige Ausnahme, die ich gelten lassen würde: Wenn man das Ding als Alibi für die öffentlichen Verkehrsmittel braucht und weiß, dass der Hund definitiv nicht schnappt. Dann kann man so ein Teil in die Tasche stecken, es nimmt nicht viel Platz weg, und wenn man es anlegt, stellt man es halt weit. Vom Personal, das keine Ahnung hat, wird so eine Schlaufe problemlos als Maulkorb akzeptiert, und für kurze Strecken geht das dann schon. Sonst kenn ich keinen Grund, so ein Ding zu nutzen.

    Normale Magen-Darm-Viren krieg ich meistens gar nicht mit; wenn meiner mal Durchfall hat, dann hat es häufiger was damit zu tun, dass er Stress hatte oder im Dosenfutter irgendwo doch Nudeln versteckt waren.

    ABER wo ich die Grenze ziehen würde sind heftige Sachen wie Giardien, Zwingerhusten, Flöhe, Milben, Pilz. Dieses Zeug ist sehr hartnäckig, kaum wegzubekommen, und da erwarte ich schon, dass die anderen Halter VORHER informieren. Ansonsten könnte man ja auch ohne Leine mit einer läufigen Hündin durchs Gebiet rennen und den Rüdenbesitzern erst dann nen Tipp geben, wenn deren Rüde schon fast drauf hockt. Finde ich unfair.