Meiner ist dummerweise erstens süß und zweitens in der perfekten Grabschgröße.
Normalerweise hab ich kein Problem damit, wenn jemand mich und dann den Hund fragt, ob er streicheln darf. ABER womit ich ein großes Problem habe sind Leute, die sich von hinten anschleichen und ihn betatschen. Denn darauf reagiert er nicht unbedingt erfreut.
Ich hatte es einmal im Zug, dass der Hund schräg hinter mir stand, und auf einmal bellt er. Ich dreh mich um, haben sich da doch zwei etwa zehnjährige Mädchen hinter mir rangeschlichen und den Hund betatscht, der natürlich nicht weg konnte - er war ja zwischen mir und ihnen quasi eingekesselt. Die Mädels natürlich vollkommen empört, wie das sein könne, denen hab ich dann mal sehr deutlich erklärt, dass es nicht angehen kann, einen fremden Hund in die Ecke zu drängeln und dann zu betatschen. Seitdem muss er immer VOR mir stehen, wer weiß, was den Schülern noch so einfällt.
Wenn ich mittags aus der Bahn steige, steht der ganze Bahnsteig voller Schüler, die in den Zug wollen. Wenn man Glück hat, lassen sie einem 30cm Platz, um raus zu kommen - mit Hund ein Ding der Unmöglichkeit, wenn man nicht grade einen Winzling hat, den man auf den Arm nehmen kann. Während ich also gezwungen bin, mich und Spuk durch diese Schülerwand zu quetschen, um überhaupt aus dem Zug zu kommen, greifen gern mal Arme rüber und grabbeln ihn an. Finde ich übelst gefährlich, weil er sich in dieser Situation bedrängt fühlt und bellend in die Leine geht, um sich Luft zu verschaffen, wenn ihn dann einer von oben antatscht. Ich hab es hundertmal gesagt. Anwesende Schaffner haben es tausendmal gesagt. Spuk hat schon gebellt. Sie lernen es nicht.
Und das Schlimmste ist, er hat sich diese beiden Mädels gemerkt, die ihn bedrängt haben, und wenn die an erster Stelle vor der Türe stehen, dann verbellt er sie immer. Von daher: Ja, es nervt mich wahnsinnig. Und nein, ich werde es ihm nicht abgewöhnen. In dieser Situation darf er mehr Raum einfordern - es wäre ja welcher da.